DE669607C - Als Fingerhandschuh und als Fausthandschuh zu tragender Handschuh - Google Patents

Als Fingerhandschuh und als Fausthandschuh zu tragender Handschuh

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DE669607C
DE669607C DEH144975D DEH0144975D DE669607C DE 669607 C DE669607 C DE 669607C DE H144975 D DEH144975 D DE H144975D DE H0144975 D DEH0144975 D DE H0144975D DE 669607 C DE669607 C DE 669607C
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DE
Germany
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glove
wrist
mitt
hand
belt
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Application number
DEH144975D
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BOHUMIR HANCL
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BOHUMIR HANCL
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D19/00Gloves
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D19/00Gloves
    • A41D19/01Gloves with undivided covering for all four fingers, i.e. mittens
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D19/00Gloves
    • A41D19/015Protective gloves
    • A41D19/01529Protective gloves with thermal or fire protection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Gloves (AREA)

Description

  • Als Fingerhandschuh und als Fausthandschuh zu tragender Handschuh Die Erfindung betrifft einen als Fingerhandschuh und als Fausthandschuh zu tragenden Handschuh, insbesondere für Flieger.
  • Es sind Handschuhe bekannt, bei denen in Verbindung mit dem das Handgelenk umschließenden Teil Taschen @o. dgl. vorgesehen sind, die als Fingerhandschuh geformt und gebraucht werden. Diese Handschuhe haben aber den Nachteil, daß die Hand beim überschlupfen aus dem einen in den anderen Teil stets vollständig aus demselben herausgezogen werden muß. Die in dem Handschuh angespeich.erte Körperwärme kann dabei .entweichen. Weiterhin kann dabei Feuchtigkeit von außen her in den Handschuh eindringen. Bei den bekannten Handschuhen ist ferner der den Fausthandschuh bildende Teil bei Nichtbenutzung zurückgeschlagen; in diesem Zustande füllt er sich, insbesondere in den Falten, mit Regenwasser, Schneeflocken o. dgl., welch letztere sich mit der Zeit zusammenballen und zusammenfrieren. Die Hände werden dann steif, so daß sie im Bedarfsfalle gar nicht über die Fingerhandschuhe gestülpt werden können. Das in der Tasche angesammelte Wasser und Eis wird dabei über den Fingerhandschuh ergossen, der infolgedessen in der Tasche einfriert, statt von derselben erwärmt zu werden. Dabei versagt der Verschluß noch sehr oft, und auch sonst schließt die Tasche in der Naht nicht gut, so daß die Tasche ihren-Zweck nur schlecht oder überhaupt nicht erfüllt. Das dabei in der behandschuhten Hand auftretende F-,uchtigkeitsgefühl ist sehr unangenehm und beeinträchtigt die Bewegungsfertigkeit. Diese Nachteile sollen nach der Erfindung dadurch behoben werden, daß die zwei Handschuhe gemeinsam mit dem das Handgelenk umschließenden schlauchförmigen Teil so verbunden sind, daß sie einen gemeinsamen wärmeschützenden Raum bilden, so daß beim Überschlupfen der Hand aus einem in den anderen Handschuh der das Handgelenk umschließende schlauchförmige Teil nicht abgestreift zu werden braucht. Weiterhin besteht die Erfindung darin, daß der schlauchförmige Teil mit einem ständig zugeschnallten Riemen und einem weiteren beim -Cherschlupfen, zu lüftenden Riemen versehen ist, und daß der Lüftriem,en in einer keilförmigen Spalte festlegbar ist, die von der Zinke einer am Handschuhangeordneten doppelzinkigen Gabel und dem Handschuhleder selbst gebildet ist.
  • Durch diese Ausbildung des Handschuhes wird der Vorteil erzielt, daß die in den Handschuh gesteckte Hand vollkommen trokken bleibt, auch beim Überschlupfen in den Fausthandschuh nach längerer Benutzung des Fingerhandschuhes kein unangenehmes Feuchtigk eitsgefühl auftritt und der Handschuh immer bereit zur Benutzung ist.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar= gestellt.
  • Abb. t zeigt die Ansicht auf die Handinnenfiäche und Abb. a die Seitenansicht. In Abb. 3 ist ein leichter Fingerhandschuh, in Abb. 4. wiederum der Fausthandschuh gezeigt. Abb. 5-zeigt im Schnitt das Handschuhfutter, und in Abb. 6 und ; sind die zur Befestigung des ganzen Handschuhes bzw. des nicht angezog,enen Handschuhteiles dienenden Riemen Leid Schnallen dargestellt.
  • Mit i ist der ,aus entsprechend festem Leder bestehende Fingerhandschuh bezeichnet. Der innen mit Lammfell und außen zeithaarigem Pelzwerk zum Schutz gegen KätL 4' gefütterte Fausthandschuh ist mit 2 bezeich@4' nnet. Beide Teile i und 2 sind mit dem das Handgelenk umschließenden schlauchartigen Teil 3 verbunden. Über dem Handgelenk ist der Handschuh mit dem Riemen 4 befestigt. Unterhalb des Handgelenkes ist ein Riemen 5 und eine doppelzinkige Gabel 8 angeordnet, mit denen der nicht benutzte Handschuhteil i .oder 2 festgelegt wird, so daß @er nicht hindert. Das Futter 7 ist nur teilweise an den Handschuh angenäht, so daß :es sich zu einer Tasche 9 verschieben kann.
  • Soll der Flieger mit den Fingern arbeiten, so zieht er den Handschuh als Fingerhandschuh in der in Abh. 3 dargestellten Weise an. Will er dann, z. B. beim Aufstieg in größere Höhen :oder bei sonstigem plötzlichen Temperaturabfall, den wärmenden Fausthandschuh 2 über die Finger ziehen, so @erfaßt @er den Fingerhandschuh i mit der anderen Hand. Mit einem Ruck bewirkt er, daß sich das Futter 7 zu einer Tasche 9 zusammenschiebt, die das Herausrutschen der Hand aus .dem Handschuh verhindert. Dann geht die Hand in den Fausthandschuh 2 und - der. Fingerhandschuh i wird an den das Handgelenk umschließenden Teil 3 angekippt und festgeschnallt.
  • Gewöhnlich wird der Handschuh gemäß Abb. 4 getragen. Die Hand steckt in diesem Falle in dem mit Fingern versehenen Handschuhteil i, der aus widerstandsfähigem Stoff gefertigt ist. Dabei ist der Handschuhoberhalb des Handgelenkes mit dem Riemen 4 befestigt. Der Fausthandschuh 2 ist gegen den 'das Handgelenk umschließenden Teil. gelegt und wird hier von dem Riemen 5 gehalten.
  • Bei plötzlichem Kälteeinbruch erfaßt der Flieger die Fingerspitzen des Fingerhandschuhes i mit der anderen Hand, und mit einem Ruck dieser zieht @er den Fausthandschuh 2 über die Finger, ohne den das Handgelenk umschließenden Teil 3 zu lockern. Er ballt die in dem Handschuh steckende Hand zur Faust, und mit :einem zur Hand senkrechten Ruck der anderen Hand schiebt er das Handschuhfutter 7 der ersteren zusammen, so daß es :eine Tasche 9 bildet. Die Tiefe dieser Tasche ist das Maß der Ver#sclv:ehung. Derart gelangt die Faust unter die baumennaht und liegt bereits im Raume des Fausthandschuhes ' 2. Durch Öffnen der Faust schlüpfen nun die Finger in diesen, der auf diese Weise auf die Hand aufgezogen wird.
  • Der von der Hand abgezogene Fingerhands9huh i wird mit dem Riemen 5 an dem das Handgelenk umschließenden Teil 3 festgelegt rund wärmt hier gleichzeitig das Handgelenk, 'ohne dabei hinderlich zu sein. Um das Festlegen des Riemens 5 mit deinem einzigen Handgriff der schwer behandschuhten Hand zu ermöglichen, ist an der Seitennaht des das Handgelenk umschließenden Teiles 3 eine mit ihrem Fuße in die Handschuhnaht fest eingenähte doppelzinkige Gabel 8 vorgesehen, deren jede Zinke mit dem Handschuhstoff einen keilförmigen Spalt bildet, in dem der Riemen durch Einschieben verkeilt, d. h. befestigt wird. Das Überschlupfen der Hand aus dem Fausthandschuh in den Fingerhandschuh wird ähnlich umgekehrt vorgenommen.
  • Der, besondere Vorteil des Handschuhes gemäß Erfindung besteht darin, daß derselbe Handschuh abwechselnd als leichter Fingerhandschuh und als schwerer, warmer Fausthandschuh verwendet werden kann, ,ohne daß beim Wechseln der das Handgelenk innschließend-, Teil von der Hand abgezogen zu werden braucht, so daß die beispielsweise das Steuer führende Hand dieses kaum zu verlassen braucht. Weiterhin ist die Sicherung des zeitweise unbenutzten Handschuhes i :oder 2 so ausgeführt, daß diese rasch und verläßlich vor sich geht und der unbenutzte Teil in gesicherter Lage auch zum Wärmeschutz beiträgt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Als Fingerhandschuh und als Fausthandschuh zu tragender Handschuh, insbesondere für Flieger, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Handschuhe (i und 2) mit dem das Handgelenk umschließenden schlauchförmigen Teil (3) so verbunden sind, daß sie einen ,gemeinsamen, wärmeschützenden Raum bilden, so daß beim Überschlupfen der Hand aus dem einen in den anderen Handschuh der das Handgelenk umschließende schlauchförmige Teil nicht abgestreift zu werden braucht.
  2. 2. Handschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der scl-dauchförmige Teil (5) mit einem ständig zugeschnallten Riemen (4) und einem weiteren beim überschlupfen zu lüftenden Riemen (5) versehen ist, und daß -der Lüftriemen (5) in einer keilförmigen Spalte festlegbar ist, :die von ,der Zinke einer am Handschuh angeordneten doppelzinkigen Gabel (8) und dem Handschuhleder selbst gebildet ist.
DEH144975D 1935-09-15 1935-09-15 Als Fingerhandschuh und als Fausthandschuh zu tragender Handschuh Expired DE669607C (de)

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DEH144975D DE669607C (de) 1935-09-15 1935-09-15 Als Fingerhandschuh und als Fausthandschuh zu tragender Handschuh

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DE669607C true DE669607C (de) 1938-12-30

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ID=7179575

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0396630A4 (de) * 1988-03-10 1990-07-31 Robert A Kallman Stülpbarer, als tasche ausgebildeter faüstlingteil für einen handschuh.
FR2716380A1 (fr) * 1994-02-24 1995-08-25 Dynastar Skis Sa Gant ou moufle en matériau non imperméable.
US5444874A (en) * 1994-02-23 1995-08-29 Samelian; John K. Easy access hand covering
US5515547A (en) * 1995-05-18 1996-05-14 Middleton; David J. Mitten-glove combination for the hands

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0396630A4 (de) * 1988-03-10 1990-07-31 Robert A Kallman Stülpbarer, als tasche ausgebildeter faüstlingteil für einen handschuh.
US5444874A (en) * 1994-02-23 1995-08-29 Samelian; John K. Easy access hand covering
FR2716380A1 (fr) * 1994-02-24 1995-08-25 Dynastar Skis Sa Gant ou moufle en matériau non imperméable.
US5515547A (en) * 1995-05-18 1996-05-14 Middleton; David J. Mitten-glove combination for the hands

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