DE66926C - Vorrichtung zum Schliefsen und plötzlichen Unterbrechen elektrischer Leitungen - Google Patents
Vorrichtung zum Schliefsen und plötzlichen Unterbrechen elektrischer LeitungenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H13/00—Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
- H01H13/02—Details
- H01H13/26—Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members
- H01H13/28—Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members using compression or extension of coil springs
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Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
in LONDON.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. März 1892 ab.
Die neue, die vorliegende Erfindung kennzeichnende Anordnung ist in beiliegenden
Zeichnungen dargestellt, worin
Fig. ι eine Vorderansicht bei geöffneter, Fig. 2 bei geschlossener Leitung, Fig. 3 einen
senkrechten Schnitt bei unterbrochener Leitung bedeutet.
Fig. 4 ist ein Grundrifs und .
Fig. 5 ein waagrechter Schnitt nach x-y der Fig. i.
Auf der Grundplatte A aus Schiefer, Holz, Porcellan oder einem sonstigen Isolirstoff
sitzen die Stromschlufsstücke B, bestehend aus zwei rechtwinkligen und mit einem Schlitz
versehenen Messingstreifen (Fig. 1 bis 3), deren Befestigungsschrauben bb gleichzeitig als Klemmschrauben
für die Leitung dienen. Ueber diesen ist eine Brücke C angeordnet, als Führung
für das freie Stromschlufsstück D, welches nach aufwärts mit einer Stange d und
nach den Seiten mit tellerförmig auslaufenden Armen d2 versehen ist. Die Arme d2 ruhen
auf Schraubenfedern E. An dem oberen Ende der Brücke C ist eine mit einem Schlitz versehene
Röhre jF befestigt, in welcher sich in gleicher Achse mit ihr eine ebenfalls geschlitzte
Röhre G befindet, durch welche die Stange d hindurchgeht. Von dem Stromschlufsstück D
nach aufwärts gehend, sitzt an der Stange d ein Seitenstück d3, welches in die Schlitze der
Röhren F und G eintritt, wenn dieselben zusammenfallen. Am oberen Theil der Röhre G
befindet sich ein Knopf H, welcher der Wirkung einer Feder /, die einerseits an dem
Stift h, andererseits an der Röhre F befestigt ist, ausgesetzt ist, während das untere Ende
der Röhre G, unterhalb des Bügels C, umgebogen ist und denselben Schlitz wie die Röhre
selbst trägt.
Der Schlüssel wirkt nun auf folgende Weise:
Um die Leitung zu schliefsen,, wird das Stromschlufsstück D durch Drücken auf d1
zwischen die Streifen B geklemmt. Dabei werden die Federn E zusammengedrückt und
das Seitenstück d3 unter den umgebogenen unteren Rand der Röhre G gebracht, welche
sich durch Einwirkung der Feder J so dreht, dafs die Schlitze von F und G nicht mehr
zusammenfallen, so dafs d3 an einer Aufwärtsbewegung gehindert wird. Soll die Leitung
wieder geöffnet werden, so ist nur der Knopf H (und mit ihm die Röhre G) wieder der Wirkung
von J entgegenzudrehen, so dafs der Schlitz von G wieder mit dem von F zusammenfällt.
Dadurch wird das Seitenstück ds wieder frei, und unter dem Druck der Federn E
wird das Stromschlufsstück D nach aufwärts geschnellt und die Leitung damit plötzlich
unterbrochen.
Eine etwas abgeänderte Form des Schlüssels ist in den Fig. 6 bis 10 dargestellt, wobei
Fig. 6 eine Vorderansicht, Fig. 7 eine Seitenansicht, Fig. 8 einen Schnitt nach x-y der
Fig. g, Fig. 9 einen Grundrifs und Fig. 10 einen waagrechten Schnitt nach \-\ in Fig. 6
bedeutet.
Bei dieser Anordnung ist nur eine einzige Feder E vorhanden, und zwar ist dieselbe in
die Bodenplatte A gelegt. Sie wirkt gegen einen Teller d*, welcher die Verlängerung des
Stromschlufsstückes D bildet, an welches sich ebenso, wie bei der vorbeschriebenen Anord-
nung, eine Stange d mit einem Seitenstück dz
nach aufwärts anschliefst. In gleicher Weise wie bei dem erst erwähnten Schlüssel, sind
zwei geschlitzte Röhren F und G vorhanden, nur legt sich hier das Stück d3 nicht gegen
die Röhre G, sondern gegen den Bügel C, wenn die Leitung geschlossen ist. Dadurch
ist eine Drehbarkeit des Stromschlufsstückes D bedingt, welches deshalb zu einem Kegel ausgebildet
ist.
Die Feder J ist genau so wie bei dem ersten Schlüssel vorhanden.
Wird jetzt die Leitung geschlossen, was ebenfalls durch Niederdrücken von d und D
geschieht, so wird die Feder E zusammengeprefst, und das Seitenstück d3 der Stange d
legt sich unterhalb des Schlitzes in F, aber noch im Schlitz von G selbst, gegen den
Bügel C, indem es durch die Einwirkung der Feder J von dem Schlitz in F weggedreht
wird, bis es an einen unterhalb C angebrachten Anschlag anstöfst. Behufs Unterbrechens der
Leitung ist nur wieder ein Zurückdrehen von H und G erforderlich, bis d3 in den Schlitzen
von F und G durch den Druck von E nach aufwärts geschnellt wird.
In den Fig. 11 bis 14 endlich ist eine dritte
Anordnung veranschaulicht, wobei Fig. 11 eine Vorderansicht,
Fig. 12 eine Seitenansicht,
Fig. 13 einen senkrechten und
Fig. 14 einen waagrechten Schnitt nach W- W der Fig. 1 3 darstellt.
Hier gelangt überhaupt nur eine einzige Feder zur Verwendung, und zwar ist dieselbe
in die Grundplatte A gelegt und drückt ebenso wie bei der zweiten Anordnung auf einen
Teller <i4 an dem verlängerten Stromschlufsstück
D.
Die Feder E ist nun einerseits an A und
andererseits an di so befestigt, dafs sie sowohl
nach aufwärts drückend als zugleich auch drehend auf d4 D da einwirkt.
Wird, um die Leitung zu schliefsen, das Stromschlufsstück D zwischen die Streifen B
nach abwärts gedrückt, so wird beim Austritt aus dem Schlitz in F die Stange d3 mit der
Röhre G durch die Feder E gedreht und unter dem Bügel C festgehalten. Durch Rückwärtsdrehen
an H wird auf die mehrfach beschriebene Weise die Leitung wieder unterbrochen.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Vorrichtung zum Schliefsen und plötzlichen Unterbrechen elektrischer Leitungen, bei welcher das Schliefsen dadurch erfolgt, dafs ein Stromschlufsstück (Contactstück) D unter gleichzeitigem Spannen einer Feder E und Entspannen einer in senkrechter Ebene zu dieser wirkenden Feder J mit Stromschlufsstreifen (Contactstreifen) B in Verbindung gebracht wird, während das Unterbrechen durch Spannen von / und Entspannen von E erfolgt, wobei die Wirkung der beiden senkrecht zu einander stehenden Federn auch von einer einzigen Feder (E, Fig. 11 bis 14) ausgeübt werden kann.
- 2. Die Anordnung der in Anspruch 1. gekennzeichneten Vorrichtung in der Weise, dafs das Stromschlufsstück (Contactstück) D:a) mit zwei seitlichen Armen d- versehen ist, welche beim Schliefsen die Federn E spannen und beim Oeffhen von denselben nach aufwärts geschnellt werden; :b) ein an der Stange d liegendes Seitenstück d3 trägt, welches beim Schliefsen der Leitung sich gegen den unteren Rand einer geschlitzten, von der Feder/ gedrehten Röhre G legt, während es bei der Rückdrehung von G, bis deren Schlitz mit demjenigen einer zu ihr concentrischen Röhre F zusammenfällt, durch den Druck von E in den beiden Schlitzen nach aufwärts gleiten kann.
- 3. Die Anordnung der in Anspruch 1. gekennzeichneten Vorrichtung in der Weise, dafs das Stromschlufsstück (Contactstück) D:a) nach abwärts verlängert ist und auf eine in der Grundplatte liegende Feder E wirkt;b) durch ein an d befindliches, in den Schlitzen zweier concentrischerRöhren F und G gleitendes Seitenstück d3, welches der Einwirkung einer die Röhre G drehenden Feder J unterliegt, beim Schlufs der Leitung in seiner Stellung gehalten wird.
- 4. Die Anordnung der im Anspruch 1. gekennzeichneten Vorrichtung in der Weise, dafs das Stromschlufsstück (Contactstück) D mit einer in der Platte A liegenden Feder E verbunden ist, welche dasselbe zu drehen bestrebt ist, so dafs beim Schlufs der Leitung die Stange dB mit der Röhre G aus der Ebene des Schlitzes in F gedreht und vom Bügel C so lange festgehalten wird, bis sie zum Zweck des Unterbrechens wieder so weit zurückgedreht ist, dafs die Schlitze in F und G zusammenfallen, worauf das Stromschlufsstück (Contactstück) D in die Höhe geschnellt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66926C true DE66926C (de) |
Family
ID=340600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66926D Expired - Lifetime DE66926C (de) | Vorrichtung zum Schliefsen und plötzlichen Unterbrechen elektrischer Leitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66926C (de) |
-
0
- DE DENDAT66926D patent/DE66926C/de not_active Expired - Lifetime
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