DE66918C - Glasprefs-und Blasform - Google Patents

Glasprefs-und Blasform

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Publication number
DE66918C
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DE
Germany
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glass
mold
thread
prefs
threads
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66918D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. A, WlD-MER in Berlin N., Ackerstr. 133, und die Firma NOELLE & VON CAMPE, Glashütten Brückfeld, Station Fürstenberg, Weser
Publication of DE66918C publication Critical patent/DE66918C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/13Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
    • C03B9/193Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "press-and-blow" machines
    • C03B9/1932Details of such machines, e.g. plungers or plunger mechanisms for the press-and-blow machine, cooling of plungers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)

Description

PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 32: Glas.
JACOB ADOLF WIDMER in BERLIN
(Station Fürstenberg, Weser).
Glasprefs- und Blasform.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. November 1891 ab.
Vorliegende Erfindung hat eine Glasprefs- und Blasform zum Gegenstand, in welcher theilweise geprefst und geblasen werden kann. Fig. ι zeigt eine solche Form zum Pressen eingerichtet im Längendurchschnitt, α stellt den Obertheil, welcher zum Pressen und zum Blasen benutzt wird, und P den Untertheil, welcher nur zum Pressen dient, vor. Fig. 2 veranschaulicht den Längendurchschnitt der nur zum Blasen dienenden Form, auf welche der Obertheil α mit dem Glase aufgesetzt worden ist. Die Rundung E des Obertheiles a, Fig. 1, hat beim Pressen das Glas nicht berührt, weil dasselbe sich an seinem Untertheil, ohne unterzugreifen, und ohne Scharnierverbindung angelegt hat und nur die Innenflächen mit einander die veranschaulichte Linie F bilden. Der Obertheil a, Fig. 1, kann, mag er aus einem oder mehreren Stücken gebildet werden, dennoch, ohne dafs man ihn öffnet, abgehoben werden, weil derselbe nur auf seinem Untertheil ruht, nicht aber mit demselben durch Untergriff oder Scharnier verbunden ist. Da nun der Untertheil b, Fig. 2, nach der Rundung E des Obertheiles α, Fig. ι und 2, dieselbe Weite hat, so entsteht beim Aufsetzen des Obertheiles a, Fig. i, auf den Untertheil b, Fig. 2, zwischen dem Glas und den Formenwänden ein leerer Raum /, dessen Luft durch das heifse Glas stark erwärmt und mittelst Pumpwerkes durch die im Formenboden angebrachten Oeffnungen G und das Pumpensaugrohr H entfernt und theilweise zum Ausblasen des Glaskörpers verwendet wird.
Fig. 3 zeigt die äufsere Ansicht der Prefsform und Fig. 4 die der Blaseform. Der Obertheil a, Fig. 1,2,3 und 4, hat an seiner Aufsenseite ein Gewinde, das den Zweck hat, Glaskörper, welche am Mundrande mit Gewinde versehen werden sollen, durch Eingreifen der Backen c mittelst Umdrehens der Griffe D von dem Mundrand des Glases zu lösen, indem das äufsere Gewinde der Fig. 1, 2, 3 und 4 den Obertheil, durch seine äufsere Gewindeführung sicher führend, vom Glase entfernt, sobald die Griffe D zum Losschrauben umgedreht werden. Bei Glaskörpern mit Gewindeverschlufs am Mundrand kann der Obertheil a, Fig. i, 2, 3 und 4, aus einem ganzen Stück gefertigt werden, wodurch der wesentliche Vortheil entsteht, dafs quer durch die Gewindegänge keine Naht entstehen kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    L Eine Glasprefs- und Blasform, dadurch gekennzeichnet, dafs der Obertheil α frei auf seinen Untertheilen ruht und, davon abgehoben, auch auf andere Formen gesetzt werden kann, ohne geöffnet werden zu müssen, wobei dieser Obertheil mit Aufsengewinde versehen ist, welches event, in das Muttergewinde festzustellender Führungsbacken c eingreift und aus diesen herausgeschraubt werden kann.
  2. 2. Bei der vorbezeichneten Prefs- und Blasform die Verwendung eintheiliger Obertheile, um für den Fall der Verfertigung von Glaskörpern mit Gewinde am Mundrand nahtlose Gewinde zu erzeugen, von denen der Obertheil mittelst der unter 1. erwähnten Gewindeführung gelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT66918D Glasprefs-und Blasform Expired - Lifetime DE66918C (de)

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