DE63540C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlglaskörpern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von HohlglaskörpernInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C3/00—Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
- A21C3/02—Dough-sheeters; Rolling-machines; Rolling-pins
- A21C3/024—Dough-sheeters; Rolling-machines; Rolling-pins using one or more rollers with an axis of rotation substantially parallel or oblique to the direction of dough transport
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B9/00—Blowing glass; Production of hollow glass articles
- C03B9/13—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
- C03B9/14—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines
- C03B9/16—Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines in machines with turn-over moulds
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die in der Zeichnung, Fig. 1 bis 10, dargestellte
und nachstehend beschriebene Erfindung betrifft eine Abänderung der in dem Haupt-Patent
bezeichneten Vorrichtung.
Diese Abänderung erwies sich deshalb als nothwendig, weil die Wirkung der in dem
Haupt-Patent bezeichneten Vorrichtung eine noch unvollständige ist; insbesondere zeigte sich,
dafs das flüssige Glas nicht genügend in den engen Theil der Form, z. B. bei der Bildung
des Kopfes einer Flasche, eindrang.
Es mufste aus diesem Grunde Vorkehrung getroffen werden, wodurch ein Einpressen des
flüssigen Glases in den engen Formentheil vor dem Blasen möglich wurde, ohne dafs hierbei
das Glas in die Lufteintrittsmündüng der Form geprefst wird. Diese Abänderung bildet den
.Gegenstand der vorliegenden Erfindung, deren Einrichtung durch beiliegende Zeichnung nachstehend
erläutert wird.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Drehachse der ganzen Vorrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt rechtwinklig zur Drehachse der ganzen Vorrichtung;
Fig. 3 zeigt denselben Schnitt wie Fig. 1, aber die Form in umgewendetem Zustande;
Fig· 4) 5; 9 un<i 10 veranschaulichen eine
Vorrichtung zum Einpressen des Glases bezw. Schliefsdeckels der Form,
Fig. 6 bis 8 ein Lufteintrittsventil in der Form.
Die Vorrichtung kennzeichnet sich ebenso wie die des Haupt-Patentes dadurch, dafs die Glasmasse
in der Form während des Blasprocesses gedreht werden kann. Zu diesem Zweck befindet
sich die Antriebsscheibe D1 auf der Hülse J, welch letztere das Reibungsrad R1
trägt, dessen Umdrehung mittelst Rades R2 auf die Formachse B übertragen wird. Die Form G
selbst ist mit dem Schliefsdeckel b versehen, der mit der Prefsluftleitung d2· in Verbindung
steht. Die Lufteintrittsöffnung D1 der Formachse ist mit Ventil d versehen und läfst sich
mittelst der Drehachse K mitsammt der Form G von der- oberen Stellung (s. Fig. 1) nach der
unteren (s. Fig. 3) wenden. Die Wirkung der Einrichtung erhellt aus folgender Erläuterung.
Zu Beginn des Blasprocesses nimmt die Form Stellung, wie Fig. 1 zeigt, ein. Der
Schliefsdeckel b wird geöffnet und das flüssige Glas in die Form gebracht. Hierauf wird
durch Oeffnung des Rohres α2 und unter Belassung
des Schlusses des Rohres al Prefsluft
auf das eingefüllte Glas zur Wirkung gebracht, so dafs letzteres in den engen Theil der Form
dringt (s. Fig. 1). Nachdem dies geschehen, wird das Rohr α2 geschlossen, die Form mittelst
einer Wendevorrichtung, z. B. Handrad N, was im übrigen durch jede andere Hand- oder
mechanische Bewegungseinrichtung ersetzt wer-
den kann, und Achse K gewendet (s. Fig. 3) und nunmehr durch Oeffhung von Rohr al
der eigentliche Blasprocefs zur Durchführung gebracht. Damit beim Einpressen des Glases
in die Form die Luftzutrittsöffhung oder die Düse Έ1 der letzteren nicht verstopft wird, ist
das Ventil d angeordnet, welches sich beim Wenden der Form selbstthätig schliefst und
öffnet.
In Fig. ι ist der Kegel t in die Luftaustrittsöffnung
(s. Fig. 6) eingetreten, wohingegen beim Wenden der Form (s. Fig. 3 und 7) eine Oeffnung stattfindet und die Luft ungehindert
zutreten kann. Mittelst der solcherart abgeänderten Vorrichtung ist es möglich, Hohlglaskörper
der verschiedensten Art herzustellen, auch solcher, welche an der Aufsenseite mit
Mustern, Schriftzeichen, Ecken oder dergleichen versehen sind, und bleibt in" diesem Falle die
Bewegung der Achse jB aufser Frage.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:- Das im Anspruch 1. des Haupt - Patentes No. 58961 gekennzeichnete Verfahren nebst Vorrichtungen zur Herstellung von Hohlglaskörpern, dahin abgeändert, dafs zum Zweck des Eindrückens des Glases in den Düsentheil der Form G Prefsluft in die feststehende, auf einem drehbaren Körper K befindliche Form G von oben her zugeführt wird, während zum Ausblasen des Glases in die Form Prefsluft durch die gleichfalls im drehbaren Theil K befindliche Düsenwelle B eingeführt wird, die von einer Düse E1 geschlossen und mit einem selbstschliefsenden und öffnenden Ventil d versehen ist.t ' t/ , <■Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE63540T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63540C true DE63540C (de) |
Family
ID=5632056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63540D Expired - Lifetime DE63540C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlglaskörpern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63540C (de) |
| NL (1) | NL39162C (de) |
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- NL NL39162D patent/NL39162C/xx active
- DE DENDAT63540D patent/DE63540C/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL39162C (de) |
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