DE640707C - Verfahren zur Herstellung von Mehrfachflaschen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mehrfachflaschen

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DE640707C
DE640707C DEH143467D DEH0143467D DE640707C DE 640707 C DE640707 C DE 640707C DE H143467 D DEH143467 D DE H143467D DE H0143467 D DEH0143467 D DE H0143467D DE 640707 C DE640707 C DE 640707C
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HAIDEMUEHLER GLASHUETTENWERKE
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HAIDEMUEHLER GLASHUETTENWERKE
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/32Giving special shapes to parts of hollow glass articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Mehrfachflaschen Die Erfindung bezieht sich auf @ ein Verfahren zur Herstellung von Mehrfachflaschen, d. h. von solchen Glasgebilden, bei denen ein zusammenhängender Glaskörper mehrere voneinander getrennte und je für sich durch eine besondere Halsöffnung zugängliche bzw. abschließbare Hohlräume aufweist.
  • Bisher wurden solche Mehrfachflaschen o. dgl. meist mundgeblasen hergestellt, und zwar dadurch, daß man den vorgeblasenen Hohlkörper unter Benutzung eines Drahtes oder eines Blechstreifens von unten her zerteilt, so daß eine Zwischenwand entsteht. Diese Herstellungsweise bedingt jedoch, daß die Hälse der aus dem ursprünglich einheitlichen Hohlkörper gebildeten Abteilungen eng beieinander liegen und höchstens mit ihren freien Enden voneinander abgebogen werden können, was wiederum entsprechend lange Hälse notwendig macht, die in vielen Fällen nicht brauchbar sind. Auch konnten bei dieser bisherigen mundgeblasenen Herstellung beispielsweise die einzelnen Abteilungen einer Mehrfachflasche nicht aus verschiedenfarbigem Glas bestehen.: Es ist auch bekannt, Mehrfachflaschen in der Weise mundgeblasen herzustellen, daß mehrere getrennt hergestellte Külbel in einer gemeinsamen Form aufgeblasen ,werden, so daß sich die Külbelwände berühren und miteinander verschmelzen. Es ist ferner bekannt, in einem Glasposten mit Hilfe eines mehrteiligen Stempels mehrere Höhlungen zu erzeugen und diese dann zu gewünschter Größe aufzublasen; dabei entsteht jedoch eine Mehrkammerflasche mit nur einer allen Kammern gemeinsamen Halsöffnung. Nach einem weiteren bekannten Preßblaseverfahren ist es zwar möglich, Mehrfachflaschen maschinengeblasen mit voneinander getrennt stehenden Flaschenhälsen durch Aufblasen in einer Form herzustellen, jedoch wird dabei von zwei zusammenhängenden Külbeln ausgegangen, außerdem ist zur Durchführung dieses Verfahrens die Anschaffung besonders ausgebildeter Formen erforderlich.
  • Demgegenüber stellt das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung eine wesentliche Vereinfachung in der Herstellung von Mehrfachflaschen mit getrennten Halsöffnungen insofern dar, als zum Herstellen der Külbel Mehrfachformen der bekannten Art, die sonst zur Herstellung der Külbel für Einzelflaschen dienen, verwendet werden können.
  • Demnach gibt. die vorliegende Erfindung die Möglichkeit, Mehrfachflaschen o. dgl. maschinengeblasen besonders wirtschaftlich zu erzeugen. ` Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die Einzelkülbel je für sich als voneinander getrennte Külbel in einer Vorform bekannter Art vorzuformen und sie dann in einer Fertigform zusammenzublasen.
  • Zweckmäßig wird eine solche, an sich bekannte Vorform benutzt, welche bereits alle Einzelkörper aufzunehmen vermag, die später zu einem einheitlichen Glaskörper vereinigt werden sollen, doch kann man die Einzelkörper natürlich auch getrennt vorformen.
  • Durch die Erfindung ergibt sich insbesondere der Vorteil, daß man die Hälse bzw. Öffnungen der Einzelflaschen bzw. Einzelhohlräume beliebig weit auseinandersetzen kann, wodurch jede einzelne Abteilung der Mehrfachflasche o. dgl. leicht zugänglich ist. Auch lassen sich die Halsöffnungen ohne weiteres ganz beliebig ausbilden, so daß man beispielweise der einen Abteilung einen weiten und der anderen Abteilung einen engen Hals geben kann, wie es der jeweilige Verwendungszweck gerade erfordert. Natürlich brauchen die einzelnen Abteilungen der Mehrfachflasche in ihren Abmessungen nicht übereinzustimmen, sondern können, wie an sich bekannt, unter sich in Größe und Gestalt verschieden sein. Ebenso kann auch die Anzahl der einzelnen Abteilungen sowie ihre Gruppierung zueinander ganz beliebig gewählt werden. Außerdem ist man im Bedarfsfalle in der Lage, für jede Abteilung der Mehrfachflasclie o. dgl. eine andere Glasfarbe bzw. -sorte zu verwenden, da die Vorformung der Einzelflaschen oder Abteilungen in der Vorform ja vollkommen getrennt erfolgt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt eine Mehrfachform bekannter Art mit aufgesetzter Kopfform im Schnitt, und zwar für eine Zweifachflasche, während in Abb. 2 die Vorform durch eine Fertigform ersetzt ist.
  • Nachdem die Kopfform bzw. Mundstückzange k aufgesetzt worden ist, welche die Halsansätze bzw. Mundstücke bi, b2 formt, sobald man die Saugluft anstellt, wird in jede Abteilung oder Einzelform, z. B. a1 und a2 der Vorform v ein entsprechender Glasposten eingebracht. Sind die Halsansätze in bekannter Weise erzeugt, so wird, nachdem man die Vorform v durch einen Deckel verschlossen hat, mit Druckluft durchgeblasen, so daß die vorgeformten Külbel, z. B. c1, c, entstehen, Abb. i.
  • Mit Hilfe der Kopfformzange k werden dann die Külbel aus der Vorform v herausgenommen und wie bekannt in die Fertigform feingesetzt, Abb. 2. Diese Fertigform enthält lediglich die Außenflächen der herzustellenden Mehrfachflasche na o.dgl., d. h. besitzt keine Trennwände für die einzelnen Abteilungen. Die Zwischenwände, z. B. t in Abb. 2 für die beiden Flaschenräume dl und d2, kommen vielmehr in an sich bekannter Weise allein dadurch zustande, daß man die Külbel in der Fertigform f ausbläst, wobei die Külbelwände sich berühren und, da das Glas noch heiß genug ist, miteinander verschmelzen.
  • Durch das gleichzeitige Ausblasen mehrerer in einer gemeinsamen Mehrfachform erzeugter Külbel zu einem gemeinsamen Ganzen wird erreicht, daß die einzelnen Hohlräume der Mehrfachflasche o. dgl. immer annähernd den gleichen Inhalt erhalten. Es ist hierbei an sich gleichgültig, ob man die Halsöffnungen der einzelnen Külbel an eine gemeinsame oder an getrennte Druckluftleitungen anschließt.
  • Natürlich ist es für die Erfindung auch ohne Bedeutung, wie man die Külbel in der Vorform erzeugt. So kann für die Bildung der Halsöffnungen an Stelle des beschriebenen Ansaug"#erfahrens beispielsweise auch das bekannte Preßv erfahren benutzt werden, sofern nur der Gedanke gewahrt bleibt, die Einzelkülbel als vollkommen voneinander getrennte Külbel in einer Vorform zu erzeugen und sie dann in einer gemeinsamen Fertigform zusammenzublasen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von maschinengeblasenen Mehrfachflaschen oder anderen Glashohlkörpern, bei dem voneinander unabhängige Külbel in einer gemeinsamen Fertigform zusammengeblasen werden, dadurch gekennzeichnet, daß alle Einzelkülbel (z. B. cl, c2), die später einen einheitlichen Glaskörper (m) bilden sollen,, als voneinander vollkommen getrennte Külbel in einer gemeinsamen Vorform (v) erzeugt, in eine gemeinsame Fertigform übertragen und in dieser dann zusammengeblasen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung der Einzelkülbel (z. B. cl, c2), in der Vorform (v) verschiedenartige bzw, verschiedenfarbige Glasmassen verwendet werden,
DEH143467D 1935-04-18 1935-04-18 Verfahren zur Herstellung von Mehrfachflaschen Expired DE640707C (de)

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DE640707C true DE640707C (de) 1937-01-11

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DE (1) DE640707C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3189422A (en) * 1960-10-19 1965-06-15 Maryland Glass Corp Production of multi-cavity containers
IT201800002778A1 (it) * 2018-02-16 2019-08-16 Baralan Int S P A Metodo di realizzazione di un flacone in vetro

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3189422A (en) * 1960-10-19 1965-06-15 Maryland Glass Corp Production of multi-cavity containers
IT201800002778A1 (it) * 2018-02-16 2019-08-16 Baralan Int S P A Metodo di realizzazione di un flacone in vetro

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