DE668487C - Vorrichtung zum Aufschneiden von Schussfadenschlingen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufschneiden von Schussfadenschlingen

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DE668487C
DE668487C DEW99662D DEW0099662D DE668487C DE 668487 C DE668487 C DE 668487C DE W99662 D DEW99662 D DE W99662D DE W0099662 D DEW0099662 D DE W0099662D DE 668487 C DE668487 C DE 668487C
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DEW99662D
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C Weicken & Co Dr Ing
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C Weicken & Co Dr Ing
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C13/00Shearing, clipping or cropping surfaces of textile fabrics; Pile cutting; Trimming seamed edges
    • D06C13/04Shearing lace or embroidery, e.g. cutting loose threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufschneiden von Schußfadenschlingen Die vorliegende 1?rfinclung betrifft eine Vorrichtung zum Aufschneiden von Schußfadenschlingen wahrend der Bildung einer Krümmung der Gewebekanten. Derartige Vorrichtungen sind bekannt.
  • Von den bekannten 'Vorrichtungen unterscheidet sich die Erfindung durch eine Fördervorrichtung, die die Gewebebahn an der Schneidstelle abwechselnd beschleunigt und verzögert, eine Schneidvorrichtung, die in au sich bekannter Weise aus in der Gewebeschußrichtung gegeneinander bewegten, mit einem Schutzgitter versehenen Kammessern besteht, die quer zur Vorschubrichtung gegen die Oberfläche der Stoffbahn so angestellt sind, daß sie seitlich an der zu beschneidenden Kante vorstehen, und eine pneumatische Vorrichtung, die die Stoffbahn durch einen Luftstrom im Bereiche der Schneidvorrichtung unter Fortfall von Leitflächen während der Beschleunigung der Stoffbahn in der Kettrichtung durchkrümmt und die Fadenschlaufen im wesentlichen senkrecht zur Stoffbahnebene aufrichtet, so daß die Schneidvorrichtung im Krümmungsbereichdicht an die Stoftbahn herangeführt sein kann. Dadurch «erden die Fadenschlaufen; die durch den Luftstrom im wesentlichen senkrecht zur Stoftlbahnebene gestellt werden, von der Schneidvorrichtung erfaßt und zerschnitten.
  • Die absatzweise Beschleunigung der Gewebebahn im Verein mit dein Luftstrom bewirkt ohne Anwendung von irgendwelchen Führungen die Krümmung der Gewebebahn. Durch den Wegfall der Führungen ist es aber möglich, mit der Schneidvorrichtung bis unmittelbar an die Stoffoberfläche heranzugehen, so daß selbst ganz. kleine Schlaufen erfaßt werden. Dabei ist es ein Vorteil, daß die aus Kammessern bestehende Schneidvorrichtung. seitlich über die Stoffkante vorragt, weil dann bei unregelmäßigem Verlauf der Stoffkante diese sich immer im Bereiche der Schneidmesser befindet, und der Luftstrom die Schlaufen immer senkrecht in die Messerbahn lenkt, so daß sie leicht erfaßt werden können, ohne etwa durch Führungsbleche zurückgehalten-zu werden.
  • Die Art des verwendeten Luftstromes ist beliebig. Es ist ohne weiteres möglich, die Durchkrümmung der Stoffbahn mit Hilfe von Saug- oder mit Druckluftstrom zu erzeugen, jedoch bietet die Verwendung eines Saugluftstromes den Vorteil, daß an einem Ende losgeschnittene Schlaufen sofort von dem Saugkopf erfaßt werden und beim Vorbeigang der Stoffkante allmählich im Saugkanal abgeführt werden.
  • Bei der Verwendung von Saugluftstrom können also keine flatternden Fäden auftreten, die sich an irgendeiner Stelle der Vorrichtung um umlaufende Teile legen und diese schließlich an ihrer Bewegung hindern, wie es, wenn lange Schlaufen aufgeschnitten werden, bei Verwendung von Blasluftstrom allein eintreten kann. -Wird die Beschleunigung und Verzögerung der Stoffbahn durch eine exzentrisch gelagerte Walze und eine mit dieser zusammenarbeitenden, konzentrisch gelagerten Walze bewirkt, von denen die letztere gegenüber der exzentrischen Walze in solchem Maße beweglich gelagert ist, daß sie während ihres jeden Umlaufes nur zeitweise mit ihrer Gegenwalze zusammenarbeitet, so ergibt sich eine besondere einfache Ausbildung der Vorrichtung.
  • Um zu verhindern, daß die Stoffbahn von dem Schneidmesser beschädigt wird, ist außer dein Schutzgitter, das das Schneidniesser umgreift, über den Messern noch ein Schieber vorgesehen, der absatzweise gegen den über den Messern liegenden Stoff bewegt wird. Dieser verhindert, daß der Stoff in die Zwischenräume des Schutzritters einläuft und, wenn er in geringem Grade doch eindringen sollte, bringt er ihn sogleich wieder heraus. An sich fördert schon (las absatzweise Straften der Stoffbahn nach jeder \\'ellenbildung das Herausheben der Stoffbahn aus diesen Zwischenräumen. Durch die Anordnung des hin und her gehenden Schiebers wird jedoch die Gefahr des Einlaufens der Stofttbahn in diese Zwischenräume ausgeschaltet.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Vorrichtung gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht.
  • Abb. 2 ist die Vorrichtung nach Abb. i von -oben gesehen.
  • Abb. 3 und q. zeigen ein Schneidmesser in Vorder- und Seitenansicht.
  • i ist ein Teil des Maschinengestelles. In einer schwalbenschwanzförmigen Nut 2 desselben wird ein Arm 3 parallel geführt. An dem Arm 3 greift ein nicht mitgezeichneter Hebel an, der mittels Exzenter a. dgl. eine Hinundherbewegun@g des Armes 3 in der schwalbenschwanzförinigen Nut 2 bewirkt. Arm 3 läuft in ein schräg liegendes Ansatzstück 31? aus, an dem ein kammartiges Messer q. (vgl. auch Abb. 3 und q.) mit Hilfe der Schrauben 5 befestigt ist. Infolgedessen macht dieses Messera. die Hinundherbewegung des Armes 3 mit. An das Messer ¢ ist ein in gleicher Weise ausgebildetes symmetrisches Messer 6 angestellt. Es wird mit Hilfe von Paßstiften 5' an dem Teil 7, der atn Maschinengestell befestigt ist, gehalten und durch. die Druckfeder 8 leicht an das Gegenmesser angedrückt.
  • Um zu vermeiden, daß der Stoff mit dem kammartig ausgebildeten Messer selbst in schädliche Berührung kommt, ist eine rechenartige Schutzvorrichtung darüber angebracht. Sie besteht iin wesentlichen aus einer Reihe von Drähten 9, 9', 9", deren Form der Form des Messerkopfes angeglichen ist. Diese sind parallel zueinander angeordnet und mit ihren Enden in eine Platte io eingebettet. Diese Platte io wieder ist an einem Arm i i befestigt, der um die im Maschinengestell feste Achse 12 geschwenkt werden kann. Er weist außerdem eine Ausnehmung 13 auf, die die Achse 12 umgreift und eine Verstellung des Armes i i gegenüber der Gewebebahn nach oben und unten ermöglicht. Da der Arm i i außerdem um die Achse 12 geschwenkt werden kann, so hat man es in der Hand,. die Schutzvorrichtung io genau der Messerstellung anzupassen und auch ihren Abstand von den Messerspitzen zu regeln. Man kann infolgedessen die Einstellung der Schutzvorrichtung je nach dem zu verarbeitenden Gewebe ändern und auch bei Abnutzung der Messer immer eine gewünschte Stellung des Schutzgitters gegenüber dem Messer innehalten. Die Sicherung der gewünschten Einstellung erfolgt mit bekannten Feststellvorrichtungen. Über diese Schneidvorrichtung läuft die Stoftlialin 1q.. Sie gelangt zunächst in den Bereich der Vorschub-walzen i5 und 16, die auf den Achsen 17 und i8 sitzen. Die Stoffbahn läuft dann über einen Stab i9, der gegebenenfalls durch eine Unterstützungsplatte, die sich unter der Stoftbalin erstreckt, ersetzt werden kann.
  • Hinter dem Stab i9, der sich über die gesamte Breite der Stoffbahn erstreckt, liegt ein Saugstutzen 2o. Ihro gegenüber kann ein Druckluftstutzen 21 vorgesehen sein. Der Saugstrom bildet einen Bogen im Gewebe, sobald durch die absatzweise erfolgende beschleunigte Gewebelieferung genügend 'Gewebeüberschuß vorhanden ist. Das Gewebe läuft dann über das Schutzgitter 9, 9'. . . nach den Abführwalzen 21, 22, die auf den Achsen 23, 24 sitzen. Sie laufen gleichmäßig um und werden irgendwie in bekannter Weise angetrieben.
  • Die Walze 16 läuft in der Pfeilrichtung um. Auch sie wird irgendwie in bekannter Weise angetrieben und 'sitzt exzentrisch auf der Walze 18. Die ihr gegenüberliegende Walze 15 ist in Zapfen 17 drehbar gelagert. Ihr Lager 25 kann sich in der Pfeilrichtung auf und ab bewegen. Die Abwärtsbewegung kann jedoch durch einen Anschlag 26, der verstellbar ist, in verschiedenen Grenzen gehalten werden. Normalerweise wird sich die Walze 15 bei Wegfall des Anschlages. 26 unter der Wirkung ihres Gewichtes oder unter Zuhilfenahme von Federn an die Walze 16 anlegen und trotz deren exzentrischen Bewegung dauernd an derselben anliegen. Der Anschlag 26 kann jedoch so eingestellt werden, daß die Walze 15 @vährend jeder Umdrehung der Walze i6 nur zeitweise an dieser anliegt. Der Vorschub des Stoffes 14 geschieht. nur, wenn die beiden Walzen zusammenarbeiten. Je länger sie zusammenarbeiten, desto größer ist die Menge des vorgeschobenen Stoffes. Man hat es auf diese Weise in der Hand, den Stoffvorschub zu regeln. Er wird zweckmäßig so eingestellt, daß der nur zeitweise wirkende Vorschub der Walzen r 5 und 16 .während eines größeren Zeitraumes dieselbe Stoffmenge fördert wie die gleichmäßig umlaufenden Walzen 21, 22. Es ist auf diese Weise möglich, den Stoff so zu fördern, daß zeitweise zwischen den beiden Walzenpaaren ein Stoffüberschuß vorhanden ist, der unter der Wirkung des Saugstutzens 2o ausgebogen wird. Beim Stillstand der Walzen 15, 16 wird dann der Stoffüberschuß von den Walzen 21, 22 wegbefördert und dadurch ein Straffern. der Stoffbahn erzielt. In dem Augenblick jedoch, wo dieses Straffen eingetreten ist, setzt wieder der Vorschub des Walzenpaares 15,16 ein, und auf diese Weise wird absatzweise eine Stoffbogenbildung im Bereiche der Schneidvorrichtung hervorgerufen.
  • Die Durchkrümmung der Stoffbahn in der Kettrichtung wird durch die aus dem Rohrstutzen 28 kommende Druckluft unterstützt. Dieser ist nicht unbedingt erforderlich. Er kann jedoch in vielen Fällen die Wirkungsweise der Vorrichtung verbessern. Druckluft und Saugluft wirken in der gleichen Richtung. Sie wirken im wesentlichen senkrecht zur Stoffebene und richten daher auch die an der Stoffbalinkante befindlichen Schlaufen nahezu senkrecht zur Stoffbahnebene auf. Sie werden daher zwischen die Schutzglieder-9, 9'. . . hineingezogen, gelangen in den Bereich der hin und her gehenden Messer und werden von diesen zerschnitten.
  • Da die Schneidvorrichtung an dem Krümmungsbogen der Stoffbahn liegt, werden durch das Krümmen des Stoffes die Schlaufen-.enden einander genähert und die Schlaufe gewissermaßen vergrößert. In Verbindung mit der Ablenkung der Schlaufen aus der Stoffbahnebene heraus wird deren Heranbringen an die Messerzähne wesentlich erleichtert. Die Schutzglieder 9, g,. .. verhindern eine unmittelbare Berührung zwischen Stoffbahn und Messerzähnen. Zur größeren Sicherheit ist noch eine Abhebevorrichtung in Form eines Schiebers 27 vorgesehen. Dies ist ein Bügel, der parallel zu den Zähnen der Kammmesser verläuft und absatzweise gegen die Stoffbahn geschoben wird. Er hebt dadurch den Stoff beim losen Lauf von dem Schutzgitter der Messer ab. Sollte etwa die Stoffbahnkante die Neigung haben, sich senkrecht zu stellen und in das Gitter 9, 9' einzudringen, dann wird sie durch den absatzweise hin und her bewegten Schieber oder Drahtbügel 27 sofort wieder aus dem Bereich der Messer entfernt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜcIir:: r. Vorrichtung zum Aufschneiden von Schußfadenschlingen während der Bildung einer Krümmung der Gewebekanten, gekennzeichnet durch eine Fördervorrichtung, die die Gewebebahn an der Schneidstelle abwechselnd beschleunigt und verzögert, eine Schneidvorrichtung, die in an sich bekannter Weise aus in der Gewebeschußrichtung gegeneinander bewegten, mit einem Schutzgitter versehenen Kammessern besteht, die quer zur Vorschubrichtung gegen die Oberfläche der Stoffbahn so angestellt sind, daß sie seitlich an der zu beschneidenden Kante vorstehen, und eine pneumatisch.- Vorrichtung, die die Stoffbahn durch einen Luftstrom im Bereiche der Schneidvorrichtung unter Fortfall von Leitflächen während der Beschleunigung der Stoffbahn in der Kettrichtung durchkrümmt und die Fadenschlaufen im wesentlichen senkrecht zur Stoffbalinebene aufrichtet, so daß die Schneidvorrichtung im Krümmungsbereich dicht an die Stoffbahn herangeführt sein kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatische Vorrichtung mit Saugluftstrom arbeitet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Beschleunigung und Verzögerung derGewebebahn ein absatzweise förderndes Walzenpaar dient. ..'Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Beschleunigung und Verzögerung der Stoffbahn eine exzentrisch gelagerte Walze ' (16) und eine konzentrisch gelagerte Walze (15) vorgesehen ist, von denen die letztere gegenüber der ersteren in solchem Maße beweglich gelagert ist, daß sie während ihres jeden Umlaufes nur zeitweise mit ihrer Gegenwalze zusammenarbeitet und dadurch nur zeitweise ein Vorschub des Stoffes erfolgt. 5. Vorrichtung nach Anspruch t, da= durch gekennzeichnet, daß über den Messern ein Schieber (27) vorgesehen ist, der absatzweise gegen den über den Messern liegenden Stoff (i4) bewegt wird und ihn beim losen Lauf aus dem Bereich der Messer (4, 6) bringt.
DEW99662D 1936-10-16 1936-10-16 Vorrichtung zum Aufschneiden von Schussfadenschlingen Expired DE668487C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051233B (de) * 1956-05-16 1959-02-26 Velcro Sa Soulie Vorrichtung zum Aufschneiden der Noppen von Florgeweben
DE1134961B (de) * 1959-08-06 1962-08-23 Spruengli Gabrian & Co Textilm Vorrichtung zum Abschneiden von Fadenresten und Fadenwechselschlaufen an Gewebekanten
ES2245853A1 (es) * 2003-07-29 2006-01-16 Torres Maquinaria Textil S.A. Dispositivo de corte previo de los hilos puente de un tejido producido por un telar.

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DE1051233B (de) * 1956-05-16 1959-02-26 Velcro Sa Soulie Vorrichtung zum Aufschneiden der Noppen von Florgeweben
DE1134961B (de) * 1959-08-06 1962-08-23 Spruengli Gabrian & Co Textilm Vorrichtung zum Abschneiden von Fadenresten und Fadenwechselschlaufen an Gewebekanten
ES2245853A1 (es) * 2003-07-29 2006-01-16 Torres Maquinaria Textil S.A. Dispositivo de corte previo de los hilos puente de un tejido producido por un telar.

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