DE668253C - Anordnung zur Schnellerregung von Gleichstromdynamos unter Verwendung eines gittergesteuerten Entladungsgefaesses - Google Patents

Anordnung zur Schnellerregung von Gleichstromdynamos unter Verwendung eines gittergesteuerten Entladungsgefaesses

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DE668253C
DE668253C DEA67365D DEA0067365D DE668253C DE 668253 C DE668253 C DE 668253C DE A67365 D DEA67365 D DE A67365D DE A0067365 D DEA0067365 D DE A0067365D DE 668253 C DE668253 C DE 668253C
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DE
Germany
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voltage
grid
excitation
tube
direct current
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Expired
Application number
DEA67365D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Friedrich Renn
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/26Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Anordnung zur Schnellerregung von Gleichstromdynamos unter Verwendung eines gittergesteuerten Entladungsgefäßes Zur Schnellerregung von Gleichstromdynamos ist bereits eine Anordnung mit gittergesteuertem Entladungsgefäß vorgeschlagen worden, bei der beim Einschalten durch die an dem Gitter herrschende Steuerspannung vorübergehend eine höhere Erregerspannung eingestellt wird, als zur Erzeugung der Betriebsankerspannung erforderlich ist, und bei der die Erregerspannung danach dadurch zum Abklingen auf den Betriebswert gebracht wird, daß die Phasenlage der Gitterwechselspannung in Abhängigkeit von der steigenden Spannung am Anker entsprechend beeinflußt wird.
  • Die Erfindung zeigt, wie man diese Art der Erregung auch auf stufenweise gesteuerte Felder von Gleichstromdynamos anwenden kann. Dabei muß bei jeder höheren Stufe eine geringere Phasenverschiebung der Gitterwechselspannung des die Erregerwicklung speisenden Entladungsgefäßes eingestellt werden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß auf den einzelnen Stufen des Steuerschalters von einem in Reihe mit einem primären Wicklungsteil des Gitterkreistransformators angeordneten, stufenweise schaltbaren Vorschaltwiderstande jeweils verschieden große Teile zu dem Anodenkreis einer weiteren Steuerröhre parallel geschaltet werden und gleichzeitig das Gitter dieser Steuerröhre an verschiedene Anzapfungen eines Spannungsteilerwiderstandes der Ankerspannung angeschlossen wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es ist darin nur der Teil der Schaltung gezeigt und durch den Index r gekennzeichnet, der für Fahrt des leonardgesteuerten Motors b in der einen Drehrichtung erforderlich ist, da ja der für Fahrt in entgegengesetzter Drehrichtung benötigte Teil der Schaltung diesem völlig gleich sein muß. Es ist auch darauf verzichtet, zwei- oder mehrphasige Anordnung der Röhren aufzuzeichnen, um das Bild nicht unnötig zu belasten.
  • a ist die im Feld d gesteuerte Gleichstromdynamo, welche von. dem an das Netz RST angeschlossenen Drehstrommotor c angetrieben wird und den Motor b in Leonardschaltung speist. Das Feld d mit dem Parallelwiderstandp wird über die gas- oder dampfgefüllte Röhre ei aus der Sekundärwicklung f1 des Transformators f gespeist, der primär zwischen die Phasen S und T des Netzes einphasig angeschlossen ist. Das Gitter hl der Röhre ei wird durch den Steuerschalter g gesteuert und erhält Spannung aus dem Transformator il, dessen primäre Hauptwicklung k1 mit f gleichphasig zwischen die Phasen S und T an das Netz angeschlossen ist. Die Gitterspannung (Transformator il) erhält gegen die Anodenspannung eine Phasenverschiebung durch die primäre Wicklung h des Transformators ii, welche zwischen T und R an das Netz angeschlossen ist. Die Phasenverschiebung wird durch den der Phase 1, vorgeschalteten Widerstand nzl in der Größe geregelt. Bei voll vorgeschaltetem Widerstand nzl ist die Phase h fast stromlos und däher gegenüber der Phase k, für die elektrischen Verhält-
    nisse der Sekundärseite des Transformator @i.
    praktisch bedeutungslos. Der WiderstaA #"
    kann durch die Hochvakuumröhre n, tei . 1`s'
    oder ganz kurzgeschlossen werden, so däß,@die Phase 11 plötzlich stark zur Wirkung komriifund eine entsprechende Phasenverschiebung auf der Sekundärseite des Transformators il hervorruft.
  • In dem Steuerschalter g ist entsprechend der Darstellung aller übrigen Apparate auch nur die für Fahrt des leonardgesteuerten Motors in der einen Drehrichtung erforderliche Gruppe von Kontaktbahnen eingezeichnet. Wird der Schalter aus der (gezeichneten) Nullstellung auf die erste Steuerstufe nach links bewegt, so erhält das Gitter hl der Röhre e1 aus dem Transformator il Spannung über die Bahnen i und 2 des Steuerschalters g. Gleichzeitig wird durch die Kontaktbahn 3 und den ersten Kontakt der Bahn ,¢ des Steuerschalters g die Anode. der Röhren, mit dem Endpunkt 12 des Widerstandes ml verbunden. Das Gitter der Röhre n. erhält ebenfalls gleichzeitig Spannung vom Spannungsteilerwiderstand q, der die Ankerspannung der Leonarddynamo a abgreift; das Gitter liegt dabei am Punkt 2o, während die gegen die Batterie o1 geschaltete Ankerteilspannung über die Kontaktbahn 5 und den ersten Kontakt der Bahn 6 vom Punkt 21 am Spannungsteiler q abgegriffen wird.
  • Da im Zeitpunkt des Auslegens des Steuerschalters g die Maschine a spannungslos ist, ist auch zwischen 20 und 2i am Spannungsteiler q keine Potentialdifferenz vorhanden. Das Gitter der Röhre itl hat somit gegen deren Kathode nur das durch die negative Vorspannung der Batterie o1 gegebene Potential, so daß kein Anodenstrom fließen kann. Demnach liegt der volle Widerstand in, vor der Hilfsphase 11, und die Sekundärwicklung von il gibt eine praktisch mit der Spannung von f1 phasengleiche Spannungswelle auf das Gitter hl der Röhre e1. Die Folge davon ist, daß das Feld d während fast der vollen positiven Halbwelle jeder Periode aus f1 gespeist wird bzw. bei mehrphasiger Anordnung ununterbrochen an Spannung liegt. Dabei ist diese Spannung um ein Mehrfaches größer als die zur Erzeugung des gewünschten Feldstromes.bzw. Flusses erforderliche. Jedoch mit dem Erreichen der für die erste Steuerstufe des Schalters g vorgesehenen Spannung am Anker a erreicht die Spannungsdifferenz zwischen 2o und 21 am Spannungsteiler q einen solchen Wert, daß die durch o1 gegebene negative Vorspannung an der Röhre n1 aufgehoben wird. Damit wird die Röhre n1 leitend und schließt den ganzen Widerstand ml kurz, bringt also die Hilfsphase 11 des Transformators il zur stärkstmöglichen Wirkung. Da die Röhre n1 als Hochvakuumröhre ausgebildet ist, fließt dauernd die gesamte Halbwelle des Wechselstromes durch und wird in ihrer absoluten Größe nach Maßgabe ;ler Gitterspannung eingestellt. Je mehr also @de. Ankerspannung anwächst, um so größer wird das positive Gitterpotential und um so sfärker wirkt sich der Nebenschluß zum Widerstand ml aus. Der Strom in der Phase 11 des Transformators il wächst daher gleichfalls an, also auch die Phasenverschiebung in der Sekundärwicklung dieses Transformators. Die Phasenverschiebung der Gitterspannung der die Erregung speisenden Röhre e1 wächst daher gleichfalls, und der Erregerstrom nimmt entsprechend ab. Bei einem bestimmten Wert der Erregung der Geüeratorspannung und damit der Gitterspannung an der Steuerröhre n1 herrscht Gleichgewicht, so daß der Dauerbetriebszustand für diese Stufe erreicht ist.
  • Zieht man jetzt den Steuerhebel auf die zweite Steuerstellung, so bleibt die Verbindung zwischen den Kontaktbahnen i und 2 am Steuerschalter g bestehen; diese Verbindung bleibt überhaupt über sämtliche zur gleichen Drehrichtung des Motors b gehörige Steuerstellungen erhalten. Somit bleibt auch die Spannung der Sekundärwicklung des Transformators il während aller Drehzahlwechsel innerhalb der gleichen Drehrichtung des Motors b an dem Gitterla, der Röhre e1 bestehen. Mit dem Einstellen der zweiten Steuerstufe wird aber über die Kontaktbahn 3 und den zweiten Kontakt der Bahn 4 die Anode der Röhre n, mit dem Punkt ix am Vorwiderstand nal verbunden. Die auf der ersten Steuerstufe eingestellte Verbindung zwischen der Anode der Röhre n1 und dem Punkt 12 ist dabei unterbrochen. Ferner wird über die Kontaktbahn 5 und den zweiten Kontakt der Bahn 6 das Gitter der Röhre n1 an die um die Vorspannung der Batterie o1 verminderte Spannung zwischen den Anzapfungen 2o und 22 am Spannungsteiler q gelegt. Da nunmehr ein kleinerer Teil des Widerstandes q abgegriffen wird, verringert sich die Spannung am Gitter der Röhre itl. Die Folge davon ist, daß durch die zunächst herabgesetzte Gitterspannung die Röhre itl stromlos wird und wieder der volle Widerstand ml abzüglich der Strecke 11-12 vor die Hilfsphase 11 geschaltet wird. Sogleich verschwindet die Phasenverschiebung der Sekundärseite des Transformators il bzw. der Spannung am Gitter lt, der Röhre e1, und ein starker Energiezufluß in das Feld d setzt ein. Dieser währt aber nur so lange, bis die Spannungsdifferenz zwischen den Anzapfungen 2o und 22 am Spannungsteiler q den erforderlichen Wert erreicht hat, der der zweiten Steuerstufe entspricht und praktisch gleich dem auf der ersten Steuerstufe zwischen 20 und 21 erreichten Wert ist. Die Ankerspannung ist aber auf der zweiten Stufe im Zeitpunkt des Ansprechens der Röhre atl größer als auf der ersten Stufe, denn die Anzapfung 22 greift einen kleineren Teil der Ankerspannung ab als die Anzapfung 21. In diesem Zeitpunkt setzt derAnodenstrom in der Röhre n1 wieder ein, und der Widerstand ml wird bis auf den zwischen iz und 12 gelegenen Teil kurzgeschlossen. Dann wird sofort wieder ein bedeutender Strom in der Hilfsphase h einsetzen, der allerdings kleiner ist als der Strom auf der ersten Steuerstufe, und zwar um den Betrag, welcher dem zwischen den Punkten rr und 1a liegenden Widerstand entspricht. Die hiervon auf der Sekundärseite des Transformators hervorgerufene Phasenverschiebung ist kleiner als die Phasenverschiebung auf der ersten Stufe des Steuerschalters g und bewirkt dementsprechend die Einstellung einer um den gewünschtenBetrag höheren Erregung des Feldes d.
  • In der gleichen Weise erfolgt die Erregung auf den übrigen Steuerstufen, indem allmählich immer weniger Widerstand vom Spannungsteiler q als Gitterspannung für die Röhre n1 abgegriffen wird und gleichzeitig auch immer weniger Vorwiderstand von ml durch die Röhre ff, kurzgeschlossen wird, d. h. die Phasenverschiebung der Spannung am Gitter hl der Röhre e1 wird von einer Steuerstufe zur nächsten immer kleiner, so daß der Feldstrom und die Ankerspannung der Maschine a. von Stufe zu Stufe wachsen.
  • Für eine schnelle Entregung bei Zurückziehen des Steuerschalters von einer höheren auf eine niedere Stufe ist es vorteilhaft, die Kontakte der Bahnen q. und 6 und die zugehörigen Überschleifkontakte am Steuerhebel so auszubilden, daß die Verbindung mit den zugehörigen Kontaktbahnen 3 bzw. 5 keinen Augenblick unterbrochen wird, solange der Steuerhebel zwischen Stufen der gleichen Drehrichtung sich bewegt. Dadurch wird vermieden, daß bei Überschalten von einer Stufe auf die nächstniedere die Phasenverschiebung des Gitterstromes der Röhre et vorübergehend aufgehoben und ein starker Erregerstromstoß in das Feld d hineingedrückt wird, während man doch gerade die Erregung herabmindern will. Selbstverständlich müssen die Widerstandsstufen entsprechend ausgebildet sein, also z. B. auch der Spannungsteiler q einem Kurzschluß zwischen beliebigen benachbarten Abgreifpunkten (etwa 21 und 22) ohne weiteres gewachsen sein.
  • Natürlich kann man die Genauigkeit der Wirkung der Röhrenschaltung durch eine Reihe von an sich bekannten Mitteln noch wesentlich verbessern, 'wie z. B. durch Unterlagerung einer Gleichspannung an dem mit Wechselstrom gesteuerten Gitter der Röhre e1, Die Gitterspannung an der Röhre e1 könnte man zur weiteren Vervollkommnung auch noch im Sekundärkreis des Transformators il durch Widerstände oder durch Änderung der untergelegten,Gleichspannung oder durch beide Mittel über weitere Kontakte am Steuerschalter g von Stufe zu Stufe mitsteuern, dergestalt, daß entweder die Amplitude der Gitterspannung ohne Rücksicht auf die Stromänderung in der Hilfsphase h stets gleichbleibt oder sich nach vorgeschriebenen Abstufungen ändert, jedoch ist auf die zeichnerische Darstellung solcher Einzelheiten genau so wie auf die einer mehrphasigen Anordnung der Röhren verzichtet worden. Auch kann man beim Erfindungsgegenstand die Speisung des Feldes d' durch Parallelschalten von passend bemessenen Kondensatoren verbessern.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCIiR: z. Anordnung zur Schnellerregung von Gleichstromdynamos unter Verwendung eines gittergesteuerten Entladungsgefäßes, bei der beim Einschalten durch die an dem Gitter herrschende Steuerspannung vorübergehend eine höhere Erregerspannung eingestellt wird, als zur Erzeugung der Betriebsankerspannung erforderlich ist, und bei der die Erregerspannung danach dadurch zum Abklingen auf den Betriebswert gebracht wird, daß die Phasenlage der Gitterwechselspannung in Abhängigkeit von der steigenden Spannung am Anker entsprechend beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei stufenweiser Erregung der Gleichstromdynamo die höhere Erregerspannung je Schaltstufe eingestellt und dadurch wieder zum Abklingen auf den der eingestellten Schaltstufe entsprechenden Betriebswert gebracht wird, daß auf den einzelnen Stufen des Steuerschalters (g) von einem in Reihe mit einem primären Wicklungsteil (h) des Gitterkreistransformators (i,) angeordneten, stufenweise schaltbaren Vorschaltwiderstande (ml) jeweils verschieden große Teile zu dem Anodenkreis einer weiteren Steuerröhre (7t1) parallel geschaltet werden und gleichzeitig das Gitter dieser Steuerröhre an verschiedenen Anzapfungen eines Spannungsteilerwiderstandes (q) der Ankerspannung angeschlossen wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß im Gitterkreis der Steuerröhre (n1) eine Vorspannung (o1) liegt, welche der Ankerspannung entgegenwirkt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß auch das vom Wechselstrom gespeiste Gitter (hl) der die Erregerwicklung (d) speisenden Röhre (e1) eine Vorspannung mittels Gleichstroms erhält.
DEA67365D 1932-10-09 1932-10-09 Anordnung zur Schnellerregung von Gleichstromdynamos unter Verwendung eines gittergesteuerten Entladungsgefaesses Expired DE668253C (de)

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