DE667986C - Tragvorrichtung fuer mechanisch angetriebene Werkzeuge - Google Patents

Tragvorrichtung fuer mechanisch angetriebene Werkzeuge

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DE667986C
DE667986C DES117813D DES0117813D DE667986C DE 667986 C DE667986 C DE 667986C DE S117813 D DES117813 D DE S117813D DE S0117813 D DES0117813 D DE S0117813D DE 667986 C DE667986 C DE 667986C
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DE
Germany
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tool
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worker
bracket
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Expired
Application number
DES117813D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Braeuer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/28Supports; Devices for holding power-driven percussive tools in working position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Workshop Equipment, Work Benches, Supports, Or Storage Means (AREA)

Description

  • Tragvorrichtung für mechanisch angetriebene Werkzeuge Für mechanisch angetriebene Werkzeuge, wie Hämmer, Handbohrmaschinen u. dgl., sind bereits Tragvorrichtungen bekannt, die die Arme und Armgelenke des Arbeiters entlasten z. B. für den Fall, daß er mit einer Handbohrmaschine waagerechte Bohrungen ausführen oder im Bergbau einen. Abbauhammer, der hauptsächlich in waagerechter Lage arbeiten muß, handhaben .soll, da derartige mechanische Werkzeuge vielfach ein hohes Gewicht haben und dadurch leicht eine vorzeitige Ermüdung des Arbeiters verursachen. Der Versuch, diese Ermüdungserscheinungen durch eine Verringerung des Gewichtes des Werkzeuges zu beseitigen, scheitert an der damit zwangsläufig verbundenen Leistungsverminderung; gelingt es jedoch, das Gewicht des Werkzeuges so auf den menschlichen Körper wirken zu lassen, daß die Beanspruchung der Muskeln, Sehnen und Gelenke der Arme in mäßigen Grenzern bleibt, so kann das Werkzeug ein verhältnismäßig hohes Gewicht und hohe Leistung haben, ohne daß der Arbeiter übermäßig ermüdet, da nicht das Werkzeuggewicht als solches hierfür ausschlaggebend ist, sondern nur seine Wirkung auf den Körper.
  • Die bekannten Tragvorrichtungen bestehen u. a. aus Gestellen mit elastischen Zug- oder Druckorganen, die am Körper des Arbeiters ihr Widerlager finden; der das Werkzeug stützende Tragarm ist dabei seitlich am Arbeiter vorbeigeführt.
  • Bei anderen bekannten Vorrichtungen wieder begnügt man sich mit einfachen Tragriemen,die über die Schulter zu legen sind.
  • Die Erfindung bringt den bekannten Vorrichtungen gegenüber den Vorteil, sämtliche vom Gewicht des Werkzeuges und seiner Bedienung ausgehenden Kräfte, also sowbhl das Gewicht des Werkzeuges als auch dessen Reaktions- oder Drehmoment so zu verteilen, daß es von mehreren Stellen des Oberkörpers des Arbeiters aufgenommen. wird, einzelne Stellen des Körpers aber nicht einer zu hohen spezifischen Belastung ausgesetzt werden, womit eine vorzeitige Ermüdung des die Maschine Handhabenden verhindert wird.
  • Die Tragvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem Traggestell mit einem vom Rücken, über die Schulter geführten Tragarm und daran angeschlossenen, das Gewicht des Werkzeuges auf die Schultern des Arbeiters übertragenden Bändern u. dgl. sowie einem Bauchgurt, .der hauptsächlich das Moment des Werkzeuges aufnimmt.
  • Durch genügend breite Kraftübertragungsflä.chen läßt sich mit einem derartigen Traggestell die spezifische Belastung in so geringen Grenzen halten, daß sie nicht mehr als uniangenehm und vorzeitig ermüdend empfunden wird. Die Arme und ihre Gelenke werden jetzt nur noch durch die Führung des Werkzeuges beansprucht; das Werkzeug selbst kann frei beweglich gehandhabt uütT-: in beliebiger Lage geführt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Das Werkzeug, z. B. ein elektrisch angetriebener Hammer i i, ist gemäß Fig. i in der Nähe seines Schwerpunktes mit einer Öse 12 versehen, die in einen Haken 13 gehängt ist. Dieser ist an einem Vollgummiseil 1q. befestigt, das auf dem größten Teil seiner Länge von einem Bügel 15 aus Stahlrohr umschlossen ist. Das. Ende des Bügels 15 ist lösbar mit einem Traggestell 16 verbunden, das mittels über die Brust des Arbeiters geführter Leder- oder Gurthänder 17 und eines Gürtels 18 an Bauch und Rücken des Arbeiters geschnallt ist.
  • Die Ausbildung .des Traggestells hergibt sich aus Fig. 2 und 3, die die Tragvorrichtung in der Seiten- und Vorderansicht zeigen. Während in Fig. i der das Gummiseil i q. umschließende Bügel 15 etwa in. Schulterhöhe mit dem Traggestell 16 verbunden. ist, ist ex bei der Ausführung nach Fig.2 und 3 mit dem Gummiseil 14 durch eine in Schulterhöhe am Gestell 16 befestigte Schelle i9 geführt und am unteren Ende des Traggestells- 16 bei 2o befestigt. Diese Befestigung ist so ausgebildet, daß der Bügel 15 drehbar ist und .den erforderlichen Bewegungen des Werkzeuges i i beim Arbeiten frei folgen kann. Der Bügel 15 kann, wie in Fig. 3 punktiert gezeichnet, in der Symmetrieehene zum Traggestell 16 befestigt sein, was den Vorteil hat, daß das Gewicht gleichmäßig auf den ganzen Oberkörper des Arbeiters übertragen wird.
  • Um bei der Arbeit ein leichtes Lösen des Werkzeuges von dem Bügel 15 zu erreichen, ist der Haken 13 so ausgebildet, daß sich das Werkzeug selbsttätig ausklinken kann. Ein Beispiel hierfür zeigen Fig. q.- und 5. Nach Fig. q. ist am Traghaken 13 ein Teil 21 angelenkt, und zwar ist die etwas gegen die Schwerpunktslage des Werkzeuges versetzt. Wird nun. das Werkzeug z. B. infolge plötzlichen Zurückspringens des Werkzeugträgers verschoben, so wird der Teil 21 durch das Werkzeuggewicht ausgeklinkt, wie in Fig. 5 dargestellt. Hierdurch löst sich das Werkzeug augenblicklich vom Tragbügel, so daß eine Gefährdung des. Arbeiters vermieden ist.
  • In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, außer dem Bauchgurt 18 noch einen Rückengurt vorzusehen, der zum Tragen weiterer Gegenstände auf dem Rücken verwendet werden kann und eine bessere Befestigung des Traggestells im entlasteten Zustand bewirkt.
  • =Der beim Hammer auftretende Rückstoß wirkt sich durch das neue Traggestell für den Arbeiter nicht so störend aus, da die Arme -weitgehend entlastet sind. Durch Auflegen. .einer Dämpfungsschicht an der Stelle, an der der Hammer beim Arbeiten. aufliegt, z. B. an der Brust des Arbeiters, kann der Rückstoß noch weiter verringert werden.
  • Der der Körperform angepaßte gekröpfte Bügel 15 kann infolge der lösbaren Befestigung Sam Traggestell leicht abgenommen werden, was für die Handhabung des Werkzeuges von Vorteil ist. Wird das Traggestell aus Leichtmetall hergestellt, so ist sein Eigengewicht so gering, daß es vom Arbeiter kaum störend .empfunden wird. Durch Befestigung des das Werkzeug tragenden Gummiseils am Ende des Bügels 15 erhält das Gummiseil eine große Nachgiebigkeit, ohne daß es zu stark beansprucht wird. Man kann die Beweglichkeit .des Werkzeuges noch dadurch steigern, da.ß der Bügel aus zwei teleskopartig ineinandergesteckten Rohrteilen hergestellt wird, die gegeneinander verschiebbar sind, so d;aß man dein Tragbügel leicht auf die jeweils gewünschte Länge ausziehen kann.
  • Die Erfindung ist für jede Art mechanisch angetriebener Werkzeuge verwendbar, und zwar sowohl für Werkzeuge mit elektrischem, z. B. elektromotorischem oder elektromagnetischem Antrieb als auch für Werkzeuge, die durch Druckluft, eine biegsame Welle oder auf andere Weise angetrieben sind. Die Erfindung hat den Vorteil, daß der Arbeiter bei der Handhabung des Werkzeuges entlastet ist, so d.aß man zur Erzielung genügender Leistung das Eigengewicht des Werkzeuges unbedenklich erhöhen kann, ohne daß die Handhabung hierdurch .erschwert wird. Dieser Gesichtspunkt ist namentlich für solche elektrisch angetriebenen Schlagwerkzeuge von großer Bedeutung, deren verhältnismäßig hohes Gewicht bisher die Handhabung erschwerte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragvorrichtung für mechanisch angetriebene Werkzeuge mit einem an dem Oberkörper des Arbeiters angreifenden, dessen Arme und Armgelenke entlastenden Traggestell, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell aus einem vom Rücken über die Schulter geführten Tragbügel (15) sowie daran angeschlossenen, das Gewicht des Werkzeuges auf die Schultern des Arbeiters übertragenden Bändern (16, 17) o. dgl. und einem Bauchgurt (18) besteht. z. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug in dem Traggestell mittels eines elastischen Gliedes (14) lösbar und schwenkbar aufgehängt ist. 3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (15) mit .dem Traggestell lösbar und schwenkbar verbunden ist und das elastische Zwischenglied (14) umschließt. Tragvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (15) aus mehreren ineinander verschiebbaren Rohren besteht.
DES117813D 1935-04-04 1935-04-04 Tragvorrichtung fuer mechanisch angetriebene Werkzeuge Expired DE667986C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3327788A (en) * 1964-12-23 1967-06-27 Kolpe Olof Harness for earth boring machine
WO2008147259A1 (en) * 2007-06-01 2008-12-04 Husqvarna Aktiebolag Harness for power tool having a pole

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WO2008147259A1 (en) * 2007-06-01 2008-12-04 Husqvarna Aktiebolag Harness for power tool having a pole
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