DE667648C - Elektrisch betriebener Tauchpumpensatz fuer Tiefbrunnen - Google Patents

Elektrisch betriebener Tauchpumpensatz fuer Tiefbrunnen

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DE667648C
DE667648C DEW101991D DEW0101991D DE667648C DE 667648 C DE667648 C DE 667648C DE W101991 D DEW101991 D DE W101991D DE W0101991 D DEW0101991 D DE W0101991D DE 667648 C DE667648 C DE 667648C
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Germany
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DEW101991D
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Hans Warschau
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/12Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof specially adapted for operating in liquid or gas
    • H02K5/132Submersible electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein elektrisch betriebener Tauchpumpeinsatz für Tiefbrunnen, der mittels einer besonderen Dichtungsvorrichtung derart in den Rohrbrunnen eingeklemmt wird, daß der Brunnen in eine Saug- und Druckleitung unterteilt wird und eine besondere Steigleitung im Brunnen nicht erforderlich ist.
Bei den bekannten Punipvoarrichtungen dieto ser Art wird der über der Pumpe angeordnete Motor zum Schütze gegen. Überflutung in eine Haube eingeschlossen. Die Motorhaube kann ,aber .nicht so dicht abgeschlossen werden., daß ein Eindringen von Wasser überhaupt vermieden wird. Aus diesem Grunde muß das 'eingedrungene Wasser von Zeit zu Zeit mittels Druckluft aus dem Motorsumpf wieder beseitigt werden. Diese Druckluft muß durch eine besondere Verdichtungsvorrichtung erzeugt werden und wird dann dem Tauehpumpensatz durch eine besondere Rohrleitung zugeführt.
Beim Gegenstande der Erfindung ist die
Verwendung von Druckluft bzw. einer besonderen Verdichtungsvorrichtung nicht mehr erforderlich, weil das in die Motorhaube eindringende Wasser keinen Schaden mehr anrichten kann. Zu diesem Zwecke wird der in der Haube eingeschlossene Motor noch mit einem besonderen Schutzmantel umgeben, der mit der Motorwelle unten fest und dicht schließend verbunden ist und innerhalb der Motorhaube mit der Motorwelle umläuft. Dieser Schutzmantel kann bei geringeren Drükken entweder frei umlaufen oder wird bei hohen Drücken dicht schließend in der Motorhaube geführt.
In den .Zeichnungein sind diese beiden Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt eimen. Tauchpenpensatz, bei dem der Schutzmantel des Motors innerhalb der Motorhaube frei mit der Motorwelle umläuft, und Fig. 2 zeigt einen in der Motorhaube dicht schließend geführten und im übrigen ebenfalls mit der Motorwelle umlaufenden Schutzmantel.
Der Tauchpumpensatz wird mittels eines Gummiringes 1 in das Brunnenrohr 2 eingeklemmt, so daß der Brunnen in eine Saug-
leitung 3 und eine Druckleitung 4 unterteilt wird und eine besondere Steigleitung im Brunnen nicht erforderlich, ist. Der Gummi,-., ring ι wird durch Anziehen eines Ringesf|| zusammengepreßt und klemmt sich fest "'^n/ die Brunnenwandung an. Die Motorwelle"«^ ist derart mit der Pumpenwelle 10 gekuppelt, daß das Leckwasser bei einer eventuellen Undichtigkeit der Pumpenwellenführung sich in einem ,,Sammelkanal 11 ansammelt und durch einen zweiten Kanali2, der unmittelbar mit" der Saugleitung 3 in Verbindung steht, in bekannter Weise von der Pumpe sofort wieder mit angesaugt wird. Das Leckwasser, dais infolge sehr hoher Drücke trotzdem in die Motorhaube 8 eindringt, ist bestrebt, nach und nach in der Motorhaube 8 anzusteigen und den Motor 7 zu überfluten.
Zwecks besonderer Sicherung des Motors 7 ao gegen Überflutung wird dieser deshalb noch mit einem besonderen .Schutzmantel 13 umgeben, der mit der Motorwelle 9 unten fest und dicht schließend verbunden ist und innerhalb der Motorhaube 8 gemeinsam mit der Motorwelle 9 umläuft. Das im Innern der Motorhaube 8 befindliche Wasser sammelt sich dann bei seinem langsamen Ansteigen in dem Hohlraum zwischen dem Motor 7 und dem mit umlaufenden Schutzmantel 13 an und verdichtet die darin befindliche Luft derart hoch, daß eine Überflutung des Motors 7 ausgeschlossen ist und das eingedrungene Wasser keinen Schaden anrichten kann. Zwecks Vermeidung einer zu hohen Verdichtung kann der von der Motorhaube 8 umschlossene Raum durch Kanäle 14 mit dem Sammelkanal 11 und somit auch mit der Saugleitung 3 verbunden werden. Die Kanäle 14 sind in diesem Fall durch ein federbelastetes Sicherheitsventil 17 mit einer Federbelastung von mindestens 1 kg/qcm verschlossen und öffnen sich in bekannter Weise erst dann, wenn im Innern der Motorhaube 8 eine Luftverdichtung eintritt, welche die Federbelastung des Sicherheitsventils 17 überschreitet. Diese Federbelastung ist erforderlich, damit beim Saugen der Pumpe nicht die im Innern der Motorhaube 8 vorhandene Luft mit angesaugt wird. Bei ganz hohen Drücken wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, der im Innern der Motorhaube 8 gemeinsam mit der Motorwelle 9 ,/umlaufende Schutzmantel 13 in der Motor-" haube 8 bei 18 und 19 dicht schließend geführt. Zwecks besonderer Sicherung kann ^Außerdem noch der Zutritt von Luft und Wasser in dem Hohlraum zwischen dem Motor 7 und dem Schutzmantel 13 durch ein besonders zähflüssiges. Dichtungsmittel200, dgl. sicher abgesperrt werden. Im übrigen erfolgt die Wasserförderung in bekannter Weise durch den Antrieb des Motors 7 mittels einer stromführenden Kabelschnur 15. Die mit dem Motor 7 direkt gekuppelte Pumpe 16 saugt im Betriebe das Wasser durch die Saugleitung 3 an. Das Wasser durchströmt die P'umpe 16, tritt in die Druckleitung 4 ein und wird von dort der Abflußleitung zugeführt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrisch betriebener Tauchpumpensatz für Tiefbrunnen, dessen Motor sich oberhalb der Pumpe befindet und der mittels einer besonderen Dichtungsvorrichtung derart in den Rohrbrunnen eingeklemmt wird, daß der Brunnen in eine Saug- und eine Druckleitung unterteilt wird und eine besondere Steigleitung im Brunnen nicht erforderlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der in einer Haube (8) eingeschlossene Motor (7) zum Schütze gegen Überflutung mit einem besonderen Schutzmantel (13) umgeben wird, der mit der Motorwelle (9) unten fest und dicht schließend verbunden ist und innerhalb der Motorhaube (8) gemeinsam mit der Motorwelle (9) umläuft.
2. Tauchpumpensatz für Tiefbrunnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzmantel [13) in der Motorhaube (8) dicht schließend geführt wird.
3. Tauchpumpensatz für Tiefbrunnen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks besonderer Sicherung des Motors der Zutritt von Luft oder Wasser in den Hohlraum zwischen dem Motor (7) und dem Schutzmantel {13) durch ein besonders zähflüssiges Dichtungsmittel (20) o. dgl. abgesperrt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW101991D 1937-09-30 1937-09-30 Elektrisch betriebener Tauchpumpensatz fuer Tiefbrunnen Expired DE667648C (de)

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