DE66750C - Ein in einen Tisch zu verwandelndes Turngeräth - Google Patents

Ein in einen Tisch zu verwandelndes Turngeräth

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DE66750C
DE66750C DENDAT66750D DE66750DA DE66750C DE 66750 C DE66750 C DE 66750C DE NDAT66750 D DENDAT66750 D DE NDAT66750D DE 66750D A DE66750D A DE 66750DA DE 66750 C DE66750 C DE 66750C
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Germany
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turned
piece
gymnastics equipment
gymnastics
table top
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66750D
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English (en)
Original Assignee
B. HAGEN in Berlin W., Potsdamerstrafse 76 IV
Publication of DE66750C publication Critical patent/DE66750C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B3/00Parallel bars or similar apparatus

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt, ein Turngeräth für das Zimmer zu scharfen, welches im Ruhezustande die Verwendung· als Tisch oder ähnliche Vorrichtung gestattet, wobei das Turngeräth das Untergestell bildet.
Letzteres besteht aus einem Barren, welcher sowohl in verticaler wie auch horizontaler Lage verstellbar ist.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt einen derartigen Turntisch in seiner Seitenansicht.
Fig. 2 ist die Seitenansicht bei der Verwendung als Pult oder Lesetisch.
Fig. 3 giebt eine Vorderansicht vorstehender Verwendungsart.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht im Gebrauch als Barren.
Der Barren oder das Untergestell besteht zunächst aus vier Fufstheilen A, von denen die beiden der Längsrichtung durch Querstangen B mit einander fest (Fig. 3), diejenigen der Querrichtung durch verschiebbare C, Fig. 1, 2 und 4, verbunden sind, um dem Ganzen einen Halt zu geben. Von den Füfsen A führen die Schächte D mit quadratischer Höhlung aufwärts , in denselben erhalten die Vierkantholmstützen E Führung. JD sowohl wie E sind behufs Herstellbarkeit durchbohrt, so dafs durch Einstecken eines Nagels J der gewünschte Auszug gesichert werden kann. Die Stützen E tragen die Holme G, welche mit den Bunden H versehen sind und auf welche sich die Tischplatte J auflegt. Die Befestigung derselben an den Holmen geschieht auf der einen (unteren) Seite durch zwei Schellen K7 welche, an der Tischplatte befestigt, sich um die Holme legen. An der anderen (oberen) Seite genügt die Anordnung einer Schelle L. Dieselbe ist auf einem Schieber M, welcher in einer Nuth N Führung hat, befestigt.
Der Tisch J erhält an der unteren Seite eine Leiste Ό, um das Herabgleiten von Gegenständen beim Schrägstellen zu verhindern, sowie ferner an der oberen Seite folgende Anordnung. Wird der Tisch als Lesepult verwendet, so ist die Anbringung einer entsprechenden Beleuchtung unmöglich. Um diesen Zweck aber gleichfalls zu erreichen, ist die Tischplatte J getheilt. Dies kann entweder derart geschehen, dafs die horizontale Theilung durchgeht, oder aber, wie Fig. 2 und 3 zeigen, kann auch nur ein kleines Stück J1 der Tischplatte, genügend, einer Lampe als Standpunkt zu dienen, abgetheilt werden. J und J1 werden durch Scharniere verbunden.
Um das Herunterklappen des Theiles J1 zu verhindern, dient ein sich um seine Achse drehender Reiber P. Derselbe ist an seinem einen Ende mit einer schrägen Fläche Q versehen.
Im gewöhnlichen Zustande kann dieser Tisch zunächst als Kindertisch und mit ausgezogenen, in eine Ebene gebrachten Holmen für Erwachsene als Zeichentisch und Aehnlicbes Verwendung finden, sowie nach der Entfernung der Tischplatte als Barren. Die Verwendung als Schreib- oder Lesepult dagegen erfordert folgende Manipulationen. Die oberen Holmstützen werden mit dem aufliegenden Holm
aus dem Schacht herausgezogen und diese Stellung durch Einstecken der Nägel fixirt. Das Mehr oder Weniger richtet sich nach der gewünschten Schräge der Tischplatte. Hierbei gleitet der Schieber M, auf welchem die Schelle L befestigt ist, in der Nuth N entsprechend hin, so dafs die Auflage der Tischplatte auf diesem Holm zwar eine veränderte, dagegen infolge dieser Einrichtung eine vollständig sichere ist und die Stabilität des Ganzen erhalten bleibt. Um nun den Theil J1 herabklappen und in dieser Stellung sichern zu können, wird jetzt der Reiber P derart gedreht, dafs die schiefe Ebene Q. nicht mehr wie bisher (Fig. i) der Platte J, sondern dem Theil J1 zugekehrt ist. Dadurch hört der Zwang des Reibers auf diesen Theil auf und kann derselbe nunmehr herabklappen. Hierbei legt er sich auf die Flache Q auf und wird nunmehr von dem Reiber P in dieser Stellung festgehalten, so dafs der Theil/1 demnach eine horizontale Ebene bildet und zur Aufnahme einer Lampe, eines Schreibzeuges und Aehnlichem geeignet ist.
Vorliegende Erfindung hilft dem allgemeinen und oft beregten Bedürfnifs: Schulkindern, sowie Erwachsenen mit sitzender Beschäftigung im Zimmer zeitweise Erholung und Stärkung durch körperliche Anstrengung zu schaffen, in vollem Mafse ab, um so mehr, da der Tisch gleichzeitig für Erwachsene wie auch Kinder verwendbar ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein in einen Tisch zu verwandelndes Turngerä'th, gekennzeichnet durch einen Barren, auf dessen Holmen G eine Tischplatte J mit abklappbarem und durch einen Reiber P mit schräger Fläche Q feststellbarem Theil J1 durch die Schellen K und die auf einem in einer Nuth N geführten Schieber M befestigte Schelle L festgehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66750D Ein in einen Tisch zu verwandelndes Turngeräth Expired - Lifetime DE66750C (de)

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