DE667498C - Elektrischer Kondensator - Google Patents

Elektrischer Kondensator

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DE667498C
DE667498C DEB171922D DEB0171922D DE667498C DE 667498 C DE667498 C DE 667498C DE B171922 D DEB171922 D DE B171922D DE B0171922 D DEB0171922 D DE B0171922D DE 667498 C DE667498 C DE 667498C
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Germany
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fuse
busbar
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electric capacitor
winding
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Expired
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DEB171922D
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LUDWIG BAUGATZ KONDENSATORENFA
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LUDWIG BAUGATZ KONDENSATORENFA
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G2/00Details of capacitors not covered by a single one of groups H01G4/00-H01G11/00
    • H01G2/14Protection against electric or thermal overload

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Elektrischer Kondensator Das Patent 666 005 betrifft einen aus mehreren gewickelten Teilkondensatoren zusammengesetzten elektrischen Kondensator mit flachen oder runden Wickelkernen, durch deren vorstehende Teile eine Sammelschiene läuft, bei dem zwischen dem stirnseitig vorstehenden Belag und der Sammelschiene ein Kontaktglied angeordnet ist. Insbesondere ist bei diesem Kondensator zwischen dem Belag und der Sammelschiene eine Röhrensicherung angeordnet. Diese Anordnung kann jedoch noch zweckmäßiger erfolgen. Die Anwendung von Sicherungen für die einzelnen Wickel eines größeren Kondensators ist nicht neu, jedoch wurden die Drähte oder Sicherungsbänder bisher freiliegend angelötet oder angenietet. Entwederlag der Sicherungsdraht unmittelbar zwischen der Zuführung des Wickels und einer Sammelschiene oder auch er war freiliegend auf dem Wickelkern oder einer Zwischenlage befestigt, meistens durch Nietung. Man hat auch versucht, einen frei vor der Stirnseite des Wickels ausgespannten Draht durch die elektrodynamischen elektrischen Kräfte des Kurzschlusses zum mechanischen Zerreißen zu bringen. Dieses Verfahren ist jedoch nur bei hohen Kurzschlußströmenanwendbar, die in der Regel nicht zur Verfügung stehen. Bei den bisher verwendeten freiliegenden Sicherungsdrähten sind diese durch Bewegung des Öles, der Sammelschiene oder Berührung .stark gefährdet. Durch die Freilage oder die besonderen Befestigungseinrichtungen wird viel Platz gebraucht, der auch dann nötig ist, wenn die Sicherung nicht gewünscht und .durch einen starken Draht als Brücke ersetzt wird. Der Aufwand, welcher zur Anbringung einer Sicherung erforderlich ist, wird also nicht hinfällig, dadurch, daß keine eingesetzt wird, weil man von einer einheitlichen Bauweise nicht abgeht. Auch bei der Anordnung nach der Erfindung ist die Bauweise vollständig einheitlich.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß zwischen der Stirnseite des Wickels und der Kontaktfeder eine flach liegende Schmelzsicherung angeordnet ist. Durch die Form der Sicherung ist die Möglichkeit geschaffen worden, diese einfach als Zusatzorgan ohne besonderen Materialaufwand nach Belieben einzusetzen. Beim Einsetzen ist keinerlei Löt- oder Nietverbindung erforderlich, so daß eine besondere Vorsicht und Sorgfalt nicht nötig ist. Das Einsetzen des dünnen Schmelzdrahtes in das Sicherungselement erfolgt an anderer Stelle und durch Menschen, die sich für diese Feinarbeiten als besonders geeignet erweisen. Da ein Zerreißen der Drähte innerhalb des Sicherungselementes nicht vorkommen kann, so entfällt dadurch die sonst immer wieder erforderliche Prüfung, ob die schwer sichtbaren Drähte noch unverletzt sind.
  • Gegenüber den Röhrensicherungen haben. diese Schmelzsicherungen den Vorteil, daß sie im Preise niedriger liegen, einen geringeren Platzbedarf haben und ohne besondere Maßnahmen zwischen Wickelbelag und Kontaktfeder gelegt werden können.
  • Die Anbringung einer solchen Schmelzsicherung ist in der Abb. i beispielsweise dargestellt. In dieser Darstellung ist d der Wickel, b eine isolierende Hülle, c der Wikkelkern, e die Sammelschiene, welche durch die Wickelkerne hindurchläuft. Die Kontaktfeder f stellt die elektrische Verbindung zwischen der Sammelschiene e und dem vorstehenden Belag g des Wickels a her. Zwischen der Kontaktfeder f und dem Belag g liegt flach die Schmelzsicherung lt, die in den Abb.2 und 3 genauer dargestellt ist. In diesen Abbildungen .ist i eine U-förmige Hülle aus Isolierstoff, z. B. Preßspan, k eine Schmelzsicherung in der handelsüblichen Lamellenform; jedoch von größerer Länge. /a ist ein Streifen aus Isolierstoff, welcher in der allgemein bekannten Weise den Schmelzdraht einschließt. h und 11 sind aufgeklemmte Kontaktbacken aus beispielsweise Messing, Kupfer, Weißblech. Die Schmelzsicherung k z«ird, wie in Abb.2 angegeben, durch eine (5ffnung der Isolierstoffhülle i gesteckt, so daß die Kontaktfeder f gegen die Kontaktbacke h drückt, während die zweite Kontaktbacke 12 an der Stirnseite des Wickels liegt und ebenfalls von der Kontaktfeder, von .ihr .selber durch die Hülle i isoliert, angedrückt wird. Der Strom fließt von -der Sammelschiene e durch den einen Schenkel der Kontaktfeder f zur Kontaktbacke h, von dieser durch die Sicherung k innerhalb der Isolierung zur Kontaktbacke L-, welche mit dem Belagrand des Wickels in metallischer Verbindung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Kondensator nach Patent 666 oo5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stirnseite .des Wickels und der Kontaktfeder eine flach liegende Schmelzsicherung angeordnet ist. Ergänzungsblatt zur Patentschrift 667 498 Klasse 21g Gruppe 1U102. Vom Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden: Hermann Gönningen in Berlin-Zehlendorf.
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