DE667151C - Vorrichtung zum Schleifen schneckenfoermiger Kegelfraeser - Google Patents

Vorrichtung zum Schleifen schneckenfoermiger Kegelfraeser

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Publication number
DE667151C
DE667151C DEK144426D DEK0144426D DE667151C DE 667151 C DE667151 C DE 667151C DE K144426 D DEK144426 D DE K144426D DE K0144426 D DEK0144426 D DE K0144426D DE 667151 C DE667151 C DE 667151C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milling cutter
conical
mandrel
tailstock
cutter
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Expired
Application number
DEK144426D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klingelnberg GmbH
Original Assignee
Witwe Ferdinand Klingelnberg Soehne GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Witwe Ferdinand Klingelnberg Soehne GmbH filed Critical Witwe Ferdinand Klingelnberg Soehne GmbH
Priority to DEK144426D priority Critical patent/DE667151C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE667151C publication Critical patent/DE667151C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/08Index mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/02Loading, unloading or chucking arrangements for workpieces
    • B23F23/06Chucking arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
5. NOVEMBER 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67a GRUPPE
Heinrich Schicht in Hückeswagen, Rheinl.,
ist als Erfinder benannt worden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1936 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schleifen schneckenförmiger, mit Zentrierbohrungen versehener KegelfräseTj insbesondere an der Schneidbrust.
Derartige Fräser finden bei der Herstellung van Kegelrädern mit in ihrer Längsrichtung gekrümmten Zähnen nach dem Abwälzschraubverfahren Verwendung. Aus der Eigenart dieses Verfahrens ergeben sich außerordentlich hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Kegelfräser, die zu erfüllen durch die besondere Form des Fräsers noch erschwert ist. Diese Schwierigkeiten treten ganz besonders bei seinem Scharfschleifen in Erscheinung, was damit zusammenhängt, daß diese Arbeit nicht nur vom Hersteller des Fräsers, sondern auch vom Verbraucher, und zwar fortlaufend, ausgeführt werden muß, so daß es erwünscht ist, die geschilderte hohe Genauigkeit mit möglichst einfachen Mitteln zu erreichen.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in dem Spannkopf einer Fräserschleifmaschine ein Dorn mit kugelförmig gestaltetem Kopf und im gleichachsig zum Spannkopf liegenden Reitstock dieser Maschine ein gegen Drehung gesicherter Dorn mit exzentrisch zu seiner Achse liegender Aufnahmespitze angeordnet ist, so daß der Kegelf raser mit seinen Zentrierbohrungen zwischen Kugelkopf und Aufnahmespitze eingespannt werden kann und daß ferner zur Mitnahme des kegelförmigen Fräsers zwei Kegelräder vorgesehen sind, von welchen das eine nicht drehbar auf dem Dorn mit kugelförmigem Kopf und das aridere ebenfalls nicht drehbar, aber lösbar auf dem Schaft des Kegelfräsers sitzt. -
Die neue Vorrichtung zeichnet sich durch1 hohe Arbeitsgenauigkeit, verbunden mit großer Einfachheit, aus. Außerdem ergeben sich auch wirtschaftliche Vorteile, die darin begründet sind, daß trotz der hohen Anforderungen Spezialmaschinen entbehrlich werden, da die Vorrichtung in Verbindung mit Maschinen zum Schleifen zylindrischer Fräser zur Anwendung kommen kann.. Im Hinblick auf die hohe Genauigkeit des Schliffes spielt es
keine wesentliche Rolle, daß dabei für verschiedene Kegelwinkel der · zu schleifenden Kegelfräser verschiedene Zahnräderpaare benutzt werden müssen, zumal praktisch au> nur Kegelfräser mit einheitlichem Kegelwinle zur Anwendung kommen.
Für andere Aufgaben bestimmte Werk-1 stückhalter, die an sich ein Einstellen zu schleifender Fräser in die erforderliche Winkelstellung ermöglichen, kommen wegen der ihnen anhaftenden Mängel für den vorliegenden Zweck nicht in Betracht. Bekannte Halter dieser Art leiden an dem Übelstand, daß die Verbindung der Antriebswelle des Spindelstockes mit dem Werkstück über besondere Vorgelege erfolgt.
Mit Rücksicht auf das Vorhandensein mehrerer gegeneinander beweglicher Teile muß bei derartigen Anordnungen unter Umständen „20 ein durch Herstellungsungenauigkeiten noch verstärktes Getriebespiel in Kauf genommen werden, so daß mit einer derartigen Einrichtung den hohen Anforderungen an die Berstellungsgenauigkeit von Kegelfräsern nicht genügt werden kann.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar bezieht sich das Beispiel auf eine Vorrichtung zum Scharf schleif en von schneckenförmigen Kegelfräsern,
Es zeigen:
Fig. ι die neue Einrichtung in Ansicht von oben, '
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-A in Fig. i.
Auf dem Bett« einer Schlfifmaschine zum Scharf schleif en zylindrischer Fräser ist der Spannkopf b und gleichachsig zu diesem der Reitstock c und die in Richtung der Spindelachse hin und her verschiebbare Schleifscheibe d angeordnet. Die Spindel des Spannkopfes b ist in bekannter Weise mit einer Teilvorrichtung verbunden, durch die ein stufenweises Weiterschalten der Spindel entsprechend der Zahl der zu schleifenden Fräsernuten bewirkt wird.
In die Spindel des Spannkopfes b ist mittels Haftreibung ein Dorn/ befestigt, dessen freies Ende in einem kugelförmigen Kopf g ausläuft. An dem Reitstockkolben h (Pinole) ist mittels eines kegelförmigen Domes/ ein Trägerk für die Reitstockspitze/ angebracht. Der Träger k wird von einem am Reitstock c befestigten, in eine Aussparung des Trägers eingreifenden Ansatz to gegen Drehung gesichert. Die Tiefe dieser Aussparung ist so bemessen, daß ein Vor- und Zurückschrauben des Reitstockkolbens und damit auch ein Vorwärts- und Zurückbewegen des daran befestigten TrägersA.ohne Hemmungen möglich ist. An dem Träger k sitzt ein winkelförmiger Körper n. Der dem Spannkopf zugekehrte Schenkel dieses Körpers ist als Auftespitze t ausgebildet. Diese liegt also' ex-Paasch zur Spindelachse. Das Maß der |rizität ist einstellbar. Zu diesem Zweck Körper« mit Leisten«' am Trägerk ■glfuhrt. Für seine Befestigungsschrauben ρ sind entsprechende Längsschlitze p' im Körper/z vorgesehen. Das Maß der eingestellten Exzentrizität ist·an Teilmarkenq abzulesen. Der zu schleifende Kegelfräser/· wird zwischen der exzentrischen Reitstockspitze/ und dem kugelförmigen Kopf g eingespannt. Dabei führt sich die Versenkung des im Fräserschaft ohnehin befindlichen Schraubenloches am Kugelkopf. Sie bildet also mit diesem zusammen ein Kugelgelenk.
Die Drehbewegung der Spindel, die diese zum Zwecke der Teilschaltung oder zur Erzeugung spiralförmiger Nuten ausführt, wird von zwei Kegelrädern s, t auf den Fräser übertragen. Das eine Kegelrad s sitzt nicht drehbar auf dem Dorn/, und das zweite Kegelrad t ist ebenfalls nicht drehbar auf dem Schaft des Fräsers;· angeordnet. Die beiden Kegelräder bilden eine winkelförmige Zahnkupplung.
Wie die Darstellung erkennen läßt, weisen beide Räder einen verhältnismäßig großen, weit über 900 liegenden Kegelwinkel auf. Dadurch ergibt sich ein verhältnismäßig großer Eingriffsbereich der Zähne und damit eine weitgehend spielfreie Bewegungsübertragung. Um für Fräser verschiedener Schaftdurchmesser dasselbe Rad benutzen zu können, ist dieses mit einer auswechselbaren Aufnahmebüchse ,κ ausgebildet. Außerdem erleichtert diese Büchse das genaue Einstellen der Kegelräder.
Um den mit Haftreibung in die Büchse u ι oo eingesetzten Fräserschaft nach dem Schleifen leicht lösen zu können, ist auf einem dem Kegelfräser zugekehrten Bund der Büchse u eine Mutter ν angeordnet, die zu diesem Zweck so· weit in Richtung des Fräsers vorgedreht wird, bis die Haftreibung zwischen Fräserschaft und Bohrung der Büchse κ überwunden ist.
Einem ähnlichen Zweck dient auch die Mutterw, die zum Lösen des Schaftes/ aus der Spindelbohrung des Spannkopfes b bestimmt ist.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist aus der Zeichnung ohne weiteres zu erkennen. Die Umstellung leiner Maschine zum Scharfschleifen zylindrischer Fräser auf das Schleifen kegelförmiger Fräser erfolgt in der Weise, daß zunächst die Aufnahmespitzen aus Spannkopf und Reitstock entfernt und dann durch die dargestellten Teile ersetzt werden.
Da im allgemeinen nur Kegelfräser mit einheitlichem Kegelwinkel zur Anwendung korn-
men, können alle vorkommenden Fräser unter Benutzung desselben Kegelradpaares aufgespannt werden. In Ausnahmefällen erfordert die Bearbeitung eines Fräsers mjjj-.randerem Kegelwinkel lediglich die Benijftsjiing eines anderen Radpaares. Die Querversteilbarkeit der Reitstockspitze ermöglicht das Einspannen von Fräsern unterschiedlicher Länge. Dabei kann die eingestellte Fräserlänge, die ja
ίο bei einmal festgelegter Spitzenentfernung in Richtung der Spindelachse von dem Maß der Exzentrizität der Reitstockspitze abhängt, an der oben beschriebenen Markierung ohne weiteres abgelesen werden. Gegebenenfalls kann an Stelle dieser Längenangabe eine Typenbezeichnung treten, so- daß die Markierung unmittelbar angibt, welche Einstellung für eine bestimmte. Type zu wählen ist. Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt. Insbesondere könnte die Einrichtung auch so getroffen werden, daß die Vorschubbewegung in Richtung der Sclileifnut nicht von der Schleifscheibe, sondern vom Werkstück ausgeführt wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I. Vorrichtung zum Schleifen schneckenförmiger mit Zentrierbohrungen versehener Kegelfräser, insbesondere an der Schneidbrust, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Spannkopf (b) einer Fräserschleifmaschine (β) ein Dorn (/) mit kugelförmig ausgestaltetem Kopf (g) und im gleichachsig zum Spannkopf liegenden Reitstock (c) dieser Maschine ein gegen Drehung gesicherter Dorn (i) mit exzentrisch zu seiner Achse liegender Aufnahmespitze (I) angeordnet ist, so daß der Kegelfräser mit seinen Zentrierbohrungen zwischen Kugelkopf (g) und Aufnahmespitze (I) eingespannt werden kann und daß ferner zur Mitnahme des kegelförmigen Fräsers zwei Kegelräder (s, t) vorgesehen sind, von welchen das eine nicht drehbar auf dem Dorn (/) mit kugelförmigem Kopf und das andere ebenfalls nicht drehbar, aber lösbar auf dem Schaft des Kegelfräsers (/■) sitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrisch angeordnete Aufnahmespitze (/) quer zur Dornachse verstellbar an einem vom Reitstock (c) mittels eines kegelförmigen Dornes (/) gehaltenen und mittels einer vorstehenden Nase (tn) gegen Drehung gesicherten Träger (k) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Fräser zugeordnete Kegelrad (t) längs verschiebbar auf einer am Fräserschaft angeordneten Büchse (ti) sitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK144426D 1936-11-17 1936-11-17 Vorrichtung zum Schleifen schneckenfoermiger Kegelfraeser Expired DE667151C (de)

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