DE667151C - Vorrichtung zum Schleifen schneckenfoermiger Kegelfraeser - Google Patents
Vorrichtung zum Schleifen schneckenfoermiger KegelfraeserInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F23/00—Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
- B23F23/08—Index mechanisms
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F23/00—Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
- B23F23/02—Loading, unloading or chucking arrangements for workpieces
- B23F23/06—Chucking arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
5. NOVEMBER 1938
5. NOVEMBER 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67a GRUPPE
ist als Erfinder benannt worden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1936 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schleifen schneckenförmiger,
mit Zentrierbohrungen versehener KegelfräseTj
insbesondere an der Schneidbrust.
Derartige Fräser finden bei der Herstellung van Kegelrädern mit in ihrer Längsrichtung gekrümmten Zähnen nach dem Abwälzschraubverfahren Verwendung. Aus der Eigenart dieses Verfahrens ergeben sich außerordentlich hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Kegelfräser, die zu erfüllen durch die besondere Form des Fräsers noch erschwert ist. Diese Schwierigkeiten treten ganz besonders bei seinem Scharfschleifen in Erscheinung, was damit zusammenhängt, daß diese Arbeit nicht nur vom Hersteller des Fräsers, sondern auch vom Verbraucher, und zwar fortlaufend, ausgeführt werden muß, so daß es erwünscht ist, die geschilderte hohe Genauigkeit mit möglichst einfachen Mitteln zu erreichen.
Derartige Fräser finden bei der Herstellung van Kegelrädern mit in ihrer Längsrichtung gekrümmten Zähnen nach dem Abwälzschraubverfahren Verwendung. Aus der Eigenart dieses Verfahrens ergeben sich außerordentlich hohe Anforderungen an die Genauigkeit der Kegelfräser, die zu erfüllen durch die besondere Form des Fräsers noch erschwert ist. Diese Schwierigkeiten treten ganz besonders bei seinem Scharfschleifen in Erscheinung, was damit zusammenhängt, daß diese Arbeit nicht nur vom Hersteller des Fräsers, sondern auch vom Verbraucher, und zwar fortlaufend, ausgeführt werden muß, so daß es erwünscht ist, die geschilderte hohe Genauigkeit mit möglichst einfachen Mitteln zu erreichen.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in dem Spannkopf einer
Fräserschleifmaschine ein Dorn mit kugelförmig gestaltetem Kopf und im gleichachsig
zum Spannkopf liegenden Reitstock dieser Maschine ein gegen Drehung gesicherter Dorn mit exzentrisch zu seiner Achse liegender
Aufnahmespitze angeordnet ist, so daß der Kegelf raser mit seinen Zentrierbohrungen
zwischen Kugelkopf und Aufnahmespitze eingespannt werden kann und daß ferner zur
Mitnahme des kegelförmigen Fräsers zwei Kegelräder vorgesehen sind, von welchen das
eine nicht drehbar auf dem Dorn mit kugelförmigem Kopf und das aridere ebenfalls
nicht drehbar, aber lösbar auf dem Schaft des Kegelfräsers sitzt. -
Die neue Vorrichtung zeichnet sich durch1
hohe Arbeitsgenauigkeit, verbunden mit großer Einfachheit, aus. Außerdem ergeben sich
auch wirtschaftliche Vorteile, die darin begründet sind, daß trotz der hohen Anforderungen
Spezialmaschinen entbehrlich werden, da die Vorrichtung in Verbindung mit Maschinen
zum Schleifen zylindrischer Fräser zur Anwendung kommen kann.. Im Hinblick auf die hohe Genauigkeit des Schliffes spielt es
keine wesentliche Rolle, daß dabei für verschiedene
Kegelwinkel der · zu schleifenden Kegelfräser verschiedene Zahnräderpaare benutzt
werden müssen, zumal praktisch au> nur Kegelfräser mit einheitlichem Kegelwinle
zur Anwendung kommen.
Für andere Aufgaben bestimmte Werk-1 stückhalter, die an sich ein Einstellen zu
schleifender Fräser in die erforderliche Winkelstellung ermöglichen, kommen wegen der
ihnen anhaftenden Mängel für den vorliegenden Zweck nicht in Betracht. Bekannte Halter dieser Art leiden an dem Übelstand, daß
die Verbindung der Antriebswelle des Spindelstockes mit dem Werkstück über besondere
Vorgelege erfolgt.
Mit Rücksicht auf das Vorhandensein mehrerer gegeneinander beweglicher Teile muß
bei derartigen Anordnungen unter Umständen „20 ein durch Herstellungsungenauigkeiten noch
verstärktes Getriebespiel in Kauf genommen werden, so daß mit einer derartigen Einrichtung
den hohen Anforderungen an die Berstellungsgenauigkeit
von Kegelfräsern nicht genügt werden kann.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und
zwar bezieht sich das Beispiel auf eine Vorrichtung zum Scharf schleif en von schneckenförmigen
Kegelfräsern,
Es zeigen:
Es zeigen:
Fig. ι die neue Einrichtung in Ansicht von oben, '
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-A in Fig. i.
Auf dem Bett« einer Schlfifmaschine zum
Scharf schleif en zylindrischer Fräser ist der
Spannkopf b und gleichachsig zu diesem der Reitstock c und die in Richtung der Spindelachse
hin und her verschiebbare Schleifscheibe d angeordnet. Die Spindel des Spannkopfes b ist in bekannter Weise mit einer
Teilvorrichtung verbunden, durch die ein stufenweises Weiterschalten der Spindel entsprechend
der Zahl der zu schleifenden Fräsernuten bewirkt wird.
In die Spindel des Spannkopfes b ist mittels
Haftreibung ein Dorn/ befestigt, dessen freies Ende in einem kugelförmigen Kopf g
ausläuft. An dem Reitstockkolben h (Pinole) ist mittels eines kegelförmigen Domes/ ein
Trägerk für die Reitstockspitze/ angebracht. Der Träger k wird von einem am Reitstock c
befestigten, in eine Aussparung des Trägers eingreifenden Ansatz to gegen Drehung gesichert.
Die Tiefe dieser Aussparung ist so bemessen, daß ein Vor- und Zurückschrauben
des Reitstockkolbens und damit auch ein Vorwärts- und Zurückbewegen des daran befestigten
TrägersA.ohne Hemmungen möglich
ist. An dem Träger k sitzt ein winkelförmiger Körper n. Der dem Spannkopf zugekehrte
Schenkel dieses Körpers ist als Auftespitze t ausgebildet. Diese liegt also' ex-Paasch
zur Spindelachse. Das Maß der |rizität ist einstellbar. Zu diesem Zweck
Körper« mit Leisten«' am Trägerk
■glfuhrt. Für seine Befestigungsschrauben ρ
sind entsprechende Längsschlitze p' im Körper/z vorgesehen. Das Maß der eingestellten
Exzentrizität ist·an Teilmarkenq abzulesen.
Der zu schleifende Kegelfräser/· wird zwischen der exzentrischen Reitstockspitze/ und
dem kugelförmigen Kopf g eingespannt. Dabei führt sich die Versenkung des im Fräserschaft
ohnehin befindlichen Schraubenloches am Kugelkopf. Sie bildet also mit diesem zusammen ein Kugelgelenk.
Die Drehbewegung der Spindel, die diese zum Zwecke der Teilschaltung oder zur Erzeugung
spiralförmiger Nuten ausführt, wird von zwei Kegelrädern s, t auf den Fräser übertragen.
Das eine Kegelrad s sitzt nicht drehbar auf dem Dorn/, und das zweite Kegelrad t
ist ebenfalls nicht drehbar auf dem Schaft des Fräsers;· angeordnet. Die beiden Kegelräder
bilden eine winkelförmige Zahnkupplung.
Wie die Darstellung erkennen läßt, weisen beide Räder einen verhältnismäßig großen,
weit über 900 liegenden Kegelwinkel auf. Dadurch ergibt sich ein verhältnismäßig großer
Eingriffsbereich der Zähne und damit eine weitgehend spielfreie Bewegungsübertragung.
Um für Fräser verschiedener Schaftdurchmesser dasselbe Rad benutzen zu können, ist
dieses mit einer auswechselbaren Aufnahmebüchse ,κ ausgebildet. Außerdem erleichtert
diese Büchse das genaue Einstellen der Kegelräder.
Um den mit Haftreibung in die Büchse u ι oo
eingesetzten Fräserschaft nach dem Schleifen leicht lösen zu können, ist auf einem dem
Kegelfräser zugekehrten Bund der Büchse u eine Mutter ν angeordnet, die zu diesem
Zweck so· weit in Richtung des Fräsers vorgedreht
wird, bis die Haftreibung zwischen Fräserschaft und Bohrung der Büchse κ überwunden
ist.
Einem ähnlichen Zweck dient auch die Mutterw, die zum Lösen des Schaftes/ aus
der Spindelbohrung des Spannkopfes b bestimmt ist.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist aus der Zeichnung ohne weiteres zu erkennen.
Die Umstellung leiner Maschine zum Scharfschleifen zylindrischer Fräser auf das
Schleifen kegelförmiger Fräser erfolgt in der Weise, daß zunächst die Aufnahmespitzen aus
Spannkopf und Reitstock entfernt und dann durch die dargestellten Teile ersetzt werden.
Da im allgemeinen nur Kegelfräser mit einheitlichem Kegelwinkel zur Anwendung korn-
men, können alle vorkommenden Fräser unter Benutzung desselben Kegelradpaares aufgespannt
werden. In Ausnahmefällen erfordert die Bearbeitung eines Fräsers mjjj-.randerem
Kegelwinkel lediglich die Benijftsjiing eines
anderen Radpaares. Die Querversteilbarkeit der Reitstockspitze ermöglicht das Einspannen
von Fräsern unterschiedlicher Länge. Dabei kann die eingestellte Fräserlänge, die ja
ίο bei einmal festgelegter Spitzenentfernung in
Richtung der Spindelachse von dem Maß der Exzentrizität der Reitstockspitze abhängt, an
der oben beschriebenen Markierung ohne weiteres abgelesen werden. Gegebenenfalls
kann an Stelle dieser Längenangabe eine Typenbezeichnung treten, so- daß die Markierung
unmittelbar angibt, welche Einstellung für eine bestimmte. Type zu wählen ist.
Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt. Insbesondere
könnte die Einrichtung auch so getroffen werden, daß die Vorschubbewegung in
Richtung der Sclileifnut nicht von der Schleifscheibe, sondern vom Werkstück ausgeführt
wird.
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Vorrichtung zum Schleifen schneckenförmiger mit Zentrierbohrungen versehener Kegelfräser, insbesondere an der Schneidbrust, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Spannkopf (b) einer Fräserschleifmaschine (β) ein Dorn (/) mit kugelförmig ausgestaltetem Kopf (g) und im gleichachsig zum Spannkopf liegenden Reitstock (c) dieser Maschine ein gegen Drehung gesicherter Dorn (i) mit exzentrisch zu seiner Achse liegender Aufnahmespitze (I) angeordnet ist, so daß der Kegelfräser mit seinen Zentrierbohrungen zwischen Kugelkopf (g) und Aufnahmespitze (I) eingespannt werden kann und daß ferner zur Mitnahme des kegelförmigen Fräsers zwei Kegelräder (s, t) vorgesehen sind, von welchen das eine nicht drehbar auf dem Dorn (/) mit kugelförmigem Kopf und das andere ebenfalls nicht drehbar, aber lösbar auf dem Schaft des Kegelfräsers (/■) sitzt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrisch angeordnete Aufnahmespitze (/) quer zur Dornachse verstellbar an einem vom Reitstock (c) mittels eines kegelförmigen Dornes (/) gehaltenen und mittels einer vorstehenden Nase (tn) gegen Drehung gesicherten Träger (k) angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Fräser zugeordnete Kegelrad (t) längs verschiebbar auf einer am Fräserschaft angeordneten Büchse (ti) sitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK144426D DE667151C (de) | 1936-11-17 | 1936-11-17 | Vorrichtung zum Schleifen schneckenfoermiger Kegelfraeser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK144426D DE667151C (de) | 1936-11-17 | 1936-11-17 | Vorrichtung zum Schleifen schneckenfoermiger Kegelfraeser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE667151C true DE667151C (de) | 1938-11-05 |
Family
ID=7250661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK144426D Expired DE667151C (de) | 1936-11-17 | 1936-11-17 | Vorrichtung zum Schleifen schneckenfoermiger Kegelfraeser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE667151C (de) |
-
1936
- 1936-11-17 DE DEK144426D patent/DE667151C/de not_active Expired
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