DE665668C - Verfahren zum Einwickeln von Gegenstaenden, insbesondere von Broten - Google Patents

Verfahren zum Einwickeln von Gegenstaenden, insbesondere von Broten

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DE665668C
DE665668C DEA75173D DEA0075173D DE665668C DE 665668 C DE665668 C DE 665668C DE A75173 D DEA75173 D DE A75173D DE A0075173 D DEA0075173 D DE A0075173D DE 665668 C DE665668 C DE 665668C
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Germany
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sheet
wrapping
bread
bent
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DEA75173D
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Gerh Arehns Mekaniska Verkstad AB
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Gerh Arehns Mekaniska Verkstad AB
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/02Wrapping articles or quantities of material, without changing their position during the wrapping operation, e.g. in moulds with hinged folders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einwickeln von Gegenständen, insbesondere von Broten Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Einwickeln von unregelmäßig geformten Gegenständen, insbesondere von Broten.
  • Den bisherigen Verfahren zum Einwickeln t-erhältnismäßig unregelmäßig geformter Gegenstände, beispielsweise Brote, bei denen die Idülle durch Einfalten von vier Seiten her fertiggefaltet wird, haften gewisse Cbelstände an. Die Umhüllung ist beim Wickeln uni den Gegenstand bestrebt, sich aufzubauschen und sich von dem Gegenstand abzuheben, so daß zwischen dem Gegenstand und der Umhüllung stellenweise leere Räume entstehen, welche die Dichtheit der _Umhüllunggefährden.
  • Erfindungsgemäß wird ein Verfahren geschaffen, welches diese Übelstände beseitigt, so daß eine Umhüllung erhalten wird, die an jeder Stelle der Außenfläche des Gegenstandes glatt und dicht anliegt, ein gefälliges aussehen erhält sowie den Gegenstand wirksam gegen äußere Einflüsse schützt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren, bei welchem ein Bogen aus dünnem Material anfangs derart uni den Gegenstand gebogen wird. daß er eine finit offenen Enden versehene, den Gegenstand umfassende Rinne bildet, kennzeichnet sich demgemäß dadurch, daß die einander gegenüberliegenden Ecken des eine Rinne bildenden Bogens paarweise zusammengeführt und in dieser gegenseitigen Lage einwärts zwischen die längs verlaufenden Kanten der Rinne eingebogen werden, worauf die Hülle in an sich behannter Weise durch Einfalten von vier Seiten her fertiggefaltet wird. Vorzugsweise werden die zusammengeführten Bogenecken beim Einbiegen derart einer Zugwirkung unterworfen, daß der Bogen unter dem einzuwickelnden Gegenstande straffgezogen wird. Die Erfindung richtet sich ferner auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einwickeln von unregelmäßig geformten Gegenständen, insbesondere Broten, bei dein der Gegenstand derart zusammen mit dein darunterliegenden Hüllstoffbogen in eine Formrinne oder Öffnung geschoben wird, daß zwei einander gegenüberliegende Kanten des Bogens rinnenförmig aufwärts gebogen und dann die anfangs offenen Endteile der so erhaltenen Rinne nach oben gedrückt und nach innen auf den Gegenstand aufgelegt werden. Die Erfindung besteht hierbei darin, daß eine Formrinne mit verengten Enden verwendet wird, so daß die einander gegenüberliegenden Ecken des Bogens zugleich mit dem rinnenförinigen Falten des Bogens paarweise zusammengeführt «-erden.
  • Die im Anspruch i gekennzeichnete 1Iaßnahine, daß die einander gegenüberliegenden Ecken des eine Rinne bildenden Bogens zunächst paarweise zusammengeführt werden sollen, ist an sich schon anderweitig vorgeschlagen worden. Die im Anspruch 2 gekennzeichnete Maßnahme ist keine selbständige Erfindung und soll nur in Zusammenlang mit dem Verfahren nach Anspruch i geschützt sein. Der Anspruch 3 ist dagegen ein selh-, ständiger Nebenanspruch.
  • Auf den Zeichnungen sind verschiec;fl Schritte des Verfahrens gemäß der Erfindtl X; veranschaulicht; es zeigt Abb. i bis 9 perspektivisch ein Ausführungsbeispiel sowie die fertiggestellte Umhüllung und Abb. io bis 20 perspektivisch ein anderes Ausführungsbeispiel sowie die fertiggestellte Umhüllung.
  • Der einzuwickelnde Gegenstand, der beispielsweise aus einem Brot i besteht, wird gemäß Abb. i auf einen Papierbogen 2 gelegt, der, wie Abb. 2 zeigt, um das Brot in der Weise umgebogen wird, daß er eine dasselbe umfassende Rinne mit zwei längs verlaufenden Kanten 3 bildet. Die U-förmigen Endteile .1. der Rinne sind offen. Danach werden die Ecken 5, beispielsweise mittels Greiforgane, zusammengeführt (4bb. 3), wobei sie nach auswärts und aufwärts gezogen werden, so daß das Papier unter dem unteren, gewölbten Teil des Brotes gespannt wird, wodurch bewirkt wird, daß die mittleren Teile der Kanten 3 etwas auswärts und die Bogenteile bei 6 etwas einwärts gebogen werden. Die letzterwähnte Einbiegung bewirkt, daß der untere, hülsenförmige Teil der Rinnenenden sich nach außen erweitert. Die Einbiegungen bei 6 bewirken außerdem, daß bei der nachher folgenden Faltung die in der Abb. 3 durch die strichpunktierte Linie 7 angedeuteten Falten erhalten werden. Hierauf werden die Ecken 5 nach einwärts in die in der Abb.4 gezeigte Lage geschwenkt, wobei das Papier zweckmäßig gespannt wird, so daß es sich dicht an die untere Seite des Brotes anschmiegt. Danach werden dieTeile8, wie inAbb.5 gezeigt, um etwa 9o° einwärts zwischen die Kanten 3 gebogen, auf das Brot gelegt sowie ausgeglättet, wie in Abb.6 dargestellt. Es ist, wenn die für das Einbiegen der Endteile der Umhüllung bestimmten Arbeitsorgane nachgiebig sind, belanglos, ob die Länge oder Form des Brotes innerhalb gewisser Grenzen veränderlich ist. Die bei dem soeben beschriebenen Faltungsvorgang erhaltenen Falten 9 erstrecken sich, wie aus Abb. 6 ersichtlich ist, schräg aufwärts und einwärts, so daß sie sich bei dem folgenden Einbiegen der Kanten 3 (_@bb. 7 und S) nach einwärts von den Enden des Brotes aus erstrecken. Hierdurch wird verhütet, daß Unebenheiten und Aufbauschungen an den Endteilen des Brotes entstehen. Die Kanten 3 werden zweckmäßig aufeinandergelegt und geklebt; gegebenenfalls wird die so erhaltene Umhüllung versiegelt. Abb.9 zeigt die gewölbte, während des vorhergegangenen Faltvorganges tintenliegende Seite der Umhüllung.
  • Bei dem in den Abb. io bis i9 veranschau-^'chten Verfahren werden geringere Ant' irüche auf ein glattes Anliegen der Um-1 iillung gestellt, nichtsdestoweniger wird ein '"Ergebnis erhalten, daß das nach den bisherigen Methoden erreichte übertrifft.
  • Dem Bogen 2 wird auch in diesem Fall die Gestalt einer Rinne mit längs verlaufenden Kanten 3 gegeben. Dies wird nach Abb. 12 dadurch erreicht, daß der Bogen 2 zusammen mit dem Brot i quer in eine mit nachgiebigen, nach auswärts schwenkbaren Wandungen io versehene Öffnung oder Rinne hineingeführt wird, was mittels eines Kolbens i i erfolgt, der mit seitlichen, aufwärts auseinandergehenden Wänden 12 versehen ist. Die Wände io bilden an den Enden der Rinne Verengungen 13: unterhalb dieser Verengungen sind Böden 14 sowie einwärts schwenkbare Klappen 15 vorgesehen. Wenn das Brot abwärts bewegt wird, «-erden deshalb die einander gegenüberliegenden Endteile 16 der Papierrinne gegeneinander geführt (Abb.13), und es stoßen bei der weiteren Abwärtsbewegung die Endteile dieser Rinne gegen die Böden 14 und werden gegeneinander einwärts gebogen (Abb. 1d.), wonach (s. Abb, 15 bis 17) -die Klappen 15 das Einbiegen und das Anlegen der Endteile vollziehen. Die mittleren Teile der Kanten 3 werden dabei zwischen den Wandungen io und den Seitenwänden 12 gehalten, bis der Kolben i i zurückgezogen wird, dann werden die Kanten in die überlappende Lage eingebogen (Abb. 18 und i9), so daß die in der Abb.2o gezeigte fertige Umhüllung erhalten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Einwickeln von unregelmäßig geformten Gegenständen, insbesondere von Broten, bei welchem ein Bogen aus dünnem Material anfangs derart um den Gegenstand gebogen wird, daß er eine mit offenen Enden versehene, den Gegenstand umfassende Rinne bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Ecken des eine Rinne bildenden Bogens, wie an sich schon anderweitig vorgeschlagen, paarweise zusammengeführtund in diesergegenseitigen Lage einwärts zwischen die längs verlaufenden Kanten der Rinne um etwa 9o° eingebogen werden, wonach die Hülle in an sich bekannter Weise durch Einfalten von vier Seiten her fertiggefaltet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengeführten Bogenecken beim Einbiegen einer Zugwirkung unterworfen werden, derart, daß der Bogen unter dem Gegenstand straff gezogen wird.
  3. 3. Verfahren und Vorrichtung zum Ein-.. wickeln von unregelmäßig geformten Gegenständen, insbesondere Broten, bei welchem der Gegenstand zusammen mit dein darunterliegenden Hüllstoffbogen in eine Formrinne oder Öffnung geschoben wird, so daß zwei einander gegenüberliegende Kanten des Bogens rinnenförmig aufwärts gebogen und dann die anfangs offenen Endteile der dadurch erhaltenen Rinne nach oben gedrückt und nach innen auf den Gegenstand aufgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Formrinne mit verengten Enden verwendet wird, so daß zugleich mit dem rinnenförmigen Falten des Bogens die einander gegenüberliegenden Ecken des Bogens paarweise zusammengeführt werden.
DEA75173D 1935-01-30 1935-01-30 Verfahren zum Einwickeln von Gegenstaenden, insbesondere von Broten Expired DE665668C (de)

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