DE664503C - Vergaser - Google Patents

Vergaser

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DE664503C
DE664503C DEA74975D DEA0074975D DE664503C DE 664503 C DE664503 C DE 664503C DE A74975 D DEA74975 D DE A74975D DE A0074975 D DEA0074975 D DE A0074975D DE 664503 C DE664503 C DE 664503C
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DE
Germany
Prior art keywords
needle
air
carburetor
nozzle
crude oil
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Expired
Application number
DEA74975D
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English (en)
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Jeroga A G
Original Assignee
Jeroga A G
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Publication date
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Publication of DE664503C publication Critical patent/DE664503C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/12Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves
    • F02M7/14Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves with means for controlling cross-sectional area of fuel spray nozzle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Vergaser Bisher übliche Rohölvergaser, beispielsweise für Kraft-wagen, hatten den Nachteil, daß, abgesehen von großem ölverbrauch, sich in den Rohölvolwärmekammern schnell eine Menge unvergasten Rohöls ansammelte, die auch nach starker Drosselung der Frischölzufuhr für längere Zeit das, Herabgehen des Motors auf kleine Drehzahlen verhinderte, da die Drosselklappen nicht so dicht geschlossen werden können, daß sie z. B. bei Leerlauf ein Ansaugen von Rohöl völlig verhindern. Auch beim Bergabfahren saugten die Kolben sehr viel Rohöl an, so daß ein Wiederanziehen des Wagens in der Ebene schwieri wurde, das unvergaste Rohöl g im Motor wurde ins Kurbelwellengehäuse gedrückt, und die bisher damit verbundene unvermeidlichä Sclimieröl#,erdül-lnung fühl-te zum schnellen Verschleiß des Motors. Außerdem war das auf belebten Straßen häufig nötige Fahren von io bis 25km Ge, schwindigkeit mit bisher bekannten Rohölvergasern in direktem Getriebegang nicht möglich, bzw. ein für Anlaßzwecke erforderlicher Benzinvergaser mußte auch während des Fahrbetriebes immer wieder zur Hilfeleistung herangezogen werden.
  • Unter anderem wurde auch bei bereits bekannten Vergasern die eine Drosselklapp:c durch den Luftsaugstrorn geöffnet, was keine einwandfreie Regelung bei Ölvergaseni ermöglicht. Nach einem anderen Vorschlag war vor. gesehen, in einem U-förmigen Luft-Brennstoff-Gemisch-Kanal an beiden Schenkelenden je eine mit der anderen gekuppelte Drosselklappeanzuordnen, wobei die beiden Drosselklappen an einer gemeinsamen, beide U-Scherikel des Kanals und die Trennwand der beiden Schenkel durchsetzenden Wülle angeordnet sind und wobei am freien Ende der Welle ein Kurventräger angeordnet ist, gegen welchen ein mit dem Ventilstift der Brennstoffdüse in Verbindung stehendes Organ federnd und gleitbar abgestützt ist. Die Brennstoffdäse war bei dem in Rede stehenden Vergaser etwa in der Achse des unmittelbar an den Motorblock angeschlossenen U-Schenkels angeordnet, so daß `die DÜsennadel ihre Bewegungen im Zuge dieser Achse, also rechtwinklig zur Drosselklappenachse, ausführen mußte. Um diese Bewe,-g>ungen ausführen zu können, war an dem D ZD U-förmigen Luft-Brennstoff--Kanal ein ebenfalls U-förmiger Mantel angeordnet, der an den Brennstoffbehälter angeschlossen war und in welchem ein einarmiger, mit der Düsennadel beweglich verbundener, dem U-förmigen Mantel angepaßter Hebel angeordnet war, dessen parallel zu den U-Schenkeln angeordnetes Ende, durch eine Stopf büchse in der Wand des Mantels geführt, gegen die Kurve des Kurventrägers federnd abgestützt war.
  • Die beschriebene Ausbildungsweise zeigt
    mehrere Nachteile. Abgesehen davon, daß
    die Anordnung eines Brennstoffkanals in
    Form eines um den Luft-Brennstoff-Kanal,
    gelegenen Mantels die Herstellungskosten,ei#4-.
    lieblich verteuert, entsteht bei der Bewec#""
    des Hebels und insbesondere bei der
    schiebung des in der Stopfbüchse
    neten Hebelendes so viel Reibung, daß die sichere Wirkungsweise der Vorrichtung Igefährdet wird und insbesondere mit der Zeit ein schädliches Spiel entstehen muß.
  • Die angeführten Nachteile werden #erfindungsgemäß durch einen Rohölvergaser von vereinfachter Bauart vermieden, b,--i welchem die Nadel parallel zur Drosselklappenachse und durch einen Ausleger gesteuert wird dessen,Kurvenbahn unmittelbar auf demfreien Nadelende gleitet. Der Ausleger trägt an seinem der Schließstellung der Drossel entsprechenden Ende einen federbelastetenVersprung, welcher die Nadel in der Schlief,')-stellung hält.
  • In den Zeichnungen stellt Abh. i einen Schnitt durch den Vergaser mit teilweiser Innenansicht dar.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht des Vergasers nach Abb. i.
  • Abb- 3 und 4 veranschaulichen die Bewegung des Regelungsorgans der öldüse.
  • Die Wand i des Vergasers umschließt mit dem durch die Schraube il, gehaltenen Dekkei ja einen Raum, in dem durch die Traverse 2 ein U-förnüger Kanal hergestellt ist, dessen einer offener Schenkel durch die Luftdrosselklappe 4 und dessen anderer an die Saugleitung des Motors angeschlossener Schenkel 5 durch die Gasdrüsselklappe 6 verschlossen werden kann. Die Luft- und Gasdros,selklappen 4 und 6 sind an der in der Vergaserwand und der Traverse gelagerten Welle 7 fest angeordnet. An dem außerhalb des Vergasergehäuses liegenden Ende 8 der Welle 7 ist ein kreissektorförmiger Ausle er 9 befestig der an der Drehung der 9 tt, Welle7 teilnimmt und an seinem Umfang zwischen Führungen eine federnd angeordnete Gleitschiene ga von bestimmter Kurvenform trägt, gegen welche der mit einer Lagerkugel i i versehene Kopf des Ventilstiftes 12 angedrückt ist. Der Ventilstift i-z geht durch das Vergasergehäuse i und die Traverse 2 und ist an der Traverse durch die Feder 13 derart abgefedert, daß sein Kopf ständig an die Gleitkurve ga auch bei deren Bewegung angedrückt wird. Die nadelartige Spitze 1.4 des Stiftes 12 greift in die öffnung der in der Gehäusewand angeordneten, zum Rohölbehälter 15 fü.hrenden Düse 16 ein, diese je nach Lage der Nadel ganz oder teilweise öffnend oder schließend. Die Spitze des Stiftes hat eine Winkelbohrung 17, die als Leerlaufkanal dient. Im Kanal 5 ist jenseits der Gasdrosselklappe6 in der Gehäusewand 18 eine als Zusatzlu#ftdüse bei Leerlauf die,-l,'hen,de Düse angeordnet. Die Gleitkurvega so geformt, daß durch sie die jeweilige C#iö,ß#e der Düsenöffnung und damit die -,Menge des zur Vergasung kommenden Rohöls in der Zeiteinheit und damit im bestimmten Verhältnis zur Menge der an.-.esaugten Luft und des abgesaugten Brennstoff-Luft-Gemisches gegeben ist. Die Stellung der Luftklappe4 und der Gasklappe6 auf der Welle7 kann in bestimmtem Verhältnis zur Form der jeweilig verwendeten Gleitkurve ein'reguliert werden, so daß zahlreiche beliebige zeiträumliche Systeme geschaffen werden können. Somit ist es möglich, für jede gewünschte Geschwindigkeit das günstigste Verhältnis zwischen Luft- und Brennstoffzufuhr und Gasgemischabsaugung zu erreichen.
  • Man kann z. B. die Luftklappe auf dichten Abschluß und die Gasklappe auf nahezu dichten Abschluß einstellen, so daß im Ver-,a,aserraum beim Arbeiten der Kolben ein Vakuum entsteht. Man kann aber auch beide Klappen auf möglichst dichten Abschluß einstellen, so daß in der betreffenden Grenzstellung, sowohl die Luftzufuhr als auch die Gasabsaugung verhindert wird. Wenn bei letzterer Einstellung dennoch ein Vakuum im Vergaserraum entstehen soll, dann kann man durch Löcher in der Klappe oder duirch Einschnitte am Rande o. dgl. oder durch Federventile bewirken, daß, bei geschlossener Luftklappe Absaugung von Brennstoffnebeln und geringer Luftmengen aus dem Vergaserraum möglich ist.
  • D,u-rch die Vakuumwirkung der Kolben entsteht im Schenkel 5 ein Unterdruck, der von dem öffnungsgrade der Gasklappe, der Luftklappe 3 und der Düse 16 abhängt. Die Klappen 4 und 6 werden zweckmäßigerweise unter Berücksichtigung der Steigungsverhältnisse der Gleitkurve 9- und der Eigenart des betreffenden Fahrzeuges so eingestellt, daß bei vollkommenem Abschluß der Klappe 4 die, Düse 16 durch die Nadel 14 völlig geschlossen und die Klappe 6 eine bestimmte geringe öffnung zeigt. Unter diesen Umständen kann 01 -nur durch den Winkelkanal 17 in den Kanal 5 gesaugt werden, und di.c nötige Verbrertnungslüft muß durch dieDüse 18 eingesaugt werden. Die gesamte Eins#tellung ist zum Leerlauf vorgesehen. Wird nun die Luftklappe 4 geöffnet, so wird die Düse 16 infolge automatischen Hochgehens des Stiftes 12 etwas geöffnet und. zugleich die Gasklappe 6 -weiter geöffnet, so daß eine Gangbeschleunigung des NÄ"agens erfolgen kann durch weiteres öffnen der Klappe 4, mit welcher stets eine weitere öffnung, der Klappe 6 und eine von der Ausbildung der Gleitkurve ga an der jeweils vom Stiftkopf i i belegten Stelle abhängige öffnungsvergrößerung der Düse 16 noch weiter gesteigert werden kann bis zur höchsten, bei dem b ' etreffenden Fahrzeug zulässigen Geschwindi 19-keit.
  • Durch den Rohölvergaser kann ein Ansaugen von Rohöl während des Bergabfahrens oder bei anderen Gelegenheiten nicht stattfinden, da man nicht auf den schwer zu erzielenden vollkommen dichten Abschluß der Luftklappe angewiesen ist, sondern die öldüse durch den Stift 12 und dessen -'\Tadelspitze 14 vollkommen dicht abschließenkann. Die geringe Menge öl, die beim Leerlauf oder beini Berg gabfahren durch die Bohrung der Nadelspitze eintritt, wird dank der zusätzlichen Luftzufuhr durch die Düse 18 restlos verbrannt, so daß sich Rohölrückstände im Verbrennungsraum nicht ansammeln könne'n.
  • Der Rohölvergaser nach der Erfindung kann an allen für die Rohölverwendung eingerichteten Motoren, also solch-en, die mit Vorheizkammern für das Brennstoff-Luft-Gemisch versehen sind, angebaut -werden.

Claims (2)

  1. PATENTAIN-SPRÜCHE: i. Vergaser, insbesondere für die Rohölv#rgasung bei Kraftfahrzeugen, bei dem üi einem U-för4gen Luft-Brennstoff-Gemisch-Kanal an beiden Schenkelenden je I eine mit der anderen gekuppelte D.rosselldappe angeordnet ist,-wohei die beiden D,rüsselklappen an einer gemeinsamen, beide U-Schenkel des Kanals und die. Trennwand der beiden Schenkel durchsetzenden Welle angeordnet sind und wobei am freien Ende der Welle ein Kurventräger angeordnet ist, gegen welchen ein mit dem Ventilstift der Brennstoffdüse in Verbindung stehendes Organ federnd und gleitbar abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß che Nadel parallel zur Drosselklappenachse angeordnet ist und durch einen Ausleager gesteuert wird, dessen Kurvenbahn unmittelbar auf dem freien Nadelende gleitet.
  2. 2. Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger an seinem der Schließstellung der Droissel ;entsprechenden Ende einen federbelasteten Vorsprung trägt, welcher die Nadel in der Schließstellung hält.
DEA74975D 1934-12-04 1934-12-30 Vergaser Expired DE664503C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH664503X 1934-12-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE664503C true DE664503C (de) 1938-08-27

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ID=4527179

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA74975D Expired DE664503C (de) 1934-12-04 1934-12-30 Vergaser

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