AT149239B - Rohölvergaser. - Google Patents

Rohölvergaser.

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AT149239B
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air
crude oil
gas
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gasifier
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Inventor
Fritz Jeck
Original Assignee
Jeroga A G
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  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rohölvergaser. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   ausserhalb   des Vergasergehäuses liegenden Ende 8 der Welle 7 ist ein kreissektorförmiger Ausleger 9 befestigt, der an der Drehung der Welle 7 teilnimmt und an seinem Umfang zwischen Führungen eine 
 EMI2.2 
 
Vergasergehäuse 1 und die Traverse 2 und ist an der Traverse durch die Feder 13 abgefedert, derart, dass sein Kopf ständig an die Gleitkurve 9 a auch bei deren Bewegung angedrÜckt wird. Die nadel- artige Spitze 14 des Stiftes 12 greift in die Öffnung der in der Gehäusewand angeordneten, zum Rohölbehälter   15   führenden Düse 16 ein, diese je nach Lage der Nadel ganz oder teilweise öffnend oder schliessend. Die Spitze des Stiftes trägt eine Winkelbohrung 17, die als Leerlaufkanal dient.

   Im
Schenkel   5   ist jenseits der Gasdrosselklappe 6 in der Gehäusewand eine Düse 18 angeordnet, die als Zusatzluftdüse beim Leerlauf dient. Die Gleitkurve 9 a ist so geformt, dass durch sie die jeweilige
Grösse der   Düsenöffnung   und damit die Menge des zur Vergasung kommenden Rohöls in der Zeiteinheit und damit im bestimmten Verhältnis zur Menge der angesaugten Luft und des abgesaugten Brennstoffluftgemisehes gegeben ist. Die Stellung der Luftklappe 4 und der Gasklappe 6 auf der Welle 7 kann im bestimmten Verhältnis zur Form der jeweilig verwendeten Gleitkurve einreguliert werden, so dass zahlreiche beliebige zeiträumliehe Systeme geschaffen werden können, wodurch es möglich ist, für jede gewünschte Geschwindigkeit das günstigste Verhältnis zwischen Luft-und Brennstoffzufuhr und Gasgemischabsaugung zu geben. 



   Man kann z. B. die Luftklappe auf dichten Abschluss und die Gasklappe auf nahezu dichten Abschluss einstellen, so dass im Vergaserraum beim Arbeiten der Kolben ein Vakuum entsteht. Man kann aber auch beide Klappen auf   möglichst   dichten Abschluss einstellen, so dass in der betreffenden Grenzstellung sowohl die   Luftzufuhr   als auch die Gasabsaugung verhindert wird. Wenn bei letzterer Einstellung dennoch ein Vakuum im Vergaserraum entstehen soll, dann kann man durch Löcher in der Klappe oder durch Einschnitt am Rande od. dgl. oder durch Federventile bewirken, dass bei geschlossener Luftklappe Absaugung von Brennstoffnebeln und geringer Luftmenge aus dem Vergaserraum möglich ist. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen und dargestellten   Vorrichtung   ist etwa die folgende : Durch die   Vakuumwirkung   der Kolben, durch welche das Gasgemisch in Richtung des   Pfeiles : J   aus dem Schenkel 5 gesaugt wird, entsteht im Schenkel 5 ein Unterdruck, der von dem Öffnungsgrade der Gasklappe 6 und jenem der Luftklappe 4, die den Lufteintritt durch den Schenkel   5' regelt,   gegebenenfalls auch von jenem des Zusatzventils 18 und dem Öffnungsgrad der Düse 16 abhängt. 
 EMI2.3 
 gesaugt werden, und die nötige Verbrennungsluft muss durch die entsprechend eingestellte Düse 18 eingesaugt werden. Die gesamte Einstellung ist zum Leerlauf vorgesehen.

   Wird nun die   Luftklappe -1   geöffnet, so wird die Düse 16 infolge automatischen Hochgehens des Stiftes 12 etwas geöffnet und zugleich die Gasklappe 6 weiter geöffnet, so dass eine Gangbeschleunigung des Wagens erfolgen kann, die durch weiteres Öffnen der Klappe 6, mit welcher stets eine weitere Öffnung   der Klappe 4   und eine von der Ausbildung der Gleitkurve 9 a an der jeweils vom Stiftkopf 11 belegten Stelle abhängige Öffnungvergrösserung der Düse 16 noch weiter bis zur höchsten, bei dem betreffenden Fahrzeug zulässigen Geschwindigkeit gesteigert werden kann. 



   Bei der angegebenen Konstruktionsart des Vergasers kann ein Ansaugen von Rohöl während des Bergabfahrens oder bei andern Gelegenheiten nicht stattfinden, da man nicht auf den schwer zu erzielenden vollkommen dichten Abschluss der Luftklappe angewiesen ist, sondern die Öldüse durch den Stift 12 und dessen Nadelspitze 14 vollkommen dicht abschliessen kann. Die geringe Menge Öl, die beim Leerlauf oder beim Bergabfahren durch die Bohrung der Nadelspitze eintritt, wird dank der zusätzlichen Luftzufuhr durch die Düse 18 restlos verbrannt, so dass sich   Rohölrückstände   im Verbrennungsraum und weiterhin nicht ansammeln können. 



   Mit Hilfe des beschriebenen und dargestellten Rohölvergasers oder analoger Ausführungsweisen ist es möglich, Kraftfahrzeuge, ohne Einschalten des Anlassbenzinvergasers im Leerlauf, bis zu den höchsten in Frage kommenden Geschwindigkeiten und auch nach langem Bergabfahren mit Rohöl zu betreiben, ohne dass Störungen oder   Schmierölverdünnung   eintritt. 



   Der Rohölvergaser nach der Erfindung kann an allen für die Rohölverwendung eingerichteten Motoren, also solchen, die mit Vorheizkammern für das Brennstoffluftgemisch versehen sind, eingebaut werden. 

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Claims (1)

  1. . PATENT-ANSPRÜCHE : . 1. Vergaser, insbesondere für die Rohölvergasung bei Kraftfahrzeugen, bei dem in einem U-förmigen Luft-Brennstoffgemischkanal an beiden Schenkelenden je eine mit der andern gekuppelte Drosselklappe angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Drosselklappen an einer gemein- <Desc/Clms Page number 3> samen Welle angeordnet sind, an deren einem Ende ein Ausleger sitzt, der die Drehbewegung der Achse und der Klappen mitmacht und auf ein Regelungsorgan für den Ölaustritt in den Vergaserraum überträgt, und wobei der Ausleger Sektorform besitzt und an seinem Umfang eine Gleitkurve trägt, die bei der Drehung des Sektors mit der Klappenwelle das Auf-und Niedergehen eines die Öffnung der Öldüse regelnden Stiftes regelt und derart ausgebildet ist,
    dass bei gleichmässiger Drehung der Drosselklappenwelle und damit gleichmässiger Öffnungs- oder Schliessbewegung der Drosselklappen der Ventilstift ungleichmässig bewegt wird.
    2. Rohölvergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der federnd angeordnete Ventilstift an seinem Ende nadelartig ausgebildet und mit einer Bohrung zum Durchtritt kleiner Ölmengen beim Leerlauf versehen ist.
    3. Rohölvergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wandung des Gasschenkels des Vergaserraumes jenseits der Gasklappe eine Zusatzluftdüse zum Eintritt von Luft für Leerlaufverbrennung bei vollkommenem Abschluss der Luftklappe eingebaut ist.
    4. Rohölvergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft-und Gasklappe derart an der gemeinsamen Welle angeordnet sind, dass bei vollkommenem Abschluss der Luftklappe die Gasklappe in einem bestimmten Grade geöffnet ist, zum Zwecke, stets eine zur Leerlaufwirkung ausreichende Saugwirkung auf den Leerlaufkanal des Ventilstiftes ausüben zu können.
    5. Rohölvergaser nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasklappe mit Öffnungen versehen ist, die auch bei geschlossener Luft-und Gasklappe Absaugung von Brennstoffnebeln aus dem Vergaserraum gestatten. EMI3.1
AT149239D 1934-12-04 1935-12-05 Rohölvergaser. AT149239B (de)

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AT149239D AT149239B (de) 1934-12-04 1935-12-05 Rohölvergaser.

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