DE66435C - Gewehr mit unter dem Cylinderverschlufs liegendem Kastenmagazin - Google Patents

Gewehr mit unter dem Cylinderverschlufs liegendem Kastenmagazin

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DE66435C
DE66435C DENDAT66435D DE66435DA DE66435C DE 66435 C DE66435 C DE 66435C DE NDAT66435 D DENDAT66435 D DE NDAT66435D DE 66435D A DE66435D A DE 66435DA DE 66435 C DE66435 C DE 66435C
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DE
Germany
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cartridge
cartridges
frame
rifle
edge
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66435D
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F. MANNLICHER in Wien
Publication of DE66435C publication Critical patent/DE66435C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/82Reloading or unloading of magazines
    • F41A9/83Apparatus or tools for reloading magazines with unbelted ammunition, e.g. cartridge clips
    • F41A9/84Clips
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/65Box magazines having a cartridge follower
    • F41A9/70Arrangements thereon for discharging, e.g. cartridge followers or discharge throats
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
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    • F41A9/83Apparatus or tools for reloading magazines with unbelted ammunition, e.g. cartridge clips

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Wenn Patronenrahmen der unter No. 39960 patentirten Construction für Randpatronen symmetrisch gestaltet werden sollen, derart, dafs das Packet von beiden Seiten in das zugehörige Magazin eingeführt werden kann, so müssen die Patronen so gelegt werden, dafs sie in der rückwärtigen Führungsrinne Rand auf Rand zu liegen kommen, und mufs diese Führungsrinne so eng sein, dafs sich die Ränder nicht in einander, d. h. Rand auf Hülse legen können, weil sonst ein Klemmen und daher eine Stockung im Repetiren eintreten müfste. Bei der je obersten und untersten Patrone im Packet kann jedoch nicht verhindert werden, dafs dieselben, wenn sie auch Rand auf Rand geladen wurden, durch einen zufälligen Stofs oder eine Erschütterung vorspringen, so dafs dieselben dann mit ihren Rändern vor dem Rande, der je zu innerst liegenden Patrone stehen. ·
Denkt man sich ein derartiges Packet ins Magazin geladen, so könnte nach Abrepetiren der obersten Patrone der Zubringer die übrigen Patronen nicht heben, weil die unterste nicht in die rückwärtige Führungsrinne eintreten, sondern schon unterhalb derselben stecken bleiben würde. Um eine solche Stockung zu verhindern, gebe ich dem Rahmen eine derartige eigenthümliche Form, dafs die beiden Endpatronen schon an und für sich aufserhalb der mit dem Rücken des Rahmens parallel laufenden Führung zu liegen kommen. Die je nach der Einführung des Rahmens ins Magazin zu unterst kommende Patrone liegt also absichtlich falsch, wird aber, nachdem die oberste Patrone abrepelirt ist, durch die eigenthümliche Wirkung des Zubringers in Verbindung mit der eigenthümlich geformten Führung im Rahmen sicher in ihre richtige Bahn geleitet und auf diese Weise jede Stockung vermieden.
In beiliegender Zeichnung sind diese Neuerungen dargestellt, und es zeigt:
, Fig. 1 den rückwärtigen Theil eines Magazingewehres, zum Theil im Schnitt, um das Innere des ein volles Patronenpacket enthaltenden Magazines zu zeigen.
Fig. 2 ist dieselbe Ansicht wie Fig. 1, aber nach Entnahme der oberen Patrone aus dem Packet
■ Fig. 3 zeigt in vier Ansichten den mit Patronen gefüllten Rahmen allein.
Der Rahmen e ist nach Art der bisher bekannten Rahmen symmetrisch aus Metall geprefst, die Patronen an ihrem rückwärtigen Theile umschliefsend, oben und unten offen und die Seitentheile an diesen Oeffnungen etwas nach einwärts gebogen, um die Patronen im Rahmen festzuhalten.
Am Rücken des Rahmens ist genau in der Mitte der Ansatz g angebracht, welcher in Verbindung mit dem bekannten, im Magazin rückwärts angebrachten Halter dazu dient, den ins Magazin, gleichviel ob von der einen oder anderen Seite eingeführten gefüllten Rahmen darin festzuhalten. Die Art der Haltevorrichtung ist aber für die vorliegende Erfindung unwesentlich und kann irgend eine beliebige andere als die gezeigte verwendet werden, so lange dieselbe nur das beiderseitige Einführen und Halten des Rahmens gestattet.
Zur Führung der Patronen ist auf beiden Seiten des Rahmens e eine Einpressung f angebracht, welche innen eine Rinne bildet, in der die Patronen mit ihren Wülsten oder Böden festgehalten und geführt werden. Diese Führungsrinne läuft parallel mit dem Rücken des Rahmens und ist um etwa zwei Patronendurchmesser kürzer, als es die ganze Anzahl der im Rahmen unterzubringenden Patronen erfordern würde. Die Folge hiervon ist, dafs die beiden zu äufserst liegendeivPatronen keine Führung in besagter Längsrinne haben, sondern theils von der Federung der eingebogenen Seitenflügel des Rahmens, theils von der jetzt zu beschreibenden Fortsetzung der Einpressung/ festgehalten werden. Einpressung f biegt an
• den von beiden Rahmenöffnungen gleich weit entfernt liegenden Stellen, wo sie aufhört, eine innere mit dem Rücken des Rahmens parallel laufende Rinne zu bilden, im abgerundeten, oder besser gebrochenen (stumpfen) Winkel nach vorn zu ab, wie in der Zeichnung ersichtlich. Die beiden zu äufserst liegenden Patronen, welche mit ihren Rändern, wie eben beschrieben, nicht mehr in der Längsrinne Platz finden, kommen gerade an diese Brechungsstelle des von der Einpressung/" ge-. bildeten Winkels zu liegen, stehen also etwas
* weiter nach vorn als die in der Längsrinne Rand an Rand gehaltenen Patronen, so zwar,;, dafs jede dieser äufseren beiden Patronen mit ihrem Rande vor dem Rande der daneben liegenden Patrone sitzt, wie in der Zeichnung veranschaulicht.
Das Magazin zur Aufnahme eines derart construirten und gefüllten Patronenrahmens kann die gewöhnliche Construction haben, der Patronenzubringer jedoch mufs so construirt sein, dafs er die Patronen im Rahmen während des Repetirens ordnet. Der in beiliegender Zeichnung, Fig. ι und 2, dargestellte Patronenzubringer b, welcher beispielsweise um Zapfen c drehbar ist und von der Feder d bethätigt wird, ist derart geformt, dafs er zwei
: verschiedene Angriffsstellen auf die Patronen hat. Bei ganz gefülltem Rahmen ist der Patronenzubringer so weit niedergedrückt, dafs er bei bl, also gegen vorn zu auf die Patronen drückt. Wird nun die zu oberst liegende Patrone abrepetirt, so bewirkt dieser vordere Druck auf die Patronen ein fächerförmiges Auseinanderbreiten derselben an ihrem rückwärtigen Theile, was zur Folge hat, dafs, nachdem die Patronen gleichzeitig im Rahmen nach oben gedrückt werden, die unterste Patrone mit ihrem Rande um die Brechung des von Einpressung f gebildeten Winkels herum' in die zum Rücken des Rahmens parallele Führungsrinne gelangt und Rand an Rand mit der über ihr befindlichen Patrone zu liegen kommt, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Die Patronen sind jetzt geordnet, und der Zubringer fängt nun an, mit seinem hinteren Theile bei b" zu wirken und die Patronen in regelrechter Weise nach jeweiligem Abrepetiren der obersten Patrone nach oben zu befördern. Die übrige Construction des Patronenzubringers ist unwesentlich, Bedingung ist nur, dafs bei ganz gefülltem Rahmen die Patronen mehr gegen vorn zu den hebenden Druck empfangen, und dafs nach Abrepetiren der obersten Patrone und Heben der darunter liegenden der Zubringer in gewohnter Weise auf den hinteren Theil der Patronen wirkt.
Das Abfallen des entleerten Rahmens geschieht in bekannter Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Anordnung an Magazingewehren, wobei an dem symmetrischen Blechrahmen für Patronen mit Wulst die letzteren führende Rinne ff) oben und unten nach vorn abbiegt, so dafs die auf beiden Seiten zu äufserst befindlichen Patronen mit ihrem Wulst vor den Wulst der Nebenpatronen zu liegen kommen, und gleichzeitig der Patronenzubringer, welcher bei ganz gefülltem Patronenrahmen nur mit einer Spitze (bl) gegen den mittleren oder vorderen Theil der untersten Patrone drückt, nach Austritt der obersten und Hebung der nachfolgenden Patrone mit dem hinteren Theile fb") auf den rückwärtigen Theil der Patrone wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66435D Gewehr mit unter dem Cylinderverschlufs liegendem Kastenmagazin Expired - Lifetime DE66435C (de)

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