DE66368C - Schmierpumpe mit schwingendem Kolben - Google Patents

Schmierpumpe mit schwingendem Kolben

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DE66368C
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lubricating pump
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DENDAT66368D
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R. STÄNDER in Oldenburg i. Gr., Jacobistr. Nr. 1
Publication of DE66368C publication Critical patent/DE66368C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Schmierpumpe, mittelst welcher dem Dampf geeignetes Schmiermaterial (OeI, Fett u. dergl.) selbstthätig zugeführt wird, wobei die Menge des von der Pumpe zu fördernden Schmiermaterials geregelt werden kann.
Fig. ι ist ein Querschnitt und Fig. 2 ein Längsschnitt der Schmierpumpe. Fig. 3 und 4 sind Querschnitte durch das Pumpengehäuse, welche die Endstellungen des Pumpenkolbens verdeutlichen.
In dem Pumpengehäuse α ist ein mittelst Hebels e um seine Längsachse hin- und herzudrehender Kolben angeordnet. Dieser Kolben besteht aus den beiden Ringstücken b b, Fig. 2, welche durch einen Steg b1 mit einander verbunden sind. In den Hohlraum der Kolbentheile b b ist ein röhrenförmiges Einsatzstück c eingeschoben, so dafs sich die Kolbentheile auf diesem inneren Cylinder drehen müssen. Der zwischen den Kolbentheilen b b befindliche Ausschnitt wird theilweise durch eine Einlegeschale d ausgefüllt. Letztere ist in zweckentsprechender Weise, z. B. durch eine Schraube/, fest mit dem Pumpengehäuse verbunden. Der seitliche Abschlufs erfolgt durch einen Deckel g.
In das Pumpengehäuse α mündet oben ein Einlafskanal h, durch welchen das Schmiermaterial aus .dem mit Schwimmer i und Signal-, glocke k ausgerüsteten Behälter / einfliefst. Die Abfuhr des Schmiermaterials nach dem Schieberkasten oder dem Dampfcylinder erfolgt durch eine mit Rückschlagventil m versehene Rohrleitung n.
Nimmt der Hebel e bezw. der Kolben b die in Fig. 3 gezeigte Stellung ein, so fiiefst Schmiermaterial durch Kanal h unbehindert in das Pumpengehäuse ein und füllt den Ausschnitt des Kolbens, d. h. den freien Raum zwischen Steg b1 und Einlegeschale d aus. Dreht man den Hebel e in Richtung des Pfeiles 1, so gelangt der Kolben b und Steg b1 aus der Stellung Fig. 3 in die Mittelstellung Fig. 1 und schliefslich in die entgegengesetzte Endstellung Fig. 4. Hierbei schliefst der Steg bl nach und nach den Einlafskanal h ab und drückt mit seiner rechten Kante das zwischen dieser und der Schale d befindliche OeI durch das Auslafsrohr η und Ventil m nach dem betreffenden Schieberkasten.
Wird der Hebel e in Richtung des Pfeiles 2 zurückbewegt, so schliefst sich das Ventil in wieder, und es entsteht zwischen der Vorderkante des Steges b1 und der Schale d ein luftverdünnter Raum, in welchen, nachdem der Einlafskanal h von dem Steg b1 wieder geöffnet ist, frisches OeI aus dem Behälter / nachschiefst.
Das OeI, welches sich mit der Zeit in dem auf der linken Seite zwischen Steg bl und Schale d befindlichen Raum ansammelt, wird beim Rückgang des Kolbens in die Stellung Fig. 3 durch eine im Pumpengehäuse vorgesehene Rinne oder Nuth 0 in den Kanal h bezw. Behälter / zurückgeprefst, so dafs der Bewegung des Kolbens keinerlei Widerstand entgegengesetzt wird.
Die Bewegung des Hebels e erfolgt von einem hin- und hergehenden Maschinentheil aus, mit welchem der Hebel e durch eine
Schubstange ρ und einen auf dem Hebel e verstellbaren Schlitten oder Schieber q in Verbindung steht. Die Gröfse der Drehung des Kolbens b bezw. des Steges bl ist abhängig von der Höhenstellung des Schiebers q auf dem Hebel e. Letzterer mufs eine gehörige Länge haben, so dafs a'uch bei grofser Excentricität bezw. grofsem Ausschlag des betreffenden Maschinentheiles der Schieber genügend hoch eingestellt werden kann, falls man nur mit einem sehr kleinen Quantum OeI schmieren will. Je weiter man den Schieber nach unten schiebt, desto gröfser ist der Ausschlagwinkel des Hebels e und des Kolbensteges bl. Je nach der Einstellung des Schiebers auf der Hebelstange e kann man daher die Menge des dem Dampf zuzuführenden Schmiermaterials bestimmen und regeln.
Sollte der Schieber q unabsichtlich in seine tiefste Lage herunterfallen, so wird, selbst wenn für diese Lage der Hub des schwingenden Maschinentheiles zu grofs ist, der Kolben b (bezw. Hebel e) doch über die in den Fig. 3 und 4 gezeigten Endstellungen hinausgehen, weil der lose Schieber q, nachdem der Kolben in seiner Bewegung durch Anschlag an die Schale d begrenzt ist, von der Stange ρ auf dem Hebel e hin- und hergeschoben wird, so dafs also auch in diesem Falle jede Gewaltäufserung verhindert ist.
Um den inneren Cylinder c bequem aus dem Kolben b herausziehen zu können, ist derselbe mit einem Gewinde c1 versehen, in welches ein geeigneter Schlüssel eingeschraubt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ■
    Eine Schmierpumpe mit schwingendem Kolben, gekennzeichnet durch ein Pumpengehä'use a mit Einlegeschale d und einem auf einem Einsatzstück c drehbaren Kolben b bl in solcher Anordnung, dafs durch eine dem Kolben b b1 ertheilte schwingende Bewegung das vor dem Drucksteg bl aus einem Schmiergefäfs eintretende Schmiermaterial durch eine Schmierleitung fortgeführt, dagegen das hinter dem Drucksteg b1 sich ansammelnde Schmiermaterial durch die Nuth 0 im Gehäuse α wieder in den OeI-behälter zurückgeprefst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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