DE66323C - Trockenofen - Google Patents

Trockenofen

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Publication number
DE66323C
DE66323C DENDAT66323D DE66323DA DE66323C DE 66323 C DE66323 C DE 66323C DE NDAT66323 D DENDAT66323 D DE NDAT66323D DE 66323D A DE66323D A DE 66323DA DE 66323 C DE66323 C DE 66323C
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DE
Germany
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drying
drying oven
tubes
air
oven
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66323D
Other languages
English (en)
Original Assignee
X. CHARLES in Wavreille bei Rochefort, Belgien
Publication of DE66323C publication Critical patent/DE66323C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/10Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in the open air; in pans or tables in rooms; Drying stacks of loose material on floors which may be covered, e.g. by a roof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B2200/00Drying processes and machines for solid materials characterised by the specific requirements of the drying goods
    • F26B2200/14Sand

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTA
Trockenofen.
Der den Gegenstand des Patentes No. 63406 bildende Trockenofen, welcher lediglich zum Trocknen von Materialien, wie Sand, die durch den Zutritt von Rauch oder anderen Verbrennungsgasen nicht verdorben werden können, dienen soll, ist derart abgeändert, dafs auch andere Materialien, welche den Zutritt von Rauch u. s. w. nicht vertragen, wie z. B. Früchte, Gemüse u. dergl., in demselben getrocknet oder erhitzt werden können.
Zur Erreichung dieses Zweckes hat der Trockenofen die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform erhalten.
In Fig. ι ist der Trockenofen im Durchschnitt, in Fig. 2 in der Vorderansicht und in Fig. 3 in der Seitenansicht dargestellt.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt des Ofens, bei welchem die obere Decke abgenommen ist.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt des Ofens in Höhe der Feuerung und Fig. 6 eine Trockenkammer, welche oberhalb des Trockenofens angebracht werden kann.
Der Ofen besteht aus einem Heizraum A, welcher in der Gegend des Rostes aus feuerfesten Steinen gemauert ist, und einem Aschenbehälter B, welcher die abfallende Asche aufnimmt und die für die Verbrennung nöthige Luft zuführt. Die Verbrennungsgase steigen in dem zweckmäfsig aus Gufseisen hergestellten, oben geschlossenen pyramiden- oder kegelförmigen Theil P empor und gehen durch Röhren I, welche seitwärts an den Theil P anschliefsen, zum Schornstein G, der in der Mitte der Vorrichtung oder auch an irgend einer anderen passenden Stelle angebracht ist. Der Schornstein ist mit einem Schieber oder anderer Zugregelungsvorrichtung J und mit einer Thür zur Reinigung versehen.
Von den Röhren / können Rohrstutzen abgezweigt werden, welche von Kappen bedeckt und mit Schiebern J1 versehen sind und unterhalb der Plattform H ausmünden. Letztere besteht je nach Art des zu trocknenden oder zu erhitzenden Materials aus einem Drahtgewebe oder aus durchlochtem oder vollem Blech.
Der Theil P ist mit einer Blechhülle E umgeben, welche unten nach einer oder nach mehreren Seiten mit der Aufsenluft in Verbindung gesetzt und oben mit Röhren E1 versehen ist. Die Hülle E und die Röhren E1 sind mit Kappen bedeckt. Die Blechhülle E und die Röhren E1 vermitteln den Zutritt der Luft, welche für das beabsichtigte Trocknen von Material erhitzt werden soll.
Das Ganze liegt in einem ummauerten Raum F, welcher an einer oder mehreren Seiten mit der Aufsenluft durch niederwärts gehende Kanäle C, die durch Schieber, Thüren D u. s. w. geschlossen werden, in Verbindung steht.
Soll der Ofen wie beim Haupt-Patent dazu dienen, Materialien zu trocknen, die ohne Nachtheil den Zutritt von Rauch und anderen Ver-
brennungserzeugnissen gestatten, wie dies ζ. Β. bei dem für die Sandstreuer der Lokomotiven bestimmten Sand der Fall ist, so läfst man die Schieber J1 offen. Dadurch verbreitet sich neben der durch die Röhren E angesaugten Luft, die sich an den Wänden von P erhitzt hat, ein Theil der Verbrennungsgase in dem Raum F. Diese Hitze trocknet das auf die Plattform H gebrachte Material und es fällt dasselbe, wenn es pulverförmig ist, als ein feiner Regen in den Raum F, von wo es durch die Thüren D herausgenommen werden kann.
Sind Materialien zu trocknen, welche durch den Rauch oder die Gase leiden würden, wie z. B. aufzubewahrende Früchte, Gemüse u. s. w., so schliefst man die Schieber J1 der Röhren /, um auf diese Weise die Gase zu nöthigen, durch den Schornstein G zu entweichen. Es wird dann nur durch die Hülle E und die Röhren E1 hindurchstreifende und sich daran erhitzende reine Luft zum Trocknen der auf der Plattform befindlichen Materialien benutzt.
Man kann den Ofen oberhalb mit einer Trockenkammer (Fig. 6) versehen, bei welcher K die Wände, N eine oder mehrere Thüren, L das Dach, G den Schornstein, M einen oder mehrere Ventilatoren darstellen. Das Innere einer oder mehrerer solcher Trockenkammern kann in beliebiger geeigneter Weise nach der Natur des einzulagernden Materials mit Etagen, Abtheilungen u. 's. w. versehen sein.
Auf der Plattform H sind an den Seiten, in den Winkeln oder sonstwo Röhren E" angeordnet, die eine doppelte Wirkung auszuüben haben, nämlich:
1. die Dämpfe der in das Becken F fallenden Materialien, welche nicht hinreichend ausgetrocknet sind, abzuführen;
2. die heifse Luft in die (eine oder mehrere) oberen Trockenkammern zu leiten.
Diese Röhren können mit Regulirschiebern versehen sein. Die Einströmungsöffnungen zu den Röhren E sind gleichfalls mit Thüren oder Schiebern versehen, um den Eintritt der Luft nach Belieben regeln zu können.
Es ist zweckmäfsig, den Röhren / und E1 einen solchen Querschnitt zu geben, z. B. dieselben nach oben spitz zulaufend zu formen, dafs die von der Plattform herabfallenden Materialien sich nicht auf demselben auflagern und aufhäufen können.

Claims (2)

. Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausführungsform des durch Patent No. 63406 geschützten Trockenofens, bei welcher die Heizgasleitungen (P I) derart angeordnet und mit Lufterwärmern (E1) umgeben sind, dafs das Trockengut von der in den Lufterwärmern erhitzten Luft durchstrichen wird, dafs dagegen seine Berührung mit den Heizgasen verhindert werden kann.
2. In Verbindung mit dem unter 1.. gekennzeichneten Trockenofen die Anordnung einer oder mehrerer Trockenkammern oberhalb des Ofens mit Thüren, Dach und Ventilatoren, in welche durch Röhren (E") die heifse Luft übergeführt wird (Fig. 6).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66323D Trockenofen Expired - Lifetime DE66323C (de)

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