DE660985C - Mauersaege - Google Patents

Mauersaege

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DE660985C
DE660985C DEST54492D DEST054492D DE660985C DE 660985 C DE660985 C DE 660985C DE ST54492 D DEST54492 D DE ST54492D DE ST054492 D DEST054492 D DE ST054492D DE 660985 C DE660985 C DE 660985C
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DE
Germany
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saw
housing
masonry
wall
roller bearings
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Expired
Application number
DEST54492D
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English (en)
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FRIEDRICH WILHELM STRAUBE
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FRIEDRICH WILHELM STRAUBE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/06Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with reciprocating saw-blades
    • B28D1/064Sawing grooves in walls; portable sawing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

Die bekannten Mauersägen bestehen aus einem sperrigen, fahrbaren Traggestell, an dem sämtliche zum Betrieb der Säge benötigten Einrichtungen befestigt sind. Diese Traggestelle bestehen aus langen, senkrecht stehenden Ständern, an denen das Getriebe mit der Säge auf und ab geschoben werden kann, um die Säge auf die gewünschte Höhenlage einzustellen. Das ganze Gestell ist so schwer und sperrig, daß es nur von mehreren. Personen bewegt und nur mit großen Schwierigkeiten in unzugängliche Räume gebracht werden kann. In niedrigen Räumen kann es überhaupt nicht aufgestellt werden und bedarf trotz seiner Größe eines besonderen Unterbaues, wenn an einer hoch über dem Erdboden liegenden Stelle ein Sägeschriitt ausgeführt werden soll.. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der Vorschub der Säge stets nur durch Weiterbewegen der ganzen Anlage vorgenommen werden kann.
Durch die vorliegende Erfindung wird mit verhältnismäßig einfachen Mitteln die Spezialaufgabe gelöst, mit Schwamm behaftete Stellen aus der Mauer herauszuschneiden und eine leicht drehbare und einstellbare sowie transportable Mauersäge zu schaffen, die in jeder Höhenlage angebracht werden kann.
Zu diesem Zweck hat die mit hin und her gehendem Sägeblatt arbeitende, parallel zu der zu durchschneidenden Wand und auf Wandkonsolen geführte Mauersäge ein Gehäuse, welches den Sägebalken und die zu seiner Bewegung 'dienenden Mittel, z. B. eine Kurvenscheibe, umgibt, während beide Enden der aus dem Gehäuse herausragenden Welle der Kurvenscheibe mit Befestigungsmitteln für den Antrieb versehen sind.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Rollenlager Zapfen tragen, um welche das Gehäuse in der Schnittebene der Säge drehbar ist, und daß zum ' Einstellen des Gehäuses ein einstellbarer Anschlag an einem der Rollenlager vorgesehen ist.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht der Mauersäge, Fig. 2 >eine Vorderansicht,
Fig. 3 einen Querschnitt der Fig. 2,
Fig. 4 einen waagerechten Schnitt durch das Gehäuse für den Sägebalken und das Antriebsgetriebe und durch das Übersetzungsgetriebe und
Fig. 5 einen bei dem Antriebsgetriebe verwendeten Schuh im Schnitt zur Befestigung am Sägebalken.
Die Säge ist in einem Traggestell angeordnet, das aus vier waagerechten, an zwei senkrechten Schienen 55 übereinander befestigten Wandkonsolen 59 besteht. Das Gestell läßt sich in jeder gewünschten Höhenlage an einer Wand durch Schrauben 56 abnehmbar anhängen. An den beiden Konsolen 59 sind rechtwinldig hierzu Führungsschienen 57,58 senkrecht übereinanderliegend durch Schrauben 60 abnehmbar befestigt. Diese
Schienen 57, 58 dienen zur Führung der die Arbeitsmaschine tragenden Rollenlager 63, 64, die auf den Schienen mit Rollen 67 laufen. An den Rollenlagern können Klemmvorrich-' tungen vorgesehen sein, um die Säge in em«£t.· Betriebsstellung feststellen zu können, jedoch· ist es ohne weiteres möglich, die Säge mit den Rollenlagern 63,64 von den Schienen 57,58 zum Transport abzunehmen.
Das Gehäuse 1 besteht aus zwei Teilen, die fest und öldicht miteinander verbunden sind. In der Mitte eines jeden Rollenlagers 63, 64 ist ein Zapfen 29 verstellbar befestigt. Diese Zapfen ermöglichen eine Winkelednstellung des Gehäuses 1 zu den Rollenlagern 63, 64 und dadurch zu den Schienen 57, 58, damit die Säge auch in eimern Winkel zur Fahrt- oder Schienenrichtung arbeiten kann. . In dem Gehäuse 1 ist waagerecht hin und her schiebbar der vierkantige Sägebalken 10 gelagert, der an beiden Enden aus dem Gehäuse durch öldichte Stopfbuchsen 23, 24 herausragt und an jedem Ende als Klemmen zum Einspannen des Sägeblattes 7 ausgebildet ist. Der Balken 10 wird in den beiden Enden "des Gehäuses ι auf allen vier Seiten durch Walzen 16, .17, 18, 19 geführt, so daß ein Ecken oder Klemmen des Balkens 10 unmöglich wird. Zwischen den Führungswalzen befindet sich in der Mitte des Gehäuses ein so großer Raum, daß sich in diesem der am Balken to befestigte, die Hinundherbewegung auf den Balken übertragende Schuh 12 ungehindert hin und her schieben läßt. Der Ausschnitt des Schuhes (Fig. 5), in den die Antriebskurvenscheibe 14 eingreift, erweitert sich konisch von der Mitte ausgehend nach beiden Enden. Die Scheibe 14 sitzt auf der Welle 25 und setzt sich aus einer rechts-: und einer linksgängigen Schraubenfläche zusammen, so daß bei jeder Umdrehung der Scheibe der Schuh 12 und somit der Sägebalken 10 ohne jeden toten Gang einmal hin und einmal her bewegt wird. Das 4-5 Innere des Gehäuses 1 ist mit Öl gefüllt, so daß sowohl die Antriebsvorrichtung für den Sägebalken als auch dieser möglichst glatte Bewegungen ausführen kann. ■
Zum Gebrauch wird nur an einem- der zu sägenden Mauer zugekehrten Ende des Balkens 10 ein Sägeblatt 7 .eingespannt, das bei der Hitnuidherbewegung des Balkens kurze Sägeschnitte ausführt. An welchem Ende das Sägeblatt angebracht wird, hängt davon afy ob man die Mauer, an der die Säge angehängt ist, oder unter Umständen eine gegenüberliegende Mauer aufschneiden will oder in welcher Richtung der Vorschub der Säge erfolgen soll. Durch die Lagerung der Säge um die Zapfen 29 an den Rollenlagern 63, 64 kann die Säge um 18 o° gedreht werden, so daß ihr Vorschub auch umgekehrt zur Pfeilrichtung (Fig. 3) erfolgen kann. Natürlich ;.!.müßte dann das Sägeblatt an das, andere ^Sjide des Balkens 10 eingespannt und das _ tJ||ersetzung!sgietriebe 3 5 mit dem anderen ..,Etttde der Welle 25 gekuppelt werden, damit '■das Übersetzungsgetriebe immer auf der Außenseite der Säge liegt.
Die auf den Schienen 57,58 zweckmäßig von Hand durch eine Schraubenspindel oder ein Zahnradgetriebe vorzuschiebende Säge bildet .ein" Aggregat für sich, das leicht von 'einem Mann an jede auch schwer zugängliche Arbeitsstelle gebracht und auf die Schienen gesetzt werden kann. Der Antrieb der Welle 25 erfolgt von einem für sich transportablen, mit der Säge nicht dauernd fest verbundenen Übersetzungsgetriebe 35, das an der Arbeitsstelle leicht mit der Sägemaschine gekuppelt werden kann und somit dem Transport der Säge nach !einer schwer zugänglichen Arbeitsstelle nicht hinderlich ist.
Das Übersetzungsgetriebe 3 5 besteht beispielsweise aus einem Schneckengetriebe 39, 40, das in dem dichten, mit Öl gefüllten Gehäuse 3 5 gelagert ist. Das Schneckenrad 39 ist au,f einer Büchse 41 verkeilt, die in der Innenbohrung eine Keilnut 42 besitzt. Um •das Übersetzungsgietriebe mit der : Kurvenscheibe 14 zu vierbinden, wird das Getriebe mit seiner Büchse 41 auf das einen Keil 26 tragende Ende der Welle 25 der Säge aufgeschoben und durch die Schrauben 6 mit dem Gehäuse ι verschraubt. Das Über-Setzungsgetriebe kann je nach Bedarf auf jedes Ende der Welle aufgeschoben werden. Der Antriebsmotor wird mit der Welle 46 der Schnecke 40 des Übersetzungsgetriebes durch eine biegsame Welle gekuppelt, wozu an der letzteren eine geeignete Kupplungsmuffe vorgesehen ist. Dadurch, daß der Motor nicht fest an dem Übersetzungsgetriebe angebracht ist, ist er ebenfalls für sich transportabel und kann an jeder geeigneten Stelle bei jeder Höheneinstellung der Arbeitsmaschine aufgestellt werden.
Damit die mit ihrem Gehäuse ι um die Zapfen 29 drehbare Säge in der Arbeitsstellung unbedingt feststeht, kann am Ge- häuse ι und an dem Rollenlager 64 ein Anschlagwinkel 7 7 angeschraubt sein, für dessen Befestigungsschrauben 78 am Rollenlager mehrere Öffnungen vorgesehen sein können, um die Säge auch in verschiedenen Winkel-Stellungen feststellen zu können.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Mit hin und her gehendem Sägeblatt arbeitende, parallel zu der zu durchschneidenden Wand geführte Mauersäge, dadurch gekennzeichnet, daß die - auf
    Wandkonsolen (59) geführte Säge - ein Gehäuse hat. welches den Sägebalken (10) und die zu seiner Bewegung dienenden Mittel, z.B. eine Kurvenscheibe (14), umgibt.
  2. 2. Mauersäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden der aus dem Gehäuse (1) herausragenden Welle (25) der Kurvenscheibe (14) mit Befestigungsrnitteln (26) für den Antrieb versehen sind.
  3. 3. Mauersäge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,- daß am Gehäuse (1) Rollen (67) angebracht sind, welche auf Schienen (57) der Wandkonsolen (59) laufen.
  4. 4. Mauersäge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenlager (63,64) Zapfen (29) tragen, um welche das Gehäuse (1) in der Schnittebene der Säge drehbar ist.
  5. 5. Mauersäge nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen des Gehäuses ein einstellbarer Anschlag [jj) an einem der Rollenlager (63, 64) vorgesehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEST54492D 1936-02-16 1936-02-16 Mauersaege Expired DE660985C (de)

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DEST54492D DE660985C (de) 1936-02-16 1936-02-16 Mauersaege

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