DE660924C - Vorsatzgeraet fuer Spritzpistolen - Google Patents
Vorsatzgeraet fuer SpritzpistolenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B1/00—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
- B05B1/28—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with integral means for shielding the discharged liquid or other fluent material, e.g. to limit area of spray; with integral means for catching drips or collecting surplus liquid or other fluent material
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- Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Vorsatzgerät, welches in allen Stellungen an jeden beliebigen
Spritzapparat leicht anzubringen ist und zum Zwecke der Erzielung einer vielseitigen,
konturenlosen Verzierung in Verbindung mit von mir erfundenen Führungen benutzt wird. Eine Vorrichtung, mit der Streifen
und Bänder auch im gewissen Sinne konturenlos zu spritzen sind, ist bekannt. Das
Wesentliche an dieser Vorrichtung ist eine Haube, welche am vorderen Ende mit zwei
Rädern versehen ist und zur Aufnahme von Blechstreifen (diese dienen als Schablonen für
die zu spritzenden Streifen und Bänder) dient.
Die auf der Zeichnung im Längsschnitt dargestellte Vorrichtung besteht aus:
1. einem verstellbaren Verbindungsstücke,
welches das Anbringen an jeden beliebigen Spritzapparat in allen nur denkbaren Stellungen
ermöglicht,
2. einem abnehmbaren Abtropfbehälteruf;
selbiger macht es in der Hauptsache mit möglich, daß das Vorsatzgerät unabhängig von
der Bauart der verschiedenen Spritzapparate Verwendung finden kann,
3. zwei Durchbrüchen k und /, welche den
ganzen Umfang des inneren Mantels umschließen. Der Durchbruch k führt die überschüssige
Farbe von der Schablone u unmittelbar ab. Zwischen dem Durchbruch / ist
eine überstehende durchbrochene Scheibe i angebracht. Die Scheibe hat einmal den
Zweck, nur den feinen Kern des Spritzstrahles durchzulassen, und zum anderen, der überschüssigen
Farbe das Zurückfließen zu unterbinden bzw. das Abführen in jeder Arbeitslage vorteilhaft zu begünstigen. Ferner ist
an den Stellen der Durchbrüche zum Zwecke des vorteilhaften Abführens der überschüssigen
Farbe das Blech etwas nach unten gezogen, z. B. 22. An den Durchbrüchen halten kleine Stege w die Verbindung des Gerätes
aufrecht,
4. einem Zwischenraum, welcher durch den· inneren und äußeren Mantel des Gerätes
gebildet wird. Dieser Zwischenraum nimmt zunächst die überschüssige Farbe auf, um sie
dann in den abnehmbaren Hauptabtropfbehälter zu leiten. Der Vorteil dieses Zwi- 5"
schenraumes tritt besonders günstig in Erscheinung, wenn in Drehstellung mit dem
Gerät gearbeitet wird,
5. einer verstellbaren Führungsscheibe f, die das Führen an den Führungsgeräten,
welche mit Stützen und Handgriffen versehen sind und alle möglichen Formen haben können,
in beliebigen Abständen von der Wand ermöglicht und auch zugleich etwa überspritzende
Farbe mit ihrer Rückwand abfängt,
6. einer bajonettverschlußartigen Befestigungsvorrichtung g und y für alle nur
denkbaren Schablonen und einer weiteren Vorrichtung zur Befestigung von Schutzschablonen
h und s.
Das Anschließen des Gerätes an einen beliebigen Spritzapparat kann an allen nur
denkbaren Stellen erfolgen, z. B. am Düsen-
rohr des Spritzapparates (veranschaulicht durch die Zeichnung), an dem Metall- oder
Glasbehälter des Spritzapparates, am Griff des Spritzapparates. ..'?$£.
5 Erläuterung der übrigen auf der Zeichmift^
angegebenen Zeichen: -^'■£
a = Strahlführungsrohr, b = Gehäuse, welches das Strahlführungsrohr
umgibt,
ίο h und s = Befestigungsorgan für die Schutzschablone,
t = Schutzscheibe oder Schutzschablone,
e = abnehmbares Vorderteil des Gehäuses,
welches das Strahlführungs
rohr umgibt,
ν = Abtropfrand der Schutzschablone,
17 = Börtelwand zum Aufhalten überschüssige?; Farbe,
18 = Farbbehälter des verwendeten
Spritzapparates,
19 == Endkante des Ausschnittes der
Hauptschablone,
23 = (betr. das Zeichen 20 am vorderen Ende des Gerätes) Endkante des
Ausschnittes der Schutzschablone, 21 = Düsenrohr des Spritzapparates,
20 = Ring- oder Schutzscheibe, welche
über das Strahlführungsrohr hinausgeht.
Teile des verstellbaren Verbindungsstückes:
s und p = verstellbare Klemme oder Backe
zum Auswechseln (für alle Größen und Formen auswechselbar),
r == Schlitzeisen (ist in allen Längen
zu nehmen),
q = Verbindungsteil zum Gerät, n, m, 0 = verstellbare Achsen, .
χ — Querschlitz, welcher wesentlich ein
günstiges Verstellen mitbewirkt. Die beanspruchte Vorrichtung unterscheidet
sich von der bekannten Vorrichtung schon dadurch grundlegend, daß die Vorrichtung
gemäß· der Erfindung ein Zusatzgerät darstellt, welches in seiner Handhabung, Wirkungssowie
Bauweise von ganz anderen Gesichtspunkten aus konstruiert ist. Ein
wesentlicher Unterschied zwischen diesem Gerät und der bekannten Vorrichtung besteht
auch darin, daß dies Gerät ■ vorwiegend für Ornamente sowie auch für ornamentartige
Linienzüge konstruiert ist. Die bekannte Vorrichtung ist fast ausschließlich für Linienmuster
zu verwenden und auch dementsprechend gebaut. Schon allein die Tatsache, daß
die bekannte Vorrichtung für die Formenausschnitte eine Queröffnung von etwa 6 X i^gCm
hat, bedingt es und läßt auch erkennen, daß
es in den Gedanken des Erfinders lag, daß diese Vorrichtung nur für Linierzwecke verwendet
werden soll. Das Anbringen einer Schutzschablone, was bei bestimmten Formen ^unerläßlich ist, ist an dieser Vorrichtung überhaupt
nicht möglich. Auch ist diese Vorrich- - liing nur an ihre rechteckigen Einsteckplatten
·. bzw. Formenausschnitte gebunden. Vorliegende Erfindung geht in allen diesen Punkten
ganz neue Wege. Die öffnung, vor welche die Formenausschnitte angeordnet sind, ist
kreisförmig. In dieser dem runden Querschnitt des Spritzstrahles angepaßten Fläche
sind alle Ornamente durch einen bajonettartigen Verschluß anzubringen. An das zweite
Rohr bzw. den vorderen abnehmbaren Rohraufsatz
kann eine Schutzschablone sowie auch noch ein zweiter Formausschnitt angebracht werden. Die Formausschnitte bzw.
Schutzschablonen sind in gegebenen Fällen mit einem Abtropfrand ν versehen, was diese
bekannte Vorrichtung ebenfalls nicht aufweist. Das zweite Rohr kann ringsum, also
bei jeder Drehung um die eigene Achse des Gerätes, die gesamte nach vorn abtropfende
Farbe der Haupteinsteckschablone auffangen und unmittelbar ableiten. Der Abstand zwischen
den beiden ineinandergreifenden Rohrteilen ist so groß gehalten, daß sich so viel
Farbmenge dazwischen ansammeln kann, wie es die Umstände bedingen. Zum Ableiten der go
überschüssigen Farbe, welche sich im Innern, des Rohres ansammelt, sind im Hauptrohr
zwei Durchbrüche k und I, welche den ganzen
Umfang dieses Rohres umschließen, vorgesehen. Durch diese Anordnungen fließt nun
die überschüssige Farbe bei allen Dreh- und anderen Stellungen des Gerätes ganz zwangsläufig
in den Zwischenraum 24 bzw. in den Abtropf behälter d. Die äußeren Farbmengen
vom Spritzstrahl, welche nicht so fein zer- too stäubt sind, fließen unmittelbar an der senkrechten
Scheibe i hinunter in den Zwischenraum. Ein Ansammeln von Farbe im Hauptrohr
ist so gut wie ausgeschlossen. Dadurch kann in der vorderen Hälfte des Hauptrohres
keine angesammelte Farbe durch die Saugwirkung des Spritzstrahles mit an die zu bespritzende
Fläche befördert werden, und die hintere öffnung des Gerätes benötigt zum
Zwecke des Aufhaltens der überschüssigen uo
Farbe nur einen ganz schmalen Börtelrand 17. Dieser Vorteil ermöglicht, daß das Gerät
einen so breit als nur möglichen Spritzstrahl einfangen kann. Das hat zur Folge, daß das
Gerät in gegebenen Fällen auch recht weit von der Spritzdüse angebracht werden kann.
Bei Ornamenten, welche gleichmäßigen Farbtonwert haben sollen, ist dies von allerwichtigster
Bedeutung. Die bekannte Vorrichtung hat alle diese Vorteile nicht. Dadurch, daß bei dieser Vorrichtung der Spritzgutbehälter
auch zugleich der Abtropfbehälter ist, ist es
nicht möglich, längere Zeit in einer Drehstellung um die eigene Achse zu arbeiten. Die
überschüssige Farbe muß in dieser Zeit zwangsläufig so lange im Inneren der Formeinsteckhaube
bleiben, was in den Fällen, wenn sich zu viel Farbe ansammelt, zur Folge hat, daß diese angesammelte Farbe in Fortttvon
großen Tropfen durch die Saugwirkung, des Spritzstrahles mit an die zu bespritzende
ίο Fläche gelangt. Ein Arbeiten in diesen mit
am häufigsten vorkommenden Lagen ist mit dieser Vorrichtung sehr unzulänglich. Die
Scheibe an dieser Vorrichtung, welche zum Abfangen der groben Spritztropfen dient, ist
an ihrem Rande ringsum mit dem Gehäuse fest verlötet und hat zum Durchlassen der abgesonderten
Spritzfarbe am unteren Ende eine dreieckige öffnung von etwa je ι cm
Seitenlänge. Diese öffnung hat nur den Zweck, die überschüssige Farbe von der
vorderen Hälfte des Gehäuses bzw. der Haube durchzulassen, damit sie an die am Ende der Haube sich unten befindende kleine
Öffnung gelangt und in den Spritzgutbehälter hineinfließt. Diese kleine öffnung ist bei allen
Stellungen und Lagen die einzige Stelle, wodurch die überschüssige Farbe der vorderen
Hälfte der Haube nach der Ableitungsöffnung fließen kann. Die Folge davon ist eine beschwerliche
und unzulängliche Arbeitsweise. Ferner wird dadurch sowie durch den Umstand,
daß die Ableitungsöffnung so weit zurückliegt, eine ungünstige Konstruktion dieses
Apparates insofern bedingt, daß der am Ende sich befindende Börtel- bzw. Schutzrand, welcher
das Herausfließen der überschüssigen Farbe verhindert, ein sehr breiter sein muß
und damit entweder nur einen schmalen Spritzstrahl einfangen kann, oder der Spritzstrahl
wird nicht restlos eingefangen und spritzt in lästiger Weise an die Außenfläche des Börtel- bzw. Schutzrandes, welcher, wie
schon erwähnt, den Abschluß der Haube bildet. Die bekannte Vorrichtung besitzt zur
Führung an der zu bespritzenden Fläche entlang zwei an ihrem vorderen Ende rechts und
links angebrachte Räder, welche auch zugleich als zwangsläufige, aber nicht verstellbare Abstandhalter
dienen. Die Räder sind nur um ihre eigene Achse drehbar, sonst feststehend.
Diese Vorrichtung ist unbedingt auf die Führungsräder angewiesen. Das hat den Nachteil,
daß die verschiedenen Linienarten, die diese Vorrichtung spritzt, an eine bestimmte
Zwangsläufigkeit gebunden sind. Die Vorrichtung spritzt also nur gerade Linien und
Kurven. Die kleinste Kurve, die mit der Vorrichtung auszuführen ist, wird durch den
Durchmesser des Radabstandes zwangsläufig -^bedingt. Ein leichtes, ungezwungenes Be-
^wegen und Führen nach allen Richtungen hin,
so wie es der frei schaffende Künstler und praktische Maler verlangt, ist mit dieser Vorrichtung
nicht möglich. Es handelt sich hier lediglich um einen Spritzapparat für Linierzwecke.
Ferner bedingen die Räder dieser bekannten Vorrichtung immer einen bestimmten
Abstand von der zu bespritzenden Fläche. Das hat zur Folge, daß die damit gespritzten
Linien weder schwächer noch schärfer, weder breiter noch schmäler gespritzt werden können,
als wie das durch diese Zwangsläufigkeit bedingt ist. In diesen Punkten unterscheidet
sich meine Erfindung von dieser Vorrichtung wieder grundlegend. Erfindungsgemäß wurde
ein Gerät geschaffen, welches ein in jeder Weise unbehindertes, freies Schaffen zuläßt
und in keiner Weise mit der zu bespritzenden Fläche in Berührung kommt. Durch den Umstand,
daß dieses Gerät mit seinem verstellbaren Führungsrand an besonderen und beliebig
geformten Führungen ganz frei entlang geführt wird, kann zur Erzielung aller nur
denkbaren Effekte und Formen ein unbehindertes Drehen und Wenden nach allen gewünschten
Richtungen hin stattfinden. Der Abstand von der zu bespritzenden Fläche ist durch den verstellbaren Führungsrand beliebig
zu regulieren. Das ist ein sehr wichtiger Vorteil, denn die Größe sowie Schärfe der gespritzten Ornamente wird ausschließlich
von dem Abstand des Gerätes von der zu bespritzenden Fläche bestimmt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorsatzgerät für Spritzpistolen mit mehreren hintereinander angeordneten Schablonen, gekennzeichnet durch ein mehrfach unterbrochenes und mit einer Ringscheibe (i) versehenes Strahlführungsrohr (a) in einem Gehäuse (b) mit einem die überschüssige Farbe aufnehmenden Behälter (d), eine auf dem äußeren Teil (<?) des Strahlführungsrohres (a) angeordnete verstellbare Führungsscheibe (/), dme baj onettverschlußartige Befestigungsvorrichtung (g, y) und ein allseitig verstellbares Verbindungsstück (c).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK139846D DE660924C (de) | 1935-11-03 | 1935-11-03 | Vorsatzgeraet fuer Spritzpistolen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK139846D DE660924C (de) | 1935-11-03 | 1935-11-03 | Vorsatzgeraet fuer Spritzpistolen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660924C true DE660924C (de) | 1938-05-23 |
Family
ID=7249504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK139846D Expired DE660924C (de) | 1935-11-03 | 1935-11-03 | Vorsatzgeraet fuer Spritzpistolen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660924C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743733C (de) * | 1938-09-25 | 1943-12-31 | Ludwig Franz Ludowici | Gehaeuse mit Spritzoeffnungen fuer Duesen |
| DE973807C (de) * | 1942-04-19 | 1960-06-09 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Verfahren zur Herstellung von harten und verschleissfesten Gebrauchsgegenstaenden |
| US3048146A (en) * | 1959-07-27 | 1962-08-07 | Gen Electric | Apparatus for spraying cathodes |
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| EP0160477A3 (en) * | 1984-04-24 | 1987-06-10 | Union Carbide U.K. Limited | Liquid spraying device |
| EP1949968A1 (de) * | 2007-01-29 | 2008-07-30 | Millipore Corporation | Vorrichtung zum Sprühen einer Reagenz zur schnellen mikrobiologischen Analyse |
-
1935
- 1935-11-03 DE DEK139846D patent/DE660924C/de not_active Expired
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR2911801A1 (fr) * | 2007-01-29 | 2008-08-01 | Millipore Corp | Dispositif de pulverisation d'un reactif pour l'analyse microbiologique rapide |
| JP2008183009A (ja) * | 2007-01-29 | 2008-08-14 | Millipore Corp | 迅速な微生物学的分析用に試薬を噴霧する装置 |
| US8794176B2 (en) | 2007-01-29 | 2014-08-05 | Emd Millipore Corporation | Device for spraying a reagent for fast microbiological analysis |
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| US8852884B2 (en) | 2007-01-29 | 2014-10-07 | Emd Millipore Corporation | Device for spraying a reagent for fast microbiological analysis |
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