DE660924C - Vorsatzgeraet fuer Spritzpistolen - Google Patents

Vorsatzgeraet fuer Spritzpistolen

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DE660924C
DE660924C DEK139846D DEK0139846D DE660924C DE 660924 C DE660924 C DE 660924C DE K139846 D DEK139846 D DE K139846D DE K0139846 D DEK0139846 D DE K0139846D DE 660924 C DE660924 C DE 660924C
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sprayed
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DEK139846D
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English (en)
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LOUIS KUMMER
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LOUIS KUMMER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B1/00Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
    • B05B1/28Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means with integral means for shielding the discharged liquid or other fluent material, e.g. to limit area of spray; with integral means for catching drips or collecting surplus liquid or other fluent material

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  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Vorsatzgerät, welches in allen Stellungen an jeden beliebigen Spritzapparat leicht anzubringen ist und zum Zwecke der Erzielung einer vielseitigen, konturenlosen Verzierung in Verbindung mit von mir erfundenen Führungen benutzt wird. Eine Vorrichtung, mit der Streifen und Bänder auch im gewissen Sinne konturenlos zu spritzen sind, ist bekannt. Das Wesentliche an dieser Vorrichtung ist eine Haube, welche am vorderen Ende mit zwei Rädern versehen ist und zur Aufnahme von Blechstreifen (diese dienen als Schablonen für die zu spritzenden Streifen und Bänder) dient.
Die auf der Zeichnung im Längsschnitt dargestellte Vorrichtung besteht aus:
1. einem verstellbaren Verbindungsstücke, welches das Anbringen an jeden beliebigen Spritzapparat in allen nur denkbaren Stellungen ermöglicht,
2. einem abnehmbaren Abtropfbehälteruf; selbiger macht es in der Hauptsache mit möglich, daß das Vorsatzgerät unabhängig von der Bauart der verschiedenen Spritzapparate Verwendung finden kann,
3. zwei Durchbrüchen k und /, welche den ganzen Umfang des inneren Mantels umschließen. Der Durchbruch k führt die überschüssige Farbe von der Schablone u unmittelbar ab. Zwischen dem Durchbruch / ist eine überstehende durchbrochene Scheibe i angebracht. Die Scheibe hat einmal den Zweck, nur den feinen Kern des Spritzstrahles durchzulassen, und zum anderen, der überschüssigen Farbe das Zurückfließen zu unterbinden bzw. das Abführen in jeder Arbeitslage vorteilhaft zu begünstigen. Ferner ist an den Stellen der Durchbrüche zum Zwecke des vorteilhaften Abführens der überschüssigen Farbe das Blech etwas nach unten gezogen, z. B. 22. An den Durchbrüchen halten kleine Stege w die Verbindung des Gerätes aufrecht,
4. einem Zwischenraum, welcher durch den· inneren und äußeren Mantel des Gerätes gebildet wird. Dieser Zwischenraum nimmt zunächst die überschüssige Farbe auf, um sie dann in den abnehmbaren Hauptabtropfbehälter zu leiten. Der Vorteil dieses Zwi- 5" schenraumes tritt besonders günstig in Erscheinung, wenn in Drehstellung mit dem Gerät gearbeitet wird,
5. einer verstellbaren Führungsscheibe f, die das Führen an den Führungsgeräten, welche mit Stützen und Handgriffen versehen sind und alle möglichen Formen haben können, in beliebigen Abständen von der Wand ermöglicht und auch zugleich etwa überspritzende Farbe mit ihrer Rückwand abfängt,
6. einer bajonettverschlußartigen Befestigungsvorrichtung g und y für alle nur denkbaren Schablonen und einer weiteren Vorrichtung zur Befestigung von Schutzschablonen h und s.
Das Anschließen des Gerätes an einen beliebigen Spritzapparat kann an allen nur denkbaren Stellen erfolgen, z. B. am Düsen-
rohr des Spritzapparates (veranschaulicht durch die Zeichnung), an dem Metall- oder Glasbehälter des Spritzapparates, am Griff des Spritzapparates. ..'?$£.
5 Erläuterung der übrigen auf der Zeichmift^ angegebenen Zeichen: -^'■£
a = Strahlführungsrohr, b = Gehäuse, welches das Strahlführungsrohr umgibt,
ίο h und s = Befestigungsorgan für die Schutzschablone,
t = Schutzscheibe oder Schutzschablone,
e = abnehmbares Vorderteil des Gehäuses, welches das Strahlführungs
rohr umgibt,
ν = Abtropfrand der Schutzschablone, 17 = Börtelwand zum Aufhalten überschüssige?; Farbe, 18 = Farbbehälter des verwendeten
Spritzapparates,
19 == Endkante des Ausschnittes der
Hauptschablone,
23 = (betr. das Zeichen 20 am vorderen Ende des Gerätes) Endkante des
Ausschnittes der Schutzschablone, 21 = Düsenrohr des Spritzapparates,
20 = Ring- oder Schutzscheibe, welche
über das Strahlführungsrohr hinausgeht.
Teile des verstellbaren Verbindungsstückes:
s und p = verstellbare Klemme oder Backe zum Auswechseln (für alle Größen und Formen auswechselbar),
r == Schlitzeisen (ist in allen Längen
zu nehmen),
q = Verbindungsteil zum Gerät, n, m, 0 = verstellbare Achsen, .
χ — Querschlitz, welcher wesentlich ein
günstiges Verstellen mitbewirkt. Die beanspruchte Vorrichtung unterscheidet sich von der bekannten Vorrichtung schon dadurch grundlegend, daß die Vorrichtung gemäß· der Erfindung ein Zusatzgerät darstellt, welches in seiner Handhabung, Wirkungssowie Bauweise von ganz anderen Gesichtspunkten aus konstruiert ist. Ein wesentlicher Unterschied zwischen diesem Gerät und der bekannten Vorrichtung besteht auch darin, daß dies Gerät ■ vorwiegend für Ornamente sowie auch für ornamentartige Linienzüge konstruiert ist. Die bekannte Vorrichtung ist fast ausschließlich für Linienmuster zu verwenden und auch dementsprechend gebaut. Schon allein die Tatsache, daß die bekannte Vorrichtung für die Formenausschnitte eine Queröffnung von etwa 6 X i^gCm hat, bedingt es und läßt auch erkennen, daß es in den Gedanken des Erfinders lag, daß diese Vorrichtung nur für Linierzwecke verwendet werden soll. Das Anbringen einer Schutzschablone, was bei bestimmten Formen ^unerläßlich ist, ist an dieser Vorrichtung überhaupt nicht möglich. Auch ist diese Vorrich- - liing nur an ihre rechteckigen Einsteckplatten ·. bzw. Formenausschnitte gebunden. Vorliegende Erfindung geht in allen diesen Punkten ganz neue Wege. Die öffnung, vor welche die Formenausschnitte angeordnet sind, ist kreisförmig. In dieser dem runden Querschnitt des Spritzstrahles angepaßten Fläche sind alle Ornamente durch einen bajonettartigen Verschluß anzubringen. An das zweite Rohr bzw. den vorderen abnehmbaren Rohraufsatz kann eine Schutzschablone sowie auch noch ein zweiter Formausschnitt angebracht werden. Die Formausschnitte bzw. Schutzschablonen sind in gegebenen Fällen mit einem Abtropfrand ν versehen, was diese bekannte Vorrichtung ebenfalls nicht aufweist. Das zweite Rohr kann ringsum, also bei jeder Drehung um die eigene Achse des Gerätes, die gesamte nach vorn abtropfende Farbe der Haupteinsteckschablone auffangen und unmittelbar ableiten. Der Abstand zwischen den beiden ineinandergreifenden Rohrteilen ist so groß gehalten, daß sich so viel Farbmenge dazwischen ansammeln kann, wie es die Umstände bedingen. Zum Ableiten der go überschüssigen Farbe, welche sich im Innern, des Rohres ansammelt, sind im Hauptrohr zwei Durchbrüche k und I, welche den ganzen Umfang dieses Rohres umschließen, vorgesehen. Durch diese Anordnungen fließt nun die überschüssige Farbe bei allen Dreh- und anderen Stellungen des Gerätes ganz zwangsläufig in den Zwischenraum 24 bzw. in den Abtropf behälter d. Die äußeren Farbmengen vom Spritzstrahl, welche nicht so fein zer- too stäubt sind, fließen unmittelbar an der senkrechten Scheibe i hinunter in den Zwischenraum. Ein Ansammeln von Farbe im Hauptrohr ist so gut wie ausgeschlossen. Dadurch kann in der vorderen Hälfte des Hauptrohres keine angesammelte Farbe durch die Saugwirkung des Spritzstrahles mit an die zu bespritzende Fläche befördert werden, und die hintere öffnung des Gerätes benötigt zum Zwecke des Aufhaltens der überschüssigen uo Farbe nur einen ganz schmalen Börtelrand 17. Dieser Vorteil ermöglicht, daß das Gerät einen so breit als nur möglichen Spritzstrahl einfangen kann. Das hat zur Folge, daß das Gerät in gegebenen Fällen auch recht weit von der Spritzdüse angebracht werden kann. Bei Ornamenten, welche gleichmäßigen Farbtonwert haben sollen, ist dies von allerwichtigster Bedeutung. Die bekannte Vorrichtung hat alle diese Vorteile nicht. Dadurch, daß bei dieser Vorrichtung der Spritzgutbehälter auch zugleich der Abtropfbehälter ist, ist es
nicht möglich, längere Zeit in einer Drehstellung um die eigene Achse zu arbeiten. Die überschüssige Farbe muß in dieser Zeit zwangsläufig so lange im Inneren der Formeinsteckhaube bleiben, was in den Fällen, wenn sich zu viel Farbe ansammelt, zur Folge hat, daß diese angesammelte Farbe in Fortttvon großen Tropfen durch die Saugwirkung, des Spritzstrahles mit an die zu bespritzende
ίο Fläche gelangt. Ein Arbeiten in diesen mit am häufigsten vorkommenden Lagen ist mit dieser Vorrichtung sehr unzulänglich. Die Scheibe an dieser Vorrichtung, welche zum Abfangen der groben Spritztropfen dient, ist an ihrem Rande ringsum mit dem Gehäuse fest verlötet und hat zum Durchlassen der abgesonderten Spritzfarbe am unteren Ende eine dreieckige öffnung von etwa je ι cm Seitenlänge. Diese öffnung hat nur den Zweck, die überschüssige Farbe von der vorderen Hälfte des Gehäuses bzw. der Haube durchzulassen, damit sie an die am Ende der Haube sich unten befindende kleine Öffnung gelangt und in den Spritzgutbehälter hineinfließt. Diese kleine öffnung ist bei allen Stellungen und Lagen die einzige Stelle, wodurch die überschüssige Farbe der vorderen Hälfte der Haube nach der Ableitungsöffnung fließen kann. Die Folge davon ist eine beschwerliche und unzulängliche Arbeitsweise. Ferner wird dadurch sowie durch den Umstand, daß die Ableitungsöffnung so weit zurückliegt, eine ungünstige Konstruktion dieses Apparates insofern bedingt, daß der am Ende sich befindende Börtel- bzw. Schutzrand, welcher das Herausfließen der überschüssigen Farbe verhindert, ein sehr breiter sein muß und damit entweder nur einen schmalen Spritzstrahl einfangen kann, oder der Spritzstrahl wird nicht restlos eingefangen und spritzt in lästiger Weise an die Außenfläche des Börtel- bzw. Schutzrandes, welcher, wie schon erwähnt, den Abschluß der Haube bildet. Die bekannte Vorrichtung besitzt zur Führung an der zu bespritzenden Fläche entlang zwei an ihrem vorderen Ende rechts und links angebrachte Räder, welche auch zugleich als zwangsläufige, aber nicht verstellbare Abstandhalter dienen. Die Räder sind nur um ihre eigene Achse drehbar, sonst feststehend. Diese Vorrichtung ist unbedingt auf die Führungsräder angewiesen. Das hat den Nachteil, daß die verschiedenen Linienarten, die diese Vorrichtung spritzt, an eine bestimmte Zwangsläufigkeit gebunden sind. Die Vorrichtung spritzt also nur gerade Linien und Kurven. Die kleinste Kurve, die mit der Vorrichtung auszuführen ist, wird durch den Durchmesser des Radabstandes zwangsläufig -^bedingt. Ein leichtes, ungezwungenes Be- ^wegen und Führen nach allen Richtungen hin, so wie es der frei schaffende Künstler und praktische Maler verlangt, ist mit dieser Vorrichtung nicht möglich. Es handelt sich hier lediglich um einen Spritzapparat für Linierzwecke. Ferner bedingen die Räder dieser bekannten Vorrichtung immer einen bestimmten Abstand von der zu bespritzenden Fläche. Das hat zur Folge, daß die damit gespritzten Linien weder schwächer noch schärfer, weder breiter noch schmäler gespritzt werden können, als wie das durch diese Zwangsläufigkeit bedingt ist. In diesen Punkten unterscheidet sich meine Erfindung von dieser Vorrichtung wieder grundlegend. Erfindungsgemäß wurde ein Gerät geschaffen, welches ein in jeder Weise unbehindertes, freies Schaffen zuläßt und in keiner Weise mit der zu bespritzenden Fläche in Berührung kommt. Durch den Umstand, daß dieses Gerät mit seinem verstellbaren Führungsrand an besonderen und beliebig geformten Führungen ganz frei entlang geführt wird, kann zur Erzielung aller nur denkbaren Effekte und Formen ein unbehindertes Drehen und Wenden nach allen gewünschten Richtungen hin stattfinden. Der Abstand von der zu bespritzenden Fläche ist durch den verstellbaren Führungsrand beliebig zu regulieren. Das ist ein sehr wichtiger Vorteil, denn die Größe sowie Schärfe der gespritzten Ornamente wird ausschließlich von dem Abstand des Gerätes von der zu bespritzenden Fläche bestimmt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorsatzgerät für Spritzpistolen mit mehreren hintereinander angeordneten Schablonen, gekennzeichnet durch ein mehrfach unterbrochenes und mit einer Ringscheibe (i) versehenes Strahlführungsrohr (a) in einem Gehäuse (b) mit einem die überschüssige Farbe aufnehmenden Behälter (d), eine auf dem äußeren Teil (<?) des Strahlführungsrohres (a) angeordnete verstellbare Führungsscheibe (/), dme baj onettverschlußartige Befestigungsvorrichtung (g, y) und ein allseitig verstellbares Verbindungsstück (c).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK139846D 1935-11-03 1935-11-03 Vorsatzgeraet fuer Spritzpistolen Expired DE660924C (de)

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DEK139846D Expired DE660924C (de) 1935-11-03 1935-11-03 Vorsatzgeraet fuer Spritzpistolen

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