DE660606C - Kinder- oder Sportwagen mit zum Hochstellen der Raeder dienenden schwenkbaren Laufrollen - Google Patents
Kinder- oder Sportwagen mit zum Hochstellen der Raeder dienenden schwenkbaren LaufrollenInfo
- Publication number
- DE660606C DE660606C DEV32869D DEV0032869D DE660606C DE 660606 C DE660606 C DE 660606C DE V32869 D DEV32869 D DE V32869D DE V0032869 D DEV0032869 D DE V0032869D DE 660606 C DE660606 C DE 660606C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wheels
- rollers
- car
- pair
- slide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 235000004443 Ricinus communis Nutrition 0.000 title claims description 7
- 240000000528 Ricinus communis Species 0.000 title claims description 4
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B9/00—Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
- B62B9/20—Handle bars; Handles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kinder- und Sportwagen, der außer mit. den üblichen
Laufrädern mit Laufrollen versehen ist, die bei Benutzung des Wagens im Freien hochgeklappt sind, dagegen beim Einfahren
des Wagens in Wohnräume in die Gebrauchsstellung geschwenkt und in dieser festgestellt
werden, so daß die Laufräder des Wagens vom Erdboden abgehoben werden, um einer Übertragung des von den Laufradreifen aufgenommenen
Straßenschmutzes auf die Böden der Wohnräume vorzubeugen. Derartige Wagen sind bekannt. Nach den bekannten
Vorschlägen soll das Hilfsrollenpaar an den Stegenden eines U-förmigen Rahmens angeordnet
sein, dessen Schenkelenden vor oder an einer der beiden Stirnwände des Kastenaufbaues
des Wagens angelenkt sind. Dabei muß, wenn der Wagen sich im Freien befindet, der die Hilfsrollen tragende Gelenkrahmen
um seine Gelenkstellen nach oben vorgeklappt und mittels einer Verriegelung an der betreffenden Stirnwand des Wagenaufbaues
festgehalten werden. Abgesehen von dem häßlichen Eindruck, den das an der
Vorder- oder Hinterwand des Wagenaufbaues gewissermaßen in Paradestellung gebrachte
Hilfsrollentraggestell hervorrufen muß, abgesehen ferner davon, daß die Umfange der
Hilfsrollen mit den oft sehr feinen und hellfarbigen Lackanstrichen des Wagenaufbaues
bei auftretenden Stößen in Berührung treten und sie beschmutzen und beschädigen muß,
wenn nur zwei Hilfs- oder Laufrollen benutzt werden, gleichzeitig auch mindestens ein Laufrad
oder Laufradpaar des Wagens zu Hilfe genommen werden, womit aber der ganze Zweck dieser Anordnung mindestens zum Teil
in Frage gestellt wird.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Das Neue besteht darin, daß die drei vorgesehenen
Laufrollen an den Wagenachsen angelenkt sind, und zwar derart, daß in der Gebrauchslage die Achszapfen der beiden
hinteren Laufrollen in eine durch die hinteren Laufradmitten gelegte senkrechte Ebene
und die Achszapfen der dritten, als Lenkrolle ausgebildeten Laufrolle bei der Fahrbewegung
des Laufrollensatzes hinter die durch die beiden vorderen Laufradmitten gelegte
senkrechte Ebene zu liegen kommen.
Bei dieser Anordnung fällt das Hilfsgestell überhaupt nicht auf, da es durch den Wagenaufbau
verdeckt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 die Vorderansicht auf die vom Wagenhandgriff aus betrachtete Stirnfläche
des Fahrzeugs und
Abb. 3 die Draufsicht auf die Unterfläche der Laufrad- und Hilfsräderanordnung.
Zwischen den Laufrädern 2 ist ein Satz Gestellstützen vorgesehen, der beim Ausführungsbeispiel
aus drei an den Enden mit
kleinen Laufrollen 3, 4 ausgestatteten Stützen besteht, wobei die Achsen zweier an den
Stützen befindlichen Hilfs- oder Laufrollen senkrecht unter der Achse der zugehörige**';
Laufräder, die an der dritten Stütze vorgen
sehene Hilfsrolle 4 dagegen versetzt zu dem'; zugehörigen Paar Lauf räder angeordnet ist?
Die Achszapfen 5 der zum hinteren Laufräderpaar vorgesehenen Hilfsrollen 3 sind drehbar
in dem gegabelten unteren Ende "a des
als einfache Hebel 7, Ja ausgeführten Stützpaares
angeordnet, welches mit seinem oberen Ende drehbar auf der Achse 9 der beiden hinteren Laufräder 2 gelagert ist. Die Hebelarme
7,7a sind durch eine Stangen starr
miteinander verbunden, so daß die beiden Hilfsrollen 3 gemeinsam um die Achse 9 schwingen. -
In der Mitte des Querabstandes beider Trag-
so stützen 7, ja befindet sich auf der Wagenachse
9, welche bei 19 fest auf den Längsfedern 18 gelagert ist, eine Sektorscheibe 17,
die mit einem Bogenschlitz 17a versehen ist.
Durch den Bogenschlitz I7ß der Sektorscheibe
17 führt ein Bolzen 20, welcher die oberen Enden des einen Armpaares 14 eines
Winkelhebels 14, I4a verbindet, dessen Drehpunkt
durch die Achse 9 gebildet wird. Das untere Armpaar 14« der Winkelhebel 14, 14^
wird von der Stange 11 durchquert. Demgemäß wird durch die Verbindungsstange 11
zwischen den Winkelhebeln 14, I4a und den
Tragstützen 7, Ja Zwangsläufigkeit in der
Weise hergestellt, daß die Bewegungsausschlage der Winkelhebel 14, I4a um die
Achse 9 sich durch die Stange 11 auf die Tragstützen 7, ja und die Hilfsrollen 3 übertragen
müssen.
Die gleiche Zwangsläufigkeit wird durch ein Stangenpaar 12, welches die Enden der
Winkelarme 14« mit der Tragstütze 8, 8a für
die vordere Hilfsrolle 4 gelenkig verbindet, herbeigeführt. Das obere Ende des Tragstützenteils
8 ist auf der bei 21 auf den Längsfedern 18 fest gelagerten Achse ι ο für
das vordere Lauf räderpaar 2 in vertikaler Ebene ausschwingbar gelagert. Das untere
Ende des oberen Tragstützenteils 8 ist als Spurlager ausgebildet, und in die Lagerhöhlung
von 8 greift der Drehzapfen des gewinkelt ausgeführten unteren Teiles 8a der Tragstütze,
in dessen gegabeltem Schenkelende bei 6 die vordere Hilfsrolle 4 drehbar
angeordnet ist. Die Hilfsrolle 4 kann sich demnach sowohl um ihre Achse 6 drehen als
auch mit der Gabel 8a um ihren Spurzapfen gegenüber dem oberen Tragstützenteil 8 nach
links oder rechts ausschwenken.
Wird gemäß Abb. 1 nach rechts auf das Winkelhebelpaar 14, 14« durch Zug an dem
Bolzen 20 eine . Verschiebung ausgeübt, φε den Bolzen 20 um 900 versetzt und in die
in Abb. 1 punktierte rechte Stellung zur Sek-, torscheibe 17 bringen würde, so gelangen die
;; hilfsrollen 3,4 aus ihrer in der Zeichnung
/*$J1 dargestellten Lage in die in Abb. 1
?|j|mktiert gezeichnete Stellung, bei welcher
Vdie Hilfsrollen 3, 4 außer Berührung mit dem
Boden 23 gelangen und der Wagen 1 in der üblichen Weise von seinen mit der Fahrbahn
23a in Berührung tretenden Laufrädern 2 getragen wird.
Um die Hilfsrollen 3, 4 in die vorbezeichnete Ruhelage zu bringen, ist links und rechts
der Sektorscheibe 17 ein waagerechte Bewegungen zulassender gegabelter Schieber 13 mit
nach oben gerichtetem Handgriff 13« vorgesehen,
dessen dem Handgriff I3a abgekehrten
Enden die Zapfenenden des Bolzens 20 gelenkig umfassen. Die Gabelschenkel dieses
Schiebers 13 ruhen auf Rasten 22 der Sektorscheibe 17 und haben zwei Nocken oder Anschläge
24, 25, welche dazu dienen, den Schieber 13 in seinen beiden Endstellungen zu
sichern, so daß er in diesen Endstellungen festgehalten wird.
Diese Sicherung kann aus einem links und rechts der Scheibe 17 angelenkten, auf einem
gemeinsamen, sich in der Scheibe 17 drehenden Achsbolzen befestigten Klingenpaar 26
bestehen, das durch eine Feder 27 so beeinflußt wird, daß die Klinkennase sich bei der
Gebrauchsstellung der Hilfsrollen 3,4 stets
um den Bolzen25 des Schiebers 13, beim Nichtgebrauch dagegen um den Bolzen 24
des Schiebers 13 legt und ihn festhält. Zum Lösen dieser Sperrung ist es nur nötig, die
Klinken 26 entgegen der Wirkung ihrer Feder 27 etwas herunterzudrücken und den Schieber
13 in die eine oder andere Endstellung vorzuschieben.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Kinder- oder Sportwagen, der außer mit den üblichen Lauf rädern mit Laufrollen ausgestattet ist, die bei Benutzung des Wagens im Freien hochgeklappt sind, dagegen beim Einfahren des Wagens in Wohnräume aus der Ruhelage in die tm Gebrauchsstellung geschwenkt und in dieser festgestellt werden, so daß die Laufräder des Wagens vom Erdboden abgehoben werden, dadurch gekennzieichnet, daß die drei vorgesehenen Lauf rollen (3, 4) an den Wagenachsen (9, 1 o) angelenkt sind, und zwar derart, daß in der Gebrauchslage die Achszapfen (5) der beiden hinteren Laufrollen (3) in eine durch die hinteren Laufradmitten gelegte senkrechte Ebene und die Achszapfen (6) der dritten, als Lenkrolle ausgebildeten Lauf-rolle (4) bei der Fahrbewegung des Laufrollensatzes hinter die durch die beiden vorderen Laufradmitten gelegte senkrechte Ebene zu liegen kommen.
- 2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß die Tragstützen. (7, 7«);; der gleichachsig geordneten Laufrollen (3) .· durch eine Querstange (11) und diese mit der Tragstütze (8, 8a) der dritten Laufrolle (4) durch eine Stange oder ein Stangenpaar (12) gelenkig so miteinander verbunden sind, daß die Einstellung sämtlicher Laufrollen (3, 4) gleichzeitig erfolgt.
- 3· Wagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Laufrollen (3, 4) mit Hilfe eines an der Achse (9) des hinteren Laufräderpaares (2) angelenkten Winkelhebels oder Winkelhebelpaares (14, i4fl) erfolgt, dessen obere Arme (14) an einem sektorartigen Teil (17) des Wagens festgestellt werden können, während die unteren Arme (i4a) mit der Querstange (11) in starrer Verbindung stehen.
- "■■ 4. Wagen nach Anspruch 1 bis 3, da-..,. durch gekennzeichnet, daß am oberen Arm (14) des Winkelhebels (14, 14«) ein mit - einer Handhabe (13«) versehener Schieber (13) angelenkt ist.
- 5. Wagen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der sektorartige Teil (17) Führungsflächen (22) für den Schieber (13) aufweist.
- 6. Wagen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung des Schiebers (13) in seinen beiden Grenzlagen mit Hilfe von an ihm angebrachten Anschlägen (24, 25) erfolgt, in welche an dem sektorartigen Teil (17) vorgesehene Sperrmittel, z. B. Sperrklinken (26, 27), eingreifen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV32869D DE660606C (de) | 1936-06-05 | 1936-06-05 | Kinder- oder Sportwagen mit zum Hochstellen der Raeder dienenden schwenkbaren Laufrollen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV32869D DE660606C (de) | 1936-06-05 | 1936-06-05 | Kinder- oder Sportwagen mit zum Hochstellen der Raeder dienenden schwenkbaren Laufrollen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660606C true DE660606C (de) | 1938-05-30 |
Family
ID=7587654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV32869D Expired DE660606C (de) | 1936-06-05 | 1936-06-05 | Kinder- oder Sportwagen mit zum Hochstellen der Raeder dienenden schwenkbaren Laufrollen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660606C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4274644A (en) * | 1979-08-30 | 1981-06-23 | Taylor Frank E | Four wheeled hand truck |
-
1936
- 1936-06-05 DE DEV32869D patent/DE660606C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4274644A (en) * | 1979-08-30 | 1981-06-23 | Taylor Frank E | Four wheeled hand truck |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2910416B1 (de) | Anhänger für einen Routenzug | |
| AT10901U1 (de) | Transportwagen | |
| DE1115596B (de) | Selbsttaetige Lenkvorrichtung fuer Strassenfahrzeuge | |
| WO2004069626A1 (de) | Von hand bewegbarer transportwagen | |
| DE2350173A1 (de) | Transportwagen | |
| DE660606C (de) | Kinder- oder Sportwagen mit zum Hochstellen der Raeder dienenden schwenkbaren Laufrollen | |
| DE3133636A1 (de) | Rangieranordnung an einem rollstuhl | |
| DE1084143B (de) | Sack- oder Stechkarre | |
| DE9103536U1 (de) | Richtungsfeststeller für eine Lenkrolle | |
| DE102013101494A1 (de) | Transportwagen, insbesondere für die Speisenverteilung oder Speisenausgabe | |
| DE10150268B4 (de) | Transportwagen zum spurhaltenden Verfahren und richtungsungebundenen Verschieben von Lasten | |
| DE399305C (de) | Kraftwagen fuer reinen Land- und kombinierten Land- und Schienenbetrieb | |
| EP0593905B1 (de) | Von Hand bewegbarer Transportwagen | |
| EP3943365A2 (de) | Fahrwerk für einen schubwagen und schubwagen | |
| DE2342839A1 (de) | Kinderwagen usw. mit selbstschwenkenden raedern | |
| DE681831C (de) | Wagensperrvorrichtung fuer Foerdergestelle | |
| DE202009001103U1 (de) | Transportwagen mit freibeweglichen Laufrollen | |
| DE2109878C3 (de) | Vorrichtung zum Feststellen der Schwenkbeweglichkeit einer Lenkrollengabel | |
| DE69500617T2 (de) | Lastförderwagen, angepasst zum Befahren von Hindernissen | |
| DE446373C (de) | An einem Hebel gelagerter Stuetzrollenwagen fuer Gleiskettenkraftfahrzeuge | |
| DE690320C (de) | Handantrieb fuer Krankenfahrstuehle | |
| DE538521C (de) | Kinderwagen | |
| AT104870B (de) | Schienenfahrzeug mit spurkranzlosen Rädern. | |
| DE437330C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Verteilen von Foerderwagen von einem Sammelgleis aus auf mehrere Anschlussgleise mittels einer Weiche | |
| DE553584C (de) | Selbsttaetige Anhaengerkupplung fuer Sattelschlepper |