DE6605734U - Holzzufuehrungsvorrichtung an hackmaschinen - Google Patents

Holzzufuehrungsvorrichtung an hackmaschinen

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DE6605734U
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Description

Gebr. Klöckner KG.
Maschinenfabrik
5239
Betr.: Aktenzeichen K 54 979/381 Gbm
' Holzzuführungsvorrichtung an Hackmaschinen
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Holzzuführungsvorrichtung an Hackmaschinen beispielsweise mit trommeiförmigem oder scheibenförmigem Hackwerk—
ι zeug, mit denen Holzabfalle und auch minderwertiges Stammholz wie Durch—
forstungsholz, Dünnstammholz, krummes Astiiolz oder auch Schwarten,
T Spreißel und Fumierabfälle zu Hackschnitzeln zerkleinert werden sollen.
V Im allgemeinen bestehen derartige Holzzufuhrungsvorrichtungen an Hackmaschinen aus Zuführbändem beispielsweise Förderbändern oder Kettenförderern und unteren starren und oberen beweglichen Vorschubwalzen, welche zum besseren Einzug des Holzes geriffelt sind.
Walzenvorschubaggregate haben den Nachteil, daß es schwierig ist, dünnes Hackgut wie Bast, Fumierabfälle oder dergleichen daran zu hindern, sich um die Walzen zu wickeln. Ein v/eiterer Nachteil bekannter Vorschubaggregate besteht darin, daß sehr hoch gepackte Fumierabfälle eine starke Verdichtung benötigen, um der Hackmaschine zugeführt werden zu können. Hierzu verwendet man z.B. große Vorpreßwalzen, um dann mit kleineren Vorschubwalzen dicht vor dem Hackwerkzeug das Material weiter vorzuschieben. Die— se bekannte Konstruktion hat ebenfalls den Nachteil, daß sich Furniere oder andere dünne Holzabfälle um die große Vorpreßwalze herumwickeln können oder- zwischen dieser Vorpreßwalze und der kleinen Vorschubwalze nach oben hindurchdringen können. Andererseits ist es erforderlich, daß eine Hackmaschine an ihrem Vorschubaggregat eine große Einlaßöffnung aufweist, die auch dickes Material, z.B. dicke Stämme oder Schälrestrollen einzieht und
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zum Hackwerkzeug vorschiebt. Gleichzeitig sollen aber auch Furnierreste und dünnes Spreißelmaterial dicht genug vor dem Hackwerkzeug noch zusammengepreßt und vorgeschoben werden.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Holzzuführungsvorrichtung an Hackmaschinen mit mehreren festgelagerten, hintereinander liegenden unteren geriffelten Walzen und ebenfalls mehreren hintereinander schwenkbar gelagerten oberen geriffelten Walzen, wobei die schwenkbaren oberen Walzen beispielsweise in einem schwenkbaren Rahmen, gegeneinander jedoch starr in einer Reihe gelagert sind und wobei diese Vorschubwalzen sowohl eine Längsriffelung als auch eine Querriffelung aufweisen und so axial gegeneinander versetzt sind, daß die Querriffelung an dem Walzenspalt zweier benachbarter Walzen kammartig ineinandergreift.
Diese Konstruktion gewährleistet einen sehr hohen Guteinlaß, indem auch sehr dicke Stämme oder dergleichen erfaßt und vorgeschoben werden, wobei der schwenkbare Rahmen, indem die oberen Walzen in einer Reihe starr hintereinander gelagert sind, vorzugsweise um den Drehpunkt der ersten Walze in Vorschubrichtung drehbar gelagert ist.
Es sind zwar an Zerspanungsmaschinen für Furnierabfätle Holzvorschubeinrichtungen bekannt, bei denen gegen ein unteres Förderband von oben einzeln federnd gelagerte, gegeneinander versetzte Zahnradwalzen vorgesehen sind, welche ebenfalls verhindern sollen, daß sich die in diesem Falle quer zur Faser richtung vorgeschobenen Furnierabfälle zwischen den Vorschubwalzen hindurchdrücken. Derartige Zahnradwalzen sind jedoch für eine Hackmaschine ungeeignet, weil die Stabilität nicht ausreicht um die starken Schläge des Hackwerkzeuges auf das Hackgut auszuhalten. Aus diesem Grunde werden gemäß der Erfindung nur längs— und quergeriffelte massive Walzen verwendet, deren Tiefe der Querriffelung in Form von eingedrehten Nuten oder Rillen höchstens 5 — TO % des Walzendurchmessers beträgt. Bei dieser Ausführung ist ein Ineinandergreifen der axial gegeneinander versetzten Quer—
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riffelungen nur dann noch gewährleistet, wenn die Walzen selbst hintereinander in einer Reihe starr gelagert sind und nur die ganze Walzenreihe selbst um einen Drehpunkt schwenkbar gelagert ist. Erst die Kombination der in Reihe starr gelagerten, beispielsweise in einem Rahmen schwenkbar angeordneten Walzen, mit einer Querriffelung von geringer Tiefe und in bekannter Weise axialer Versetzung der Vorschub walzen, ermöglichte die ideale Bauweise eines Vorschubaggregates für Hackmaschinen, welches sowohl dünne Furnierabfälle unmittelbar vor dem Hackwerkzeug pressen und fördern soll, als auch dicke Stämme erfassen, einziehen und anschließend zum Hackwerkzeug vorschieben soll, und welches außerdem in der Lage ist, die starken Schläge und Stöße aufzunehmen, die von dem Hackwerkzeug auf das Hackgut übertragen werden.
Die Figuren erläutern die Erfindung an einem Beipiel näher. Figur 1 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch eine Hackmaschine mit einem rotierenden Hackwerkzeug und je dreifachen Vorschubwalzen oben und unten. Figur 2 zeigt die Draufsicht auf die drei hintereinanderliegenden Vorschubwalzen. In Figur 1 ist vor dem rotierenden Hackwerkzeug 1 mit Hackmessern 2 ein Gegenmesser 3 angeordnet. Zwischen diesen und der Zuführungsrinne 4 befinden sich die unteren Vorschubwalzen 5. Diese Vorschubwalze·-· besitzen eine Längsriffelung 7, die parallel zur Achse verlaufen kann oder in einem spitzen Winkel zu derselben angeordnet sein kann. Ferner besitzen die Walzen eine in diesem Bild nicht sichtbare Querriffelung, bestehend aus konzentrischen Einstrichen in die Wälzenoberfläche, die so angeordnet ist, daß die einzelnen hintereinanderliegenden kammartig ineinander greifen. In Figur 2 ist die Querriffelung 8 dargestellt und die Längsriffelung 7 zum besseren Verständnis der Figur weggelassen worden. In den Walzenspalt 9 zwischen je zwei benachbarten Walzen sieht man, wie die Querriffelung 8 kammartig ineinandergreift. Aus Figur 1 ist erkennbar, daß die oberen Walzen 6 in Richtung des Doppelpfeiles über der am Hackwerkzeug liegenden Walze 6 etwa um die Drehachse der am Guteinlauf liegenden oberen Walze 6 schwenkbar gelagert sind, untereinander jedoch in einer Reihe starr gelagert sind.
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Die Erfindung erstreckt sich nicht auf die dargestellten Beispiele. Es können zwei, drei oder noch mehr Walzen auf der Ober- und auf der Unterseite hintereinander angeordnet werden. Die Walzen können auch verschiedene Drehzahlen haben, um evt. Eindringen des Gutes durch die jeweils schneller drehende Walze zwischen dem Walzenspalt wieder herauszufordern. Die Zuführungsrinne 4 kann durch ein Förderband ersetzt werden, welches unter Umständen bis unter die erste geriffelte Walze auf der Oberseite reicht. An Stelle eines rotierenden Hackwerkzeuges kann auch ein scheibenförmiges Hackwerkzeug angeordnet sein.
IID573425.S.70

Claims (2)

* · > B ft SItItI * » SCHUTZANS PRUCH Holzzuführungsvorrichtung an Hackmaschinen, bestehend aus mehreren hintereinanderliegenden festgelagerten unteren geriffelten Walzen und ebensolchen schwenkbar gelagerten oberen Walzen dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbaren oberen Walzen (6) hintereinander starr in einer Reihe gelagert sind und daß diese Vorschubwalzen (5, 6) in an sich bekannter Weise sowohl eine Längsriffelung (7) als auch eine Querriffelung (8) aufweisen und so axial gegeneinander versetzt sind, daß die Querriffelung (8) an dem Walzenspalt (9) je zweier benachbarter Walzen (5, 6) kammartig ineinandergreift. GEBR. KLÖCKNER KG. Maschinenfabrik ' *· ft« »■ ι ι ' t a s ■ ■ « IiII ill Koblenz, den 2O.8.197Ü H/El Akz.; DBGM 6 605 Gebr« Elb'ckner KG Neue Schutzansprüche:
1. Vorschubeinrichtung für Holzzerkleinerungsmaschinen mit hintereinander liegenden, festgelagerten, geriffelten und miteinander kämmenden Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß eine untere Walzenreihe (5) feststehend angeordnet und eine zweitergleiche Walzenreihe (6) darüber auf- und abwärts schwenkbar gelagert ist, derart, daß beide Walzenreihen am Walzenspalt (9) miteinander kammartig in Eingriff gelangen.
2. Vorschubeinrichtung für Holzzerkleinerungsmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querriffelung (8) der Walzen (5, 6) eine über die ganze Länge derselben verlaufende Nut von rechteckigem Profil ist.
DE19666605734 1966-07-07 1966-07-07 Holzzufuehrungsvorrichtung an hackmaschinen Expired DE6605734U (de)

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