DE660555C - Masse zur Herstellung einer nagelbaren Fuellung - Google Patents
Masse zur Herstellung einer nagelbaren FuellungInfo
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- DE660555C DE660555C DER96820D DER0096820D DE660555C DE 660555 C DE660555 C DE 660555C DE R96820 D DER96820 D DE R96820D DE R0096820 D DER0096820 D DE R0096820D DE 660555 C DE660555 C DE 660555C
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B40/00—Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
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- C04B40/0666—Chemical plugs based on hydraulic hardening materials
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B20/00—Use of materials as fillers for mortars, concrete or artificial stone according to more than one of groups C04B14/00 - C04B18/00 and characterised by shape or grain distribution; Treatment of materials according to more than one of the groups C04B14/00 - C04B18/00 specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone; Expanding or defibrillating materials
- C04B20/0048—Fibrous materials
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Description
- Masse zur Herstellung einer nagelbaren Füllung Zusatz zum Patent 628 655 Die Erfindung bezieht sich auf eine Masse zur Herstellung seiner nagelbaren Füllung .und ihre Behandlung und ist eine Verbesserung der Erfindung nach dem Hauptpatent. Die Masse nach dem Hauptpatent besteht aus einem Schnellbinder, der unter Benutzung von Hiolzmehl mit einem hochplorösen, wasseraufnahmefähigen Füllmittel gemischt ist. Es ist bei pulverförmigen Massen, die mit Wasserzusatz zwecks Abbindung angesetzt werden müssen, außerordentlich schwierig, Wasser im richtigen Verhältnis zu der jeweils für eine Befestigung benötigten Menge Dübelmasse zuzusetzen, .d. h. einte gleichmäßige Mischung zu erzielen, welche .den Anforderungen .der Praxis entspricht, da ies für die Praxis von wesentlicher Bedeutung äst, wenn zu wenig oder zu viel Wasser der Dübelmasse zugegeben wird. In jedem Fall, d. h. selbst dann, wenn die Masse im richtigen Verhältnis angesetzt ist, ist eine ziemlich große Geschicklichkeit des Arbeiters notwendig, um das in der Wand .ausgestemmte Loch derart sauber mit dem Ansatz auszufüllen, daß die das Loch umgebende Wandfläche nicht von der Masse verschmiert wird. Dieser Nachteil tritt im besonderen bei mit Tapeten beklebten Wänden in Erscheinung.
- Ein weiterer sehr großer Nachteil ist der, d:aß immer unverhältnismäßig große Löcher in der Wand ausgestemmt werden müssen, -um die Masse mittels eines Spachtels o. dgl. einbringen zu können. Es ist so z. B. fast nicht möglich, jedenfalls nicht lohne besondere Vorrichtungen, sein mit einem Steinbohrer ge,-schlagen@es zylindrisches Bohrloch von einigen Millimetern Durchmesser mit einer derartigen Dübelmasse auszufüllen.
- Diese Nachteile werden nachderErfindung dadurch behoben, daß die Masse in Stangenform ;gebracht und dadurch in das Mauerloch einführbar ist. Um nun die Masse in Stangenform pressen zu können, tritt erfindungsgemäß an die Stelle von Holzmehl ein Werkstoff mit Faserstruktur. Ein derartig faseriges Füllmittel können z. B. Asbestfasern, Holzschliff @o. dgl. sein. Es können auch alle anderen Werkstoffe benutzt werden, die in zerkleinertem Zustande Fasierstruktur behalten. Es ist z. B. möglich, irgendwelche @organischenoder anorganischen Fasern, Haare, Glasgespinste @o. dgl. zu verarbeiten. Die Stanoenform hat gegenüber einer pulverförmigen Masse den großen Vorteil, da.ß die Stange viel bequemer gehandhabt werden kann.
- Derartige Dübelstangen können selbstverständlich in beliebigen Längen und Durchmessern hergestellt werden. Der in der Masse verarbeitete Stoff mit Faserstruktur gibt der Masse seinen mechanischen. Zusammenhalt. Eine derartig hergestellte DübeIstange soll vor der Einführung in das Mauerloch nur wenige Seekunden in Wasser getaucht -und kann dann in. das Mauerwerkseingesetzt werden, ,auch in Bohrlöcher kleinsten Durchmessers. Durch den Tauchvorgang wird die' Dübelstange so weit plastisch, daß diese nach dem Einführen in das Bohrloch gestaucht werden kann, ohne dabei die -eigentliche' Stangenform zu verlieren, d. h. die Masse behält auch im plastischen Zustand infolge des' in der Masse verarbeiteten Faserstoffes ihren Zusammenhalt.
- Zur Herstellung einer Dübelstange :@ der .oben beschriebenen Art wird wie folgt vor-' gegangen: Die die Fasern enthaltende Masse wird# so weit ,angefeuchtet, daß ieinie Pressung in Stangenform möglich ist. Sofort nach der Pressung erfolgt eine schnelle Trocknung, derart, :daß der mechanische Zusämnnenhang der Masse durch die Fasern ° gesichert -ist, ohne daß ein Abbinden der- Masse infolge Anwesenheit des Schnellbinders erfolgt: Die zur Verwendung kommenden Faserstäffe-können vor dem Mischen z. B. mit gelösten Silicaten imprägniert werden.
Claims (1)
- --PATE NTANSPRÜCHE: rk. i., Masse zur Herstellung einer nagelw: `br., @-;.illung, bestehend aus einem
"wäserinahm@efähig@en Füllmittel nach Pateht'6- 655, gekennzeichnet durch den Zusatzeines Werkstoffes mit ausgesprochener :Faserstruktur; wie Asbestfaser, Holzschliff ..o. dgl; und Przssung dieser Masse in Stangenform zwecks Herstellung seiner durch Eintauchen in Wasser plastisch werdenden und in ein Mauerloch einfuhrbaren Dübelstange. a. .Verfahren zur Herstellung der im Anspruch i= beschriebenen Dübelstange, dadurch gekennzeichnet; daß. die -Fasern enthaltende Masse so weit angefeuchtet wird, daß die Pressung in Stangenform möglich ist, ' worauf dann eine derartig schnelle Trocknung erfolgt, daß der mechanische Zusämmenhang der Masse durch . die- Fasern gesichert ist, ohne daß ein Abbinden des in. der Masse vorhandenen Schnellbinders eintritt.,l#ßer und einem hachporäsen,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER96820D DE660555C (de) | 1936-07-11 | 1936-07-11 | Masse zur Herstellung einer nagelbaren Fuellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER96820D DE660555C (de) | 1936-07-11 | 1936-07-11 | Masse zur Herstellung einer nagelbaren Fuellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660555C true DE660555C (de) | 1938-05-28 |
Family
ID=7419651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER96820D Expired DE660555C (de) | 1936-07-11 | 1936-07-11 | Masse zur Herstellung einer nagelbaren Fuellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660555C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054001B (de) * | 1952-07-31 | 1959-03-26 | Asta Meyer Halle Geb Halle | Verfahren zum Herstellen eines selbstabbindenden Duebelstaebchens |
-
1936
- 1936-07-11 DE DER96820D patent/DE660555C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054001B (de) * | 1952-07-31 | 1959-03-26 | Asta Meyer Halle Geb Halle | Verfahren zum Herstellen eines selbstabbindenden Duebelstaebchens |
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