DE6604231U - Schleifringloser asynchronmotor. - Google Patents

Schleifringloser asynchronmotor.

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DE6604231U
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Description

SIBMENS
f SIEMENS-SCHUCfCERTWFPICE AKTIENGESELLSCHAFT
Berlin und Erlangen
[ Patent- und Lizenzabteilung
Φ 1ERUN-SIEMEN8STADT W 8. MAl 1964
64/0082
Schleifringloser Asynchronmotor
Der Anlauf von Asynchronmotoren mit einer aus mehreren Wicklungssträngen bestehenden lauferwicklung geschieht üblicherweise durch stufenweises Einschalten von Anlaßwider stand en, die beispielsweise als Flücsigkeitswiderstände ausgebildet sind und die über Bürsten und Schleifringe in den Kreis der Läuferwicklung eingeschaltet werden. Nach dem Hochlauf werden die Anlaßwiderstände kurzgeschlossen. Hierzu bleiben die Bürsten entv/eder auf deii Schleifringen liegen, oder aber es werden besondere Vorrichtungen vorgesehen, welche die Schleifringe innerhalb dec Läufers kurzschließen, so daß die Bürsten dann abgehoben werden können.
- 1 - Hor/Win
PLA 9/810/4249
Durch die Erfindung entfallen die zum Anlassen von Asynchronmotoren erforderlichen Schleifringe und mithin auch der für die Wartung der Kurzschließ- und Buretenabhebevorrichtung erforderliche Aufwand. Gemäß der Erfindung sind die an einem Ende miteinander verbundenen nioklungsstrsngG dsr Läuferwicklung mit ihrem freien Ende an die Wechselstromseite einer Gloichrichteranordnung angeschlossen, die aus mit dem Läufer r umlaufenden Halbleitergloichrichtern, vorzugsweise aus umlaufenden Siliziumgleichrichtern, aufgebaut ist und die glcichstromseitig eine ebenfalls mit dem Läufer umlaufende Induktivität mit kleinem Y/irkwiderstand speist.
An sich ist es bekannt, die Läuferwicklungen eines Asynchronmotors zum Zwecke des Anlassens über Schleifringe mit einer Gleichrichteranordnung zu verbinden, die gleichstromseitig eine Anlaßinduktivität speist. Will man jedoch Bürstenreibungs- und Stromübergangsverluste während des stationären Betriebes vermeiden, so muß auch bei dieser bekannten Anordnung von Bürstenabhebe- und Kurzschließvorrichtungen Gebrauch gemacht werden, die durch die Erfindung vermieden werden sollen. Bei einem gemäß der Erfindung ausgebildeten Asynchronmotor, bei dem die einen kloinen Wirkwiderstand aufweisende Induktivität sowie die sie speisenden Gleichrichter mit dem Läufer umlaufen, sind Schleifringe nicht mehr erforderlich.
604231
i * ■
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PLA 9/810/4249
Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Figur 1 ein Beispiel einer Schaltungsanordnung eines gemäß der Erfindung ausgebildeten schleifringlosen Asynchronmotors wiedergegeben. Die Ständerwicklung 1 ist an das Nets RST angeschlossen. Der Läufer 2 trägt die aus drei Wiekluxigästrängen bestehende Läuferwicklung 4, die mit ihren freien Enden an die Wechselstromseite der ebenfalls im Läufer 2 angeordneten Gleichrichteranordnung Gl ange- * schlossen ist. Die Gleichrichteranordnung Gl besteht aus SiIiziumgloichrichtern, die in Brückenschaltung geschaltet sind. Gloichstromseitig speist die Gleichrichteranordnung Gl die einen geringen Wirkwiderstand auf v/eisende Induktivität 5. Infolgedessen entsteht während des stationären Betriebes an der Induktivität 3 lediglich ein geringer Wirkspannungsabfall.
Beim Einschalten des Asynchronmotors ist dpr Läuferstrom zunächst gleich Null, da er wegen der Induktivität 3 nicht r~ plötzlich ansteigen kann. Erst im weiteren Verlauf des Anlaßvorganges beginnt der Läuferstron und das Drehmoment des Motors anzusteigen, so daß sich der Motor in Bewegung setzt, bis er zur vollen Drehzahl hochgelaufen ist. Diese Art des Anlassens hat neben der Verlustlosigkeit den Vorteil, daß die Induktivität bei Antrieben mit Stoßlast wie ein Schlupfregler wirkt, d.h. bei Laststößen steigen weder der Strom noch das Maschinenmoment plötzlich an, so daß den rotierenden Schwungmassen Energie entzogen wird. In der Lastpause kehrt
PLA 9/810/4249
die in dor Induktivität gespeicherte Energie in die Läuferwicklung zurück und beschleunigt daa Wiederanwachsen der Motordrohzahl.
Die Induktivität kann ala um die Welle des Läufers geführte Ringspule mit ferromagnetischem Kern ausgeführt Averden. Da diese Spule nur einen schwach ansteigenden bzw. abfallenden Gleichstrom führt, braucht der eine möglichst hohe Permeabilität aufweisende ferromagnetische Kern nicht geblecht zu werden. Beispiele für eine derartige Ausführung der Induktivität als Ringspule sind in den Figuren 2 und 3 wiedergegeben, wobei die gleichen Bezugszeichen wie in der i"igur 1 verwendet sind.
3 Figuren
2 Ansprüche

Claims (2)

• BI 11 1> * 1 1 I I J t 1 J ι ι ■ . j i ) » l ι · ι ι ι j j Ii) PLA 9/810/4249 Ps=fe«art?ecas pr üc he
1. Schleifringloser Asynchronmotor, dadurch gekennzeichnet, daß die an einem Ende miteinander verbundenen YJicklungsstränge der Läuferviicklung mit ihrem freien Ende an die Wechselstromseite einer Gleichrichteranordnung angeschlossen sind, die aus mit den Läufer umlaufenden Halbleitergleichrichtern, vorzugsweise a^s umlaufenden Siliziumglfachrichtern, aufgebaut ist und die gleichstromseitig eine ebenfalls mit dem Läufer umlaufende Induktivität mit kleinem Wirkwiderstand speist-ο
2. Schleifringloser Asynchronmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktivität als um die Welle dec Läufers geführte Ringspule ausgebildet ist.
660423t
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