DE660366C - Abstuetzung von Motorhauben, insbesondere der Hauben luftgekuehlter Flugzeugsternmotoren - Google Patents

Abstuetzung von Motorhauben, insbesondere der Hauben luftgekuehlter Flugzeugsternmotoren

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DE660366C
DE660366C DEE47673D DEE0047673D DE660366C DE 660366 C DE660366 C DE 660366C DE E47673 D DEE47673 D DE E47673D DE E0047673 D DEE0047673 D DE E0047673D DE 660366 C DE660366 C DE 660366C
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DEE47673D
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Eberspaecher Climate Control Systems GmbH and Co KG
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J Eberspaecher GmbH and Co KG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D29/00Power-plant nacelles, fairings or cowlings
    • B64D29/08Inspection panels for power plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Superstructure Of Vehicle (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich, auf eine Motorverkleidung, insbesondere eine an luftgekühlten Flugzeugsternmotoren angebrachte Haube, und betrifft deren Befestigung bzw. Abstützung an dem Motor des Flugzeuges.
Die Abstützung derartiger Hauben geschah bisher vielfach in der Weise, daß man die Haube auf den Zylinderköpfen des Motors oder auf den Schwinghebelgehäusen desselben unter Zwischenlegung von Filz-, Leder-, Asbeststücken oder auch halbelliptischer Blattfedern lagerte und außerdem noch entweder vor oder hinter dem Motor mit Hilfe von in sich vollkommen starren Streben oder Strebensystemen abstützte, die an dem Motorgehäuse bzw. an den Flanschen der Abgasleitungen fest angebracht waren.
Es sind auch Ausführungen bekanntgeworden, bei denen die Haube ausschließlich auf ao den Schwinghebelgehäusen des Motors gelagert ist.
Diese Lagerung der Haube auf den Zylinderköpfen bzw. auf den Schwinghebelgehäusen hat den Nachteil, daß sämtliche im Flugbetrieb auftretende Erschütterungen und Bewegungen des Motors (Erschütterungen beim Anlassen, Erschütterungen, hiervorgerufen durch die Ungleichförmigkeit der Kolbenbewegung oder durch die Bewegungen der Zylinder, das sog. Wachsen der Zylinder unter dem Explosionsdruck usw.) in voller Stärke auf die Haube übertragen werden und diese daher sowohl in Umfangsrichtung als auch in radialer Richtung dauernden, nach Stärke und Richtung wechselnden Beanspruchungen unterworfen ist, die häufig schon nach kurzer Zeit die Zerstörung der dünnen Haube herbeiführen.
Bei einer anderen bekannten Bauart ist die Haube auf einem vor dem Motor angeordneten Ring frei gelagert. Der Ring selbst wird von in sich vollkommen starren Streben getragen, die teils an der Vorderseite des Kurbelgehäuses, teils an dem Flugzeugkörper fest angebracht sind, also weder in radialer noch in Umfangsrichtung der Haube nachzugeben vermögen und somit ebenfalls sämtliche Erschütterungen unmittelbar auf die Haube übertragen.
Die Nachteile der bekannten Haubenab-Stützungen werden gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß die Tragstreben oder Strebensysteme, vor und hinter den Motorzylindern vorgesehen, in an sich, bekannter Weise an dem Kurbelgehäuse bzw. an den Kurbelgehäusedeckeln befestigt sind und sich je an einem Zylinderkopf mittels einer Verbindungsstrebe abstützen, die einerseits an der Tragstrebe (Strebensystem) gelenkig und in Umfangsrichtung der Haube federnd befestigt, andererseits an dem der Tragstrebe (Strebensystem) zugeordneten Zylinderkopf angelenkt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht der Haubenabstützuna;,
Abb. 2 eine der an der Vorderseite des Motorgehäuses angebrachten Haubenverstrebungen, entgegen der Flugrichtung gesehen/ Abb. 3 an der Rückseite des Motorgehäuses. angebrachte Haubenverstrebungen, in ■ ;der. Flugrichtung gesehten, .' Vf-'■:,
Abb. 4 die Draufsicht auf eine Verstrebung" gemäß Abb. 2,
Abb. 5 einen Schnitt durch die Strebe der Abb. 3.
In den Zeichnungen sind I die Zylinder, 2 die Zylinderköpfe eines teilweise (gestrichelt) dargestellten neunzyHndrigen, luft* ■ gekühlten Flugzeugsternmotors. 3 ist das Kurbelgehäuse desselben mit den Gehäusedeckeln 4 und 5, die an dem Kurbelgehäuse in an sich bekannter Weise durch Schrauben 6 befestigt sind.
Ein Teil der Befestigungsschrauben 6 des ao vorderen Gehäusedeckels 4 dient gleichzeitig zur Befestigung dreier Streben 7, die in gleichen Abständen über den Gehäusedeckel verteilt- und zweckmäßig so an ihm angeordnet sind, daß ihre der Motorhaube zugekehrten äußeren Enden je "etwa in die Mitte der (von I bis IX durchnumerierten) Zylinder I, IV und VII zu liegen kommen (Abb. 2).
Die Streben 7, die als Stütze für je eine Winkelstrebe 8 dienen, sind mit ihren äußeren, vorzugsweise abgeflachten Enden je an einem den Motorzylindern zugekehrten· Lappen 9 dieser Winkelstrebe 8 befestigt.
Die Arme 10,10 der Winkelstrebe verlaufen mit leichter Abwärtsneigung nach vorn und sind am Umfang der Lufteintrittsöffnung 11 mit der Haube 12 verschweißt.
Eine der Winkelstreben 8 weist außer den Armen io, 10 noch einen radial nach außen verlaufenden Arm 13 auf, der zur Abstützung ♦o des Scharniers der Haube 12 dient.
Wenn gewünscht, können auch die übrigen Winkelstreben 8 mit einem solchen, radial nach außen verlaufenden Arm versehen sein. Die gesamten vor den Zylindern!, IV und ■ *5- VII angeordneten, in sich starren Verstrebungen sind je mittels einer Gabelstütze 14 an den Zylinderköpfen dieser Zylinder gelenkig und in Umfängsrichtung der Haube gefedert abgestützt. Bei dem in der Zeichnung dar« gestellten Ausführungsbeispiel ist diese Gabelstütze 14 aus einem Rohrstück stumpfwinklig gebogen und mit ihren abgeflachten freien Enden 15 an zwei Augen 16, 16 des ihr zugeordneten Zylinderkopfes um eine waagerechte Achse 17 drehbar angeordnet. Auf der den vorderen, starren Verstrebungen zugekehrten Seite weist sie zwei zueinander parallel gerichtete Ansätze 18, 19 auf, zwischen denen, auf einem Schraubenbolzen 20 gelagert, eine Büchse 21 angeordnet ist, die zwecks Herstellung einer gelenkigen Verbindung zwischen der Verbindungsstrebe 14 und dem vorderen Strebensystem durch eine Bohrung des Lappens 9 der Winkelstrebe 8 Hn- ^h
■ ^äurchgeführt ist.
^Zih d
^g
^■-Zwischen den Ansätzen 18, 19 und dem i.'ljappen 9 der Winkelstrebe 8 sind auf dem ■"Umfang der Büchse 21 zwei Federn 22 und 23 angeordnet, welche ein Ausweichen der Verbindungsstrebe in Umfängsrichtung der Haube beim Auftreten von Erschütterungen und Bewegungen der Zylinderköpfe ermöglichen.
Auf der Rückseite des Motors ist an dem . inneren Umfang der Haube 12 ein L-förmiger Ring 24 angebracht, der zur Formhaltung der Haube dient und durch sechs Streben 25 getragen wird (Abb. 1 und 3), die hinter den Zylindern II, III, V, VI, VIII, IX angeordnet und an Augen 26 des hinteren Gehäusedeckels 5 festgeschraubt sind. Die Befestigung dieser Streben 25 an dem Ring 24 erfolgt etwa in Zylindermitte mittels Flügelschrauben 27.
In Umfängsrichtung der Haube ist jede Strebe 25 durch eine Verbindungsstrebe 28 an dem ihr zugeordneten Zylinderkopf abgestützt. Diese Verbindungsstrebe 28 ist in Achsrichtung nach beiden Seiten federnd ausgebildet (Abb. 5) und mit flachen Ansätzen 29,29 zwisehen den parallelen Schenkeln 30 einer an der Strebe 25 fest angebrachten Muffe 31 bzw. an Augen 32 des Zylinderkopfes gelenkig befestigt (Abb.3).
Wie ohne weiteres ersichtlich ist, werden bei einer Abstützung gemäß der vorliegenden Erfindung die schädlichen Zylinderbewegungen, die in radialer oder in der Umfangsrichtung des Motors auftreten, nicht mehr wie bei den bekannten HaubenabStützungen auf die Haube übertragen, sondern durch die federnden Gelenkverbindungen der Haubenabstützung aufgenommen. Damit wird die Lebensdauer der Haube gegenüber früher wesentlich erhöht.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    i. Abstützung von Motorhauben, insbesondere der Hauben luftgekühlter Flugzeugstemmotoren, bestehend aus mehreren die Haube frei tragenden Streben oder Strebensystemen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstreben oder Strebensysteme, vor und hinter den Motorzylindern vorgesehen, in an sich bekannter Weise an dem Kurbelgehäuse bzw. den Kurbelgehäusedeckeln befestigt sind und sich je an einem Zylinderkopf mittels einer Verbindungsstrebe abstützen, die einerseits an der Tragstrebe (Strebensystem) gelenkig und in Umfängsrichtung der Haube
    federnd befestigt, andererseits an dem der Tragstrebe (Strebensystem) zugeordneten Zylinderkopf angelenkt ist.
  2. 2. Haubenabstützung nach Anspruch i, S dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorderseite des Motorgehäuses (3) bzw; "ata. dessen Gehäusedeckel (4), zweckmäßig-vor den Zylindern I, IV und VII des Motors, in an sich bekannter Weise je eine Strebe
    (7) befestigt ist, die als Träger dient für eine Winkelstrebe (8), deren Arme (10,10) am Umfang der Lufteintrittsöffnung der Haube (12) angeschweißt sind.
  3. 3. Haubenabstützung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Winkelstreben (8) — zur Abstützung des Scharniers der Haube — einen radial nach außen verlaufenden Stützarm (13) aufweist.
  4. 4. Haubenabstützung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelstreben (8) auf ihrer den Motorzylindern zugekehrten Seite einen flachen Ansatz (Lappen 9) aufweisen.
  5. 5. Haubenabstützung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Lappen (9) der Winkelstrebe (8) eine an dem zugeordneten Zylinderkopf angelenkte Verbindungsstrebe (14) gelenkig und in Umfangsrichtung der Haube federnd befestigt ist.
  6. 6. Haubenabstützung nach den Ansprüchen ι und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstrebe (14) an ihrer der Winkelstrebe (8) zugekehrten Seite einen gabelförmigen Ansatz aufweist, dessen beide Schenkel (18, 19) den Lappen (9) der Winkelstrebe (8) zangenartig umgreifen und an dem Lappen (9) mittels eines als Achse dienenden Schraubenbolzens (20) gelenkig befestigt sind.
  7. 7. Haubenabstützung nach den An-Sprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln (18, 19) der Verbindungsstrebe (14) und dem Lappen (9) der Winkelstrebe (8) Federn (22, 23) angeordnet sind.
  8. 8. Haubenabstützung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite des Motorgehäuses (3) bzw. an dessen Gehäusedeckel (5), zweckmäßig vor den Zylindern II, III, V, VI, VIII, IX des Motors, je eine Strebe (25) befestigt ist, die als Träger dient für einen in an sich bekannter Weise an dem inneren Umfang der Haube (12) angebrachten, im Querschnitt L-förmigen Ring (24), an dem die Streben (25) zweckmäßig durch Flügelschrauben (27) befestigt sind.
  9. 9. Haubenabstützung nach den Ansprüchen ι und 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Strebe (25) in Umfangsrichtung der Haube an dem der Strebe zugeordneten Zylinderkopf durch eine in ihrer Achsrichtung nach beiden Seiten federnd ausgebildete Verbindungsstrebe (28) gelenkig abgestützt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE47673D 1935-12-03 1935-12-03 Abstuetzung von Motorhauben, insbesondere der Hauben luftgekuehlter Flugzeugsternmotoren Expired DE660366C (de)

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