DE6603565U - Nockensteuerung, insbesondere fuer brennkraftmaschinenventile. - Google Patents

Nockensteuerung, insbesondere fuer brennkraftmaschinenventile.

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DE6603565U
DE6603565U DE19646603565 DE6603565U DE6603565U DE 6603565 U DE6603565 U DE 6603565U DE 19646603565 DE19646603565 DE 19646603565 DE 6603565 U DE6603565 U DE 6603565U DE 6603565 U DE6603565 U DE 6603565U
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Daixler-Benz Aktiengesellschaft Daim 6412/4
Stuttgart-Untertörüiei» 14· JebTvar 1964
Patent- und GebrauchsBnster-Hilfsanmeldung
"Hockensteuerung, insbesondere für
Brennkraftmaschinenventile.n
η Von der Erkenntnis ausgehend, daß die kraftsehlüssig aufeinander einwirkenden Teile von Ventilsteuerungen, z.B. von ; Brennkraftmaschinen, zur Aufrechterhaltung ihrer Funktions-
t genauigkeit möglichst hart sein müssen, stellt man diese
Teile entweder selbst aus einem extrem harten und ver-
: schleißfesten Werkstoff hej· oder unterwirft die Teile einer
zusätzlichen Härtebehandlung oder versieht sie mit einer entsprechend harten Armierung. Ein Nachteil dieser Anordnungen ist, daß vor allem die Berührungsflächen von Nockenlaufbahn und Schwinghebel oder an einem Stössel, auf die der Nocken nicht nur schlagartig einwirkt, sondern gleichzeitig auch noch eine Schleifwirkung ausübt, zum Pressen neigen.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil und besteht darin, daß die Nockenlaufbahn mit einem dünnen Oberzug aus einem weichen, gute Gleiteigsnschaften aufweisenden metallischen Werkstoff, insbesondere Zinn, von mindestens 2/U. Dicke versehen ist. Die Dicke richtet sich nach den besonderen Eigenschaften des Überzugwerkstoffes. Bei der bevorzugten Verwendung von Zinn genügen 2 bis 5 te · Bei einem überzug aus Blei oder Indium ist eine etwas dickere Schicht bis zu etwa 10 ' vorzuziehen. Insbesondere bei gegossenen Wellen ist es von Vorteil, vorher eine Grundschicht aus Kupfer von etwa 1/2 /^üieke aufzutragen. Zur Vereinfachung der Herstellung
- 2 - Daim 6412/4
14. Februar 1964
des Überzuges ist es von Vorteil, die ganze Nockenwelle von vornherein mit einer solchen Schicht zu versehen. Man erspart dadurch das zeitraubende Abkleben jener Teile, die an sich nicht mit einem Überzug versehen werden müssen.
Ia des? Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführuugs— beispielen veranschaulicht.
Die Figur zeigt im Aufriß einen durch einen Nocken gesteuerten Schwinghebelantrieb für das Ventil einer Brennkraftmaschine mit einem in unterbrochenen linien angedeuteten Stössel als Beispiel für eine zweite Ventilantriebsmöglichkeit.
Bei dem in dioken Linien ausgezogenen Ausführungsbeispiel wirkt auf den bei 1 schwenkbar gelagerten Schwinghebel 2 5 ein Nocken 3 ein. Das freie Ende des Schwinghebels liegt * auf dem Teller 4 einer den Ventilschaft 5 zurückholenden Feder 6 auf.
Gemäß der Erfindung ist die Nockenlaufbahn mit der eingangs ff p-rwflhntfln "KTnTiUI-FSiChIChT: *7 TArsp.hen.
. j.
Es liegt dabei der Sedanke nahe, anstelle der Nockenlaufbahn allein oder zusätzlich deren Berührungsfläche am Schwinghebel mit der Einlaufschicht zu versehen. Dies ist Ϊ jedoch wenig vorteilhaft, weil die Schicht am Schwinghebel vor Beendigung des EinlaufVorganges bereits abgeschliffen würde, weil sie wesentlich kleiner ist als die Fläche der Nockenlaufbahn. Der Auftrag erfolgt vorzugsweise galvanisch.
Die Erfindung ist nicht nur auf die Anwendung von Schwing-
Daim 6412/4
14. Februar 1964
hebelsteuerungen beschränkt, sondern ist gleich gut auch für Ventilsteuerungen geeignet, bei denen der Nocken auf einen Stössel 8 einwirkt, wie dies in der Figur iß unterbrochenen Linien angedeutet ist.

Claims (6)

> a si - 4 - Daim 6412/4 14. Februar 1964 Patent- und Sciiutzansprüclie
1. Auf einen Schwinghebel oder Stössel einwirkender Nocken, insbesondere für Ventilsteuerungen von Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenlaufbahn mit einem dünnen Überzug (7) aus einem weichen und gute Laufeigenschaften aufweisenden metallischen Werkstoff, von wenigen/^Dicke versehen ist.
2. Nockensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug (7) auf eine Grundschicht aus Kupfer von etwa 1/2αλ. Dicke aufgetragen ist.
3. Nockensteuerung nach den Ansprüchen 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Oberfläche der Nockenwelle mit einem dem Überzug der Nockenlaufbahn entsprechenden Überzug (7) versehen ist.
4. Nockensteuerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Zinnüberzug (7) von mindestens 2 bis 5 /M/ Dicke.
5. Nockensteuerung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen bis 10 !^dicken Überzug aus Blei oder Indium.
6. Nockensteuerung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten galvanischen Auftrag der Einlaufschicht.
DE19646603565 1964-02-18 1964-02-18 Nockensteuerung, insbesondere fuer brennkraftmaschinenventile. Expired DE6603565U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3743816A1 (de) * 1987-12-23 1989-07-06 Audi Ag Nocken fuer eine gebaute nockenwelle einer hubkolben-brennkraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3743816A1 (de) * 1987-12-23 1989-07-06 Audi Ag Nocken fuer eine gebaute nockenwelle einer hubkolben-brennkraftmaschine

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