DE6603552U - Einrichtung zur fotografischen aufnahme von modellen vor einem durch projektion erzeugten hintergrund - Google Patents

Einrichtung zur fotografischen aufnahme von modellen vor einem durch projektion erzeugten hintergrund

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DE6603552U
DE6603552U DE19686603552 DE6603552U DE6603552U DE 6603552 U DE6603552 U DE 6603552U DE 19686603552 DE19686603552 DE 19686603552 DE 6603552 U DE6603552 U DE 6603552U DE 6603552 U DE6603552 U DE 6603552U
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Erich Haase
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  • Projection Apparatus (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description

P.A.512 066*29.8.68
Hamburg, 26.August 1968
Anmelders
Erich Hauaa
2000 Hamburg 4
reldetraQa/Hochhau· 1
Einrichtung zur fotografischen Aufnahme von ifiodelien vor einem durch Projektion erzeugten Hintergrund
Die Erfindung bezieht eich auf eine Einrichtung zur fotografischen Aufnshss vsn Ssdsiisn vor sines durch Projektion erzeugten Hintergrund mit einer Aufnahraakacsera, einer Projektionseinrichtung, die insbesondere über einen halbdurchlässigen Spiegel in Frontprojektion den Hintergrund erzeugt, und einer stark im a/esentlichen nur in Richtung des einfallenden Strahles reflektierenden Projektionswand» auf die mittels dem vor der Öbjektivöffnung angeordneten halbdurchlässigen Spiegel das Hintergrundbild projiziert uiird;
Bekannte Einrichtungen dieser Art, insbesondere solche, die sit sinsr gssohnlichsn Projaktisnsurand versehen sind, usrscnisdans »Nachteile @uf* Sei der Beleuchtung
- 2 -
das modell·· muß stets darauf Rücksicht genommen werden, daß das Hintergrundbild nicht gestört wird. Das Modell zeigt auf dem fertigen Bild ainen Schattenrand, der im allgemeinen nicht zur Beleuchtung des Hintergrundes paßt. Dadurch wirkt das Modell vielfach via aus eimm anderen Bild ausgeschnitten und in das Hintsrgrundbiid eingeklebt.
Es ist deshalb vorgeschlagen worden, dasselbe Negativ * zueitaal zu belichten. Das fflpdell wird zunächst vor
j einem schwarzen Hintergrund aufgenommen, ust für die
' Aufnahme des Hintergrundbildes gegen eine Projektions
wand schnell ausgetauscht wird. Der Austausch des
iphanpT«n Hintarnriinrina »anan riia Di>n !^I/ f 4 nneiuanrl
kann so schnall vorgenomuen ae?den, daß für dia Belichtung dar zwei Aufnahmen nur soviel Zeit sie für sine übliche Sotaen tauf nahras verbraucht tuird. £ins Unscharfe durch Belegung des Modells uiird dadurch vermieden.
Der Austausch der beiden Sande gegeneinander erfordert Jedoch zusätzliche sschanische Einrichtungen. Di« Erfindung geht van der Aufgabe aus, die für dia Qualität d«« fertigen Bildes an sich ideale Einrichtung» bei dar für tile Aufnahmsn eins schwarze Wand gegen die Projektionswand ausgetauscht Bird, «9sent-
■*_ - 3 - rg& /f© /f\ /τ* ρ=«· ρ* ίο*.
- 3 -lieh zu vereinfachen.
Di· Erfindung verwendet zu diesem Zweck «ins Einrichtung der Eingang» erwähnten Art alt einer Projektionswand, dia etwa 3OD - 400mal stärker ale •ine Übliche weiße Fläche in Richtung de· einfallenden Strahl«· reflektiert. Eine derartige Projektionewand ist an sich bekannt und besteht z. B. in einer handelsüblichen Ausführung aus einer Fläche, die von einer Vielzahl mikroskopisch kleiner durchsichtiger Körper gebildet wird, die mit ihrer verspienelten Unterseite in eine als Halterung dienende Schicht eingebettet sind. Nach iimt ErfiiViiuRg iefe ys£9s«ahant daB auf dar reflektierenden Flachs der Projektionswand ein die Bsflsktion einschränkender Haster angeordnet ist. Dis Anordung eines solchen Rasters kann nach der Erfindung insbesondere dadurch vorgenommen warden, dalS ayf die Projektionswand sin Gittertüll; vorzugsweise sus schwarzen Fäden, aufgespannt wird. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung aird dar Haster auf der Projektionswand aus durch Aufdruck hergestellten schwarzen Punkten gebildet.
einem weiteren ftlarkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Reflektionsfähigkait dar Projektionswand «uf etwa die Hälfte verringert ist.
Γ-
I ^J %J fcs,
Durch dia Erfindung werden die für dia Aufnähme wesentlichen Eigenschaften einer schwarzen, nicht reflektierenden Flüche und ainar stark reflektierenden Flachs vereint. Es 1st uäshsiu TnDylieh, Guüö
Austauach dar FlächBn zu arbeiten. Ferner braucht das Negativ nicht zweimal, einmal für dan Hintergrund und einmal für das ßlodall belichtet zu werden. Stattdessen genügt sine Belichtung des Negativs, wobei gleichzeitig das iftodell und der durch Frontpro jsktion srzsugte Hintergrund aufgenommen werden.
Für dia Ausführung der Erfindung ist es tsissetnlich, daß nicht atiaa ein© stark reflektierende Fläche durch eine schwächer reflektierende ersetzt wird. j Die Erfindung udtoandet eine stark rsflsktiaronds
Fläche, bei dar dis starke R=fiektiarisfäuiyksit punkte
] weise erhalten bleibt wobei gleichzeitig durch den
Ra3tar die bei Uordargrundausleuchtung wichtige Kon-] trastaiikurig des Hintergrundes srreeicht wird.
lit der Erfindung ist es möglich, unter Versendung; eines einfachen KaaeraVorsatzes, de? eins Projektion in Richtung dss Einfellstr^hles dar Qbjektivöffnung
( erlaubt, Slider sit. p^ojiziarten Hintergrund auch vor
is Freien aufgestellten Projskticnseand aufzu-
i; das Sodeil kann dabei von der Sonne beisuchtet
— 5 -
Weitere Vorzugs und iflwrkmale der Erfindung ergeben ©ich aus tier nachfolgenden Beschreibung und dar Zeichnung, in denen bevorzugte Ausführungeforraen der Erfindung beispielsweise erläutert und dargestellt sind. Es zaigans
Fig. 1 eins erfindungsgeniäße Einrichtung in
schemafcischer Darstellung, Fig. 2 eine in der erfindungsgemäßen Einrichtung zu verwendende Projektionswand, von vorn
Fig. 3 die Projektionswand der Figur 2 in einer
vereinfachten Schnittdaratallung und Fig. 4 eine bevorzugte Au3führungsform einer für die erfindungsgtmäße Einrichtung zu verwendende Projektionswand.
Eine erfindungsqemeSs Einrichtung, @ishs Figur I9 weist sine Aufnahmekamera 10 mit einem Objektiv 12 auf. fiUt-
el8 eines Zwischenringes 14 ist ein Gehäuse 16 einer Projektionseinrichtung acn Objektiv 12 der Kamera lösbar angeschraubt. Das Gehäuse 16 enthält sine Licht-
UQHe 1Ü, einen Kondensor 20t eine Einschubhalterung für ein Diapositiv, eine Linsenanordnung 24 und einen
halbäurchlässigen Spiegel 26. Die optische Achse j
der Projektionseinrichtung steht senkrecht zur optischen Achst, der Kamera 10, wobei der hslbdurchläosige Spiagol 26 unter 45° vor der Öffnung des Objektivs 12 angeordnst ist. Vor riara halbdurchläseigen Spiegel 26 ist die Projektionsöffnung 23, durch dia hindurch das Bild eines in Halter 22 befindlichen Piapositivs auf die Projektionswand 30 gasaorfen wird. Die Projektionswand 30 besteht aus einem stark reflektierenden Material, das vorzugsweise 3öG~400mal so stark ciie oino übliche weisse üiantt reflektiert, und zwar im uissertllchsn allein in Richtung des Einfallstrahles. Zwischen der liland und der Kamera IG ist das ßodell Ni angeordnet. Zusätzliche, nicht näher dargestellte Lichtquallen können zur Beleuchtung des Modells ffl vorgesehen sein.
Auf Grund der Erfindung ist dia Beleuchtung das Efiodells W ItTi wasefchlichen unabhängig von der Er-Zeugung dee Projsktionsbildss auf dar Projektionswand 30. Das beruht nicht nur darauf , daß die Reflektionaiuand im wesentlichen nur in Richtung des einfallenden Strahles reflektiert, sondern auch darauf, da(3 auf der reflektierenden Fläche der Projektionswand 30 ein Raster 32 angeordnet 1st,
dar dafür sorgt, daß dia vom Raster eingenommene
tsird Flächa raflakti'nsfrei »ird. Nach dor Erfindung die reflektierend Flächa aufgelöst in »tina Flächa aus reflektiarenden un-ä nichttaflautierenden Punkten, die gleichmäßig artg benachbart auf dar Flächa verteilt liegen.
Ein solcher Raster 32 kann insbesondere aus Tüll, vorzugsweise schwarzem Tüll, bestehen, der über die Projektionswand 30 gespannt ist. Bei dieser Anordnung, siehe Figur 2 und 3, uerdon die nichtreflaktierenden Punkte von d«n Fadanabschnjtten und 35 gebildet, die in sich rechtwinklig krausender Anordnung die reflektierende Schicht 31 dar fieflektionsttiand 30 überdecken. Dia Verwendung von TUIl hat den Vorzug, daß die Uberdeckung, d.h. den Anteil dar von dan nichtreflektiorandan Punkten gebildeten Fläche an dar Gesamtfläche dar Projektionswand, den Erfordernissen angepaßt werden kann, in dem gegebenenfalls eine dichtere Tüllübsrdeckung durch eine weniger dichte oder umgekehrt ersetzt wird.
In einer bevorzugten AueffJhrungsforra der Erfindung taird ein Raster auf dar reflektierenden Flachs 44 einer Projektionswand 40 dadurch angeordnet, daß die reflektierende Fläche 44 mit einem regelmäßigen [fluster schwarzer Punkte 42 bedruckt wird. Das Verhältnis der
nichfcrefiektiBrsnden Fläche kann nach den Erfordernissen durch Versandung entsprechender Punk*^roSen hergestellt serdem
In allgameinon laird es eich empfehlen für die eng benachbart liegenden, gleichmäßig verteilten nicht rsfiektiösenuen unö rsfiektiersndsn Fiächenabachnitte ein Verhältnis in der Größenordnung von εturn 1:1 zu wählen. In diesem Fall ist sine schachbrettartige Badruckung der stark reflektiersndsm Foils, die zur Herstellung dor Wind verwandet teird, vorteilhaft. Für die reflaktierande Fläche tier Projektionswand kann ζ.8. sins Foils verwendet warden, dia unisr dsm Nntniän 'High-Intensity Scotchlita Folie 775" von dar Firms 3SJ~Compsny in dßn Handel gebracht wird.
Statt eines Schachbrettmusters kann auch ein Linisnraster aufgedruckt u/erden. Farnsr bestoht dia iilbglichköi^ dis Verringerung der reflektierandon Flachs dar Prcjekfcionewanti dadurch zu erreichen, ria^ eine rait etnont Raator bedruckte Klarsichtfolie auf tior rsfluktioreinrisn Flächa angeordnet wird. Für fotografische Zeiocka sind z«B, aoysnanritö KürfifiisiBr-Foiisn im naniiei«
Von dem Vanältnia roflektierender zu nicht refIsktierender Fläche in dar Größenordnung 1$1 künn für bestimmte Zwecke
-Ba-
abgaiaichen werden. Falls z.B. für das Modell sin basanderer Hintergrundkontrast gewünscht wird, soll das Varhältnis der rieht raflektierenden zu dem reflaktiarendan riächenabschnitt größer als 1 sein.

Claims (7)

1. Einrieb tun zu.· Fotografischen Aufnahme von Sodellen vor einem durch Projektion erzeugten Hintergrund mit ainer Aufnahtnekaroara, ainer Projektionseinrichtung, die in Frontprojaktion insbesondere mittels eines halbdurchisssiciso Spiegels das Hintsrgrundbild auf einer stark im wesentlichen nur in Richtuno des einfallenden Strahles refelktierenden Projektionswand srzaugt, dadurch gekennzeichnet, daß die reflektierende Flüche (31) der Projektionswand (30) mit einem isjj tueaantlichan gleichtnä3ig»n Raster nicht reflektierender Punkte wereehen ist»
2. Einrichtung nach Anspruch 1t dadurch gekennzeichnet, daß der Raster (32) aua einer Anordnung v/on Tüll (33,35) vor der reflektierenden Flache (31) dor Projektionswand (30) besteht,
3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Versandung von schwarzem Tüll.
4« Einrichtung nach Anspncb 2 oder 3, dadurch ge-Projektionstaand (30) angeordnet ist.
- 10 -
5. Einrichtung nach Anspruch 19 dadurch
daß der Raster aus e&Bffl Aufdruck (42) auf der reflektierenden Flachs (44) der Pro jektionssjanri (40) besteht.
6. Einrichtung nach Anspruch 5? gskennzaichnet durch ainsn Punktraster (42).
7. Einrichtung nach Anspruch 1-6, dadurch zsichnat« daß der Anteil dar rtff.laktiersnd&n Fläche rfsr Projektionswand (30) auf atu/a die Häifts verringert ist.
8* Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eins Klarsichtfolie mit ainera Rastaraufriruck auf der reflsktisrendan Fläche dar Projektionswand angeordnet ist.
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