DE6603548U - Fadenpackung, insbesondere fuer chirurgisches naehmaterial - Google Patents

Fadenpackung, insbesondere fuer chirurgisches naehmaterial

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Description

Die Patentanwälte
Dipl.-Ing,E,Jourdan
Dipl.-Ing.W.Beyer
P-A.556 021*29.9.E/
Frankfurt/Main Freiherr-vom-Stein-Str.
In Sachen:
Dr. Leonard D. Kurtz 2. William H. Shave 46 Woodmere Boulevard 159 Vhitehouse Avenue Woodmere, New York/USA Roosevelt, Long Island
New York, New York/USA
Fadenpackung, insbesondere für chirurgisehe s Nähmaterial.
Priorität der amerikanischen Patentanmeldung Nt. 584,731 vom 6. Oktober 1966
Die Erfindung bezieht sich axif Ji'adenpackungen, insbesondere für enirurgisch.es Nähmaterial mit an einem Ende befestigter
Ort des Gebrauchs ist bei chirurgischem Nähmaterial im allgemeinen ein Operationsraum oder auch sonst in jedem Falle ein Eaurn, in welchem sich der Arzt voll und ganz auf den Patienten konzentrieren muß. Unter den gegebenen Einsatzbedingungen stören Tätigkeiten, wie z.B. ein umständliches Herausziehen des Nähmaterials aus einer Packung, den Chirurgen und lenken ihn in gefährlicher Weise ab. Hinzu kommt, daß in einem Operationsraum sogar die Handgriffe nebengeordneter Personen, wie z.B. der Operationsschwestern, zeitlich exakt erfolgen müssen und nicht durch überflüssige Beschäftigungen verkürzt oder behindert werden dürfen. Dies eingedenk, hat man auch schon bisher erkannt, daß wahrend der Operation das Nähmaterial in der Weise bereitliegen iauß, daB es nur noch ergriffen zu werden braucht. Die bis -a entwickelten Fadenpackungen be-
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friedigen jedoch noch nicht vollkommen, da ihr Gebrauch immer noch umständlich ist.
Um die Bedingungen, welche zur Entwicklung der nachstehenden Erfindung geführt haben, besser verstehen zu können, sei zunächst beschrieben, wie es in einem Operationsraum beim Einsatz des Nähmaterials zugeht. Normalerweise verläßt sich der Arzt bei der Vorbereitung der Operation auf das Krankenhauspersonal, so daß z.B. bisher eine Operationsschwester das Nähmaterial aus der Packung nahm und es im richtigen Augenblick, in welchem es gebraucht wurde, dem Arzt in die Hand gab. Dazu mußte die Operationsschwester als erstes das Nähmaterial aus den bekannten Packungen entfernen und es vorbereitend entrollt auf eintm Tuch auslegen, so daß es sich im Moment des Gebrauchs ohne weiteres schnell ergreifen ließ. Kam dann dieser Zeitpunkt, und wandte sich der Arzt an die Operationsschwester, so nahm diese den Faden mit Nadel von seiner unterlage und überreichte ihn dem Arzt. Es ist erkennbar y daß hei diesem Vorgehen, ein Großteil der Zeit und der Bewegungen der Operationsschwester allein dafür gebraucht wurden, mit des» Nähmaterial -umzugehen. Die Umständlichkeit des beschriebenen Verfahrens wird vollends deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, wie sorgfältig die einer Operationsschwester zur Verfügung stehende Zeit eingeteilt werden muß, um noch alle sonstigen notwendigen Handgriffe erledigen zu können.
Angesichts der Nachteile des mit den bisherigen Fadenpackungen notwendigen Arbeitsablaufs während der Operation ist es Aufgabe der Erfindung, eine Fadenpackung der eingangs genannten Art zu schaffen, in welcher der Faden bereits in der Veise aufbewahrt gehalten wird, daß er ohne Gefahr für den Patienten d-urch dazwischentretende Störungen unmittelbar vor dem Nähen aus der Packung gezogen werden kann·
Die Erfindungsaufgabe wird dadurch gelöst, daß der Faden zwischen zwei Lagen von Verpackungsmaterial in sicksackf örmiger Anordnung
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ausgebreitet liegt und das Fadenende mit der Nadel zwischen den Lagen herausgeführt undm geeigneter Weise griffbereit gehalten ist.
Mit den vorgeschlagenen Fadenpackungen werden anders als bei den bisher bekfinnten Packungen für den Chirurgen ideale Arbeitsbedingungen erreicht. Die auf das Nähmaterial entfallenden Handgriffe während der Operation lassen sich auf ein absolutes Minimum vermindern* Der bisher nötige vorbereitende Arbeitsgang des Herausnehmens des Fadens aus der Packung und seines Ausbreitens auf einem Fadentuch entfällt überhaupt vollständig. Stattdessen legt ^jetzt die Operationsschwester an die Stelle des Fadentuchs die ursprüngliche Fadenpackung gemäß der Erfindung« wobei der Faden nicht abgewickelt noch sonst irgendwie zur Hand genommen werden müßte. Zurückzuführen ist dieses wertvolle Ergebnis darauf, daß aus der erfindungsgemäßen Fadenpackung, in welcher der Faden Zickzack-
der Nadel direkt in verwendungsbereitem Zustand gewonnen wird.
Ii Das Herausziehen des Fadens aus der Packung geschieht praktisch
ebenso schnell und einfach, wie früher das Abheben vom Fadentuch. Natürlich muß dabei die Sicherheit bestehen, daß der aus der Packung gezogene Faden absolut frei von Knoten und Verschlingungen ist. Bei den bisher bekannten Fadenpackungen, welche, wie bereits oben erwähnt, nicht zum Direktabzug des Fadens während der Operation bestimmt waren, hätte dies tatsächlich auch nicht getan werden können, da sich unausweichlich der Faden verheddern würde.
In bevorzugter Ausführung der Erfindung besteht die Fadenpackung aus drei Lagen des Verpackungsmaterials, wobei der Fäden in zickzackförmiger Anordnung zwiechen der untersten und mittleren Lage und die Nadel zwischen der mittleren und oberen Lage eingelegt ist.
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In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der ISrfindung ist aas Verpackungsmaterial im ausgebreiteten Zustand rechteckig und wird durch zwei Faltkanten in eine Auflagefäche für den Faden und eine erste und zweite Decklage geteilt. Auf der Auflagefläche wird der Faden ziekzaekformig ausgebreitet, indem mit dem der Nadel entgegengesetzten Ende begonnen wird und dann quer über die Auflagefläche fortgeschritten wird, so daß jedesmal die geradlinig ausgebreiteten Fadenstücke zueinander parallel liegen. Übrig bleibt am Ende nur ein kurzes Stück Faden, an dem die Nadel hängt. Nachdem der Faden auf der Auflagefläche in der beschriebenen Weise ausgelegt ν orden ist, wird die erste Decklage des Verpackungsmaterials darauf gefaltet und so der Faden eingeschlossen. Das Fadenende mit der Nadel wird dann oben auf die erste Decklage aufgelegt und anschließend die zweite Decklage darauf geklappt, so daß auch die Nadel eingeschlossen liegt. Auf der Oberseite der nun insgesamt geschlossenen Packung kann ein das Nähmaterial kennzeichnendes Schildchen angebracht sein.
Zu einem Verknoten und Verschlingen des Fadens beim Abzug kommt es nicht, weil dieser in einer Ebene zickzackfönsig ausgebreitet ist. Selbst wenn nach dem Herstellen der Packung bis zu ihrer Benutzung die in zickzackförmiger Anordnung nebeneinander liegenden Fadenteile sich seitlich verschieben und überlappen, so wird dadurch dennoch die Packung nicht unbrauchbar. Es ist jedoch wichtig, daß die Fadenreihen wenigstens ungefähr in paralleler Lage bleiben und sich nicht an ihren gekrümmten Enden "aufbiegen". Wegen dieser1 Bedingung ist die Erfindung vorzugsweise auf Nähmaterial abgestellt, welches aus einem verhältnismäßig weich biegsamen Material besteht und nicht; aus solchem, welches wegen der Eigenschaft stärkerer Elastizität eine größere Rückstellkraft in die Strecklage aiiiweist.
m das Hähmateria! aus der Packung su Entnehmen, ist es nur nötig, die zweite, oberste Decklage des Verpackungsmaterials
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leicht von der ei'sten Decklage mit einer Hand abzuheben und die Packung etwas über eine Seitenkante zu kippen« Dabei fällt die Nadel heraus und hängt in einer solchen Lage frei am Faden, daß sie nur ergriffen zu werden braucht und nachfolgend der Faden abgezogen werden kann, während die Packung init der anderen Hand gehalten wird. Es bietet sich bei diesem Vorgang ein vollständig verknotungs- und verschlingungsfreier Faden dar, und zwar wie nochmals hervorgehoben wird, unmittelbar bei Abzug aus der ursprünglichen Fadenpackung. Es sollte Beachtung finden, daß beim Herausfallen der Nadel aus der Packung sich gerade das hintere Nadelende mit dem anschließenden Fadenanfang der Hand des Arztes darbietet, so daß nicLt unnötigerweise die Nadelspitze abgedeckt zu werden braucht, damit sich der Arzt nicht unbeabsichtigt selbst sticht.
Ein weiterer noch zu erwähnender Voirteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß die Fadenkennzeichnung verbessert werden kann. Wenn wie bisher das Nähmaterial zunächst aus seiner Packung entnommen und auf einem Fadentuch ausgebreitet wird, hört zu diesem Zeitpunkt praktisch die Möglichkeit auf, noch eine Bezeichnung anzubringen. Da nunmehr gemäß der Erfindung das Nähmaterial bis zu dem Augenblick, in welchem es ei er Chirurg zur hand nimmt, in seiner ursprünglichen Packung bleibt, kann dies korrekt bezeichnet werden, und es lassen sich noch im letzten Moment entstehende Zweifel und Verwirrungen vermeiden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der beigegebenen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 bis 3 eine erfindungsgemäße Fadenpackung in drei Stadien ihrer Herstellung,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der Packung nach Fig. 1 bis 3? wobei ein Teil der
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obersten Decklage des Verpackungsmaterials weggenommen worden ist, um die Stellung der Nadel au zeigen,
IPig. 5 uncl 6 das Vorgehen beim öffnen der erfindungsgemäßen Fadenpackung und Ergreifen der Nadel zum Abzug des Fadens,
Fig. 7 bis 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Fadenpackung,
Fig.10 bis 12 noch ein weiteres Ausführungsbeispiel.
In Figur 1 bis 3 ist dargestellt, wie bei der Herstellung einer Fadenpackung gemäß der Erfindung vorzugehen ist. Dazu wird zunächst ein rechteckiges Stück Verpackungsmaterial 10 genommen, welches mit einer ersten Faltkante 11 und einer zweiten Faltkante 12 versehen ist, wodurch das Material in der Ansicht nach Fig. in drei Teilflächen unterteilt wird, nämlich eine erste Decklage A, eine Auflagefläche B für den Faden und eine zweite Decklage C. Das Verpackungsmaterial 10 ist begrenzt durch Seitenkanten 13 und 14 und Endkanten 15 und 16. Ein in seiner Gesamtheit mit 20 bezeichnetes chirurgisches Nähmaterial hat ein freies Ende 22 und ein eine Nadel 21 tragendes Ende. Es wird auf der Auflagefläche B des Verpackungsmaterials 10 zwischen den Faltkanten 11 und 12 in zickz8ckförmiger Anordnung ausgebreitet, indem an dem Ende 22 begonnen wird und der Faden dann in parallelen Reihen mit Krümmungen an den Enden über das Verpackungsmaterial zwischen den beiden Seitenkanten 13 und 14 geführt wird. Am Ende bleibt nur ein kleines Stück Faden mit der Nadel 21 übrig. Dieses Fadenende steht über die Seitenkante 14 in Fig. 1 hervor.
Im nächsten Schritt wird die erste Decklage A um die Faltkante geklappt, so daß sie den zickzackförmig ausgebreiteten Faden
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bedeckt -und einschließt. Daraufhin wird das Fadenende mit der Nadel 21 um die Seitenkante 14- der Decklage A nach oben umgeschlagen (vgl. Pig. 2) und liegt dann auf der über den Faden 20 gefalteten Decklage A. Schließlich wird noch die Decklage G über die Decklage A geschlagen, wobei die Nadel 21 eingesch] ^ssen wird. In Fig. 3 ist die Fadenpackung nach diesem le^^teron Schritt des TJmfaltens der Decklage C dargestellt. Die eingeschlossene Nadel 21 ist dabei gestrichelt gezeichnet.
In Fig. 4- ist im wesentlichen wiederum die Packung nach JBIg. 3 gezeigt, wobei jedoch ein Teil der obersten Decklage C herausgeschnitten wurde, um die Nad^l 21 deutlich sehen zu lassen. Das auf der Auflagefläche B ausgebreitete Nähmaterial 20 wird durch die mittlere Decklage A gehalten, zwischen dieser und der obersten Decklage C liegt die Nadel 21, und ganz obenauf ist ein Kennzeichenschild mit in der Zeichnung angedeuteten Buchstaben angebracht.
Aus Fig. 5 und 6 kann entnommen werden, wie beim Herausziehen des Fadens aus der Packung zu verfahren ist.Zunächst wird die Decklage C mit der linken Hand angehoben, während der Daumen der linken Hand mit leichtem Druck auf der Decklage A ruht, so daß das Nähmaterial nicht verrutscht. Der Daumen wird dabei neben der Nadel 21 auf die Decklage A aufgesetzt. Danach wird die Fadenpackung leicht über die eine Seitenkante gekippt, bis die Nadel 21, wie nach Fig. 5» von der Decklage A herunterfällt. Wie ebenfalls aus Fig. 5 zu entnehmen ist, kommt bei der vorgeschlagenen Fadenpackung dadurch gerade das vorderste Fadenende, welche? sich unmittelbar an die Nadel anschließt, in eine griffbereite Lage, so daß es von der rechten Hand des Arztes leicht erfaßt werden, kann.
Mit welcher Leichtigkeit das Arbeiten mit der Fadenpackung vonstatten geht, ergibt sich aus Fig. 6. Hier hat die rechte
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-δHand nun den J?'aden lang aus der Packung herausgezogen, wobei keine Knoten oder Schlingen entstanden sind.
Die Figuren 5 "und. 6 zeigen auch, daß die neu vorgeschlagene Fadenpackung nur ein Minimum an Handgriffen nötig macht. Die linke Hand kann z.B. die einer Operationsschwester sein, welche die Packung für den Arzt bereithält. Dieser greift mit der rechten Hand zu und zieht den Faden bei Gebrauch direkt aus der Packung.
Das vollständige Fehlen von Knoten und Verschlingungen im herausgezogenen Faden beruht vor allem auf der flächigen und zickzackförmigen Anordnung des Fadens in der Packung. Versuche haben gezeigt, daß eine Verschlingung so gut wie aus- ! geschlossen ist. Z„B„ wurden in einer Testreihe eintausendmal
die Fäden aus Packungen gezogen, und nicht ein einziges Mal trat eine Verknotung oder Verschlingung auf.
In Figur 7 bis 9 isst ein Ausfulirungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches sich nur insofern von dem nach Fig. 1 bis unterscheidet, als sich die Decklage A an eine Faltlinie 12' anschließt, welche seitlich, nicht gegenüber der Decklage C liegt. Die Verfahrensschritte beim Auflegen des Fadens auf das Verpackungsmaterial, ebenso wie das Herausziehen des Fadens sind unverändert. Es wird lediglich die Decklage A nicht parallel, sondern rechtwinklig zur Decklage C über das Nähmaterial 20 geklappt.
Noch ein weiteres Ausführungsbeispiel wird in Figur 10 ' i~ gebracht. Dieses unterscheidet sich von dem nach Fig. 1 bis C dadurch, daß die Decklage C an die Decklage A anschließt und sich nicht gegenüber auf der anderen Seite der Auflagefläche B befindet, in ,leder sonstigen Beziehung entsprechen Aufbau und Gebrauch den vorbeschriebenen Ausführungen.
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Natürlich ist die erfindungsgemäße Fadenpackung eine offene Packung. Sie muß deshalb, um in sterilem Zustand in den Operationsraum zu kommen, in einer äußeren dichten Hüllung eingeschlossen sein. Das Verpackungsmaterial 10 sollte steif genug sein, um die Zickzackanordnung des Nähmaterials in der vorgesehenen Lage halten zu können. Von diesen Grundvoraussetzungen abgesehen, bestehen keine weiteren einschränkenden Bedingungen, so daß ein beliebiges auch sonst übliches Material Verwendung finden kann.
Da der Arzt den Faden unmittelbar aus der ursprünglichen Packung zieht, kann, wie vorerwähnt, die Bezeichnung des Nähmaterials bis zuletzt an diesem angebracht sein. Dazu ist es jedoch nicht nötig, daß der Arzt irgendwelche besonderen Erkundigungen ein= ziehen muß, welche ihn ablenken.
Ohne von dem der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken abzuweichensind weitere Ausführungen möglich. So können z.B. die beiden Decklagen A und C an anderervan der Auflagefläche B ansetzen, als hier gezeigt, wenn nur die eine Seitenkante der Auflagefläche B, über welche der Faden abgezogen wird, von dem Verpackungsmaterial freigelassen wird.
Wenn gewünscht, können auch statt zwei z.B. drei Decklagen Verwendung finden, um der Packung eine größere Formsteifigkeit zu geben und^damit größere Sicherheit gegen ein Verrutschen des Nähmaterials zu erhalten.
üaständen kann auch, wenn sich absehen läßt, daß die Packung vor ihrem Gebrauch nicht oder nur wenig bewegt wird, a :f die zweite Deeklage verzichtet werden, wobei dann die Sadel entweder garnicht oder oben auf der ersten Deeklage ^n herkömmlicher Art zru befestigen wäre.
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Patentansprüche /
^2/28.9.19S7
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Claims (1)

  1. RA.558 021-29.9-b/
    1. Fadenpackung, insbesondere für chirurgisches Nähmaterial mit an e iem Ende befestigter Nadel, d a du r c h gekennzeichnet , daß der Faden (20) zwischen zwei Lagen (A, B) von Verpackungsmaterial in zickzackförmiger Anordnung ausgebreitet ist und das Fadenende mit der Nadel (21) zwischen den Lagen (A, B) herausgeführt und in geeigneter Weise griffbereit gehalten ist,
    2. Fadenpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß mindestens drei Lagen (A, B, G) des Verpackungsmaterial vorgesehen sind, wobei das Nähmaterial (20) zwischen der unteren und der mittleren Lage (B, A) und das Fadenende mit der Nadel (21) zwischen der mittleren und oberen Lage (A, 0Λ eingeschlossen ist, so daß es freiliegt und in Schräglage der Fadenpackung von dieser herunterfallen kann, wenn die obere Lage (0) angehoben wird.
    5. Fadenpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die drei Lagen aus einem Stück Verpackungsmaterial gefertigt sind, wobei Faltkanten (11, 12 bzw. 11, 12') die Lagen (A, B, C) trennen, und daß wenigstens die mittlere Lage (A) unmittelbar an die untere (B), als Auflagefläche für das Nähmaterial (20) dienende Lage grenzt.
    4e Fadenpackung nach Anspruch J. dadurch gekennzeichnet, daß die obere Lage (C) und die mittler Lage (A) auf gegenüberliegenden Seiten an die untere Lage (B) angrenzen*
    5. Fadenpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die obere Lage (C) und die mittler Lage (A) durch Faltkanten £.11., 12') von der unteren Lage (B)
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    getrennt sind, welche in einem Winkel zueinander stehen.
    6. Fadenpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere und die obere Lage (B, C) auf gegenüberliegenden Seiten an die mittlere Lage (A) angrenzen.
    ·. Ίο1ί·>η>ρ·) Λ\ Cfrt Irii! «ί.Ί·:ί·.6.<.">!0. Si
    Vh" «ϊ, ·■ ■'·· f< ■·'·.·;-r»V ■.'.··· !·■-···.; ..rf · ,1 -.'Λ if <jt< Ai.tioVi«^ !· * ·<»·ι >■ <hJ7eit Oinc ti ■ a» η ,»ν · ·· ·ι 1η'..-τ-··5. >)■;'■ »■'■■' ιi * t.·;. ^e.sri«« "*«**#n Auf Antrag τ»·>*»·η itiorron «n:ch Ι·ο>ο!ςορϊβη Cxier r n-. luv« j j« u.'tich«* P.*:»s 5*i«;vf. Deufeeb« fOrtenlomt, Gebrauchsmusters^!,!»
    Az.: K 59 020/3Oa Gbm
    K 3132/ 30.9.1969
    660354
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GB1162308A (en) 1969-08-27

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