DE6602934U - Wassersperre im bergbau. - Google Patents

Wassersperre im bergbau.

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DE6602934U
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Guenther Mittag
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Was ser sp_erre_im_Be rgbau
Die Erfindung betrifft eine Wassersperre im Bergbau nach DBP 1 219 428O
Um Lagerhaltung und Transport der Mutterbehälter für Wassersperren noch weitor zu vereinfachen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Mutterbehälter als Netze, zweckdienlich aus Kunststoff oder anderen leichten Materialien, auszubilden. Zwangsläufig erhöht dieser Paktor, verbunden mit der damit gekoppelten Schnelligkeit und der leichten Erstellung solcher Wassersperren, die Sicherheit des untertägigen Bergbaues. Da die Netze an ihrem Rand verlängerte Schnüren aufweisen können, die gleichzeitig als Aufhöigevorrichtungen dienen, liegt die Beschaffenheit derartiger Wassersperren naturgemäß auch von der wirtschaftlichen Seite her ungleich günstiger als jegliche bisher bekannten Wassersperrenverfahren. Dazu kommt, daß es bei einer Ausbildung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Wassersperren möglich ist, diese durch einfaches Anziehen der hängemattenförmig ausgebildeten Mutterbehälter an ihren Aufhängungen bis dicht an den lichten Streckenabschnitt heran zu straffen, so daß Wassersperren auch in ungünstigsten Fällen, in denen der lichte Streckenquerschnitt durch Einbauten und Gebirgsdruck übermäßig eingeengt ist, eingesetzt werden können. Der Vorteil des dünnwandigen Innenbehälters, nämlich der eines sofortigen Ansprechens bei auch schwächeren Explosionsfällen, kommt bei der Ausbildung des Mutterbehälters als Netz erst recht zum Tragen, da einmal nur wenig stärkeres Material den Innenbehälter abschirmt und zum zweiten, da das dünne, jedoch äußerst straffe Netzmaterial - feste Fäden aus beliebigen Kunststoffen oder Haturmaterialien, aber auch schmiegsamer Draht ist denkbar das Einreißen des dünnwandigen Innenbehälters bei Druckbeanspruchung fördert.
Eine Aiisbildungsform des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Wassersperrenverfahrens sieht auch vor, daß der Innenbehälter nur von einem schmalen Mutterbehälter am Boden gestützt wird und durch festes Anspannen der Aufhängungen an den Ausbau, Verzug o. ä. des jeweiligen Streckenquerschnittes gepreßt wird. Hierzu ist es für ein leichteres Ansprechen d@s Innenbehälter« vorteilhaft, wenn der Innenbehälter prall, möglichst luftfrei gefüllt wird und die Wasserfüllung dazu unter Druck steht, damit der Druckstoß der möglichen Explosion den Innenbehälter sofort aufreißen kann, ohne daß er, wie es bei
66029
·— C. r$
einer Füllung mit Wasser/Luftgemisch denkbar ist, durch zu nachgiebiges Ausweichen ein rechtzeitiges Ansprechen der Wassersperre verhindert. Um eine entsprechend sichere, schnelle und betriebsfreundliche Befüllung sicherzustellen, ist die Ausrüstung des Innenbehälters mit einem druckdichten Verschluß,, der zweckdienlich als Selbstschlußventil ( z„B. als lippenventil ) ausgebildet ist, vorteilhaft.
Aus Afefe* 1) ist ersichtlich, ??ie der netsföraigs Muttsrbehslter {1> den Innenbehälter (2) aufnimmt und durch Anziehen der Aufhängungen (3) die Wassersperre fest an die Begrenzung des lichten Streckenquerschnittes (4) - in diesem Fall ein Ausschnitt des Streckenausbaues bzw. Verzuges - gedrückt wird.
Abb. 2) zeigt in einer Draufsicht die i'tüsbildungsform des Mutterbehältera als Stegform (1) mit dem Innenbehälter (2) und den Aufhängungen (3)» Der Verschluß (4) befindet sich hier mittigr er kann aber auch an jeder anderen Stelle angebracht werden»

Claims (7)

Schutzansprüche
1.) Wassersperre im Bergbau, nach DBP 1 219 428, dadurch gekennzeichnet, daß der schutzkorbähnliche Mutterbehälter als Netz ausgebildet ist.
2.) Wassersperre nach Anspruch 1, cadurch gekennzeichnet, daß das Netz aus Kunststoff oder Naturfaser oder Draht besteht.
3.) Wassersperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Netz den Innenbehälter hängemattenähnlich unter "Spannung an der Begrenzung des lichten Streckenquerschnittes hält.
4.) Wassersperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Netz den Mutterbehälter nur als Steg unterfaßt.
5.) Wassersperre im Bergbau, nach DBP 1 219 428, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbehälter mit einem druckdichten und/oder selbstschließenden Verschluß ausgerüstet ist.
6.) Wassersperre nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß ein Lippenventil aufv/eist.
7.) Wassersperre im Bergbau nach Anspruch 5j dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbehälter luftfrei gefüllt ist und/oder die Wasserfüllung unter Druck steht*
DE19666602934 1966-11-24 1966-11-24 Wassersperre im bergbau. Expired DE6602934U (de)

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