DE427232C - Wettertuer fuer Grubenbetriebe - Google Patents

Wettertuer fuer Grubenbetriebe

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DE427232C
DE427232C DEK93278D DEK0093278D DE427232C DE 427232 C DE427232 C DE 427232C DE K93278 D DEK93278 D DE K93278D DE K0093278 D DEK0093278 D DE K0093278D DE 427232 C DE427232 C DE 427232C
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Germany
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door
weather
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explosion
mining operations
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F1/00Ventilation of mines or tunnels; Distribution of ventilating currents
    • E21F1/10Air doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Wettertür für Grubenbetriebe. Wettertüren zum Abschließen oder Umleiten.des Wetterstromes sind bekannt.
  • Es werden aber z. B. bei Schlagwetterexplosionen fast immer diese Türen besonders nahe am Explosionsherd zertrümmert, desgleichen auch der zugehörige Türrahmen. Es tritt durch das Zusammenbrechen der Wettertür eine Störung in der Wetterführung ein, wodurch sehr leicht schlechte Wetter an die fragliche Arbeitsstelle dringen und dort womöglich noch Menschenleben vernichten.
  • Es ist auch den Rettungsmannschaften nicht möglich, schnellstens den zusammengebrochenen Rahmen und die Tür zu ersetzen.
  • Zwar sind schon sogenannte explosionssichere Wettertüren angewandt worden, bei denen von zwei unmittelbar hintereinander angeordneten Türen sich die eine mit, die andere gegen den Strom öffnet, so daß bei einem von beliebiger Seite .kommenden Explosionsstoß. nur die eine Tür zertrümmert wird, die andere sich dagegen öffnet und nachher von selbst wieder zufällt, doch liegt die Möglichkeit vnz, daß auch diese Tür von dem rückeilenden Wetterstrom samt ihrem Rahmen zerstört wird.
  • Vorliegende Erfindung besteht nun darin, die Wettertür so zu gestalten, daß, wenn diese doch noch zertrümmere werden sollte, doch wenigstens der Rahmen vor der Zertrümmerung gerettet wird, um eine Reservetür schnell einsetzen zu können.
  • Bekanntlich sind die normalen Wettertüren so angebracht, daß der Wetterstrom dieselbe stets geschlossen hält. Tritt eine Explosion ein, so Rzrd durch den voreilenden Luftdruck die Wettertür entgegen dem Wetterstrom aufgerissen und durch den rückeilenden Strom wieder zugeschlagen. Bei der Explosion besteht bekanntlich am Explosionsherd ein luftleerer Raum, wodurch die Luft der Explosionsflamme vorausgetrieben wird. Diese Luft sucht nach der Explosion den fraglichen luftleeren Raum wieder auszufüllen. Sie kehrt also um und reißt auf diesem Weg die Wettertür wieder zu, und da dieselbe hierbei den Wetterweg verschließt, so wird durch die plötzliche Unterbrechung der Luftbewegung die Tür"mit dem Rahmen zertrümmert.
  • Neu ist nun, die Wettertür mit einem Verschluß zu versehen, welcher nicht von dem normalen Wetterstrom geöffnet werden kann, jedoch durch den bei Explosionen auftretenden rückeilenden Luftdruck herausgerissen wird, um den Streckenquerschnitt nicht zu versperren.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführung der neuen Wettertür in verschiedener Ansicht und Stellung angegeben.
  • Abb. i zeigt die Tür mit dem angegebenen Verschluß, Abb.2 und 3 zeigen die Anordnmig der Tür als Doppeltür in einer Strecke angeordnet.
  • Neu ist weiter die Ausführung des Mitteltürstocks als sogenanntes Spitztürstüek und die versteckte Anordnung der seitlichen Türstöcke hinter besonders vorgesehener keilförmiger Mauerung.
  • Es ist i die Wettertür mit der «ffnung z und dem Verschlußdeckel 3 und den Gehängen q.. Es ist 5 der neue Mitteltürstock, 6 und 7 sind die seitlichen Türstücke, und 8, 9, 1o und i i sind z. B. keflförrnige Mauerstücke.
  • Abb. 2 zeigt die Anordnung der neuen Tür an den seitlichen und Abb.3 für Anordnung von zwei Türen an dem Mitteltürstock mit dem herausgerissenen Verschluß.
  • Der Hergang ist folgender: Für gewöhnlich ist nach Abb. z die Wettertür durch den Druck des Wetterstroms in der Pfeilrichtung geschlossen. Nach Abb. 3 ist durch den vorhin angegebenen rückeilenden Luftdruck nachdem gefiederten Pfeil die fragliche Wettertür wieder zugeschlagen und der Verschluß herausgerissen worden, so däß zum größten Teil der Streckenquerschnitt freigegeben ist.
  • Es muß auch die die Wettertür umgebende Verkleidung so hergerichtet sein, daß sie auch bei Explosionen leicht den Streckenquerschnitt freigibt, ohne daß z. B. die Wettertürstöcke mit umgerissen werden.
  • Damit fliese möglichst geschont werden, werden die Türstöcke am besten, wie in der Zeichnung angedeutet, in gemauerte oder betonierte Keilstücke eingebettet.
  • Der Mitteltürstock wird beiderseitig keilförmig zugeschnitten, oder es werden besondere keilförmige Stücke aufgesetzt.
  • Die neue Tür kann aus beliebigem Material, wie Holz, Eisen usw., hergestellt sein, desgleichen die Verscblußstücke und die Pfosten.
  • Es müssen nahe der neuen Wettertür Ersatzverschlüsse und auch Wettertüren mit den Verschlüssen in Reserve gehalten werden, so daß durch die Rettungsmannschaft schnellstens der Wetterstrom wieder in Ordnung gebracht. werden kann.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Wettertür für Grubenbetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem äußeren kräftigen Rahmen und einer eingesetzten Füllung besteht, die durch einen leicht lösbaren Verschluß im Rahmen festgehalten wird und bei Schlagwetterexplosianen durch die zum Explosionsherd zurückeilenden Wetter ohne Beschädigung des Türrahmens aus diesem herausgedrückt werden kann.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung der Angriffsfläche bei großen Luftgeschwindigkeiten, die seitlichen Türstöcke in keilförmigen Mauerstücken eingebettet liegen.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Türstöcke in ihrem Querschnitt spitz- zulaufen.
DEK93278D 1925-03-12 1925-03-12 Wettertuer fuer Grubenbetriebe Expired DE427232C (de)

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DEK93278D DE427232C (de) 1925-03-12 1925-03-12 Wettertuer fuer Grubenbetriebe

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DE (1) DE427232C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115207B (de) * 1958-04-16 1961-10-19 Heinz Hoetten Druckentlastete Wettertuer
DE1153336B (de) * 1959-08-07 1963-08-29 Alois Trouvain Als zweiarmiger Gelenkhebel ausgebildete Pendel-Wettertuer
DE1160392B (de) * 1962-04-10 1964-01-02 Alois Trouvain Pendel-Wettertuer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115207B (de) * 1958-04-16 1961-10-19 Heinz Hoetten Druckentlastete Wettertuer
DE1153336B (de) * 1959-08-07 1963-08-29 Alois Trouvain Als zweiarmiger Gelenkhebel ausgebildete Pendel-Wettertuer
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