CH229866A - Splittersicheres Abschlussorgan für Wandöffnungen. - Google Patents

Splittersicheres Abschlussorgan für Wandöffnungen.

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CH229866A
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CH
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Inventor
Theodor Haas-V Egan
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Haas V Egan Theodor
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/12Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes against air pressure, explosion, or gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description


      Splittersicheres        Absehlussorgan    für Wandöffnungen.    Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein splittersicheres     Abschlussorgan    für  Wandöffnungen, z. B.     ein        Fensterschutzdek-          kel    für Luftschutzkeller oder eine Panzer  türe.  



  Nach der     Erfindung    weist das     Abschluss-          organ    zwei     Hartholzplatten    auf, die durch  einen ebenfalls aus Hartholz bestehenden  Rahmen in einem Abstand voneinander ge  halten sind und einen geschlossenen Raum  begrenzen, welcher mit Kieselsteinen ausge  füllt ist.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise zwei       Ausführungsformen    des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.1    einen     Fensterschutzdeckel    für Luft  schutzkeller, von vorn. in Richtung des in       Fig.    3 eingezeichneten Pfeils I gesehen,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie       II-II    in     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie       III-III    in     Fig.    1,       Fig.    4 eine Panzertüre, von vorn, in Rich  tung des in     Fig.    6 eingezeichneten Pfeils IV  gesehen,

           Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     V-V     in     Fig.    4, und       Fig.    6     einen    Schnitt nach der Linie       VI-VI    in     Fig.    4.  



  In dem ersten Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1 bis 3 bezeichnet 1 die Maueröffnung  eines     Luftschutzkellerfensters.    Auf der  Maueraussenseite ist in üblicher Weise ein       Splitterschutzdeckel    um Scharniere 2     ver-          schwenkbar    angeordnet. Der     Splitterschutz-          deckel    besteht im wesentlichen aus zwei       Hartholzplatten    3 und 4, welche durch einen       Hartholzrahmen    5 in     einem    Abstand vonein  ander gehalten sind und zusammen mit die  sem Rahmen einen allseitig geschlossenen  Raum 6 begrenzen, welcher mit Kieselsteinen  7 aufgefüllt ist.

   Die beiden Platten 3 und 4  bestehen aus einzelnen     nebeneinandergereih-          ten        Eichenholzbrettern    3a, 3b,<B><I>3e,</I></B><I> 3d, 3e</I>       bezw.        4a,   <I>4b,</I> 4e,<I>4d</I> und 4e, welche durch       Eisenfedern    8     zusammengehalten;    sind. Mit 9  sind Schraubenbolzen bezeichnet, welche die  Platten 3 und 4 fest zusammenhalten und  gleichzeitig auch zur     Befestigung    der Schar  nierbänder 10 am Deckel dienen.

   Der Rah-           men    5 besteht aus     Eichenholzleisten,    die  einen nach Art von sogenannten Holzzinken       trapezförmigen    Querschnitt besitzen und     irl     entsprechend gestaltete     Ausnehmungen    der  Platten 3 und 4 eingreifen. Mit 11 endlich ist.  eine auf der Deckelinnenseite angeordnete  und rings um den Deckel herumlaufende Nut  bezeichnet, welche zur Aufnahme eines     Ab-          dichtungsorganes,    z. B. eines Gummi- oder  Filzstreifens, dient, und in der     Geschlossen-          stellung    des Deckels die     Kellerfensteröffnung     gasdicht abschliesst.

   Als Füllmaterial für den  Deckelhohlraum 6 kommt insbesondere Quarz  kiesel von ziemlich grober Körnung in Frage.  Auf der Deckelinnenseite ist noch ein     Ver-          schlussriegel    12 üblicher Bauart angeordnet,  welcher mit einem in der Mauer verankerten       Verschlusskloben    13 in an und für sich be  kannter Weise zusammenwirkt.  



  Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach       Fig.    4 bis 6 bezeichnet 1 die Türöffnung.  Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das       Raumabschlussorgan    als Panzertüre ausgebil  det, die an Scharnieren 2     verschwenkbar    auf  gehängt ist. 3 und 4 bezeichnen wieder zwei       Eichenholzplatten,    die mittels eines Rahmens  5 in Abstand voneinander gehalten sind und  einen allseitig geschlossenen Raum begren  zen, welch letzterer mit Quarzkieselsteinen     i     ausgefüllt ist. 9 bezeichnen wieder die bei  den Holzplatten 3 und 4 zusammenhaltende  Schraubenbolzen, und 10 sind als Verstär  hung dienende Eisenbänder, von denen das  oberste zugleich als     Scharnierband    ausgebil  det ist.

   Auch bei diesem     Ausführungsbeispiel     ist eine auf der Innenseite ausgenommene  und rings um die Türe herumlaufende Nut  11 für die Aufnahme eines     Abdichtungs-          organes    vorgesehen. 12 bezeichnet zwei Tür  riegel, welche mit den beiden     Verschlussklo-          ben    13     zusammenwirken.    Im Gegensatz zu  dem     vorbesprochenen    Beispiel sind bei     clenx     Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4 bis 6 zur  Verstärkung und Erhöhung der Stabilität  zwischen den Holzplatten 3 und 4 eine An  zahl von     Distanzierungsstücken    14 ange  ordnet.

      Bei durch die Eidgenössische     Materia,l-          prüfungSanstalt    durchgeführten Versuchen  mit einer     50-kg,-Fliegerbombe    erwies sich ein       Raumabschlussorgan    der beschriebenen Art  ausserordentlich widerstandsfähig,     splitter-          sieher    und bedeutend zäher und widerstands  fälliger als gewöhnliche Holz- und auch       Eisenbetondeckel    von gleichen Abmessungen,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Splittersicheres Abschlussorgan für Wand öffnungen, gekennzeichnet durch z@vei Hart holzplatten, die durch einen ebenfalls aus Hartholz bestehenden Rahmen in einem Ab stand voneinander gehalten sind und zusam men mit diesem Rahmen einen geschlossenen Raum begrenzen, welcher mit Kieselsteinen ausgefüllt ist. UNTERANSPRti CHE 1. Splittersicheres Absehlussorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Platten und Rahmen aus Eichenholz be stehen. 2. Splittersicheres Abschlussorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten durch mehrere aneinandergereihte Bretter gebildet sind. 3.
    Splittersicheres Abschlussorgan nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die einzelnen Bretter untereinander durch Metallfedern zu sammengehalten sind. 4. Splittersicheres Absehlussorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Holzplatten mittels durchgehen der Schraubenbolzen zusammengehalten. sind. 5. Splittersicheres Abschlussorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Rahmen bildenden Leisten nach Art von sogenannten Holzzinken einen trapez- förmigen Querschnitt besitzen und in ent sprechend geformte Ausnehmungen der Holz platten hineingreifen. 6.
    Splittersicheres Abschlussorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Holzplatten mehrere Distanzierimgsstücke angeordnet sind. ?. Splittersicheres Abschlussorgan nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllung des Hohlraumes aus Quarzkie seln besteht. B. Splittersicheres Abschlussorgan nach Patentanspruch, wie in Fig. 4 bis<B>6</B> gezeich- net und mit Bezug auf diese Figuren be schrieben.
CH229866D 1942-12-09 1942-12-09 Splittersicheres Abschlussorgan für Wandöffnungen. CH229866A (de)

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CH229866D CH229866A (de) 1942-12-09 1942-12-09 Splittersicheres Abschlussorgan für Wandöffnungen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2606055A1 (fr) * 1986-11-05 1988-05-06 Baumert Bernard Panneau blinde anti-explosion, en particulier pour porte anti-explosion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2606055A1 (fr) * 1986-11-05 1988-05-06 Baumert Bernard Panneau blinde anti-explosion, en particulier pour porte anti-explosion

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