DE660215C - Huelsenartiges Ausstechwerkzeug fuer die Herstellung von Hohlsteinen - Google Patents

Huelsenartiges Ausstechwerkzeug fuer die Herstellung von Hohlsteinen

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DE660215C
DE660215C DEV29233D DEV0029233D DE660215C DE 660215 C DE660215 C DE 660215C DE V29233 D DEV29233 D DE V29233D DE V0029233 D DEV0029233 D DE V0029233D DE 660215 C DE660215 C DE 660215C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/48Producing shaped prefabricated articles from the material by removing material from solid section preforms for forming hollow articles, e.g. by punching or boring

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Hülsenartiges Ausstechwerkzeug für die Herstellung von Hohlsteinen Es sind hülsenartige Ausstechwerkzeuge für die Herstellung von Hohlsteinen bekannt, bei denen sich im Innern unmittelbar an die Schneide eine trichterartige Einrichtung anschließt, durch die der Durchmesser des aus der Tonmasse ausgeschnittenen Kernes verringert wird.
  • Diese haben den Nachbeil, daß das Werkzeug, wenn es in den plastischen Ton eingeschoben wird, diesen schwer durchschneidet und vor sich herschiebt, weil die Pressung des Kernes unmittelbar an der Schneide vor sich geht und sich der Druck auch auf die Wände des Hohlsteinkörpers auswirkt, so daß dieser leicht verformt wird.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß zwischen der Schneidkante und dem außen- oder innen- oder außen-und innenliegenden Vorsprung des hülsenartigen Ausstechwerkzeuges eine gleichlaufend zur Vorschubrichtung gerichtete gerade Fläche vorgesehen ist. Dieses Werkzeug dringt beim Ausstechen des Kernes zunächst mit seiner Schneide und mit der hinter der Schneidkante liegenden geraden Fläche glatt in die Tonmasse ein und nimmt erst dann vermittels des Vorsprungs die Einschnürung des Tonkenies vor, so daß der Kern zunächst abgetrennt und in das Innere des Werkzeuges eingeführt und erst dann durch den Vorsprung zusamm@engepreßt wird. Da hierbei das Zusammendrücken des Kernes im Innern des Werkzeuges stattfindet, so -kann kein Druck nach außen zur Verformung des Hohlsteinkörpers übertragen werden.
  • Die Zeichnung stellt einige Ausführungsformen des neuen Werkzeuges dar.
  • Abb. i ist eine schaubildliche Ansicht des Werkzeuges und Abb. 2 ein Längsschnitt davon, während die Abb. 3 und q. zwei weitere Ausführungsformen .darstellen.
  • Das Werkzeug besteht aus einer Hülse u (Abt. i und 2) von quadratischem Querschnitt, von der die obere Wand und die beiden Seitenwände derart weggeschnitten sind, daß von der oberen Wand nur noch ein schmaler Querstreifen b und von den Seitenwänden nur noch Teilstücke c mit von vorn nach hinten zu allmählich abfallenden Kanten d übrigbleiben. Die weggesclinittenen Teile der Hülse @erleichtern das Ausbringen des in die Hülse eingetretenen Tonkernes. Die vorderen Ränder der Hülse a sind als Schneiden e ausgebildet, an die sich nach hinten erstreckende und gleichlaufend zur Vorschubrichtung liegende ebene Flächen f anschließen. Hinter diesen Flächen liegt an allen vier Wänden des Werkzeuges im Innern der Hülse ein fortlaufender Vorsprung g, der von vorn nach hinten allmählich .ansteigt und wieder ;abfällt und der eine Einschnürung des in die Hülse a eintretenden Tonkernes bewirkt, so daß die Reibung zwischen Werkzeug und Tonmasse beim Ausstechen wesentlich verringert wird. Der wulstartige Vorsprung g des Werkzeuges kann, wie Abb.3 zeigt, auch durch sickenartiges Herauspressen des Werkzeugstofbes gebildet sein. : t;°: Es ist zweckmäßig, am hinteren Rand c;oberen Querstreifens b des Werkzeuges eine nach außen vortretenden Vorsprung h anzü ordnen, der beim Vorgehen des NVerkz-euges die Tonmasse zurückdrängt und beim Zurückgehen nur dann zur Wirkung kommt, falls sich die Decke des Hohlraumes gesenkt hat.
  • Abb.4 zeigt ein nicht ausgeschnittenes hülsenartiges Ausstechwerkzeug a mit einer Schneide e, mit den ebenen Flächen f und mit den innen- und außenliegenden Vorsprüngen, die zusammen einen besonderen Teil bilden, der vor die Hülse a vorgebaut ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hülsenartiges Werkzeug zum Ausstechen der Höhlungen beim Herstellen von Hohlsteinen mit hinter der Schneidkante liegendem Vorsprung, der wieder in die Fläche der Schneidhülse zurück. geht, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schneidkante und dem außen-oder innen- oder außen- und innenlieöenden Vorsprung eine gleichlaufend zur Vorschubrichtung gerichtete gerade Fläche `;e vorgesehen ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (g) des Ausstechwerkzeuges durch sickenartiges Herauspressen des Werkzeugstoff:es erzeugt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2,' dadurch gekennzeichnet, daß das Ausstechwerkzeug hinter dem nach innen liegenden Vorsprung, mindestens ,an der beim Ausstechen obenliegenden Seite, einen weiter nach hinten liegenden und nach oben vortretenden Vorsprung (h) aufweist. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, z oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausstechwerkzeug die Form eines Hohlprismas hat, bei dem die obere Seite, abgesehen von der Schneide, fehlt und bei dem die Seitenwände von vorn nach hinten zu allmählich abfallen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017513B (de) * 1953-05-26 1957-10-10 Thomas Koidl Vorrichtung zum Schneiden von noch nicht voellig ausgehaertetem Porenbeton

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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