DE6601351U - - Google Patents
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Description
DR. ING. HANS LICHTI · PATENTANWALT KARLSRUHE-DURLACH ■ G RÖTZI N G ER STRASS E 61
TELEFON 41124
B 68 583/37 d Gbm 21· November I968
I502/66
Karl Bach, Bezirks-Kaminkehrermeister, Grötzingen/Baden,
Blsmarckstraße 17a
,Arbeitsgerät für den Innenausbau von Schornsteinen.
Die KeueJTTang betrifft Arbeitsgeräte zum Innenausbau
von Schornsteine», insbesondere zur Verkleinerung des
üchten ^ierschnitts von im Gebrauch befindlichen Schornsteinen
bei. Wechsel ßos HeizsnediuEis oder des Heizungs—
systems und die cat. deat jaeöerunsssemäßen Gerät durchzuführende
Arbeitsvexse.
Der Querschnitt eines Schornsteins, der optimale Zug—
Verhältnisse ge^fährleistet 3 τ±eiltet sieb; iia -weseiitlichen
nach des Abgas— bzir. Haaciisasvol.ii2Bea und der Art der Heizung.
Darüberhinaus veraen. die i^terseimitte von Backsteinschorn—
steinen in geicissen Gresizea durch, cue genoraten Größen der
Ls/kJ. - 2 -
Ii
- 2 - I502/66 Gbm
verwendeten Steine bestimmt. Dadurch ergibt sich in vielen Fällen, daß der tatsächliche Schornsteinquerschnitt größer
ist als der theoretisch für den bestmöglichen Zug notwendige Querschnitt,
Bine ähnliche Situation ergibt sich besonders häufig
beim Übergang zu einem anderen Heizungssystem oder bei Verwendung anderer Heizmedien, die zwangsläufig eine Veränderung
der Rauchgasverhältnisse im Schornstein zur Folge haben. Insbesondere ergibt sich durch den Einbau neuerer
Heizungssysteme in älteren Häusern, daß die herkömmlichen Schornsteine sämtlich zu große Querschnitte für das zu bewältigende
Rauchgasvolumen besitzen. Dies wiederum hat zur
Folge, daß die Rauchgase infolge verringerter Abzugsge·»
schwindigkeit sich auf ihrem Weg durch den Schornstein zu schnell abkühlen, und dadurch ein unerwünschtes Ausscheiden
dampfförmiger Bestandteile des Kauengases ia öbcrSH Tei.1 das
Schornsteins eintritt. Diese sogenannte Yersottung führtzur
Durchnässung und Zersetzung des Schomsteinmauerwerlcs In
Höhe der Speicher oder der oberen Wohngeschosse, was häufig zu einer gesundheitsschädigenden Geruchäbelästigung führt.
Weiterhin darf nicht übersehen werden, daß bei zu großen Schornsteinquerschnitten der Brennstoff nur unvollkommen aus/~
wird.
Diese Mißstände machen es erforderlich, in großem Um»
fang Querschnittsverkleinerungen an bestehenden Schorn«
steinen vorzunehmen. Gelegentlich erfolgt eine solche Quer« Schnittsverringerung dadurch, daß der gesamte Schornstein
abgerissen und mit den veränderten Rauchgasverhältnissen ange·- paßtem Querschnitt neu aufgebaut wird. Diese Art des Vor«
rm 3 *»
**■» t»»· » ti
- 3 - 1502/66 Gbm
gehens erfordert aufwendige Abriß« und Maurerarbeiten mit
beträchtlichem Zeitaufwand und ist daher an Zeiträume gebunden, während deren die Heizungsanlage stillgelegt werden
kann··
Bei einem bekannten mit geringerem Aufwand verbundenen Verfahren wird die gewünschte Querschnittsverkleinerung
des Schornsteins durch Aufbringen einer Schicht aus einem geeigneten Mörtel auf die Innenwände des Schornsteins be**
wirkt. Dabei wird der Mörtel von oben in den Schornstein eingebracht und mittels eines geeigneten Geräts, das während
des Einbringens des Mörtels in den Schornstein in diesem von
unten nach oben gezogen wird, an die Innenwände der Schorn— steinwände angedrückt. Dieses aufwendige und umständliche
• Verfahren, das zudem bei starker Querschnittsveränderung mehrmaliges Auftragen des Mörtels notwendig macht, besitzt
des erhebliche» Nachteil t daß eine Nachprüfung der aufge«
brachten Schicht auf Homogenität und Dichtheit nicht möglich ist, und dadurch in hohem Maße die Gefahr des Abbröckeins
der Auskleidung besteht. Hinzu kommt, daß bei gezogenen, also gegen die Senkrechte geneigten Schronsteinen die An«
wendung dieses Verfahrens nahezu unmöglich ist, da die Nei*n
gung gleichmäßiges Aufbringen des Auskleidungsmaterials auf die innenflächen ausschließt.
Die Neuerung geht nun von dem Gedanken aus, daß es mög»
lieh sein muß, den Innenausbau von Schornsteinen zu großen
Querschnitts dadurch zu bewerkstelligen, daß in den Innen» raum des Schornsteins rohrförmige Formstücke geringeren Quer*·
schnitts nacheinander eingeführt, abgesenkt und zum Aufbau
eines gasdicht vermörtelten Innenrohres mit ihren Enden auf«
einandergesetzt werden,und daß der durch den Ausbau ent«
Ls/kl
- 4 ~ 1502/66 Gbm
stehende Ringraun: zwischen Innenwand des vorhandenen Schorn«
steins und Außenwand des Innenrohres mit Isoliermaterial
j zur Bildung einer Dämmschicht hinterfüllt wird. Ein derartiger
Schornsteinausbau würde gegenüber bisher bekannten Ausbau—
- verfahren in außerordentlich zeitraffender und kostensparen—
j der Arbeitsweise durchzuführen sein, wenn es gelängt, die das
Einbringen der Schornsteinformstücke und des zum Hinterfüllen
, zu verwendenden Schüttmaterials bei Vermeidung von Bruch
' zielgerichtet unter Anwendung entsprechend ausgebildeter Ar—
beitsgeräte vorzunehmen. Von diesem Gedankengang ausgehend ist der Neuerung die Aufgabe gestellt, die für die Durchführung einer derartigen Zeit-« und kostensparenden Arbeits-.
. weise erforderlichen Geräte zu schaffen und deren Anwendung s** ;
J weise anzugeben. Diese Aufgabe wird neuerur^emäß gelöst durch j
.'i eine an einem Halte— bzw. Tragseil angebrachte Halte— und Ab-·
S laßvorrichtung für die zum Innenausbau vorgesehenen in den ;
Schornstein einzuführenden rohrförmigen Schornsteinformstücke
geringeren Querschnitts, bestehend aus einer am — im Gebrauch — \
unteren Ende des Tragseils angebrachten überfeinen Schlauch [
mit einer Druckgas quelle verbiiidbaren. Blase aus gasdichtes, !
elastisch nachgiebigem Material und durch eine am — im Gebraxich — i
unteren Ende eines Tragseils angeordnete, auf die einge» '
brachten Formstücke aufsetzbare Verteilereinrichtung zum Ver- \
teilen einzufüllenden Füllmateri.als in den Ringspalt zwischen !
der Innenwand des auszubauenden Schornsteins und der Säule aus eingebrachten Formstücken. B5 , Anwendung dieser beiden.
Gerätschaften gestaltet sich überaus einfach- Die Blase wird in schlaffem Zustand in den Innenraum des einzaibriagendeii
Schornsteinformstücks eingeführt und über den aiii; einer- Druck—
gasquelle verbundenen Sciilauch soweit aufgeblasen, daß sie
den Innenwänden des Formstücks aXXsei-fcig kraifiisealüssxg an~
liegt. Sodann -wird auf das untere Ende des Förmsirücks Mörtel
5 «
6601
ü 13 J) 1
1502/66 Gbm
aufgetragen und darauf das Formstück an der Blase hängend in den Schornstein bis zum Aufsitzen auf dessen Boden bzw.
auf dem obersten der bereits eingebrachten Formstücke abge«
lassen. Anschließend wird der Gasdruck der Blase entlastet und die Blase nach oben aus dem Schornstein herausgezogen,
worauf das Arbeitsspiel mit dem nächsten Formstück wieder»*
holt wird. Jeweils nach Sinbriasea einiger Formstücke wird
wechselweise die Verteilereinrichtung in den Schronste^n eingeführt und bis zum Sitz auf dem obersten Formstück der
eingebrachten Säule abgelassen. Darauf wird von oben Fülle« material eingeschüttet, das den Rifigspalt zwischen der Form«
stücksäule und der Schornsteinaußenvand ausfüllt. In dieser
Weise wird die Formstücksäule unter zeitweiligem Einbringen
von Füllmaterial bis zur gewünschten Höhe aufgebaut.
Die Verwendung einer aufblasbaren Blase aus elastisch nachgiebigem Material, die der laneawand der Formstücke auf
eine größere Länge allseits kraftschlüssig anliegt, als
pneumatische Halte« und Ablaßvorrichtung gewährleistet scho»
nendate Behandlung der empfindlichen Formstücke und Vermeidung
jeglichen Bruchs derselben bei einigermaßen umsichtiger Hand.-habung
während des Ablaßvorgangs. Die Verwendung- mechanischer j
Haltevorrichtungen mit Klammern und dergleichen würde eine ι ungleiclihöhere Bruchgefahr mit alien sich daraus ergebenden
Nachteilen und zeitraubenden Maßnahmen zur Entfernung der Bruchstücke nach sich ziehen.
In bevorzugter Ausführungsform des neuerungsgemäßen :
Arbeitsgeräts ist die Blase der Ablaßvorrichtung von einem Netz aus reißfestem flexiblem Material umgeben, so daß die
Blase dünnwandig ausgebildet sein kann und dennoch ausreichend hohen Druck aufzunehmen vermag. Zur weiteren Entlastung der
Ls/kl « 6 -
^gwi^^
MO \
er* * *
- 6 - I502/66 Gbm
Blase kann die jSIaßnahme dienen, daß nicht diese selbst,
sondern das sie umgebende Netz mittels einer Anschloß·=»
öse an das Tragseil angeschlossen ist, so daß die Blase selbst zuglastfrei im Netz ruht und auch der sie mit der
Druckgasquelle verbindende Schlauch vom Zug entlastet ist.
Die wechselweise mit dem Einbringen der Forastücke in
r_n Schornstein in diesen abzulassende Verteilereinrichtung
dient dazu zu vermeiden, daß während des Hinterfüllvorgangs Isoliermaterial in das Innere der bereits aufgebauten Form*-
;stücksäule gelangt. In zweckmäßiger Ausbildung besitzt die
Verteilereinrichtung einen Verteilerkörper in Gestalt einer Doppelpyramide aus zwei mit der Basis einander anliegenden
Pyramiden, deren Basisfläche größer als die der einzubrin»
genden Schornsteinformstücke und deren Querschnitt dem der Formstücke formgleich ist, wobei der Verteilerkörper an seiner
einen Spitze mit einer Anschlußvorrichtung, beispielsweise
einer Öse zum Anschluß an das Tragseil versehen ist. Nach dem
Herablassen ruht der Verteilerkörper in Gebrauchslage auf dem oberen Rand des zuletzt eingebrachten Formstücks, diese«n nach
allen Seiten überragend, während seine untere Spitze selbst zentrierend in den Innenraum des Formstücks hineinragt. Bei der
Anwendung dieser Verteilereinrichtung, d.h. beim Einbringen des Füllmaterials rieselt dieses entlang den Pyramidenflächen
ab und gelangt so zielsicher in den Ringspalt zwischen Form·«·
stücksäule und Schornsteininnenwand.
Der Verteilerkörper ist zweckmäßig mit einer nahe aeineni
größten Querschnitt entlang einer durch dus Querschnittsebene bestimmten Umfangslinie befestigten Manschette aus flexiblem
Material versehen, die in Qebrauchslägö des V-srt^ilerköjrp^rs
den oberen Rand des obersten Schornsteinformstücks nach unten überragt und eingeschüttetes Füllmaterial sicher in den Ring·*
Ls/kl *· 7 -
Ι5Ο2/66 Gbm
raum zwischen Schornsteininnenwand, und Formstücksäule ab-*
leibet.
Zur Glättung der vermörtelten Stoßfugen der Schorastein~
formstücke dient sweckmäßig ein. dem .Richten Querschnitt der
Formstücke angepaßtes, aus Filzlappen bestehendes Kehrwerkzeug, das nach Fertigstellung des SchorrfS Innenrohres bzw.
der Formstücksäule durch dieses hindurchgezogen wird.
Die Erfindung -wird nachstehend anhand der beigefügten
Zeichnungen, die die Verfahrensdurehführung und die hierzu verwendeten Geräte in bevorzugter Aüsführunspform darstellen,
erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein Teilstück eines Schornsteins im Vertikal«
schnitt während des Absenkens eines Formstücks;
Fig. 2 ein Teilstück des Schornsteins im Vertikalschnitt
während des Hinterfüllvorgangs mit auf das freie Ende des Innenrohrs aufgesetztem Verteiler.
Die au montierenden Formstücke 1 werden zum Aufbau eines Innenrohrs nacheinander durch eine seitliche, in
den Zeichnungen nicht dargestellte, nahe dem Schornstein»· kopf befindliche Öffnung in der Schornsteinwand 2 in den
Innenraum 3 des Schornsteins eingeführt, abgesenkt und aufein*
andergesetzt. Während des Absenk« und Aufsetzvorgangs sind
die Formstücke 1 mittels eines aufgeblasenen, den Innenwänden der Formstücke kraftschlüssig anliegenden Balls 4 und eines
ι 0
1502/66 Gbm
diesen umgebenden Netzes 5 über eine am oberen Teil des
Netzes angeordnete Öse 6 an einem För-derseil 7 ai*fgehängt.
Der Ball k, der mit einem Anschlixiistirizeii 8 versehen ist
und über einen an diesem angeschlossenen Schlauch 9 über
ein Ventil mit einer Pumpe in Verlindung steht, wird in nicht,
aufgeblasenem Zustand zusammen mit dem Netz 5 vor dem Ein·=*
führen der Formstücke in den Innenraum 3 <*es Schornsteins
in das Innere der Formstücke 1 eingefüihrt und sodann mittels der in den Zeichnungen nicht dargestellten Pumpe derart auf«
geblasen, daß er den Innenwänden mit genügendem Anpreßdruck
anliegt, um die einzelnen Formstücke am Förderseil 7 hängend im Innenraum des Schornsteins manipulieren zu können..
Nach dem jeweiligen Absetzen der einzelnen Formstücke in der gewünschten Position wird die Lxift aus dem Ball abgelassen und dieser zur Vorbereitung der Montage des nächsten
Formstücks nach oben herausgezogen.
Um die aufeinandergesetzten Formstücke miteinander halt«
bar zu verbinden und die zwischen jeweils zwei aneinanderstoßenden Formstückenden verbleibenden Stoßfugen abzudichten,
wird jedes Formstück vor dem Einführen in den Innenraum des Schornsteins an seinen beiden Enden mit einer Mörtelauflage
10 versehen. Es empfiehlt sich, eine Lampe 11 in den Innen— raum 3 des Schornsteins zu hängen, um den Absetzvorgang
durch Augenschein überwachen zu können.
Der beim Ausbau verbleibende Ringraum 12 zwischen Innenfläche
der Schornsteinwände und Außenfläche der aufeinandergesetzten Formstücke wird piit Isoliermaterial zur Bildung einer Dämmschicht hint rfüllt. Es hat sich in der Praxis
sehr bewährt, den Hinterfüllvorgang absatzweise vorzunehmen,
und zwar in Übereinstimmung mit dem absatzweisen Aufbau des
Ls/kl
-, 9 „
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Innenrohrs jeweils nach Aufsetzen eines weiteren Form«
sxücKes öuef einige1" weniger Formstücke auf das zuvor
in den Innertraum eingebrachte Formstück. Dazu wird auf
das jeweilige obere Ende des Innenrohrs ein Verteiler 13 in Form einer Doppelpyramide (Figur 2) zur Verteilung und
Abdeckung aufgesetzt. An seinem oberen Ende besitzt der Verteiler eine Öse 14, mittels deren er an dem Förderseil 7
aufgehängt ist. Mittels des Förderseils kann der Verteiler
ohne Schwierigkeiten in die gewünschte Abdeckposition gebracht werden. Nahe seinem größten Querschnitt entlang einer hori—
zontalen Umfangslinie ist er mit einer flexiblen Manschette
15 versehen, die ifä«^eH\i d©s Kisterfüllvorgangs das obere
Ende des Innenrohres übergreift, das Isoliermaterial ablei«
tet und den auf das freie Ende des Innenrohres aufgebrachten
Mörtel vor der Berührung «nit Isoliermaterial schützt. Nach
dem Aufsetzen des Verteilers auf das obere Ende des Innen«
rohres wird von oben in den Innenraum des Schornsteins das Isöliersstsrisl «±Kse*£O*"fe» tmd durch den Verteiler 13 gleich«
mäßig in den auszufüllenden Ringraum verteilt, bis der Ringraum bis nahe der Oberkante des zuletzt eingebrachton Formstücks
hinterfüllt ist. Sodann wird die Doppelpyramide nach oben gezogen und das nächste Formstück aufgesetzt.
Als Isoliermaterial hat sich gewaschener, angefeuchtet
ter Bimskies besonders bewährt, denn er besitzt genügend
Eigengewicht, um lediglich durch den freien Fall zum Aufbau
einer kompakten und homogenen Damms chi ent zu führen- Dadurch
wird die Entstehung von Hohlräumen innerhalb der Dämmschicht
(sogenannte "Vogelnester")3 die nach kurzer Betriebszeii; zu
empfindlichen Beschädigungen fähren können, venaieäeii. Außerdem bildet Bimskies auf Grund seiner Stziürtrnr eine Art Gleitschicht
zwischen dem SchomsteijiBiauerirerk und dem ianenrohr,
so daß unterschiedliche Wärmedehnungen keinesfalls zn Hißbildungen
führen.
y ι ύ
LsAl - IO -
« 10
1502/66
Nach Fertigstellung des Innenrohrs ist es zweckmäßig, zur Vermeidung von Strömungsstörungen während des Betriebs,
des Schornsteins ,die aus den Stoßfugen austretende Mörtel*·
masse innenseitig zu glätten. Dies kann in einfacher Weise mit einem Kehrwerkzeug vorgenommen werden, das durch das
Innenrohr hindurchgezogen wird. Hierzu ist das Kehrwerk» zeug mit Filzlappen verkleidet, deren Größe dem Innendurch«
messer des Innenrohrs angepaßt ist.
Mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren ist es auch
möglich, den Innenausbau von gezogenen Schornsteinen vorzu« nehmen. Dazu werden entweder handelsübliche, entsprechend
geformte Formstücke verwendet oder die für den geraden Aus« bau geeigneten Formstücke vor ihrem Einbringen in das Schorn»
steininnere entsprechend dem Neigungswinkel des Schornsteins an ihren Enden mittels einer Trennscheibe passend zugeschnitten und sodann in I *
L s/kl
er
0
Claims (6)
1. Arbeitsgerät: für den Innenausbau von Schornsteinen,
insbesondere zur Verkleinerung des lichten Querschnitts von im Gebrauch befindlichen Schornsteinen bei Wechsel des Heiz«
mediums oder des Heizungssystems> gekennzeichnet durch eine
an einem Halte- bzw. Tragseil angebrachte pneumatische Halte«
und Ablaßvorrichtung für zum Innenausbau vorgesehene in den Schornstein einzuführende rohrrörmige Schornsteinformstucke
geringeren Querschnitts, bestehend aus einer am - im Gebrauch unteren
Ende des Tragseils (7) angeordnete, über einen Schlauch (9) mit einer Druckgasquelle verbindbare Bl-se (4) aus flexiblem
gasdichtem Material, und durch eine am Ende eines Trag«
seils angebrachte, auf die eingebrachten Formstücke aufsetze
bare Verteilereinrichtung zum Verteilen einzubringenden Füll*=·
materials in den Ringspalt zwischen der Innenwand des auszubauenden Schornsteins und der Säule aus eingebrachten Formstücken.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blase (4) in ein sie allseits umgebendes Netz
(5) aus reißfestem, flexiblem Material eingehüllt ist.
3. Arbeitsgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Blase (4) umhüllende Netz (5)
mittels einer Anschlußöse (6) an das Tragseil (?) angeschlossen ist, und daß die vorzugsweise als ·- in frei aufgeblasenem Zustand - kugelförmiger Ball ausgebildete Blase lastfrei im Netz
ruht und der die Blase mit der Dfuckgasqüelle verbindende
Schlauch (9) beim Ablassen der Formstücke vom Zug entlastet ist.
1502/66 Gbm
4« Arbeitsgerät nsch. Anspruch 1, gekennzeichnet. durch
einen Verteilesrkörper (l3)in Gestalt einer DoppelpyranrLde
aus zwei mit der Basis einander anliegenden Pyramiden, deren Basisflache größer als die der einzubringenden Schornstein-
-urmstücke und deren Querschnitt dem der Formstücke formgleich ist, der (13) an seiner einen Spitze mit einer Anschlußvorrichtuiig
( Oese tl4) für ein Tragseil (7) zum Herablassen
versehen ist und in Gebrauchslage auf dem oberen Rand des zuletzt eingebrachten Formstücks mit seiner anderen Spitze
selbstzentrierend in dessen Innenraum hineinragend ruht.
5. Arbeitsgerät nach Anspruch k^ gekennzeichnet
durch eine an dem Verteilerkörper (13) nahe dessen größtem
Querschnitt entlang einer durch die Querschnittsebvme bestimmten Umfangslinie des Verteilerkörpers befestigte Manschette
(15) aus flexiblem Material, die in Gebrauchslage des Verteilerkörpers den oberen Rand des obersten Sehern«
steinformstücks nach unten überragt und eingefülltes Füll—
material in den Ringraum zwischen Schornsteininnenwand und
Formstücksäule ableitet.
6. Arbeitsgerät, nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein dem lichten Querschnitt der Schornsteinformstücke
angepaßtes aus Filzlappen bestehendes Kehrwerkzeug, zum innenseitigen Glattern der Mörtelfugen zwischen
den Formstücken nach Fertigstellung des Ausbaues.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19666601351 DE6601351U (de) | 1966-11-11 | 1966-11-11 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19666601351 DE6601351U (de) | 1966-11-11 | 1966-11-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6601351U true DE6601351U (de) | 1969-03-06 |
Family
ID=33439877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19666601351 Expired DE6601351U (de) | 1966-11-11 | 1966-11-11 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6601351U (de) |
-
1966
- 1966-11-11 DE DE19666601351 patent/DE6601351U/de not_active Expired
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