DE6600549U - Stufenbarren - Google Patents

Stufenbarren

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DE6600549U
DE6600549U DE19686600549 DE6600549U DE6600549U DE 6600549 U DE6600549 U DE 6600549U DE 19686600549 DE19686600549 DE 19686600549 DE 6600549 U DE6600549 U DE 6600549U DE 6600549 U DE6600549 U DE 6600549U
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  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

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"Stufenbarren"
Die Neuerung betrifft einen Stufenbarren mit zwei in der Höhe verstellbaren Holmen.
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ej? Ausf ühjpüsg bestehen bekannte Barren aus einem Fuß aus Metallguß, in welchem vier Säulen höhenverschiebbar gehalten sind. An den freien Enden dieser Säulen befinden sich Abkröpfungen, an welche sich Gelenke zur Barrenholmbefestigung anschließen. Aufgrund dieser Ausbildung sind die Barrenholme dieser bekannten Ausführung eines normalen Barrens in unterschiedliche gegenseitige Abstände, d.h. zur Bildung unterschiedlich breiter Holmengassen sowie auch in unterschiedliche gemeinsame sowie auch voneinander abweichen de Höhenlagen einstellbar.
Diese bekannten Barren lassen sich zwar durch entsprechende Einstellung ihrer Holme auch als Stufenbarren einstellen, je doch steht ihrer Benutzung als Stufenbarren eine viel zu geringe Standfestigkeit entgegen. Es wurde bereits vorgeschla-
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gen, den Fuß derartiger Barren durch zusätzliche Gewichte zu belaoten, um die Standsicherheit zu vergrößern, jedoch J ist mit einem derartigen Vorgehen nur ein begrenzter Erfolg zu erzielen.
Speziell für die Vex .endung als Stufenbarren vorgesehene ^ Barren unterscheiden sich von normalen Barren durch sehr
schwer ausgebildete und seitlich breit ausladende Füße, durch welche die bei den normalen Barren zu geringe Standfestigkeit auf das für derartige Turngeräte erforderliche Maß erhöht wird, Der xfacSteii derartiger bekannter Stufenbarren besteht in ihrem sehr großen Gewicht und ihi*en sehr großen Tußabmessungen, welche die Handhabung und Aufstellung so erschweren, daß eine Verwendung dieser Barren als Jugendsportgeräte nur noch dann möglich ist, wenn die Aufstellung und Vorberei- _ tung der Geräte von Erwachsenen vorgenommen wird. Nachteilig ist aber auch der mit der Schaffung derartig großer und schwerer Gußfüße verbundene vergleichsweise hohe Preis.
Bei einem anderen bekannten Stufenbarren wird der teure sowie unhandliche und schwere Fuß aus Metallguß dadurch vermieden, daß seine beiden unterschiedlich langen Säulenpaare mit ihren unteren Enden auf den Fußboden aufgestellt und mit ihren oberen Enden mit Seilspannvorrichtungen verbunden werden, durch welche die Säulen dann durch Verspannung festgelegt
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werden. Bei diesen bekannten Stufenbarren ist zwar der relativ große und schwere Euß vermieden worden, jedoch kann die Handhabung von Seil- und/oder Kettenspannvurrich-
tugsn VOn wUg€{idliuh5u ESist nicht ejrweijrtet werden· 8ö ist/
auch bei diesen Barren die Verwendung als Schul- und Jugendsportgeräte nicht möglißh. Die Seil- und Kettenverspannung im Bereich seitlich sowie vor und hinter den Säulen dieses bekannten Stufenbarrens, bilden außerdem Raum in Anspruch nehmende Hindernisse, die sehr leicht den Turn- und Sportbetrieb in weitem Umkreise des Gerätes behindern und beeinträchtigen und oft stUygo verursachen*
Der !Teuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile der bekannten Stufenbarren zu vermeiden und einen Stufenbarren der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er bei einfac" er kostensparender Bauweise auch zuverlässig und sicher von Jugendlichen aufgestellt und aufgebaut werden kann.
Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe kennzeichnet sich der einleitend genannte Stufenbarren neuerungsgemäß dadurch, daß die beiden Holme über Tragvorrichtungen an einem Paar
I Hecksäulen höheneinstellbar befestigt sind, wobei wenigstens
einer der Holme von der !Tragvorrichtung in seitlichem Ab-
(' stand von den Becksäulen gehalten ist.
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Neuerungsgemäß kann der Stufenbarren nunmehr dadurch gebildet werden, daß die Barrenholme mittelbar und/oder unmittelbar an den Recksäulen befestigt werden. Es ist z.B. ueiikuSj? βχπθ j·rsgvorrichtung so aussubiLxuen, uS« sie oiCu konsolartig nach beiden Seiten der Recksäulen erstreckt und beide Holme trägt, Bevorzugt wird aber jene Ausbildung verwendet, bei welcher ein Holm unmittelbar an den Recksäulen, der andere mittels einer geeigneten Tragvorrichtung im .abstand von diesem gehalten wird.
Bie Heuerung geht davon aus* daß Recksäulen in Turnhallen und Sportanlagen normalerweise vorhanden sind und meist auch so ausgebildet sind, daß die Reckstangen in unterschiedlich fji Höhenlagen befestigt werden können. Unter Ausnutzung dieser Eigenschaft wird der neue Stufenbarren neuerungsgemäß dadurch gebildet, daß ein Barrenholm über geeignet< Anschlußvorrichtungen unmittelbar an den beiden Recksäulen, der andere Holm aber über die bereits genannten beiden Tragvorrichtungen an den beiden Recksäulen befestigt wird. Bei dieser Ausbildung ist jede beliebige Höheneinstellung durchführbar. Da Recksäulen grundsätzlich standsicher angeordnet oder aufgestellt sind, wird der für die Aufstellung oder An-
1Ε Ordnung der Recksäulen bereits geleistete Bauaufwand in vor-
teilhafter V/eise zugleich auch für die Schaffung eines standfesteren Stufenbarrens ausgenutzt. Der neue Stufenbarren
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weist keinen schweren und sperrigen Fuß auf. Br ist deshalb auch durch Jugendliche aufstellbar, denn diese brauchen lediglich die vergleichsweise leichten Holme und die beiden Tragvorrichtungen an den Eecksäulen zu befestigen. Ein weiterer Vorteil des neuen Stufenbarrens besteht darin, daß bei seiner Anschaffung lediglich Kosten für die beiden 3arrenholme und die !Pragvorrichtungen sowie gegebenenfalls die Anschluß- oder Verbindungseinrichtungen entstehen, sein Preis also im Vergleich zu anderen Barren außerordentlich ge ring ist. Als wesentlicher Vorteil ergibt sich bei dem neuen Stufenbarren aber auch noch der geringe Raumbedarf bei Nicht gebrauch, denn im Geräteraum nehmen die beiden Barrenholme und Tragvorrichtungen nur wenig Eaum im Vergleich zu einem normalen Stufenbarren in Anspruch.
Bei einer bevorzugten weiteren Ausgestaltung des neuen Stufenbarrens ist an den Tragvorrichtungen jeweils ein Schaft vorgesehen, der die wahlweise als Hülsen-, Roll- oder Versenkrecksäulen ausgebildeten Recksäulen auf einem Teil ihrer länge wenigstens teilweise umgreift und mit ausgewählten Stiftlöchern der Recksäulen in Deckungslage überführbare Löcher zur höheneinstellbaren Befestigung mittels Steckstiften aufweist.
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Bei dieser weiteren Ausgestaltung wird die Tatsache genutzt, daß Recksäulen meist unabhängig davon, ob sie als Hülsen-, Roll- oder Versenkrecksäulen ausgebildet sind, einheitliche Querschnitte sowie einheitliche lochungen aufweisen, welche der Befestigung der Reckstange in unterschiedlichen Höhenlagen dienen. Der neue Stufenbarren, d.h. seine Tragvorrichtungen brauchen daher normalerweise ni ht in unterschiedlichen Größen oder Ausfuhrungsformen gefertigt zu werden, weil der an den Tragvorrichtungen vorgesehene Schaft an alle bzw. zumindest die meisten in Gebrauch befindlichen Recksäulen unterschiedlicher Art paßt. Dadurch, daß dieser Schaft der Tragvorrichtungen außerdem mit löchern versehen ist, die mit den vorhandenen löchern in den Recksäulen korrespondieren, wird in vorteilhafter Weise die Befestigungsweise der Reckstangen auch zur Befestigung der Tragvorrichtungen bzw. zur Befestigung des unmittelbar an den Recksäulen anzuordnenden Holmes genutzt. Damit ist die Voraussetzung dafür gegeben, daß komplizierte oder schwierig auszuführende Auf= stellarbeiten vermieden werden und die sichere einwandfreie Aufstellung dieser Stufenbarren durch Jugendliche ermöglicht wird. Diese Ausgestaltung ist aber auch vorteilhaft dadurch, daß sich die Holme rasch und schnell auch von Jugendlichen in die jeweils erforderlichen Höhenlagen verstellen lassen.
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Es ist vorteilhaft, für die Verwendung des Stufenbarrens als Jugendsportgerät jedoch unerläßlich, die Bauteile des Stufenbarrens so leicht wie irgend möglich auszubilden. Dieser Forderung entspricht eine weitere Ausgestaltung des neuen Stufenbarrens dadurch im besonderen Maße, daß jede Tragvorrichtung aus einem am oberen Ende des Schaftes anschließenden waagerecht verlaufenden rohrförmigen Stab und einer vom unteren Ende des Schaftes schräg zum freien Ende des Stabes ansteigenden rohrförmigen Strebe besteht und daß am freien Ende des Stabes eine in unterschiedlichen Abständen v^n der zugehörigen Eecksäule lösbar mit dem Stab verriegell»are Verbindungseinrichtung zur Befestigung des zugehörigen Holmes angeordnet ist. Durch diese weitere Ausgestaltung wird es auch möglich, die Breite der Barrenholmgasse der Größe der Turnenden anzupassen.
^P Die Anpassungsfähigkeit bzw. Verstellbarkeit der Breite der Holmengasse kann in der Praxis auf zahlreiche unterschiedliche Arten verwirklicht werden. Bei einer weiteren Ausgestaltung des neuen Stufenbarrens wird die Breite der Holmengasse dadurch auf besonders zweckmäßige V/eise einstellbar^ daß die Verbindungseinrichtung einen in Höhenrichtung verlaufenden in der Richtung quer zum Barrenholm gekröpften Tragschenkel aufweist, mit dessen oberen Ende der Holm über ein ' ' Gelenk verbunden ist, während am unteren Ende eine auf das
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freie Snde des Stabes aufschiebbare Hülse befestigt ist. Durch diese Ausgestaltung läßt sich die Yerbindungseinrichtung bzw. deren Hülse wahlweise einmal so auf den Stab der Tragvorrichtungen aufschieben, daß der zugehörige Barrenholm durch die Abkröpfungen seitlich in Richtung auf den anderen HoIa versetzt zur Hülse stehtj während er bei umgekehrter Anordnung der Yerbindungseinrichtungen seitlich rom anderen Holm wegweisend in bezug auf die Hülse versetzt ist.
Die Einstellbarkeit der Breite der Holmengasse läßt sich noch weiterhin vergrößern, wenn im Inneren der Hülse ein vorspringender Dorn und an dem Stab mehrere in Abständen angeordnete Löcher zur Aufnahme des Dornes vorgesehen sind und wenn die Hülse eine Klemmvorrichtung aufweist, mit v/elcher die Verbindungseinrichtung lösbar am Stab verriegelbar ist. Durch das Zusammenwirken dieser in Abständen zumindest am freien Ende der Stäbe vorgesehenen Löcher mit den Dornen der zugehörigen Hülsen ergibt sich ein von den Abständen der Löcher in der Abstufung abhängiger Eineteilbereich für die Breite der Holmengasse, der zusätzlich durch die Abgekröpften Tragschenkel wesentlich erweitert werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des neuen Stufenbarrens lot in den Zeichnungen dargestellt.
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Pig. 1 zeigt den neuen Stufenbarren in perspektivischer Darstellung*
Fig. 2 zeigt die Verbindungseinrichtung des neuen Stufenbarrens in Frontansicht.
Fig. 3 zeigt die Verbindungseinrichtung gem. Pig. 2 in S eit enansicht.
In der Pig. 1 ist ein Stufenbarren gezeigt, der zwei Barrenholme 1, 2 aufweist, welche in unterschiedlichen Höhenlagen angeordnet sind. Die Barrenholme 1 und 2 sind in bezug aufeinander sowie auch in bezug auf den Erdboden in unterschiedliche Höhenlagen einstellbar, zugleich aber auch in unterschiedliche gegenseitige seitliche Abstandslagen überführbar. Zur Befestigung der Holme 1, 2 in der in Fig. 1 gezeigten, für einen Stufenbarren charakteristischen Stufenlage dient ein Paar Recksäulen 3, 4. Diese Recksäulen können wahlweise als Versenkrecksäulen, Rollrecksäulen, oder auch als Hülsenrecksäulen ausgebildet sein. Bei der Ausbildung als Versenkrecksäulen lassen sie sich bei Nichtgebrauch in entsprechenden Löchern im Hallenboden 5 einschieben, welche anschließend durch Deckel 6 verschließbar sind. Bei der Ausbildung als Hülsenrecksäulen sind die Recksäulen 3, 4 in geeignete
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in der Pig. nicht sichtbare Steck- oder Halteeinrichtungen einschiebbar, die versenkt im Hallenboden 5 angeordnet sind. Bei Nichtgebrauch werden die Hülsenrecksäulen aus den KsltsvcrsriohtüHgsn 8«t«Guunö5 "Sa im (5 erste räum gelagert·
Unabhängig davon, wie die Recksäulen 3, 4 im einzelnen ausgebildet sind, weisen sie meist ein einheitliches Querschnittsforaat sowie auch nach einem einheitlichen Schema angeordnete Löcher 7 auf, welche dazu dienen, die in der Pig. nicht gezeigte Reckstange in unterschiedlichen Höhenlagen lösbar zu befestigen.
Bei den in der Pig. 1 gezeigten Stufenbarren werden die löcher 7 ausgenutzt, um die Barrenholme 1, 2 in der gewünschten Höhenlage lösbar zu befestigen. Zu diesem Zwecke ist an dem unmittelbar an dem Recksäulenpaar 3, 4 zu befestigenden Barrenholm 1 jeweils eine Haltevorrichtung 8 vorgesehen, die die jeweilige Recksäule 3 bzw. 4 zumindest teilweise umgreift und die Löcher 9 aufweist- die mit· den Löchern 1J der Säulen 3, 4 in Deckungslage überführbar sind und danach durch Einschieben eines Steckstiftes 10 festgelegt werden können. Die Stifte 10 sind in der bei Befestigung der Reckstange üblichen Weise durch Splints gegen Herausfalles gesichert. Die Befestigungsvorrichtung δ ist in der in Pig. 1 gezeigten Ausbildung so gestaltet, daß der unmittelbar an
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den Säulen 3, 4 zu befestigende Barrenholm 1 ofcsrhalb dieser Recksäulen verläuft- Die Halteeinriohtungen können aber auch so gestaltet werden, daß sie die Recksäulen 31 4 seitlich umgreifen, so dsS ueü? Bür^enoölm 1 auch in niedrigere Lagen eingestellt werden kann.
Der zweite Barrenholm 2 ist über Tragvorrichtungen 11 an dem Hecksäulenpaar 3» 4 befestigt. Die Tragvorrichtungen weisen jeweils einen in Höhenrichtung verlaufenden Schaft 12 auf, der so ausgebildet ist, daß er die jeweils zugehörige Recksäule 3 oder 4 auf einem Teil der Länge wenigstens teilweise umgreift. Dabei weist auch der Schaft Löcher 13 auf, die sich mit den Löchern 7 in der jeweils zugehörigen Recksäule 3 oder 4 in eine Deckungslage überführen lassen, so daß ein Steckstift 14 eingeschoben und in der bereits genannten Weise durch Splinte o. dgl. verriegelt werden kann. Auf diese Weise läßt sich jede der Tragvorrichtungen 11 in beliebigen Höhenlagen an der Recksäule befestigen.
Jede der Tragvorrichtungen 11 weist einen am oberen Ende des Schaftes befestigten quer zur Länge der Barrenholme 1, 2 verlaufenden und waagerecht angeordneten Stab 15 auf, der im Bereich seines freien Endes 16 von einer mit dem unteren Ende des Schaftes 12 verbundenen Strebe 17, die schräg ansteigend verläuft, abgestützt ist. Der Stab 15 sowie die Strebe 17
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sind als Rohre ausgebildet, so daß die Tragvorrichtung 11 trotz hoher Belastbarkeit ein geringes Eigengewicht aufweist.
Der im Abstand von den Eeclcsäuien 3, 4 anzuordnende Barrenholm 2 ist über Verbindungseinrichtungen 1Q lösbar an de» Stäben 15 der beidi^n Sragvorrichtungen 11 befestigt. Jede der Verbindungseinrichtungen 18 besteht im gezeigten Beispiel aus einer im Vergleich zu dem Svb 15 im Durchmesser relativ großen rohrförmigen Hülse 19 an die oberhalb ein in Längsrichtung des Stabes 15 abgekröpfter Tragschenkel 20 angeschlossen ist· JLn seinem oberen Saae trägst der Irragschenkel 20 ein Gelenk 21, an das sich unmittelbar ein Bifestigungselement 22 anschließt, mit dem der Barrenholm 2 fest verbunden ist. Durch Abziehen der rohrförmigen Hülse 19 vom zugehörigen Stab 15 und Bndrehen des Barrenholmes derart, daß die Tragschenkel 20 in der neuen /Jage . entgegengesetzt zur vorherigen Lage verlaufen, läßt sich der Barrenholm 2 in unterschiedliche Abstandslagen vom anderen Holm 1 überführen.
Sine größere I1 einstufigkeit bei der Einstellung der Breite der Holmengasse des neuen Stufenbarrens wire noch dadurch erreicht, daß zumindest im Bereich des freien Endes 16 des Stabes 15 der tragvorrichtung 11 auf der Oberseite des
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States 15 mehrere in längs rieht ting in Abständen voneinander angeordnete Löcher 23 vorgesehen v/erden, in die ein
innenseitig an der Hülse 19 "befestigter Zapfen 24 wahlweise
durch entsprechende Verschiebung der Hülse 19 in Längs- Ij
richtung des Schaftes in Eingriff überführbar ist. In den
ausgewählten Lagen läßt sich die Hülse 19 und mit ihr die
Verbindungseinrichtung 18 durch eine Klemmeinrichtung 25
festlegen, welche im gezeigten Beispiel aus einer Klemm- "■· schraube 26 mit einem von Hand betätigbaren Knebelkopf 2"J Γ besteht, die in die Hülse 19 eingeschraubt ist.
In der Fig. 2 ist in strichpunktierten Linien eine andere
Möglichkeit gezeigt, wie die Hülse 19 auf dem Schaft 15
einstellbar befestigt werden kann. Bei dieser Ausbildung
ist an der Hülse ein in Fig. 2 in strichpunktierten Linien
gezeigter Exzenterbolzen 28 drehbar gelagert» An diesen
greift ein Knebel 29 an, durch den der Exzenter um seine I; Längsachse, die parallel zur Länge des Schaftes 15 verläuft, μ
verschwenkt werden kann. Auf der Unterseite des Schaftes 15 :■ sind Verzahnungen oder Einkerbungen vorgesehen, in welche i! der Exsenterbolz.en mit seinem Exzenter in Eingriff überfuhrt
werden kann und durch die Keilwirkung bei Betätigung des ', Knebels 29 fest blockierbar ist. Si
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Pur die Befestigung der Verbindungseinrichtung 18 am Schaft 15 sowie aber auch für die Befestigung des Schaftes 12 der Tragvorrichtung 11 und den Secksäulen 3, 4} lassen sich außer den beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen auch beliebig andere einfache und geeignete konstruktive Ausgestaltungen verwenden. Ss kommt lediglich darauf an, daß diese, um die Benutzung durch Jugendliche zu gewährleisten, einfach zu bedienen sind und trotz der einfachen Bedienbarkeit die Gewähr für die Schaffung sicherer Verbindungen geben.
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C54

Claims (5)

• a · *·« r'9 *♦ - 15 - ■inspriiche
1. Stufenbarren mit zwei in der Höhe verstellbaren Holmen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Holme (1, 2) über 'xragvorrirntuagen (8, 11) an einem Paar Recksäulen (3, 4) höheneinstellbar befestigt sind, wobei wenigstens einer der Holme (1, 2) von der Tragvorrichtung (11) in seitlichem Abstand von den Eecksäulen (3, 4) gehalten ist.
2. Barren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß an den Tragvorrichtungen (14) jeweils ein Schaft (12) vorgesehen ist, der die wahlweise als Hülsen-, Roll- oder "Ve r senkreck säulen ausgebildeten Recksäulen (3, 4) auf einem Teil ihrer Länge wenigstens teilweise umgreift und mit ausgewählten Stiftlöchern (7) der Recksäulen in Deckungslage überführbare Löcher (13) zur höheneinstellbaren Befestigung mittels Steckstiften C14) aufweist«.
3. Barren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß jede Tragvorrichtung (11) aus einem am oberen Ende des Schaftes (12) anschließenden waagerecht verlaufenden rohrförmigen
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Stab (15) und einer vom unteren Ende des Schaftes schräg zum freien Ende des Stabes ansteigenden, rohrförmigen Strebt. ^17) besteht, und daß am freien Ende (16) des Stabes eine in unterschiedlichen Abständen von der zugehörigen Recksäule lösbar mit dem Stab ve;--riegelbare Verbindungseinrichtung (18) zur Befestigung des zugehörigen Holmes (2) angeordnet ist.
4. Barren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung (18) einen in Höhenrichtung verlaufenden und in Richtung quer zum Barrenholm (2) gekröpften Tragschenkel (20) aufweist, mit dessen oberem Ende der Holm über ein Gelenk (21) verbunden ist, während am unteren Ende eine auf das freie Ende 06) des Stabes (15) aufschiebbare Hülse (19) befestigt ist.
5. Barren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren der Hülse (19) ein vorspringender !Dorn (24), an dem Stab (15) mehrere in Abständen angeordnete Löcher (25J~zür~Aufnahme des Domes vorgesehen sind, und daß die Hülse (19) eine Klemmvorrichtung (25) aufweist, mit welcher die Verbindungseinrichtung (18) am Stab (15) verriegelbar ist.
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