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Plattenförmiges Durchschreibegerät Die Erfindung betrifft ein plattenförmiges
Durchschreibegerät mit-einer am oberen und unteren Plattenrande in Zeilenrichtung
gegeführten Schiene, auf welcher eine Klemme quer zur Zeilenrichtung verschiebbar
ist, und zwar unter Verwendung eines Seilzuges als Verbindungsmittel zwischen Klemm-
und Einstellvorrichtungen nach Patent 5o6 15.7.. Das Neue besteht darin, daß ein
endloser Seilzug an drei anschließenden Seiten der Buchungsplatte über Rollen so
geleitet ist, daß an zwei gegenüberliegenden Zügen die in Zeilenrichtung geführte
Schiene senkrecht 'zur Zeilenrichtung parallel verschiebbar geführt wird, während
der Zeiger, der an einem Trumm des am linken Plattenrande verlaufenden Seilzuges
befestigt ist, an einer ortsfesten Skala die Spaltendeckung des auf der Schreibplatte
befestigten Journalblattes mit dem durch die Schiene verschiebbar gehaltenen Kontenblatt
anzeigt.
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Hierdurch wird erreicht, daß verschiedene, auf dem Kontenblatt vorzunehmende
Buchungen, welche untereinander geschrieben werden müssen, auf dem journalblatt
auf einer Zeile nebeneinander in den zugehörigen Spalten durchgeschrieben werden
können. Dies wird dadurch ermöglicht, daß die parallelen Teile des Seilzuges, welche-
die Klemmschiene führen, in Richtung der Diagonalen der aus den Zeilen-. und Spaltenlinien
gebildeten Rechtecke verlaufen.
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Das neue Gerät ist insbesondere beim Aufstellen von Monatsrechnungen
über den Verbrauch von elektrischem Strom, Gas, Wasser, und Zählergebühren verwendbar,
deren Buchungen auf dem Journalblatt für die verschiedenen Verbraucher je auf einer
Zeile des Buchungsblattes durchgeschrieben werden.
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Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel.
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Die Schiene wird bei der neuen Erfindung ebenfalls mit einer Seilzugvorrichtung
parallel. verschoben. Jedoch sind die Seilzüge g nicht parallel zu den oberen und
unteren Kanten der Buchungsplatte d angeordnet, sondern in diagonaler Richtung zu
denselben. Zu diesem Zwecke sind die beiden Leitrollen f gegenüber den Leitrollen
e versetzt angeordnet. Wird nun die Schiene c nach links oder rechts verschoben,
so führt sie gleichzeitig eine Bewegung in senkrechter Richtung aus, wodurch ein
Punkt derselben eine diagonale Bahn parallel zu den Seilzügen g, beschreibt. Der
Seilzug mit den Leitrollen ist unterhalb der Buchungsplatte d angeordnet (s. strichpunktierte
Darstellung).
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Diese Bewegung in der Diagonalen hat zur Folge, daß die auf dem Kontenblatt
senkrecht untereinander angeordneten Buchungsabt>
schnitte sich
nacheinander in der Reihenfolge genau auf die auf einer Zeile nebeneinander angeordneten
gleichen Buchungsspalten des Journalblattes für die vorzunehmende Durc4-schrift
auflegen. ; .
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' In der Abbildung ist die Rechnung mit `fR; bezeichnet, während die
Monatsliste mit L bezeichnet. ist. Auf letztere sind für jeden Verbraucher die einzelnen
Belastungsspalten für Licht- a, Kraft- b und Haushaltungsstrom c sowie
für Gas d und Wassere geradlinig in horizontaler Lage nebeneinander angeordnet,
während diese Bestimmungsspalten auf der Rechnung R untereinander anschließend mit
den gleichen Bezeichnungen angeordnet sind. Beide haben gleiche Abmessungen. Die
senkrechten Spalten sind mit f, g, h, i, k bis f4, g4, Itl, il, k,1 bezeichnet,
welche auf der Rechnung R untereinander und auf der Monatsliste L am Kopf nebeneinander
angeordnet sind.
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Der Neigungswinkel der Seilzüge g. gegenüber der Zeilenrichtung ist
so gewählt, daß er demjenigen der Diagonale des Rechteckes entspricht, welches aus
Zeilenhöhe und Spaltenbreite gebildet wird.
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Der ZeigerZ stellt sich bei jeder Verschiebung der Rechnung R um eine
Spaltenlänge a, b, c, d oder e der Monatsliste L genau auf einen gleich
bezeichneten Skalenstrich (Bestimmungsstrich) ein, an welchem die Gegensicht für
die Richtigkeit der Buchung festgestellt werden kann. .
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Umgekehrt kann man durch Verschiebung des Zeigers Z auf irgendeinen
Bestimmungsstrich a-e die Rechnung auf die zugehörige Spalte a-e der Monatsliste
L einstellen, zu welchem Zwecke der Zeiger Z mit -einem Knopf I( in Verbindung ist.
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Für die Verbindungsteile des Schiebers c lind des Zeigers Z mit dem
Seilzug sind in -der Buchungspl:atbe d Schlitze s1, s. und s3 eingebracht.
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Die Schiene c und die Klemmvorrichtung o für das Kontenblatt können
durch einen Übersetzungsmechanismus zwangsläufig verschoben werden, dadurch, daß
auf der Buchungsplatte d an den 'Enden der Schiene c je eine Zahnstange angebracht
sind und an der Schiene c eine Leitspindel, in welcher eine zweiteilige Schraubenmutter
eingreift, die als federnde, dabei spreizbare Klemmbacken ausgebildet sind. Sie
können mit der Hand außer Eingriff gebracht werden, wobei die Leitspindel an den
Enden mit Zahnrädchen gekuppelt ist, die entweder unmittelbar oder mittelbar mit
Übersetzungsrad in die Zahnstangen eingreifen, so daß bei der Verschiebung des Schiebers
c eine selbsttätige Verschiebung der Klemmvorrichtung o eintritt.