DE659259C - Rohrgelenk - Google Patents
RohrgelenkInfo
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- DE659259C DE659259C DEB165170D DEB0165170D DE659259C DE 659259 C DE659259 C DE 659259C DE B165170 D DEB165170 D DE B165170D DE B0165170 D DEB0165170 D DE B0165170D DE 659259 C DE659259 C DE 659259C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L27/00—Adjustable joints; Joints allowing movement
- F16L27/08—Adjustable joints; Joints allowing movement allowing adjustment or movement only about the axis of one pipe
- F16L27/087—Joints with radial fluid passages
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Joints Allowing Movement (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rohrgelenk für große Ausschläge und hohe
Winkelgeschwindigkeiten. Solche Rohrgelenke kommen beispielsweise für die Schmierung
schnellaufender Kurbeltriebe bei Schienenfahrzeugen in Frage. Es ist bereits bekannt,
zu diesem Zweck Rohrgelenke ül Gestalt einer
einteiligen Gabel zu verwenden, die an dem einen der beiden zu verbindenden Rohrenden
befestigt ist und in ihren Zinken die Lager für das zweite schwenkbare Rohrende trägt.
Hierbei besitzt eine der beiden Gabelzinken eine Längsbohrung zur Verbindung der beiden
Rohre, und es weist das zweite Rohrende eine in der Gelenkachse liegende Bohrung auf.
Der Zusammenbau eines derartigen Rohrgelenkes ist aber infolge der Einteiligkeit
der Gabel nicht 'einfach, die Dichtungsverhältnisse können nicht zuverlässig beherrscht werden,
und es ist schließlich der Widerstand des Gelenkes verhältnismäßig groß.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Gabel zweiteilig
ist und das zweite Rohrende eine T-förmige Gestalt hat und in Kugellagern der beiden Zinken ruht.' Ein solches Rohrgelenk
ist für beliebig große Ausschlagswinkel brauchbar, kann so leicht gebaut werden, daß auch
bei hohen Winkelgeschwindigkeiten keine unzulässigen Massenkräfte entstehen, und gewährleistet
trotzdem eine zuverlässige und dichte Verbindung der "beiden Druckleitungen.
•Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfin- · dung sind im nachfolgenden beschrieben.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung im Längsschnitt
mit Teilansicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 ist das Gabelstück mit 1 bezeichnet, das
T-Stück mit 2, Das Gabelstück ist mittels eines eingeschraubten Rohrstückes 3, das
durch eine Mutter 4 gesichert ist und einen Flansch 5 besitzt, an irgendeinem feststehenden
Teil befestigt. Die Druckflüssigkeit, beispielsweise das Schmieröl, wird durch die
Bohrung 6 zugeführt.
Die Gabel selbst besteht aus zwei Teilen 7 und 8, die beispielsweise durch eine Rippenführung
9 ineinandergeführt und durch Schrauben ι ο verbunden sind. Der Gabelteil 8 besteht
nur aus der einen Zinke, während der Gabelteil 7 einen seitlichen Fortsatz 11 trägt,
in welchem Bohrungen 12 und 13 vorgesehen sind, die einerseits mit der Bohrung 6 des Befestigungsflansches,
andererseits mit der Bob.-rung 14 in Verbindung stehen, die in einem
Bolzen 15 vorgesehen ist, welcher einerseits in dem Fortsatz 11 mittels eines Gewindes
und einer Gegenmutter 16 befestigt ist, andererseits
in den Querteil 17 des T-Stückes 2 axial hineinragt.
Zu diesem Zweck besitzt der Querteil 17
eine einseitige Bohrung 18, die mit einer Bohrung 19 des Längsteiles 20 des T-Stückes in
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Max Widdecke in Berlin-Tegel.
Verbindung steht. Der Längsteil 20 ist mit der zweiten Rohrleitung 21 für das Druckmittel
verbunden, beispielsweise durch Löten, Schweißen o. dgl.
Die Dichtung des Hohlbolzens 15 in.\d,£i"
Bohrung 18 des Querteiles 17 erfolgt mittels
einer Stopfbuchse 22. Um diese Stopfbuchse? bedienen zu können, ist in dem seitlichen
Fortsatz 11 der Gabelzinke 7 eine Aussparung
23 vorgesehen.
In den beiden Gabelzinken7 und 8 sind für
den Querteil 17 des T-Stückes 2 Kugellager 24 vorgesehen, die in ihrer "" Lage durch an
den Gabelzinken angeschraubte Staubdeckel 25 gehalten werden, welche für diesen Zweck
besondere Paßflächen 26 besitzen.
Bei hohen Winkelgeschwindigkeiten können sich infolge der größeren Stoffanhäufung
an der Gabelzinke/ Schwierigkeiten ergeben, die dadurch beseitigt werden, daß ein entsprechendes
zusätzliches Gewicht auch auf • der Seite der Gabelzinke 8 vorgesehen wird.
Nach dem veranschaulichten Beispiel erfolgt das auf die Weise, daß der Querteil 17 durch
das Kugellager 24 hindurch nach außen eine Verlängerung. 2 7 erhält, die das zusätzliche
Gewicht darstellt. Diese Verlängerung 27 wird so bemessen, daß keine einseitigen Momente
durch die Massenanhäufung der Gabel-■ 30 zinke 7 entstehen können, sondern -daß die
beiderseitigen Momente ausgeglichen sind.
Bei der Ausführung des Rohrgelenkes nach Abb. 2 ist das eine Rohrende 28 unmittelbar
in den einen Gabelteil 29 eingeschraubt und durch eine Mutter 30 gesichert'. Der Längskanal
3.1- des Gabelteiles 29, welcher mit dem Kanal 32 des Rohres 28 durch eine Bohrung
33 verbunden ist, mündet in eine Querbohrung
34 eines durchbohrten Bolzens 35, der in der
■40 Gabelzinke 29 sitzt und'dessen Längsbohrung 36 axial in die Bohrung des T-Stückes 37 einmündet.
,
Bei dieser Ausführung ist eine abweichende Durchbildung des T-Stückes 37 getroffen worden.
Es besteht aus. einem äußeren Gehäuse, welches aus den beiden Hälften 38 und 39 zusammengesetzt
ist, die in den Kugellagern -24 der Gabelzinken gelagert sind. In diesem Gehäuse
ist seitlich verschiebbar ein T-förmiges Rohrstück 40 gelagert. Das Rohrstück besitzt
in seinem Querteil eine axiale Bohrung 41, die mit der Bohrung 36 gleichachsig verläuft,
und in dem Längsteil eine Bohrung 42, die zu der zweiten Rohrleitung 43 führt. Eine
Feder 44, die mittels einer Stellmutter 45 und einer Gegenmutter 46 beliebig eingestellt werden
kann, drückt das Rohrstück 40 gegen einen Bund 47 des Bolzens 35. Der Bund 47 stützt sich gegen die Innenfläche des Gehäuseteils
38. Auf diese Weise wird eine dichte Verbindung lediglich durch die Berührung der beiden Metallflächen 47 und 40 erzielt.
■-.-'■
In den beiden Gehäuseteilen 38 und 39 !sind auf der Seite, wo der Längsteil des
■' T-förmigen Rohrstückes hinausragt, besondere
Aussparungen vorgesehen, die den Ausschlagwinkel für das T-Stück festlegen. Das T-förmige
Rohrstück 40 besitzt ferner einen bolzenartigen Fortsatz 48, welcher in einer nicht
durchgehenden Bohrung 49 der Mutter 45 gelagert ist, wodurch eine einfache und zuverlässige
Zentrierung des Rolirstückes 40 erzielt wird. Die Staubdeckel 25 besitzen zur besseren
Dichtung besondere Dichtungsringe 50.
Claims (6)
- Patentanspruch^:ι . -Rohrgelenk in Gestalt einer Gabel, die an dem einen der beiden zu verbindenden 8 p Rohrenden befestigt ist und in ihren Zinken die Lager für das zweite schwenkbare Rohrende trägt, wobei eine der beiden Gabelzinken eine Längsbohrung zur Verbindung der beiden Rohre besitzt, und das zweite Rohrende eine in der Gelenkachse liegende Bohrung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß. die Gabel zweiteilig ist und das zweite Rohrende eine T-förniige Gestalt hat und in Kugellagern der beiden Zinken ruht. ■ ,
- 2. Rohrgelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugellager (24) in den Gabelzinken (7, 8) in ihrer Lage durch außen an den Zinken angeschraubte Staubdeckel (25) mittels besonderer Paßflächen (26) gehalten sind.
- 3. Rohrgelenk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zinkenlängskanal (13) «in einem rippenförmigen seitlichen Fortsatz (11) der Zinke (7) liegt und in einon Hohlzapfen (15) führt, der an der Zinke (7) befestigt ist und mit der axialen Bohrung (18) des T-Stückquerteiles (17) durch eine Stopfbuchse (22) verbunr den ist, vrobei zum Bedienen der Stopfbuchse (22) in dem rippenförmigen Fortsätzen) eine Aussparung (23) vorgesehen ist. ■
- 4. Rohrgelenk nach Anspruch 1 und.2, dadurch gekennzeichnet, daß das T-Stück &vls einem äußeren zweiteiligen, in den Gabelzinken gelagerten Gehäuse (38, 39) und einem inneren T-förmigen Rohrstück(40) mit axial angeordneter nachstellbarer Schraubenfeder (44) besteht, die das T-förmige Rohrstück (40) mit seiner Bohrung(41) gegen die Stirnfläche des Anschlußhohlzapfens (34, 47.) dichtend anpreßt.
- 5. Rohrgelenk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das innere T-förmige Rohrstück (40) auf der Feder-seite mittels eines axialen bolzenartigen Fortsatzes (48) in einer nicht durchgehenden Bohrung (49) der Federstellmutter " (45) geführt ist.
- 6. Rohrgelenk nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung des Zinkenlängskanals in einem seitlichen Fortsatz der Zinke zum Ausgleich der Massenkräfte bei hohen Winkelgeschwindigkeiten'auf der Seite der anderen to Zinke ein zusätzliches Gewicht vorgesehen ist, z.B. in Gestalt.einer axialen Verlängerung (27) des T-Stückquerteiles (17) oder seines Verschlusses.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB165170D DE659259C (de) | 1934-04-20 | 1934-04-20 | Rohrgelenk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB165170D DE659259C (de) | 1934-04-20 | 1934-04-20 | Rohrgelenk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE659259C true DE659259C (de) | 1938-04-29 |
Family
ID=7005365
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB165170D Expired DE659259C (de) | 1934-04-20 | 1934-04-20 | Rohrgelenk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE659259C (de) |
-
1934
- 1934-04-20 DE DEB165170D patent/DE659259C/de not_active Expired
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