DE65875C - Schaukelpferd - Google Patents

Schaukelpferd

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Publication number
DE65875C
DE65875C DENDAT65875D DE65875DA DE65875C DE 65875 C DE65875 C DE 65875C DE NDAT65875 D DENDAT65875 D DE NDAT65875D DE 65875D A DE65875D A DE 65875DA DE 65875 C DE65875 C DE 65875C
Authority
DE
Germany
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rocking
chassis
horse
wheels
articulated
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65875D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. BAUMGART und J. DUNKEL in Leipzig - Lindenau, Turnerstraffe 18
Publication of DE65875C publication Critical patent/DE65875C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G15/00Rocking horses on runners adapted for progressive movement
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G19/00Toy animals for riding
    • A63G19/16Toy animals for riding made to travel by punting

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Neuerung betrifft sowohl Schaukelpferde als auch andere auf Kufen befindliche Gestelle und besteht darin, dafs das Kufengestell, welches zur Schaukelbewegung dient, an ein mit, Rädern versehenes Fahrgestell mittelst Scharniere angelenkt ist. Beim Schaukeln wird nun Vor - oder Rückwärtsbewegung des ganzen Spielzeuges bewirkt, wie auch Schaukeln auf einer Stelle stattfinden kann. Die Fahrrichtung kann mittelst einer Lenkstange vom Pferde aus geregelt werden. Ebenso kann die Stange auch zum Ziehen des Fahrgestells verwendet werden, wobei dann das auf dem Pferde sitzende Kind sich ruhig schaukeln kann.
Auf der Zeichnung stellt:
Fig. ι die zum Ziehen mit der Hand vorbereitete Zusammenstellung des Schaukel- und Fahrgestells dar.
Fig. 2 und 3 zeigen die zum Schaukeln, Fahren und Lenken geeignete Anordnung.
Fig. 4 bis 9 zeigen Einzelheiten.
Fig. 10 ist die Ansicht eines auf einem Fahrgestell angeordneten Schaukelstuhles, zum Ziehen vorbereitet.
Durch F ist das mit Rädern R und i?1 versehene Fahrgestell bezeichnet, während K das das Pferd oder den Stuhl etc. tragende Kufengestell ist. Jede der Kufen von K ist mittelst eines Gelenkes SS1 mit F gelenkig verbunden. Die Achse A trägt die Hinterräder R R, gegen welche wiederum die Sperrräder C C1 befestigt sind. In letztere können die Sperrklinken B bezw. B1 eingelegt werden. Das Einlegen von £ in C bewirkt, dafs das daran feste Rad R nicht vorwärts rollen kann (Fig. 6), während der Sperrhaken B1, in C1 eingelegt die rückwärts rollende Bewegung des Rades hindert.
Steht auf dem Kufengestell K etwa ein Pferd P, so wird, wenn in die beiden Sperrräder C und C1 die Klinken B und B1 eingelegt werden, beim Schaukeln des auf, dem Pferde sitzenden Kindes keine Fortbewegung des Fahrgestells stattfinden. Dies hat seine Begründung darin, dafs die beiden Räder R R, die fest auf der Achse sitzen, wechselweise am Drehen verhindert werden und dem Fahrgestell nach beiden Seiten eine Stütze bieten.
Sobald die eine der Klinken aus ihrem Sperrrade.herausgenommen wird, wird das betreffende Rad frei und kann es sich in der einen Richtung drehen. Bleibt zum Beispiel B in C eingelegt, wie Fig. 6 darstellt, während B1 aus C1 herausgenommen ist, so wird beim Schaukeln von K auf F eine Rückwärtsbewegung von F auf den Rädern stattfinden. Geschieht dagegen Einlegen von C1 in B1 allein (Fig. 7), so wird beim Schaukeln von K auf F sich das Fahrgestell vorwärts bewegen. Werden beide Sperrklinken aber ausgelegt, so sind beide Räder R frei und wird durch die Einwirkung von K beim Schaukeln auf F das Fahrgestell sich auf seinen Rädern abwechselnd vor- und rückwärts bewegen.
Das vordere Räderpaar R1 ist an einem Drehgestell angebracht und dient zum Lenken des Fahrgestells F. Bei D ist die zum

Claims (2)

Lenken bezw. Ziehen bestimmte Lenkstange LL1 angebracht, welche aus zwei an einander gleitenden, durch Hülsen verbundenen Stäben besteht. Infolge des Aneinandergleitens der zwei Theile der Zugstange LL1 schieben sich dieselben beim Niedergange des Kopfes zusammen (Fig. 2), während sie sich beim Hochgehen des Kopfendes aus einander ziehen (Fig. 3). Die Lenkstange selbst giebt hierbei das gröfste Mafs der Schaukelbewegung nach der einen wie der anderen Richtung an und kann kein ' Ueberschlagen stattfinden. Die Gelenkverbindung des Schaukelgestells mit dem Fahrgestell bedingt ebenso, dafs die Schaukelbewegung nur am Orte und bis zu einem gewissen Mafse geschehen kann. Das gelenkige Vorderradpaar R1 gestattet das Lenken des Fahrgestells. Damit dies nun das auf dem Pferde sitzende Kind thun kann, ist die mit einem Hebelgriffe H versehene Lenkstange L L1 für sich wieder gelenkig mit dem Pferde verbunden. Durch Zug an dem Hebel H kann das Vorderradpaar R1 R1 beliebig schräg gestellt werden und so in gröfserem oder kleinerem Radius das Pferd nach der einen oder anderen Seite gelenkt werden. Pat ε nt-Ansprüche:
1. Ein Schaukelpferd oder ein anderes auf' Kufen befindliches Sitzgestell, dadurch gekennzeichnet, dafs das Kufengestell (K) mittelst Scharniere (S S1J mit einem Fahrgestell (F) gelenkig verbunden ist, zu dem Zwecke beim Schaukeln ein Fortbewegen des Fahrgestelles zu bewirken.
2. An der unter !.gekennzeichneten Vorrichtung:
a) die Anwendung von gegen die Hinterräder (R R) befestigten Sperrrädern (C C1J, welche, wenn beide Sperrklinken (B B1J eingelegt sind, ein Stillstehen des Fahrgestells beim Schaukeln bewirken, und nach Herausnahme der einen oder anderen Klinke (B oder ΒΛ) aus den Rädern (C oder C1J ein Vor- oder Rückwärtsfahren beim Schaukeln hervorrufen ;
b) die Anordnung der drehbaren Vorderräder [R1 R1) zum Lenken des Fahrgestells mittelst einer · getheilten Lenk- und Zugstange, deren Theile (L und L1J gegen einander verschiebbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65875D Schaukelpferd Expired - Lifetime DE65875C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930676C (de) * 1952-10-25 1955-07-21 Arthur Silz Mittels wechselweise ein- und ausrueckbarer Sperrklinken vor- und rueckwaerts fahrbares Untergestell fuer Schaukelpferde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930676C (de) * 1952-10-25 1955-07-21 Arthur Silz Mittels wechselweise ein- und ausrueckbarer Sperrklinken vor- und rueckwaerts fahrbares Untergestell fuer Schaukelpferde

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