DE658205C - Fahrzeuggaserzeuger mit Zufuhr der Vergasungsluft durch ein Geblaese - Google Patents

Fahrzeuggaserzeuger mit Zufuhr der Vergasungsluft durch ein Geblaese

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Publication number
DE658205C
DE658205C DEH147158D DEH0147158D DE658205C DE 658205 C DE658205 C DE 658205C DE H147158 D DEH147158 D DE H147158D DE H0147158 D DEH0147158 D DE H0147158D DE 658205 C DE658205 C DE 658205C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
gas generator
throttle valve
air
fan
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Expired
Application number
DEH147158D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Teuteberg
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Humboldt Deutzmotoren AG
Original Assignee
Humboldt Deutzmotoren AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Fahrzeuggaserzeuger mit Zufuhr der Vergasungsluft durch ein Gebläse Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrzeugg.aserz:euger mit Zufuhr der Vergasungsluft durch ein Gebläse.
  • Bei Gaserzeugern dieser Art wird das Gebläse so lange betrieben, wie dem Gaserzeuger Gas entnommen wird, und es ist bekannt, dabei in der -Gasleitung ein Ausblas,eventil vorzusehen, welches den Gasüb.erschuß ins Freie entläßt. Das Ausblaseventil. ist entweder federbelastet, so daß es sich unter einem vorbestimmten Druck öffnet, oder es ist derart mit dem Gasdrosselventil gekuppelt, daß es sich öffnet, wenn letzteres sich schließt. Es ist auch bereits bekannt, bei ortsfesten Gaserzeugern die durch das Gebläse zugeführte Luftmenge in der Weise zu regeln, daß bei geringer Gasentnahme ein Teil der vom Gebläse geförderten Luft ins Freie geblasen wird.
  • Mit zunehmender Gasentnahme aus dem Gaserzeuger kann der Unterdruck in der Aasaugeleitung und damit auch im Mischventil immer größer werden, weil die sich ini Schmelzzustand befindende Schlacke des stark glühenden Brennstoffes dem Luftdurchtritt durch den Gaserzeuger einen höheren Widerstand entgegensetzt als kälterer Brennstoff, so daß bei gleichbleibendem Luftduerschnitt des Mischventils mehr Luft in dasselbe eintritt. Die Folge davon ist, daß das Gas-Luft-Gemisch in unerwünschter Weise magerer wird rund der Gaserzeuger seine volle Leistung nicht hergibt.
  • Um dies zu vermeiden und um zu erreichen, daß das Gebläse nicht dauernd Luft in den Gaserzeugern fördern muß, setzt gemäß &r Erfindung die Gebläseluftzufuhr zum Gaserzeuger, die durch Ausblasen eines Teiles der Gesamtluft ins Freie geregelt wird, erst dann ein, wenn die Gasdrosselklappe im Gasluftmischventil ganz oder nahezu ganz geöffnet ist.
  • Der Gaserzeuger wird also normalerweise als Sauggaserzeuger betrieben, indem der Motor das Gas selbst .ansaugt, und die ,erst bei hoher Gasentnahme aus dem Gaserzeuger unter Druck zugeführte Vergasungsluft gleicht den durch die flüssige Schlacke erhöhten Widerstand in dem Gaserzeuger aus und vermindert den Unterdruck im Mischventil, so daß das Gas-Luft-Gemisch fetter wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Das vom Gaserzeuger r .erzeugte Gas strömt durch den Stutzen z, durch den Trockenreiniger 3, den Kühler ¢ und das Gas-Luft-Miscliventil 5 zum Gasmotor 6. Die Zufuhr der Vergasungsluft zum Gaserzeuger i erfolgt einerseits durch den mittels der Rückschlagklappe 7 verschlossenen Luftstutzen 8, andererseits durch die Druckluftleitung 9 eines vom Motor 6 angetriebenen Gebläses i o. VOn der Druckleitung 9 des Gebläses 10 zweit,,, der ins Freie führende Stutzen i i ab. An der Abzweigstelle ist die Steuerklappe 12 vorgesehen, die wahlweise die Druckleitung 9 nach dem Gaserzeuger hin oder den ins Freie führenden Stutzen i i absperrt bzw. beliebige Zwischenlage einnimmt, um einen Teil der, vom Gebläse i o geförderten Luft dem Gaserzeuger zuzuführen und den Rest der Luft ins Freie entweichen zu lassen.
  • Die Steuerklappe 12 und die im Mischventil.5 untergebrachte Drosselklappe 13 sind durch die Steuerstange 23, an die das Bedienungspedal 33 angreift, miteinander gekuppelt. Die Drosselklappe 13 ist mit dem Hebel 32 verbunden, der durch die Feder 2.1 gegen den Anschlag 25 gezogen wird, und in dieser Stellung ist die Drosselklappe 13 ganz. geöffnet. Die Steuerklappe 12 wird durch die Feder 26 in die die Druckleitung g abschliehende Stellung gezogen. In der Steuerstange 23 sind Schlitze 27, 28 vorgesehen, die Bolzen 29, 3o an den Hebeln 31, 32 zur Betätigung der Drossel- und Steuerklappe umfassen. In der Stellung a des Pedals 33 befindet sich die Steuerstange 23 in unterster Stellung. Die Drosselklappe 13 ist dabei geschlossen und deren Feder 24. gespannt, so daß sich der Bolzen 29 gegen das obere Ende des Schlitzes 28 stützt. Gleichzeitig steht die Steuerklappe 12 in der die Druckleitung 9 abschließenden Stellung. Der Bolzen 3o befindet sich ebenfalls im oberen Ende des Schlitzes 27. Bei dieser Stellung der Einrichtung arbeitet der Motor 6 im Leerlauf. Beim Niedertreten des Pedals 33 aus der Stellung a in die Stellung b hebt sich die Steuerstange 23. Dadurch kommt die Feder 24. zur Wirkung und öffnet die Drosselklappe 13 nach und nach immer mehr, bis sie ganz geöffnet ist und der Hebel 32 sich gegen den Anschlag 25 abstützt. Währenddessen ist die Steuerklappe 12 wegen des Schlitzes 27 in ihrer die Druckleitung 9 absperrenden Stellung stehengeblieben. Die Stellung b des Pedals entspricht der zeichnerisch dargestellten. Während des Niedertrebens des Pedals 33 von a bis b wird also nur die Drosselklappe 13 geöffnet. Der Motor saugt dabei das Gas aus dem Gaserzeuger i selbst an. Die Luft tritt durch den Stutzen 8 in den Gaserzeuger ein. Währenddessen ist das Gebläse io durch die Kupplung 35 vom Motor 6 abgeschaltet, also in Ruhe. Um nun dem Motor zur Deckung der Belastungsspitzen noch mehr Gas zuzuführen, als der ganz geöffneten Drosselklappe 13 entspricht, wird das Pedal 33 von der Stellung b in die Stellung c niedergetreten. Das hat zunächst zur Folge, daßs durch ein mit der Steuerstange 23 gekupleltes geeignetes Gestänge die Kupplung 35 eingerückt und so das Gebläse io in Tätigkeit gesetzt wird. Im weiteren Verlauf der Aufwärtsbewegung der Steuerstange wird unter Anspannen der Feder 26 die Steuerklappe i-- nach und nach geöffnet, so daß nach und nach immer mehr Druckluft durch die Druckleitung 9 in den Gaserzeuger i .eintritt und den inneren Widerstand desselben mehr und mehr aufhebt. Dabei bleibt die Drosselklappe 13 infolge des Schlitzes 28 in geöffneter Stellung. Nachdem also während der Bewegung des Pedals 33 von @cz nach b die Regelung der Gaszufuhr zum Motor durch die Drosselklappe 13 erfolgte, wird die Regelung nach Einschalten des Gebläses längs des Weges b-c des Pedals durch die Steuerklappe 12 bewirkt, indem durch allmähliches Aufheben des inneren Widerstandes des Gaserzeugers das Gas-Luft-Gemisch in der Motoransaugeleitung fetter wird. Das Gebläse io tritt also nur zur Deckung der Belastungsspitzen in Tätigkeit, so daß ein wirtschaftlicher Kraftverbrauch sichergestellt ist. Dabei setzt die Druckluftlieferung nicht schlagartig ein, sondern wird durch die Steuerklappe 12 stetig geregelt.
  • U m die Steuerstange 23 und das Pedal 33 nicht durch die Feder der Kupplung 3 5 zu belasten, kann letztere, wie das auf der Zeichnung dargestellt ist, mittels der öldruckleitung 36 des Motors 6 gesteuert werden. Zu diesem Zweck ist die Abzweigleitung 37 vorgesehen, die unter Zwischenschaltung des Ventils 38 in den Zylinder 39 mündet. An der Kolbenstange ¢o des durch die Feder 4.1 gegen das öleintrittsende des Zylinders 39 gedrückten Kolbens 42 ist der Kupplungshebel ¢3 der Kupplung 35 angebracht. Die öleintrittsseite des Zylinders 39 ist durch .eine düsenförmig verengte RücklaufIeitung ¢4. mit dem ölsammelbehälter der Br:ennkraftmaschine verbunden. Das Ventil 38 stützt sich mit dem Betätigungshebel ¢5 unter dem Zug der Feder :I6 gegen die an der Steuerstange 23 befestigte Schiene 47. Die Schiene 4.7 ist derart an der Steuerstange 23 befestigt, daß sie den Hebel 45 dreht und damit das Ventil 38 öffnet und die Abzweigleitung 37 mit der öldruckleitung 36 verbindet, sobald das Pedal 33 über die Stellung b hinaus nach c hin bewegt wird. Das Drucköl strömt dann in den Zylinder 39 ein -und schiebt den Kolben 4.2 entgegen der Wirkung der Feder 4.1 von links nach rechts, so daß die Kupplung 35 eingerückt wird. Wenn das Ventil 38 wieder geschlossen wird, so schiebt die Feder 4.1 den Kolben von rechts nach links, so daß die Kupplung 35 wieder ausgerückt ist. Das im Zylinder 3-9 stehende Öl tritt dabei durch die Rücklaufleitung 44 in den ölsammelbehälter über. ' ..
  • An Stelle des besonderen Gebläses to kann auch das elektromotorisch angetriebene Anblasegebläse der Fahrzeuggaserzeugeranlage treten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRCHR: i. Fahrzeuggaserzeuger mit Zufuhr der Vergasungsluft durch ein Gebläse, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebläseluftzufuhr zum Gaserzeuger, die durch Ausblasen eines Teiles der Gesamtluft ins Freie geregelt wird, erst dann einsetzt, wenn die Gasdrosselklappe im Gas-Luft-Mischventil ganz oder nahezu. ganz geöffnet ist.
  2. 2. Fahrzeuggaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur wechselweisen Absperrung der zum Gaserzeuger führenden Druckluftleitung (9) oder des von dieser abzweigenden, ins Freie führenden Stutzens (i i) die Steuerklappe (12) vorgesehen ist, die derart mit der Drosselklappe (13) gekuppelt ist, daß sie die Druckluftleitung (g.) erst dann zu öffnen beginnt, wenn die Gasdrosselklappe (13) ganz oder nahezu ganz geöffnet ist, so daß die Regelung der Gaszufuhr zum Motor, nachdem die Gasdrosselklappe (13) geöffnet ist, von der Steuerklappe (12) fortgesetzt wird.
  3. 3. Fahrzeuggaserzeuger nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (23) zum Betätigen der Drosselklappe (13) und der Steuerklappe (12) mit Schlitzen (27, 28) versehen ist, in welche die Betätigungshebel (31, 32) der Steuerklappe (12) und der Drosselklappe (13) eingreifen, und daß letztere derart unter der Einwirkung von Federkräften stehen und die Schlitze (27, 28) derart an der Steuerstange (23) .angeordnet sind, daß beim Aufwärtsbewegen der Steuerstange zunächst die Drosselklappe (i-) geöffnet ,und .anschließend die Steuerklappe (i--,) verdreht wird.
  4. Fahrzeuggaserzeuger nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Steuerstange (23) die Schiene (q.7) derart befestigt ist, daß dieselbe, sobald die Drosselklappe (13) geöffnet ist, über ein Zwischengestänge die zwischen dem Gasmotor (6) und dem Gebläse (i o) angeordnete Kupplung (35) einschaltet, so daß das Gebläse in Tätigkeit tritt.
  5. 5. Fahrzeuggaserzeuger nach Anspruch .4. dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (35) mittels des durch den öldruck der Schmierleitung des 'Gasmotors betätigten Kolbens (42) ein- und ausgerückt wird und daß die Schiene (47) das Steuerventil (38) in der zum Zylinder (39) führenden öldruckleitung (37) steuert.
DEH147158D 1936-04-02 1936-04-02 Fahrzeuggaserzeuger mit Zufuhr der Vergasungsluft durch ein Geblaese Expired DE658205C (de)

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