DE657655C - Vorrichtung zum AEndern der Weite von Bekleidungsstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum AEndern der Weite von Bekleidungsstuecken

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DE657655C
DE657655C DEL90729D DEL0090729D DE657655C DE 657655 C DE657655 C DE 657655C DE L90729 D DEL90729 D DE L90729D DE L0090729 D DEL0090729 D DE L0090729D DE 657655 C DE657655 C DE 657655C
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DE
Germany
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changing
clothing
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winding mandrel
handle
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Expired
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DEL90729D
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CARL LEFKNECHT
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CARL LEFKNECHT
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B11/00Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts

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  • Details Of Garments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung·
zum Ändern der Weite für Bekleidungsstücke durch Änderung der Länge des· Gurtbandes.
Zum Verschließen von Kleidungsstücken, insbesondere um" die Kleidungsstücke dem Körperumfang anzupassen, verwendet man meistens Schnallen mit Dorn. Durch Dorne werden die Kleidungsstücke aber im Laufe der Zeit zerstochen. An Hosen, Westen usw.
ίο macht sich bei Verwendung der bekannten Schnallen auch der Nachteil bemerkbar, daß die Kleidungsstücke üusammengerafft werden und dadurch ihren Sitz verlieren.
So ordnet man beispielsweise an Hosen eine Schnalle mit zwei oder mehreren Dornen am Hosenbund hinten in der Nähe des Kreuzes an. Beim Anziehen dieser Schnalle geht gewöhnlich der Sitz der Hose verloren, weil der Bund allein nach hinten zusammengezogen und das Kleidungsstück vorn auseinandengezogen wird. Um auch diesen Übelstand zu beseitigen, "hat man z. B. über den beiden Seitennähten je eine Schnalle mit Dorn angeordnet. Beim Engerstellen des Hosienbundes muß man hier beide Schnallen über den Seitenfaltien anziehen. Dabei wird die Hose an beiden Seiten, und zwar sowohl von vorn als auch von hinten nach den beiden Seitennähten zu gezogen. Die Folge davon ist, daß die Bügelfalten nicht mehr richtig sitzen und die Hosenbeine nicht mehr richtig fallen. Aus diesem Grunde hat man auch bereits vorgeschlagen, die Schnalle in der Nähe der vorderen oder der hinteren Bügelfalte von Beinkleidern auf dem Hosenbund anzuordnen.
Diese Nachteile sollen erfindungsgemäß dadurch vermieden werden, daß die Vorrichtung zum Ändern der Weite von ■Bekleidungsstücken unter Änderung der Länge des Gurtbandes aus einem Rahmen besteht, in dem ein zum Hindurchführen des Gurtbandes mit einem Schlitz versehener Wickeldorn drehbar gelagert ist, der an dem einen Ende einen gelenkig abwinkelbaren Handgriff trägt.
In der Zeichnung ist eine Ausführung der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig·, ι zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung nach der Erfindung.
In Fig. 2 ist ein waagerechter Schnitt in Richtung I-I nach Fig. 1 dargestellt.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt in Richtung 11-11 nach Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine Aufsicht auf die Vorrichtung nach der Erfindung.
In Fig. 5 ist eine Aufsicht auf den Hosenbund schaubildlich veranschaulicht.
Die Vorrichtung nach der Erfindung· besteht nach der veranschaulichten Ausführung aus einem rechteckigen Rahmen 1 aus Messing oder ähnlichem Werkstoff, dessen oberer und unterer ,Steg zu einem Lager 2 und 3 ausgebildet ist. Zwischen diesen Lagern befindet sich ein Wickeldorn 4, der durch das Lager 3
'lit.
verjüngt hindurcbgeführt und durch. Vernieten zu einem Kopf 5 o, dgl. in dem Lager 3 ,drehbar befestigt ist.
Oben ist der Wickeldorn 4 durch Lager 2 hindurchgeführt, das er mit Zapfen 6 überragt. Der Zapfen,6 einen Längsschlitz 7 und einen Stift 8. dein Längsschlitz ist ein winkelförmiger Handgriff 9 bewegbar, der einen Schlitz 10 besitzt,: in dem der. Handgriff g durch einen Stift 8 im Schlitz 7 geführt wird.
Der Wickeldorn besitzt an seinem mittleren Teil ebenfalls einen Längsschlitz 11,. durch den das Gurtband 12 geführt und eingeklemmt wird, das auf dem Dorn zu einer Rolle 13 aufgewickelt werden kann.
Um das: Gurtband 12 zu verkürzen, wird der Handgriff 9 in die in Fig·. 1 veranschaulichte strichpunktierte Lage gebracht und der Wickeldorn 4 mittels des Handgriffes 9 gedreht. Ist die gewünschte Verkürzung erreicht, so wird der Handgriff 9 in die in Fig. ι ausgezogene Lage gebracht, also um den Stift 8 umgelegt, der abgebogene Handgriff auf den Rahmen gebracht und der Arm mit dem Schlitz 10 zwischen die Flanschen 14 und 15 (Fig. 3) des Rahmens geschoben und damit der. Wickeldorn 4 gegen Drehung gesichert.
3.0 Nach einer besonderen A.usfülhrungsform wird die Vorrichtung nach der Erfindung, wie in Fig. 5 dargestellt ist, unter das Futter des Hosenbundes 16 so genäht, daß die Gurtbänder 12 einerseits in der Nähe des Hosien.-Schlitzes 17 und andererseits in der Nähe der Seitennahte 18 so befestigt sind, daß der Wickeldorn 4 der Schnalle hinter den vorderen Bügelfalten 18 der Hose liegt.. Dies ist aber nicht Gegenstand der Erfindung·. Da ■ beim Aufwickeln des Gurtbandes keine einseitige Verkürzung eintritt, wie hei den be-■ kannten D umschnallen, bleibt die Vorrichtung auch beim Verkürzen des Gurtbandes an derselben Stelle. Nur die beiden Gurtbandenden ■..^,erden verkürzt und damit die Hose vom ■■'Posenschlitz einerseits und den Seitennähten ^^andererseits nach den Bügelfalten 19 zu iggzogen, sio daß die Bügelfalten an derselben "Stelle bleiben und die Hose ihnen Sitz behält.
Ebenso* lassen sich selbstverständlich die Vorrichtungen hinten am Hosenbund über der hinteren, ,Bügelfalte befestigen oder zum Befestigen von Westen, Jacken usw. verwenden. Die Vorrichtung kann aus jedem starren Werkstoff bestehen. Das Gurtband ist zweckmäßig, wie in Fig. 2 dargestellt ist, um den Wickeldorn 4 und den Rahmen 1 geführt, damit die Vorrichtung auch bei straff gespanntem Gurtband stets in der flachen Lage gehalten wird und nicht aufträgt. Die Vorrichtung wird zweckmäßig so unter dem Futter durch Festnähen befestigt, daß nur der obere Teil mit dem Zapfen 6 und der Handgriff 9 aus dem Futter heraussehen, der'größte Teil der Vorrichtung und das Gurtband aber unter dem Futter verdeckt befestigt sind. Da das Futter meistens sehr dünn ist, empfiehlt es sich, die Schnalle zwischen Oberstoff und Leinen, nicht zwischen Leinen und Innenfutter anzubringen. ■ .

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    -Vorrichtung zum Ändern der Weite von Bekleidungisstücken durch Änderung der Länge des Gurtbandes, gekennzeichnet durch einen Rahmen (1), in dem ein zum Hindurehfuhren des Gurtbandes (12) mit einem Schlitz (11) versehener Wickeldorn (4) drehbar gelagert ist, der an dem einen Ende einen gelenkig abwinkelbaren Handgriff (9) trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL90729D 1936-07-11 1936-07-11 Vorrichtung zum AEndern der Weite von Bekleidungsstuecken Expired DE657655C (de)

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DE657655C true DE657655C (de) 1938-03-09

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2612735A1 (de) * 1975-03-28 1976-10-07 Takeshi Abe Kleidungsstueck mit einstellbarer taillenweite
DE4326049A1 (de) * 1993-08-03 1995-02-09 Pds Verschlustechnik Ag Drehverschlußanordnung
DE102005033386A1 (de) * 2005-07-16 2007-01-25 Michael Jelinek Nachrüstbarer Verschluß für handelsübliche Schnürschuhe zum Ersatz konventioneller Schuhbänder

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