DE657650C - Weckeruhr mit Einrichtung zum Abstellen des Weckers inner- und ausserhalb der Weckzeit - Google Patents
Weckeruhr mit Einrichtung zum Abstellen des Weckers inner- und ausserhalb der WeckzeitInfo
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- DE657650C DE657650C DEJ54913A DEJ0054913A DE657650C DE 657650 C DE657650 C DE 657650C DE J54913 A DEJ54913 A DE J54913A DE J0054913 A DEJ0054913 A DE J0054913A DE 657650 C DE657650 C DE 657650C
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- G04B23/02—Alarm clocks
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Description
- Weckeruhr mit Einrichtung zum Abstellen des Weckers inner- und außerhalb der Weckzeit Die vorliegende Erfindung betrifft Weckeruhren mit Einrichtungen zum Abstellen des Weckers inner- und außerhalb der Weckzeit, und zwar des näheren jene besondere Art von Einrichtungen, bei denen der Absteller mit der Sperrvorrichtung verklinkt wird.
- Weckerabsteller mit Verklinkung des Abstellers mit der Sperrvorrichtung sind an sich in verschiedenen Ausführungen bekannt. Sie lassen sich in zwei Gruppen unterteilen, wobei unterscheidend ist, daß die eine Gruppe von Abstellern nur innerhalb der Weckzeit betätigt werden kann, die andere sowohl innerals außerhalb.
- Von der ersten Gruppe sind hier zwei Vorrichtungen zu nennen, die sich ihrem Wesen nach .gleichen. Bei beiden ist ein gegen Federdruck achsig verschiebbares bzw. ein drehbares Abstellglied vorhanden, das mit einer Anlaufkurve in die Schwingungsbahn eines auf der Weckerhammerwelle befestigten Armes ragt., Der nur einseitig am Abstellglied angreifende Arm wird von diesem beim Niederdrücken bzw. Verdrehen soweit zurückgedreht, daß der Weckeranker am Abfallen verhindert wird. In dieser Stellung werden Absteller und Sperrvorrichtung verklinkt. Die Hammervelle kann somit nur in einer der beiden für den Weckeranker möglichen Endstellungen festgelegt werden. Die zur Aufrechterhaltung der Verklinkung von Absteiler und Sperrvorrichtung notwendige Kraft wird hier von der Umfangskraft des Weckersteigrades abgeleitet.
- Die zweite Gruppe von Abstellern ist inner-und außerhalb der Weckzeit abstellb@ar. Bekanntlich wird außerhalb der Weckzeit der Weckeranker am Abfallen dadurch gehindert, daß ein an der Hammerwelle befestigter Arm kraftschlüssig unter dem Druck der Weckertrieb@feder an der Weckersperrfeder anliegt. Freie Kräfte, die zur Verklinkung nutzbar gemacht werden könnten, stehen also außerhalb der Weckzeit am üblichen Abstellarm der Hammerwelle nicht zur Verfügung. Deshalb rnuß erst durch die Abstellbewegung eine solche Kraft erzeugt werden. Die bekannten Abstellvorrichtungen lösen diese Aufgabe dadurch, daß sie besondere Federn vorsehen, die beim Niederdrücken des Abstellers gespannt werden, - Zoobei dann z. B. zwischen Feder und Absteller einerseits und einer an der Weckeraufzugwelle angebrachten Sperrverzahnung anderseits, oder zwischen dem Absteller und einer durch die Weckeraufzugwelle begrenzt vierdrehbaren Federklaue eine zugfeste Hakenverbindung hergestellt wird, die sich erst beim Weckeraufziehen wieder löst.
- Demgegenüber besteht das Wesen der Einrichtung gemäß der Erfindung darin, daß der notwendige Druck zur Aufrechterhaltung der Verklinkung vom Weckersteigrad abgenommen wird und vom Absteller aus das Weckertriebwerk aus der durch die Weckersper r-
Es können verschiedene Wege bei der baulichen Verwirklichung dieses allgemeinen Erfindungsgedankens beschritten werden. So kann nach einem Merkmal der Erfindung die Hammerwelle außer mit dem üblichen Sperrarm noch mit einem Arm versehen sein, der mit dem üblichen, in das Steigrad unmittelbar eingreifenden Sperrhebel in der Weise zusammenarbeitet, daß beim Niederdrücken des Abstellers außerhalb der Weckzeit der Sp(--rrhe#bel auf den genannten Arm drückt, dadurch den Anker entgegen seiner Spannung durch das Steigrad aus der Verzahnung heraushebt und dann selbst mit seiner Spitze in die Verzahnung eingreift und durch den Steigradzahndruck festgehalten wird.. Oder es kann nach einem anderen Merkmal der Erfindung die Sperrklinke zum Fangen des Abstellers fest auf der Hammerwelle sitzen und die Rückdrehung des Ankers durch eine an der Klinke vorgesehene Schräge erfolgen. Schließlich kann gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen werden, daß der übliche, mit der Weckersperrfeder zusammenwirkende Sperrarm so weit verlängert wird, daß er in den Bereich des mit einer hinterschnittenen, kegeligen Spitze versehenen Abstellstößels reicht und quer zur Schwingebene des Hammers abgebogen und so ari den Stößel herangebogen ist, daß er sich in beiden durch die Lage des Sperrarms zur Weckersperrfeder gegebenen Endlagen mit diesem werklinken kann.feder gegebenen Sperrlage entgegen de Druck der Weckertriebfeder so weit zurüä# getrieben wird, bis der Absteller sich mit 'dr Sperrvorrichtung verklinkt. - Die Zeichnung veranschaulicht einige praktische Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes mit mittelbarer Verbindung des äußeren Abstellers mit dem Sperrglied.
- Die'Fig. i bis q. zeigen die Ausführung der doppelten Sperrung.
- a ist das Sperrglied, welches bei c in der Platine d drehbar oder schwenkbar gelagert ist und unter der Wirkung der Feder e steht. Das andere Ende a, des Sperrgliedes arbeitet sowohl mit dem Weckersteigrad f als auch mit dem auf der Hämmerwelle g befestigten Teil h zusammen. Der Stift 1a ist am Ende umgebogen und besitzt eine Rundung i.
- Der Absteller besteht aus einem im oberen Gehäuseaufsatz k lose auf- und abgeführten Druckstift b.
- Die Wirkungsweise beim Abstellen vor dem Wecken ist die folgende: Bei Niederdrücken des Abstellstiftes b (Feg. i) wird das Sperrglied a um seine Lagerung c geschwenkt, wobei die Nase a1 auf den unter Wirkung der Weckerfederkraft in seiner Stellung gemäß Fig. i gehaltenen Stift 1a trifft, ihn zurückdrückt und über die Rundung i abgleitet.
'Druckes dieses Rades auf das Sperrglied unter Vermittlung der Weckerfederkraft. Wird das Weckerwerk aufgezogen, so wird die sperrende Kraft der Weckerfeder dadurch aufgehoben, wodurch die Sperrung zwischen Sperrglied a und Steigrad f gelockert wird, so daß das Sperrglied unter Wirkung der Feder e wieder in die Ruhestellung zurückkehrt und gleichzeitig den Abstellknopf b hochhebt für eine neue Betätigung.V@eichzeitig greift der seitlich verlangerte Teil a2 der Nase a-, in das Weckersteigrad ,gßd verriegelt sich mit diesem infolge des - Das Abstellen während des Weckens erfolgt dadurch, daß beim Hinundherschwingen des Hammers durch das Herunterdrücken des Sperrgliedes a der Arm 1a durch die Nase a1 zunächst abgefangen wird und sodann sich die Nase a, in eine Lücke des Steigrades einlegt und sich in der angegebenen Weise mit demselben verriegelt. Die Freigabe der Sperrung erfolgt, wie oben angegeben, beim Wiederaufziehen des Weckerwerkes.
- In den Fig. 5 bis 8 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, und zwar ohne Doppelsperrung. Beim Abstellen vor dem Wecken mittels Herunterdrückens des Abstellknopfes b trifft das vordere Ende a1 des Sperrliedes a auf eine Schräge g, des an der Hammerwelle g befestigten Stiftes g1 und drückt, dieser Schräge folgend, die Hammerwelle etwas nach links (Fig.5). Zwobei sich das Sperrglied a durch die Untergreifung der Schräge g2 verriegelt (vgl. Fig. G). Beim Wiederaufziehen wird die Weckerfederkraft aufgehoben und die Hammerwelle etwas im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt, wodurch das Sperrglied a unter Wirkung seiner Feder e wieder in die Ruhelage zurückkehrt und' gleichzeitig den Abstellknopf b in seine Ruhelage hochführt.
- Eire andere Ausführungsforen zeigen die Fig. 9 bis il. Hier steht der Abstellknopf b unter Einfluß einer eigenen Feder bi. Die untere Spitze des Abstellknopfes weist eine Schräge b2 auf, die mit einem federnden, auf die Hammerwelle g aufgesetzten Arm g, in folgender Weise zusammenarbeitet: Beim Niederdrücken des Abstellknopfes b trifft die Schräge b2 auf das Ende 92 des Armes g1 auf, schwenkt mit der Hammerwelle etwas im Uhrzeigersinne oder drückt den Arm g1 infolge dessen Eigenfederung etwas nach rechts, bis der Arm mit seiner Spitze g2 sich hinter die Schräge b2 legt und sich mit dem Abstellknopf verriegelt. Beim Wiederaufziehen des Weckerwerkes wird die Hammerwelle, wie üblich, etwas im Uhrzeigersinne geschwenkt; wodurch der Abstellknopf frei wird, infolge seiner Feder b, in die Ruhestellung zurückkehrt und damit auch das Weckerwerk wieder freigegeben ist.
Claims (1)
- PATENTANSPIZÜCHI:: z. Weckeruhr, bei der- der Absteller mit der Sperrvorrichtung verklinkt wird, so daß auch außerhalb der Weckzeit abgestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der notwendige Druck zur Aufrechterhaltung der Verklinkung vom Weckersteigrad abgenommen wird und vom Absteller aus das Weckertriebwcrk aus der durch die Weckersperrfeder gegebenen Sperrlage entgegen dem Druck der Weckertriebfeder so weit zurückgetrieben wird, bis der Absteller sich mit der Sperrvorrichtung verklinkt. a. Weckeruhr nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Hammerwelle außer mit dem üblichen Sperrarm noch mit einem Arm (h) versehen ist, der mit dem üblichen, in das Steigrad (f) unmittelbar eingreifenden Sperrhebel (a) in der Weise zusammenarbeitet, d'aß beim Niederdrücken des Abstellers außerhalb der Weckzeit der Sperrhebel auf den Arm (h) drückt, dadurch den Anker entgegen seiner Spannung durch das Steigrad aus der Verzahnung heraushebt und dann
bis 4). 3. Weckeruhr nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke zum Fangen des Abstellers fest auf der Hammerwelle sitzt und die Rückdrehung des Ankers durch die Schräge (g2) der Klinke erfolgt (Fig. 5 bis 8). 4.. Weckeruhr nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der übliche, . mit der Weckersperrfeder zusammenwirkende Sperrarm so weit verlängert ist, daß er in den Bereich des mit einer hinter-. schnittenen, kegeligen Spitze (b2) versehenen Abstellerstäßels reicht und quer zur Schwingebene des Hammers abgebogen und so an den Stößel (b) herangebogen ist, daß er sich in beiden, durch die Lage des Sperrarms zur Weckersperrfeder gegebenen Endlagen mit diesem verklinken kann (Fig. 9 bis z i).selbst mit seiner Spitze (a1) in die Ver- hnung eingreift und durch den Steig- d7ahndrucle festgehalten wird (Fig. r
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ54913A DE657650C (de) | 1936-05-03 | 1936-05-03 | Weckeruhr mit Einrichtung zum Abstellen des Weckers inner- und ausserhalb der Weckzeit |
| DE1936J0055500 DE691847C (de) | 1936-05-03 | 1936-07-11 | Weckeruhr mit Abstellvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ54913A DE657650C (de) | 1936-05-03 | 1936-05-03 | Weckeruhr mit Einrichtung zum Abstellen des Weckers inner- und ausserhalb der Weckzeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE657650C true DE657650C (de) | 1941-10-29 |
Family
ID=7207043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ54913A Expired DE657650C (de) | 1936-05-03 | 1936-05-03 | Weckeruhr mit Einrichtung zum Abstellen des Weckers inner- und ausserhalb der Weckzeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE657650C (de) |
-
1936
- 1936-05-03 DE DEJ54913A patent/DE657650C/de not_active Expired
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