DE65743C - Vorrichtung an Nähmaschinen mit springender Nadel zum Befestigen von Oesenknöpfen - Google Patents

Vorrichtung an Nähmaschinen mit springender Nadel zum Befestigen von Oesenknöpfen

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DE65743C
DE65743C DENDAT65743D DE65743DA DE65743C DE 65743 C DE65743 C DE 65743C DE NDAT65743 D DENDAT65743 D DE NDAT65743D DE 65743D A DE65743D A DE 65743DA DE 65743 C DE65743 C DE 65743C
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DE
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sewing machines
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DENDAT65743D
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G. NEIDLINGER in Hamburg, Admiralitätsstrafse Nr. 79
Publication of DE65743C publication Critical patent/DE65743C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/12Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing
    • D05B3/16Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing shank buttons
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/04Lower casings
    • D05B73/12Slides; Needle plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. April 1892 ab.
. Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung hat den Zweck, Nähmaschinen mit springender Nadel und unter der Stichplatte thätigem Schlingenbildner für das Festnähen von Oesenknöpfen geeignet zu machen. In Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Vorrichtung im senkrechten Querschnitt und im Grundrifs in Verbindung mit dem betreffenden Theil einer Nähmaschine dargestellt; die Fig. 3 bis 7 veranschaulichen die Einzeltheile der Vorrichtung. Die Fig. 8 bis 10 bringen den entsprechenden Theil einer Nähmaschine zur Darstellung, welcher mit einer etwas veränderten Vorrichtung zum Befestigen von Oesenknöpfen ausgerüstet ist. Einzelne Theile dieser veränderten Vorrichtung werden durch die Fig. 11 bis 15 und endlich die Art der Knopf befestigung durch Fig. 16 veranschaulicht.
In Fig. ι und 2 ist mit α die Stichplatte der Nähmaschine bezeichnet, auf deren oberer Fläche eine erhöhte Unterlage b für den Stoff angebracht ist. Diese Unterlage befindet sich unmittelbar oberhalb des länglichen Stichloches a1 und ist diesem entsprechend mit einer Durchgangsöffnung bl für die Nadel c versehen. Beim Ausführungsbeispiel ist die Unterlage b an der oberen Seite abgeschrägt und mit Zähnen zum Festhalten des Stoffes e gleich wie die Unterseite des Drückerfufses versehen. Die letztere ist unter gleichem Winkel wie die Oberfläche der Unterlage b geneigt, um dem zu benähenden Stoff einen sicheren Halt zu gewähren. Der Drückerfufs d ist nicht nur für den Durchgang der Nadel durchlocht, sondern auch zur Aufnahme der Knopföse f in nahezu waagrechter Richtung derart bei dl ausgespart, dafs die Nadel c bald innerhalb; bald aufserhalb der an der unteren Seite des Knopfes vorspringenden Oese das Arbeitsstück e durchstechen kann. Da die Lage des letzteren während des Annähens des Knopfes unverändert bleibt, so werden mit Hülfe des unter der Stichplatte a bewegten Schiingenfängers oder Schiffchens g ein oder mehrere sich um den Ring der Knopföse legende Stiche gebildet (Fig. 16), indem — ähnlich wie beim Verriegeln von Knopflöchern — durch Umsetzen der Nadel der Oberfaden bald in der einen, bald in der anderen Richtung quer über den die Knopföse bildenden Ring gelegt wird. Die Höhe der Unterlage b über der Stichplatte, sowie die Neigung ihrer Auflagefläche für den Stoff richtet sich lediglich nach der Gröfse der anzunähenden Knöpfe.
Die beschriebene Vorrichtung eignet sich vorzugsweise zum Annähen von Knöpfen (Schuhknöpfen) mit Oesen von bestimmter, zu der Aussparung d1 im Drückerfufs passender Gröfse, so lange der Durchmesser des während des Annähens mit seiner Kante auf dem Stoff ruhenden Knopfes die Aufnahme der Oese in dem Drückerfufs in nahezu waagrechter Lage zuläfst. Für gröfsere Knöpfe und solche mit Oesenringen von verschiedener Breite bedarf diese Einrichtung indessen einer entsprechenden Abänderung in der Weise, wie die Anordnung Fig. 8 bis 15 zeigt, bei welcher die wesentlich verstärkte Stichplatte A mit einer Aussparung (Vertiefung) Ä2 versehen ist, in welcher der während des Annähens an den Stoff in aufrechter Stellung gehaltene Knopf
Aufnahme findet. Der mit den Knöpfen zu benähende Stoff e wird entweder zusammen-. gefaltet derart auf die Stichplatte A gelegt, dafs die so gebildete Kante in der Mitte des Stichloches A1 sich befindet (s. punktirte Linien Fig. 8), oder er wird flach ausgebreitet und in die Aussparung A2 hineingedrückt, so dafs der mit seiner Oese im Stoffdrücker festgehaltene Knopf mit seiner nach abwärts gerichteten Kante auf der oberen Fläche des von der Vertiefung der Stichplatte aufgenommenen Theiles des Stoffes ruht. Die Knopföse wird bei dieser Ausführungsform durch eine am Drückerfufs D befestigte, selbstthätig wirkende Zange festgehalten, welche aus zwei um einen (an der verstellbaren Platte -D1 unterhalb des Drückerfufses angebrachten) Zapfen h drehbaren, von einer Schraubenfeder i beeinflufsten Backen k k besteht. Diese Backen sind an ihren einander gegenüberliegenden Flächen so ausgeschnitten, dafs sie auch in ihrer geschlossenen, -durch die ' Anschläge D2 der Platte D1 begrenzten Stellung den Durchgang der Nadel gestatten. Aufserdem empfiehlt es sich, die ei wähnten Flächen mit winkelförmigen Aussparungen oder Einkerbungen /c' zu versehen, mit welchen sie die Rundung des Oesenringes zu umfassen und festzuhalten vermögen. Wird nun der Drückerfufs in bekannter Weise ausgerückt, d. h. angehoben, so kommen die aufwärts gerichteten, durch die Feder i beeinflufsten Arme k'2 k2 der Knopfösenzange in den Bereich' der entsprechend abgeschrägten Anschläge Z1 Z1 einer am Kopf der Nähmaschine zu befestigenden Schiene Z. Diese Anschläge sind aber derart gestellt, dafs bei der Aufwärtsbewegung des Drückerfufses ein Oeffnen der Zangenbacken k k und somit ein Freigeben der in der oben beschriebenen Weise an den Stoff genähten Knopföse stattfindet.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ■i. Eine Vorrichtung an Nähmaschinen mit springender Nadel zum Annähen von Oesenknöpfen, bei welcher der Oesenring des anzunähenden Knopfes seitlich in eine Aussparung (d1). des Drückerfufses (d) geschoben und in nahezu waagrechter Lage zu dem auf einer Erhöhung (b) der Stichplatte (α) geneigt liegenden Stoff (e) gehalten wird, so dafs mit Hülfe des unter der Stichplatte bewegten Schlingenbildners eine oder mehrere neben einander liegende Stiche von dem Oberfaden gebildet werden können, welche über den Ring der Knopföse fassen.
  2. 2. Eine Ausführungsform der im Anspruch i. bezeichneten Einrichtung, bei welcher die Knopföse in einer unter dem Einflufs einer Feder (i) sich selbstthätig schliefsenden, mit dem Drückerfufs (D) verbundenen Zange (k k) festgehalten wird, beim Heben des letzteren aber vermittelst der auf die Arme (k'2 k'2) der Zange einwirkenden Anschläge (I111) wieder freigegeben wird.
  3. 3. Die unter 1. gekennzeichnete Vorrichtung dahin abgeändert, dafs — an Stelle einer als Unterlage für den Stoff dienenden Erhöhung (b) der Stichplatte —· letztere von entsprechender Dicke ausgeführt und mit einer Vertiefung oder Aussparung (A2) zur Aufnahme der aufrecht stehenden Knopfplatte versehen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65743D Vorrichtung an Nähmaschinen mit springender Nadel zum Befestigen von Oesenknöpfen Expired - Lifetime DE65743C (de)

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