DE656971C - Fanggeraet fuer Tiefbohrungen - Google Patents

Fanggeraet fuer Tiefbohrungen

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DE656971C
DE656971C DEP72402D DEP0072402D DE656971C DE 656971 C DE656971 C DE 656971C DE P72402 D DEP72402 D DE P72402D DE P0072402 D DEP0072402 D DE P0072402D DE 656971 C DE656971 C DE 656971C
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DE
Germany
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fishing
planetary
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DEP72402D
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PREUSSISCHE BERGWERKS und HUET
BOHRVERWALTUNG
ZWEIGNIEDERLASSUNG ERDOEL
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PREUSSISCHE BERGWERKS und HUET
BOHRVERWALTUNG
ZWEIGNIEDERLASSUNG ERDOEL
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/02Couplings; joints
    • E21B17/021Devices for subsurface connecting or disconnecting by rotation
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B31/00Fishing for or freeing objects in boreholes or wells
    • E21B31/12Grappling tools, e.g. tongs or grabs
    • E21B31/20Grappling tools, e.g. tongs or grabs gripping internally, e.g. fishing spears

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Description

Die Erfindung betrifft ein Fanggerät für Tiefbohrungen, mit Planetengetriebe zur Übertragung· der Umdrehungen des Bohrgestänges auf das Fangwerkzeug in der dem Drehsinn des Bohrgestänges entgegengesetzten Drehrichtung, welches es ermöglicht, auch schwerere Fangarbeiten in der Weise durchzuf uhren,, daß beispielsweise mit einem normalen Bohrgestänge mit Rechtsgewindeanschluß durch Rechtsdrehen des Bohrgestänges die Rechtsgewindeanschlüsse der abgesunkenen Rohrtour gelöst werden können, indem der Drehsinn im abgesunkenen Teil umgekehrt wird. Ein bekanntes Fanggerät dieser Art war beispielsweise derart ausgebildet, daß der Drehsinn des Bohrgestänges mittels eines Planetengetriebes umgekehrt und dabei das Bohrgestänge durch, besondere Vorrichtungen an der Verrohrung festgeklemmt wurde. Es hatte jedoch den Nachteil, daß während der Fangarbeit das Bohrgestänge in einer bestimmten Höhenlage festgehalten wurde, so daß mit dem Losschrauben des Gestänges nicht gleichzeitig eine Aufwärtsbewegung verbunden werden konnte. Außerdem besaß das bekannte Fanggerät dort nicht die genügende Zuverlässigkeit, wo Brüche in größeren Tief en in einem noch nicht verrohrten Biohrlochteil erfolgen; denn dort ist es häufig sehr schwer, durch Festklemmen eine feste Verbindung des Bohrgestänges mit der Bohrlochwand herzustellen, da dies durch die aufgeweichte Bohrlochwand und etwaige Äuskesselungen unmöglich gemacht werden kann.
Bei einem weiteren bekannten Fanggerät dieser Art hat man diese Nachteile dadurch vermeiden wollen, daß man die Festklemmung des Bohrgestänges an dem abgesunkenen Rohrteil vornahm. Hierdurch ergab sich jedoch ein außerordentlich komplizierter Aufbau des Fanggerätes und eine untragbar große Baulänge, da die Klemmvorrichtung des Fanggerätes mindestens eine gesamte Rohrlänge bis hinter ihre Verschraubung übergreifen mußte. Dies bedingte darüber hinaus, daß bei dem bekannten Fanggerät jeweils nur immer Rohrschuß um Rohrschuß der steckengebliebenen Rohrtour und also nicht ein größerer Abschnitt derselben auf einmal abgeschraubt werden konnte.
Die Erfindung betrifft ein Fanggerät für Tiefbohrungen mit Planetengetriebe zur Übertragung der Umdrehungen des Bohrgestänges auf das Fangwerkzeug in der dem Drehsinn des Bohrgestänges entgegengesetzten Drehrichtung und besteht unter Beseitigung der beschriebenen Nachteile im wesentlichen darin, daß zwei Planetenradgetriebe gleichachsig übereinander angeordnet sind, deren Soninenräder von einem Verlängerungsstück des Bohrgestänges gebildet werden, während das Außenrad des einen Getriebes mit dem Fang-
werkzeug starr und mit dem Planetenradträger des zweiten Getriebes kraftschlüssig sowie das Außenrad des zweiten Getriebes mit dem. Planetenrädträger des ersten Getriebes stari; verbunden sind. Mit besonderem Vorteil w|i^t das Fanggerät nach der Erfindung derart atifi-j gebildet, daß die kraftschlüssige Verbindung von dem Planetenrädträger des zweiten Getriebes und dem Außenräd des ersten Getriebes als Rutschkupplung ausgebildet ist.
Durch Umkehrung des Fanggerätes nach der Erfindung können auch ohne weiteres Fangarbeiten an Bohrgestängen mit Linksgewindeanschluß ausgeführt werden. Hierfür ist es nur notwendig, die obere Gewindeverbindung, welche Rechtsgewinde trägt, nach unten und die untere Linksgewindeverbindung nach oben zu setzen.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor, in welcher ein Ausführungsbeispiel des Fanggerätes nach der Erfindung in einem Längsschnitt und zwei Querschnitten zur Darstellung gebracht ist.
Das verwendete Drehbohrgestänge trägt eine kräftige Spindel a, auf welcher die obere Sonnenradverzahnung δ angeordnet ist. In dieser Verzahnung b kämmen Planetenritzel c in möglichst großer Anzahl. Diese Planetenritzel c werden gehalten durch einen oberen Planetenhalter oder Planetenkäfig d. Die oberen Planeten ritzel c greifen wieder in einen oberen Innenzahnkrainz e, der mit dem Gehäuse/ des Apparates fest verbunden ist. Weiter ist auf der Spindelä. eine zweite untere Sonnenradverzahnung/ angebracht. In dieser Verzahnung/ kämmt ein Kranz der. unteren Planetenritzel g. Diese Planetenritzel g werden gehalten durch einen, unteren Planeten halter oder Planetenkäfig h. Die unteren Planetenritzel g greifen wieder in einen unteren Innenzahnkranz /, der mit dem oberen Planetenkäfig d fest verbunden ist. Mit 7 ist eine unter Federdruck stehende Rutschkupplung und mit k und m der Werkzeugträger bzw. das Fangwerkzeug selbst bezeichnet.
Die Wirkungsweise des dargestellten Fanggerätes ist z. B. bei Verwendung von Rechtsgestänge, welches mit der Spindel α verschraubt, aber nicht dargestellt ist, wie folgt: Die Spindel«: wird im Sinne des Uhrzeigers nach rechts gedreht. Wenn das Gehäuse des Apparates / bei k, dem angeschraubten Werkzeug, Widerstand findet, werden mittels der Sonnenradverzahnung b die Planetenräder c in Linksdrehung versetzt (Schnitt A-B). Der ganze Planetenkäfig d dagegen hat das Bestreben, rechts zu drehen, wobei die Planeten c am Innettzahnkranz e des .Apparatgehäuses sich abzuwälzen versuchen. Um auf den Innenzahnkranz e eine Linksdrehkraft ausüben zu können, muß der Rechtsgang des Plane tenkäfigsiui verhindert oder auch nur verzögert •werden. Hierfür ist das zweite Planetengetriebe vorgesehen. j'jjtoie rechtsdrehende zweite Sonnenradver-Wahnung / treibt die einzelnen Planetenräder g in Linksdrehung an, wodurch auf den Innenzahnkranz/ eine Kraft zum Linksdrehen ausgeübt wird (Schnitt C-D). Da nun der Zahnkranz/ mit dem Planetenkäfigd fest verbunden ist, so wird dadurch die Rechtsdrehung des Planetenkäfigs d verzögert, was erforderlich ist, um den Innenzahnkranz e mit dem Gehäuse I und dem nicht gezeigten Werkzeug bei Ii die gewünschte Linksdrehung zu erteilen. Da die Planetenräder g auch das Bestreben haben, wenn-kein Widerstand vorhanden ist, in Rechtsdrehung von dem Sonnenrad/ ohne Drehung um ihre eigene Achse mitgenommen zu. werden, so wird dem Planetenkäfig Λ ebenfalls ein Widerstand zwecks Verzögerung des Laufes entgegengestellt. Dieser wird durch eine federbelastete- Reibscheibe /, welche zwischen dem Gehäuse I und dem Planetenkäfig h einen Reibungswiderstand erzeugt, hergestellt. Der Reibungswiderstand kann auch durch eine Friktion oder in einer anderen an sich bekannten Weise hergestellt werden.
Durch diese Anordnung des Getriebes ist bei Rechtsdrehen der Spindel α das Linksdrehen des Gehäuses/ und damit auch des Fangwerkzeuges bei k gegeben; ebenso kann umgekehrterweise beim Linksdrehen der Spindel α das Rechtsdrehen des Fangwerkzeuges bei k vor sich gehen, wofür Voraussetzung ist, daß dann im oberen Ende der Spindel α Linksgewinde und bei k Rechtsgewinde angeschnitten ist. Man kann aber auch durch einfache Umkehrung der Vorrichtung ohne Änderung der Gewindeart mit Linksgestänge, welches linksdrehend benutzt wird, das Fangwerkzeug in Rechtsdrehung versetzen, wodurch eine zweite Vorrichtung zur Umkehrung der Drehrichtung unnötig wird. Ferner kann man das zweite untere Planetengetriebe fortfallen lassen und den Reibungswiderstand unmittelbar zwischen den Planetenkäfig d und das Gehäuse I legen.
Die Erfindung ist jedoch mit dem dargetellten Ausführungsbeispiel keineswegs erschöpft, vielmehr können die ihr zugrunde .legenden' Vorschläge noch in konstruktiv anderer Form verwirklicht werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Fanggerät für Tiefbohrungen mit Planetengetriebe zur- Übertragung der XJmdrehungen des Bohrgestänges auf das Fangwerkzeug in der dem Drehsinn des
    Bohrgestänges entgegengesetzten Drehrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß. zwei Planetenradgetriebe gleichachsig übereinander angeordnet sind, deren Sonnenräder von einem Verlängerungsstück des Bohrgestänges gebildet werden, während das Außenrad des einen Getriebes mit dem Fangwerkzeug starr und mit dem Planetenradrräsrer des zweiten Getriebes kraftschlüssig sowie das Außenrad des zweiten Getriebes mit dem Planetenradträger des ersten Getriebes starr verbunden sind.
  2. 2. Fanggerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die kraftschlüssige Verbindung von dem Planetenradträger des zweiten Getriebes und dem Außenrad des ersten Getriebes als Rutschkupplung ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP72402D 1936-01-01 1936-01-01 Fanggeraet fuer Tiefbohrungen Expired DE656971C (de)

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DE656971C true DE656971C (de) 1938-02-23

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DEP72402D Expired DE656971C (de) 1936-01-01 1936-01-01 Fanggeraet fuer Tiefbohrungen

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DE (1) DE656971C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2461089A1 (fr) * 1979-07-09 1981-01-30 Bordessoule Guy Dispositif permettant le repechage de tiges coincees au fond d'un puits

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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