DE65685C - Dampfmaschine mit schwingendem Cylinder - Google Patents

Dampfmaschine mit schwingendem Cylinder

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Publication number
DE65685C
DE65685C DENDAT65685D DE65685DA DE65685C DE 65685 C DE65685 C DE 65685C DE NDAT65685 D DENDAT65685 D DE NDAT65685D DE 65685D A DE65685D A DE 65685DA DE 65685 C DE65685 C DE 65685C
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DE
Germany
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cylinder
crank pin
arm
piston
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65685D
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English (en)
Original Assignee
O. STEGMEYER in Charlottenburg, Wilmersdorferstr. 145
Publication of DE65685C publication Critical patent/DE65685C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2170/00Steam engines, e.g. for locomotives or ships
    • F01B2170/04To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0405To-be-deleted with administrative transfer to parent group
    • F01B2170/0464Oscillating cylinders for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 bis 14 eine Kraftmaschine mit schwingendem Cylinder,
Es veranschaulicht Fig. 1 und 7 den Längenschnitt, Fig. 5 und 11 die Vorder-, Fig. 6 und 12 die Oberansicht. Fig. 2 bis 4 und Fig. 8 bis 10 zeigen verschiedene Stellungen der Kraftmaschine, Fig. 13 die Hahnsteuerung und Fig. 14 die Schelle mit der Ein- und Ausströmungsöffnung.
Fig. 1 bis 6, Kraftmaschine mit offenem Cylinder. Hierbei ist α der Cylinder mit angegossenen Lagerstücken b b1 für die Drehzapfen KW1. Das Hahngehäuse c, der Kanal d und der Hebel e sind ebenfalls an den Cylinder α angegossen. Die Lenkerstange f greift einerseits an den Hebel e, andererseits an die Kurbel k. An den Kolben g ist die Kolbenstange h beweglich angebracht und greift unmittelbar an die Kurbelwelle k. Die Kurbelwelle k ist mit einem Schwungrad versehen. Der in dem Gehäuse c befindliche Hahn ν wird durch die mit Ein- und Ausströmung versehene Schelle s festgehalten und dient zur Steuerung. Die Grundplatte m trägt die Lagerböcke ρ px für die gekröpfte Kurbelwelle k. und die Lagerböcke ο ο für die Drehzapfen nn1 des Cylinders a.
Die Mitten des Gehäuses c und der Drehzapfen η η1 liegen in einer Linie. Zur Regulirung der Kraftmaschine kann in die Zuleitung ein Expansionsventil eingeschaltet werden, welches von der Welle aus bewegt und von ■ einem Regulator beeinflufst werden kann.
Wird nun die Kraftmaschine in Fig. 1 in der Richtung der Pfeile bewegt, so tritt durch den frei werdenden Kanal d die treibende Kraft in der Richtung der Pfeile zwischen den Cylinderbogen und den Kolben g.
In Fig. 2 steht die Kurbel zum Kolben im günstigsten Angriffspunkt. Durch das weitere Vordringen des Kolbens g und das Beharrungsvermögen des Schwungrades gelangt die Kraftmaschine in Stellung Fig. 3. Diese Stellung überschreitend, verbindet der Kanal d die Abflufsleitung mit einem Kondensator. Durch den hierdurch entstehenden luftverdünnten Raum im Cylinder wird der Kolben und Cylinder von dem Luftdruck in die Stellung Fig. 4 gelangen, um von hier durch das Beharrungsvermögen des Schwungrades in die Anfangsstellung Fig. 1 bewegt zu werden. Bei einer weiteren Bewegung wird der Kanal d frei, die treibende Kraft tritt wieder ein und das Spiel kann von neuem beginnen.
Fig. 7 bis 12 zeigen dieselbe Anordnung in der Lagerung des Cylinders α, der Kurbelwelle k und der Hahnsteuerung.
Die Maschine ist doppeltwirkend, an Stelle des Hebels e und der Lenkerstange f tritt hier die mit dem Cylinder fest verbundene Gradführung r, in welcher der auf der Kurbel k sitzende Kreuzkopf i hin- und hergleiten kann. Die Kolbenstange /7, welche sich durch die Stopfbüchse führt, ist mit dem Kolben g und dem Kreuzkopf i fest verbunden.
Die Uebertragung des im Cylinder a wirkenden Druckes wird infolge der Anordnung in der Lagerung der Drehzapfen η η1 des Cylinders α auch durch die Geradführung r auf die mit Kreuzkopf i versehene Kurbel k bewirkt. Der auf den Kolben g wirkende Druck wird
vermittelst der Kolbenstange h und des Kreuzkopfes i auf die Kurbel k direct übertragen.
Fig. 7 bis io zeigen die in dem Kreislauf
vorkommenden Hauptstellungen des Kolbens,
der Kurbel und der Kanäle.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Einfachwirkende Maschine mit schwingendem Cylinder, bei welcher der Cylinder a
    als Arm eines Winkelhebels angeordnet ist,
    in dessen Drehpunkt ν sich das Steuerungsorgan befindet, während der andere Winkel
    hebelarm mitLenkery an den Kurbelzapfen der Schwungradwelle angreift und bei welcher der Kolben auf diesen Kurbelzapfen unmittelbar durch eine beiderseits drehbar angeschlossene Stange h einwirkt. Doppeltwirkende Kraftmaschine mit schwingendem Cylinder, bei welcher der Cylinder a als Arm eines Hebels angeordnet ist, in dessen Drehpunkt sich das Steuerungsorgan befindet, wobei der in bekannter Weise in einer Geradführung r angebrachte Kreuzkopf den Kurbelzapfen der Schwungradwelle umschliefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT65685D Dampfmaschine mit schwingendem Cylinder Expired - Lifetime DE65685C (de)

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