DE656704C - Verfahren zum Herstellen von umhuellten Schweisselektroden, deren Einspannende nachtraeglich von der Umhuellungsmasse befreit wird - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von umhuellten Schweisselektroden, deren Einspannende nachtraeglich von der Umhuellungsmasse befreit wird

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DE656704C
DE656704C DEG92003D DEG0092003D DE656704C DE 656704 C DE656704 C DE 656704C DE G92003 D DEG92003 D DE G92003D DE G0092003 D DEG0092003 D DE G0092003D DE 656704 C DE656704 C DE 656704C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/40Making wire or rods for soldering or welding
    • B23K35/404Coated rods; Coated electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Treatment Of Semiconductor (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von umhüllten Schweißelektroden, deren Einspannende für den elektrischen Anschluß nachträglich von der Umhüllungsmasse befreit wird. #
Es ist bereits bekannt, daß beim Herstellen von mit einer Umhüllungsmasse umpreßten Schweißelektroden nach dem Ummanteln die Einspannenden gereinigt werden,
to damit bei Gebrauch ein guter elektrischer Kontakt entsteht. Es ist ferner bereits bekannt, bei Schweißelektroden nach dem Umrhanteln die Deckschichten in passenden Abständen zur Erzeugung blanker Elektrodenenden abzuschleifen. Die bekannten Verfahren zum Freimachen der Einspannenden von Elektroden beschränken sich jedoch alle auf Abschleifen, Abkratzen oder Abschaben. Hierdurch wird ein Arbeitsgang notwendig, der
so meistens mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Ummanteln der Elektroden selbst. Außerdem wird durch das Abschleifen der Metallkern der Elektroden angegriffen und zum Teil auch geschwächt. Das der Erfindung zugründe liegende Verfahren beseitigt die Nachteile der bisherigen Verfahren und macht ein Abschleifen, Alikratzen oder Abschaben überflüssig.
Gemäß der Erfindung wird die Einspannstelle des Elektrodenkernes vor dem Aufbringen der I"mhullungsmas.se mit einem Stoff überzogen, der das Haften der Umhüllungsmasse am Elektrodenkern verhindert. Hierdurch wird erreicht, daß der der Einspann-' stelle entsprechende Mantelteil durch Abknipsen, Abschlagen, Abziehen o. dgl. in einfacher und rascher Weise entfernt werden kann. Das erfindungsgemäße Verfahren ist auf verschiedene Weise ausführbar. So kann man die Einspannstelle durch Bestreichen oder Eintauchen mit einer Säure, ζ. Β. Fluorwasserstoff oder Fluor, oder mit anderen Halogenen versehen. Diese Säuren lösen zum Teil die bindenden Silicate der Mantelmasse auf, so daß diese brüchig wird. Auch bilden sich hierbei an der Oberfläche des Metallstabes Gasbläschen, die den brüchigen' Mantelteil absprengen. Aber auch bei einer schwächeren Auswirkung der Säure wird erreicht, daß ein ' festes Haften der Mantelmasse an dem Draht verhindert wird. Es kann somit in beiden Fällen leicht der die Einspannstelle bedeckende Mantelteil durch Abschlagen o. dgl. entfernt werden. Hierzu muß erwähnt Averdcn, daß es bei der Herstellung von umhüllten Schweißelektroden auch bereits bekanntge\vorden ist, die Elektrodenstäbe in einer schwachen Fluoruasserstofilösung zu beizen, um die Schweißeigenschaften des Materials zu verbessern und um eine aufgerauhte Drahtoberfläche zu erzeugen. Xach dem Beizen werden die Stäbe dann in heißem Wasser gespült, so daß die
Fluorwasserstoffsäure wieder entfernt 'wird und auf die später aufgebrachte Umhüllungsmasse nicht mehr einwirken kann. Durch diese Behandlung wird im Gegensatz zu dem Verfahren nach der Erfindung gerade ein besonders gutes Haften der Umhüllungsmasse auf der 'ganzen Elektrode erstrebt.
Es liegt ferner im Rahmen der Erfindung, daß die Einspannstelle des Elektrodenkernes
to vor dem Aufbringen der Umhüllungsmasse mit einem in kaltem Zustand festen und bei Erhitzung sich verflüchtigenden Stoff, z. B. Paraffinen, Wachsen, Harzen, konsistenten Fett, überzogen wird. Bringt man dann die ummantelte ,Elektrode in den Trockenofen, dann verflüchtigt sich das Paraffin oder geht auch zum Teil in den Mantel über. · Da auf diese Weise eine metallische Berührung zwischen dem Stab und Ummantelungsmasse beim Aufpressen nicht stattfindet, kann auch kein Festhalten der letzteren eintreten. Vielmehr sitzt dieser Mantel nur lose auf dem Stab nach Entnahme aus dem Trockenofen "und nach Abkühlung auf, so , daß ein Entfernen und damit Freilegen der Einspannstelle auch am Arbeitsplatz leicht möglich ist. Schließlich kann man gemäß der Erfindung die Einspannstelle vor dem Aufbringen der Ummantelungsmasse auch mit einem •hauchdünnen Überzug von Gelatine, Leim, Lack, Lackfirnis, Gummilack, Celluloid o. dgl. versehen. .

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι . Verfahren zum Herstellen von tun- * hüllten Schweißelektroden, deren Einspannende nachträglich von der Umhüllungsmasse befreit wird, dadurch gekennzeichnet,, daß das Einspannende des Elektrodenkernes vor dem Auf bringen, der Umhüllungsmasse mit einem Stoff überzogen wird, der das Haften der Umhüllungsmasse am Elektrodenkern verhindert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannstelle des Elektrodenstabes vor dem Aufbringen der Umhüllungsmasse durch Eintauchen oder Bestreichen mit einer Säure, z. B. Fluorwasserstoff oder Fluor oder anderen Halogenen, versehen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannstelle des Elektrodenstabes vor dem Aufbringen der Umhüllungsmasse mit einem gegebenenfalls hauchdünnen Überzug aus einem in kaltem Zustande festen und bei Erhitzung sich verflüchtigenden Stoffe, z. B. Paraffin, Gelatine, versehen wird.
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DEG92003D 1936-01-23 1936-01-23 Verfahren zum Herstellen von umhuellten Schweisselektroden, deren Einspannende nachtraeglich von der Umhuellungsmasse befreit wird Expired DE656704C (de)

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