DE656201C - Arbeitsstrebe fuer Flugzeuge - Google Patents

Arbeitsstrebe fuer Flugzeuge

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DE656201C
DE656201C DEM131390D DEM0131390D DE656201C DE 656201 C DE656201 C DE 656201C DE M131390 D DEM131390 D DE M131390D DE M0131390 D DEM0131390 D DE M0131390D DE 656201 C DE656201 C DE 656201C
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aircraft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/08Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable
    • B64C25/10Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like
    • B64C25/18Operating mechanisms
    • B64C25/20Operating mechanisms mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Es sind schon mechanische Betätigungsvorrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen der zu bewegende Teil mittels Zahnrädern und Zahnstangen bewegbar ist. Aber auch diese älteren mechanischen Einziehvorrichtungen haben einen sehr hohen Platzbedarf.
Gemäß der Erfindung sind Zahnstangen mit dem Kolben der hydraulischen oder pneumatischen Betätigungseinrichtung verbunden und gleichmäßig verschiebbar. Die mechanische Hilfseinrichtung gemäß der Erfindung ist unmittelbar mit der Arbeitsstrebe verbunden und erhöht die .Abmessungen der Arbeitsstrebe nur ganz unbedeutend. Insbesondere ragt die mechanische Hilfseinrichtung in keiner Stellung der Arbeitsstrebe über diese hinaus. Da in den meisten Fällen die im Flugzeugbau benutzten Arbeitsstreben bei ihrer Verlängerung oder Verkürzung auch Schwenkbewegungen um eine Achse ausführen, ist ihr Platzbedarf vor allem durch ihre Länge bestimmt. In sehr vielen Fällen ist es nur möglich, solche Arbeitsstreben im Innern des Flugzeuges unterzubringen,'wenn die während der Schwenkbewegung eintretende Verkürzung der Arbeitsstrebe ein Vorbeibewegen an festen Flugzeugteilen gestattet. Bisher bekannte mechanische Hilfseinrichtungen machten diesen Vorteil der hydraulischen Arbeitsstrebe zunichte, oder es war häufig notwendig, die mechanische Hilfseinrichtung in einer Stellung aus der Flugzeugkontur hervorstehen zu lassen, was zu unerwünschtem Widerstand und unliebsamer Durchbrechung der Flugzeugoberfläche zwang.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Ansicht der Arbeitsstrebe. Fig. 2 zeigt die Strebe um 9 o° gedreht, Fig. 3 einen Schnitt A-B durch die Strebe nach Fig. 2.
Die Arbeitsstrebe besteht aus Kolben α und Zylinder b, die je nach dem Druck der im Zylinder b befindlichen Flüssigkeit oder Luft Verschiebungen zueinander auszuführen vermögen. Die Arbeitsstrebe trägt an beiden Enden Augen, an denen die Strebe einerseits am Flugzeug, anderseits an zu betätigenden Teilen angeschlossen ist. Für den Fall des Versagens der hydraulischen Betätigung ist eine mechanische Hilfsbetätigung an der Arbeitsstrebe angebracht. Diese besteht aus Zahnstangen c, die mit dem Teil α der Arbeitsstrebe verbunden sind, und Zahnrädern d, die an dem Teil b der Arbeitsstrebe gelagert sind. Die Zahnrädern/ sitzen auf einer Welle mit dem Kettenrad e. Durch das Auge des Teiles b, an welchem die Arbeitsstrebe zweckmäßigerweise am Flugzeug gelagert ist,' geht eine Welle, die ein Kettenrad / trägt. Die 60 · Kettenräder e und / sind durch eine Kette miteinander verbunden. Im Falle des Versagens der hydraulischen Betätigung der Arbeitsstrebe wird von Hand oder mit Hilfe einer Hilfskraft (Elektromotor o. dgl.) das Kettenrad/ in Umdrehung versetzt; das Kettenrad e und die Zahnrädern/ verschieben bei ihrer Umdrehung die Zahnstangen c und da-
mit den Teil« der Arbeitsstrebe gegenüber dem Teil ft. Es ist empfehlenswert, eine lösbare Kupplung zwischen den mechanischen-. Hilfsantrieb und den hydraulisch betätigten'' Teil der Arbeitsstrebe einzuschalten. Dies!? Kupplung kann beispielsweise zwischen dent" Teil α und den Zahnstangen c angebracht sein, ■ indem bei hydraulischer Betätigung α sich frei durch, das Joch, das die Zahnstangen c
ίο trägt, bewegt. Sobald die mechanische !Hilfseinrichtung jedoch, betätigt wird, schaltet sich automatisch eine der bekannten Mitnehmerkupplungen ein, die mit dem Joch der beiden Zahnstangen den Teil α mitnimmt. Die Kupplung· könnte auch zwischen den Zahnrädern d und den Zahnstangen c angeordnet werden, indem für gewöhnlich Zahnräder d und Zahnstangen c außer Eingriff sind und erst durch die Betätigung der mechanischen Hilfseinrichtung die Zahnräder und Zahnstangen in Eingriff kommen.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Die hydraulische Arbeitsstrebe kann außer aus Kolben und Zylindern aus einer mehrteiligen Teleskopstrebe bestehen. Die Anzahl der Zahnstangen und Zahnräder ist von untergeordneter Bedeutung. Es würde auch eine Zahn stange und ein Zahnrad genügen. Der Antrieb der Zahnräder d kann außer durch Kettentrieb durch Seiltrieb, Zahnräder oder irgendwelche mechanische- Antriebe erfolgen. ;fßs:' ist sogar denkbar, die Zahnräder <<? unßiittelbar oder durch Zwischenschaltung'eines Übersetzungsgetriebes von einem auf dem Teil d gelagerten Elektromotor anzutreiben.

Claims (3)

Patentansprüche':
1. Ärbeitsstrebe für Flugzeuge, die hydraulisch Oder pneumatisch und hilfsweise mechanisch verlängerbar oder verkürzbar ist und bei welcher Zahnstangen mit Zahnrädern in Eingriff stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangen mit dem Kolben der hydraulischen oder pneumatischen Betätigungseinrichtung verbunden und gleichmäßig verschiebbar sind.
2. Arbeitsstrebe für Flugzeuge nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß die Zahnräder an dem Teil der Arbeitsstrebe angeordnet sind, der an der Flugzeugzelle starr oder drehbar befestigt ist.
3. Arbeitsstrebe für Flugzeuge nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Zahnräder durch die Achse erfolgt, um die die Arbeitsstrebe schwenkbar ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEM131390D 1935-06-28 1935-06-28 Arbeitsstrebe fuer Flugzeuge Expired DE656201C (de)

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