DE656153C - Anordnung fuer Sammelschienenkaesten aus Isolierstoff fuer grosse Stromstaerken - Google Patents

Anordnung fuer Sammelschienenkaesten aus Isolierstoff fuer grosse Stromstaerken

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DE656153C
DE656153C DEK139356D DEK0139356D DE656153C DE 656153 C DE656153 C DE 656153C DE K139356 D DEK139356 D DE K139356D DE K0139356 D DEK0139356 D DE K0139356D DE 656153 C DE656153 C DE 656153C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G5/00Installations of bus-bars
    • H02G5/06Totally-enclosed installations, e.g. in metal casings

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  • Patch Boards (AREA)

Description

Sammelschienenkästen aus Isolierstioff für größere Stromstärken konnte man bisher nicht herstellen, da die Festigkeit der Sammelschienenkästen bei dien üblichen Konstruktionen meist zu gering war. Die geringe Festigkeit trat dadurch ein, daß Anbaumöglichkeiten für verschieden große Geräte geschaffen werden mußten und wofür zweckmäßig auisbrechbare Öffnungen angeordnet wurden. Durch diese ausbrechbaren Öffnungen für die verschieden großen Geräte ist 'die Längsseite des Sammelschienenkastens nicht mehr fest genug ausführbar. Der Sammelschienenkästen muß aber außer dem Gewicht der Geräte noch die Beanspruchungen, die beim Schalten der Geräte auftreten, übernehmen können. Es muß deshalb für möglichst hohe Festigkeit gesorgt werden. Bei den bisherigen Konstruktionen war auch die Dichtung der Kästen durch die vielen ausbrechharen Öffnungen in. Frage gestellt. Es ist üblich, die einzelnen Sammelschienenkästen mit den Stirnseiten unter Zwischenlage von Gummi aneinanderzureihen und die Kästen durch Schrauben und Muttern zu verbinden. Durch das Gewicht der aufgebauten Geräte werden die Stirnseiten an den Befestigungsstellen stark beansprucht. Bei den bisherigen Konstruktionen war sehr häufig ein Ausbrechen der Sehrauben und Muttern sowie ein Abplatzen der unteren Kante der Sammelschienenkästen eingetreten.
Um eine große Festigkeit des Sammelschienenkastens zu erreichen und trotzdem die Möglichkeit für den Aufbau verschieden großer Geräte beizubehalten, sind erfindungsgemäß die Sammelschienenkästen durch Metallflansche verbunden, die auch gleichzeitig als Leitungseinführungsflansche dienen. Diese Flanschen, die über 'die Längsseite der Sammelschienenkästen verlaufen und zweckmäßig so in den Isolierstoffkasten eingelassen werden, daß eine Fläche entsteht, werden vorteilhaft im Abstand der Kastenlänge umgebogen, so daß 'die einzelnen Sammelschienenkästen durch U-förmige Metallbügel an der oberen und unteren Längsseite umgeben sind, wobei sie miteinander durch Schrauben und Muttern oder sonst irgendwelche Befestigungsmittel verbunden werden. Es ist auch günstig, die oberen und unteren Flansche der nebeneinanderliegenden Kästen miteinander, z. B. durch Laschen, zu verbinden, so daß über die obere und untere Seite der aneinandergereihten Kästen ein durchgehender Metallflansch entsteht. Dieser Metallflansch wird zweckmäßig durch Querstäbe im Kastenabstand verbunden. Durch diese Maßnahme entsteht für jeden einzelnen Isolierstoffsammelschienenkasten eine Metallumrahmung. Diese Umrahmung nimmt die durch das Gewicht der Geräte und beim Schalten der Geräte hervorgerufenen Beanspruchungen auf. Die Flansche werden vorteilhaft gleichzeitig als Anbauflansche ausgebildet, und zwar derart, daß die Befestigungs Öffnungen für die verschieden großen Anbaugeräte vorgebohrt und mit Gewinde versehen werden. Um eine
große Dichtigkeit zu erreichen, werden die Längsseiten der Sammelschienenkästen unterhalb der Metallflansche aus Isolierstoff vorgesehen, diese aber so ausbrechbar gemacht,-daß je nach der Größe des anzubauenden" Gerätes immer nur die entsprechenden · Sf^ festigungslöcher und LeitungsemführungsV'. öffnungen auszubrechen sind. Die vorgebohrten Gewindeöffnungen zum. Anbau der Geräte,
ίο die nicht benutzt werden, sind durch diese Maßnahme abgedichtet. Durch besondere Ausbildung der Stirnflächen an den Sammelschienenkästen kann die Aneinanderreihung so stattfinden, daß die Querstäbe keine Unter brechung der einzelnen Kästen^ hervorrufen. Dadurch wird weder das einheitliche Bild gestört noch die Dichtung der Kästen schwierig. Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel. 1 sind die Sammelschienenkästen
so mit den Metallflanschen 2, die über die Längsseiten der Sammelschienenkästen geführt sind und zweckmäßig versienkt eingelegt werden, damit eine glatte Fläche entsteht. Diese Metallflanschen werden durch Laschen 3 verbunden. , Die Queratäbe4 stellen die Verbindung von Flansch zu Flansch her. Sie liegen außerhalb der Stirnflächen 5 der Sammielsichienenkasten. Die Längsseiten der Sammelschienenkästen aus Isolierstoff erhalten ausbrechbare öffnungen 6 unterhalb derGewinde- und Leitungseinführungsöffnungen in den Flanschen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Anordnung für Sammelschienenkästen aus Isolierstoff für große Stromstärken, dadurch gekennzeichnet, daß über die obere und untere Längsseite der Sammelschienenkästen MetallfLansche gelegt werden, die gleichzeitig zur Leitungseinführung und zur Aufnahme der Geräte dienen, wobei die Flansche der einzelnen Kästen so untereinander verbunden werden, daß die Beanspruchungen der Sammelschienenkästen, hervorgerufen durch das Gewicht und durch das Schalten der i,; .,angebauten Geräte, von den Flanschen '^i'und ihren Verbindungsmitteln aufgenom- *:' men werden.
  2. 2. Anordnung für Sammelschienenkästen aus Isolierstioff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche der neheneinandierliegenden Sammelsehienenkästen durch Laschen verbunden werden, so daß je ein gemeinsamer Flansch entsteht, der an der oberen und unteren Längsseite der aneinandergereihten Sammelschienenkästen verläuft.
  3. 3. Anordnung für Sammelschienenkästen aus Isolierstoff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsamen Flansche oberhalb und unterhalb der aneinandergereihten Kästen durch Querstäbe, zweckmäßig im Kastenabstand, verbunden werden.
  4. 4. Anordnung für Sammelschienenkästen aus Isolierstoff naich Anspruch 1, dadurch ■gekennzeichnet, daß die Flansche oberhalb und unterhalb der Sammelschienenkästen und im Abstand der Sammeis chienienkastenlänge umgebogen und mit den Sammelschienenkästen durch Schrauben und Muttern verbunden werden, so daß die isolierstoffgekapselten Sammelschienenkästen zwischen den so entstehenden U-förmigen Bügeln geschützt liegen.
  5. 5. Anordnung für Sammelschienenkästen aus Isolierstoff nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche vorgebohrte Öffnungen für die Leitungseinführungsstücke und für den Anbau der Geräte besitzen und unterhalb der Flansche an den isolierstoff gekapselten Sammelschienenkästen ausbrechbare Öffnungen an deren Längsseiten angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK139356D 1935-09-22 1935-09-22 Anordnung fuer Sammelschienenkaesten aus Isolierstoff fuer grosse Stromstaerken Expired DE656153C (de)

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