DE655892C - Einrichtung zum Kuehlen der Welle von Schlaegermuehlen - Google Patents

Einrichtung zum Kuehlen der Welle von Schlaegermuehlen

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DE655892C
DE655892C DEB171450D DEB0171450D DE655892C DE 655892 C DE655892 C DE 655892C DE B171450 D DEB171450 D DE B171450D DE B0171450 D DEB0171450 D DE B0171450D DE 655892 C DE655892 C DE 655892C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
mill
sleeves
cooling
fresh air
Prior art date
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Expired
Application number
DEB171450D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Rossbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Bei den zwecks Trocknung des Mahlgutes von heißen Gasen, z. B. Heißluft oder Verbrennungsgasen, durchzogenen Schlägermühlen sind vielfach Einrichtungen zum Kühlen der Welle erforderlich, um eine übermäßige Erwärmung der Mühlenwelle und deren Lager zu verhindern. Zu diesem Zweck wurden die Wellen bisher hohl ausgeführt und mit Wasser gekühlt, wobei die zum Zuführen der heißen Gase dienenden seitlichen Stutzen, welche meist die Welle umschließen, durch Stopfbuchsen gegen den in der Mühle herrschenden Unterdruck abgedichtet werden mußten, um ein Entweichen der heißen Gase aus eiern Mühlengehäuse zu verhindern. Hierdurch konnte aber keine genügende Abdichtung erreicht werden. Man hat auch bereits versucht, die Lager der Mühlenwelle mittels eines Frischluftstromes zu kühlen, der durch im Lagerkörper vorgesehene Kanäle geführt wird, die mit öffnungen des Mühlengehäuses in Verbindung stehen. Hierbei ist jedoch die Welle vor den in der Mühle eintretenden heißen Gasen nicht oder nur unvollständig geschützt, außerdem kann die übliche Bauart der Lagerkörper nicht verwendet werden, da diese hierfür besonders ausgebildet werden müssen.
Gemäß der Erfindung wird ein besonders wirksamer Schutz der Welle gegen die dem Mühlengehäuse zugeführten heißen Gase dadurch erreicht, daß an den die Welle umgebenden Öffnungen des Mühlengehäuses ins Mühleninnere sich erstreckenden Muffen angeordnet werden, deren Bohrungen mit der Welle ringförmige Kanäle bilden. Durch diese Kanäle wird die Frischluft in gleichmäßigem Strom um die Welle herum geführt, wodurch diese besonders gut gekühlt wird. Außerdem schützen die Muffen die Welle in wirksamer Weise gegen die dem Mühlengehäuse zugeführten heißen Gase. Die die Welle umgebenden Muffen werden zweckmäßig bis dicht an die Schläger geführt, wodurch das Ansaugen der Frischluft begünstigt wird, da hierfür die Saugwirkung der Schläger nahezu restlos ausgenutzt werden kann. Vor der äußeren Mündung der von den Muffen gebildeten ringförmigen Kanäle können Einrichtungen zum Regeln der durchtretenden Frischluftmenge vorgesehen werden, durch die gleichzeitig die Temperatur in der Mühlenkammer geregelt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar in Abb. ι im Längsschnitt und in Abb. 2 in der Seitenansicht.
In den Abbildungen bezeichnet 1 die Mahlkammer, 2 die Mühlenwelle mit den Schlägerarmen 3, 4 die seitlichen Zuführungsstutzen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ernst Roßbach in Berlin-Tegel.
für die heißen Gase, z. B. Luft oder Verbrennungsgase, 5 die Muffen, 6 die von diesen mit der Welle gebildeten Ringkanäle für den Durchtritt der Frischluft, 7 die Lager für 'drei Mühlenwelle, 8 eine Regeleinrichtung an' deifc'. äußeren Enden der Kanäle 6 und 9 die Ein*;;·' trittsstellen der Frischluft in die Mahlkam-" mer.
Die Mühlenwelle 2 mit den Schlägerarmen 3 ist in den Lagern 7 gelagert. Zu beiden Seiten der Mahlkammer 1 sind die die Mühlenwelle 2 allseitig umfassenden Stutzen 4 zum Zuführen von Warmluft oder mit Verbrennungsgasen gemischter Luft angeordnet. Die Mühlenwelle 2 ist innerhalb der Stutzen 4 von den Muffen 5 umgeben, die mit der Mühlenwelle 2 die Ringkanäle 6 bilden.
Im Betrieb wird infolge der Saugwirkung der Schlägerarme 3 innerhalb der Mahlkammer ι ein Unterdruck erzeugt, der in der Nähe der Mühlenwelle 2 am größten ist. Es wird daher Frischluft durch die Ringkanäle 6 in die Mahlkammer 1 eintreten. Hierbei werden sowohl die Mühlenwelle 2 als auch die Muffen 5 stark gekühlt, so daß die Mühlenwelle 2 trotz der hohen bis 6000C betragenden Temperatur der heißen Gase kühl bleibt
und die Lager 7 der Mühlenwelle 2 nicht nennenswert erwärmt werden.
Die bei 9 in die Mahlkammer 1 eintre-
• tende Frischluft kann gleichzeitig als Zusatzluft für die Kühlung des Verbrennungsgas- : Luft-Gemisches zum Vortrocknen des Brennstoffes dienen. Es ist daher zweckmäßig, die in die Mahlkammer 1 eintretende Frischluft durch die die Ringkanäle 6 außen abdeckende Regeleinrichtung 8 zu regeln.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Kühlen der Welle von von heißen Gasen durchzogenen Schlägermühlen mittels eines Frischluftstromes, der durch die Welle umgebende Öffnungen des Mühlengehäuses eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gehäuseöffnungen ins Mühleninnere sich erstreckende Muffen angeordnet sind, deren Bohrungen mit der Welle ringförmige Kanäle bilden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Welle umgebenden Muffen bis dicht an die Schläger geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB171450D 1935-10-16 1935-10-16 Einrichtung zum Kuehlen der Welle von Schlaegermuehlen Expired DE655892C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3436025A (en) * 1963-04-29 1969-04-01 Slick Ind Co Fine granulator

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