DE65575C - Schlauchpumpe zum Entlüften - Google Patents

Schlauchpumpe zum Entlüften

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DE65575C
DE65575C DENDAT65575D DE65575DA DE65575C DE 65575 C DE65575 C DE 65575C DE NDAT65575 D DENDAT65575 D DE NDAT65575D DE 65575D A DE65575D A DE 65575DA DE 65575 C DE65575 C DE 65575C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B45/00Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids
    • F04B45/08Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids having peristaltic action

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Schlauchpumpe zum Entlüften.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine derartige Construction und Anordnung von Vacuumpumpen, dafs der : aus dem auszupumpenden Gegenstand abgesaugte Luftstrom durch dieselben ununterbrochen und ohne heftige Stöfse abgeführt wird, sowie die Vermeidung von Ventilen, Kolben und Verbindungstheilen. Der hierbei verwendete Mechanismus bildet in Verbindung mit einer Absperrflüssigkeit das Kennzeichnende der Erfindung. Dieser Mechanismus ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, in welchen Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung bei abgenommener Gehäusevorderwand zeigt, während Fig. 2 ein Querschnitt ist, der einzelne Theile der Vorrichtung in der Endansicht darstellt. Fig. 3 ist eine theilweise Draufsicht. Fig. 4 zeigt ein an verschiedenen Stellen zusammengedrücktes elastisches Rohr. Fig. 5 und 6 sind Querschnitte dieses Rohres an den entsprechenden Stellen der Fig. 4.
Wie ersichtlich, ist A die Grundplatte der Pumpe und B ein Gehäuse, welches mit der Platte A einen Behälter bildet, in dem die Pumpe eingeschlossen ist. Die Hauptwelle D der Pumpe liegt in den Lagern HH, Fig. 1. ■ Um dieselbe unter Abschlufs zu bringen, geht sie durch das Gehäuse B, an dessen Aufsenseite eine Tasche B1 angebracht ist, so dafs die Stopfbüchse D3 von der Absperrflüssigkeit bedeckt ist. D2 stellt eine in der Wand der Tasche angebrachte Stopfbüchse dar, welche die Welle D abdichtet. D1 ist eine Anfriebsriemscheibe. Auf der Welle D sind zwei sechsarmige Speichentriebräder fest aufgekeilt, in deren Armen lange Walzen E gelagert sind, welche Ringnuthen e besitzen, durch welche sie in die Abschnitte e'e1 getheilt werden; jede Walze ist aufserdem an einem Ende mit einem Triebrad E1 versehen, welches in ein innen verzahntes Triebrad E2 eingreift, wobei die ganze Vorrichtung derart construirt ist, dafs, wenn die Hauptwelle D sich dreht, die Walzen E um die Welle D sich herumdrehen und gleichzeitig jede derselben um ihre Achse mit bestimmter, durch die Verzahnung E2 regulirter Geschwindigkeit sich dreht. Der gezahnte Ring E2 ist an der Grundplatte A durch Bolzen oder auf ähnliche Weise befestigt. Jeder Abschnitt e1 läuft in einer Nuth A1 der Grundplatte A. Die Seitenwände dieser Nuthen sind in Fig. 1 mit a a bezeichnet. In diese Nuthen sind elastische Röhren R eingelegt, und die Abschnitte e1 der Walzen E sind derart gestellt, dafs sie die Röhren R zusammendrücken, wenn sie in die Nuthen A1 eintreten (Fig. 2). Jede der Röhren R ist mit einer hohlen Welle R1 und durch diese mit einem kurzen Rohr Rs verbunden, welches seitlich aus dem Rohr i?4 herausragt. Die hohlen Wellen R1 sind je mit einem Zahnrad R2 versehen, so dafs sie in langsame Umdrehung versetzt werden können. Diese Wellen R1 sind dicht in die kurzen Rohre R3 eingepafst und können sich mit den Zahnrädern R2 frei drehen, welche ihre Bewegung auf folgende Weise erhalten.
Der bei K1 an der Grundplatte drehbare Hebel K wird durch den Daumen D4, Fig. 2,
und die Feder 5 bethätigt. An dem unteren Ende des Winkelhebels K ist eine Sperrklinke K2 befestigt, welche in die Zähne des Rades KB eingreift und dieses und dadurch sämmtliche Zahnräder R2 in langsame ruckweise Umdrehung versetzt. Da jede der elastischen Röhren R indirect mit einem der Räder jR2 verbunden ist, so müssen diese Röhren sich ebenfalls drehen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
In die Röhren R wird durch geeignet angebrachte Oeffnungen T, Fig. 2, OeI oder eine andere Absperrflüssigkeit eingegossen; sowie nun die Walzen E über die in den Nuthen A1 der Grundplatte A liegenden Röhren gehen, werden diese zusammengedrückt, wodurch, da das Zusammendrücken fortschreitet, hinter den zusammengedrückten Stellen ein Vacuum gebildet wird, welches in dem Mafse zunimmt, als die Walzen E sich weiterbewegen. Hierdurch wird ein Zuströmen von Luft in die Röhren R aus dem Rohr Ri veranlafst, demzufolge in diesem letzteren und dem damit verbundenen Gegenstand ein luftleerer Raum entsteht.
Das OeI oder die in den Röhren jR befindliche Absperrflüssigkeit dient dazu, die Röhren an den Stellen, wo sie zusammengedrückt werden, luftdicht zu machen.
Das Drehen der Röhren um ihre Achsen hat den Zweck, ungleiche Abnutzung derselben zu vermeiden.
Die Walzen E drehen sich etwas schneller um ihre Achsen, als dies der Fall wäre, wenn sie sich auf den Röhren R frei fortrollen würden, indem sie von den Zahnrädern E1, welche mit der festen Innenverzahnung R2 in Eingriff stehen, angetrieben werden.
Da der Theilkreis der Räder E1 etwas kleineren Durchmesser hat als die Walzen E, so ist die Umfangsgeschwindigkeit der letzteren etwas gröfser, als wenn sich die Walzen frei auf den Röhren wälzen würden, und diese Vermehrung der Umfangsgeschwindigkeit verhindert, dafs die Röhren nach vorwärts gedrückt und einem starken Zug in der Längenrichtung ausgesetzt werden, der die Röhren aus einander reifsen oder zum wenigsten stark beschädigen würde.
Diese Vorrichtung wird vortheilhaft bei nahezu vollständig mit OeI oder geeigneter Flüssigkeit gefülltem Behälter angewendet.
Im Falle der Behälter nicht mit Flüssigkeit gefüllt wird, kann dieselbe durch passend angebrachte Rohre in die Röhren R eingeführt werden.
Werden dickwandige, stark federnde Röhren angewendet, so kann in dem Behälter B der volle Luftdruck herrschen; bei Luftverdünnung in dem Behälter können dagegen viel leichtere und gröfsere Röhren angewendet werden, da der Luftdruck dem Federn der Röhren nur in beschränktem Mafse entgegenwirkt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . ■ Eine Luftpumpe, bei welcher die Luft durch elastische Röhren in der Weise abgesaugt wird, dafs darüber . fortbewegte Walzen die darin eingeschlossene Luft aus den freien Mündungen der Röhren hinausdrängen, wobei in die Röhren durch Oeffnung T eingebrachte Flüssigkeit die zusammengedrückten Stellen luftdicht abschliefst.
  2. 2. Bei der unter 1. angegebenen Pumpe die. Anordnung der auf den Walzenachsen sitzenden, in den innen verzahnten Ring E2 eingreifenden Zahnräder E1, durch welche die Walzen E eine gröfsere Umfangsgeschwindigkeit erhalten, als wenn sie frei auf den Röhren R sich walzen.
  3. 3. Bei der unter 1^ angegebenen Pumpe die Anordnung der mit den Röhren R verbundenen hohlen Wellen R1, welche in einander greifende Zahnräder jR2 tragen, die durch eine Schaltvorrichtung von ,der die Walzen E in Bewegung setzenden Welle D bethätigt werden, so dafs die Röhren R in langsame Umdrehung um ihre Achse versetzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65575D Schlauchpumpe zum Entlüften Expired - Lifetime DE65575C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155341B (de) * 1956-12-13 1963-10-03 Technicon Internat Ltd Schlauchpumpe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155341B (de) * 1956-12-13 1963-10-03 Technicon Internat Ltd Schlauchpumpe

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