DE65571A - Elektrode aus Metall mit eingebetteter Kohle für Bogenlampen - Google Patents
Elektrode aus Metall mit eingebetteter Kohle für BogenlampenInfo
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Description
KAISERLICHES
?aten:Tä:mt
Die Elektrode besteht einestheils aus einem Metallkörper von geringem Widerstand, anderentheils
aus dem Kohlenkörper, welcher derart durch Metall verdeckt wird, dafs die Luft vollkommen
an der Berührung mit der Kohle verhindert wird, welch letztere gleichzeitig durch den dieselbe tragenden Metallkörper
kühl gehalten und so praktisch unverbrennbar gemacht wird. Hierdurch soll eine grofse Ersparnifs
an Kohle und Arbeit erreicht werden, da die bedienenden Arbeiter eine gegebene
Anzahl von Lampen in der Hälfte der sonst erforderlichen Zeit versorgen können.
Die Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung ist ein Längsschnitt durch eine der vorliegenden
Erfindung gemäfs eingerichtete, vollständige und zum Gebrauch fertige Elektrode. Die
Fig.-2 ist eine Ansicht der beiden in der Lampe angebrachten Elektroden, während die
Fig. 3 die positive Elektrode in einer Ansicht und die negative Elektrode in einem Längsschnitt
darstellt. Die Fig. 4 ist eine Ansicht und ein theilweiser Querschnitt, welcher eine
abgeänderte Form der negativen Elektrode veranschaulicht, und die Fig. 5 stellt dieselbe
Elektrode nebst dem positiven Kohlenkörper in der Gebrauchsstellung dar. Die Rg. 6 zeigt
eine veränderte Form der negativen Elektrode.
In den Fig. 2 und 3 stellt 1 die positive Elektrode dar, welche aus einem Kohlenstab
besteht, der von einem der gewöhnlich bei Bogenlampen angewendeten Vorrichtungen vorgeschoben
wird. Mit 2 ist die negative Elektrode bezeichnet, welche aus einem Stab oder einem Barren von diamagnetischem Metall besteht,
-dessen Ende mit einer ungefähr zollbreiten dünnen Kohlenschicht 3 bedeckt ist. Dieses überkleidete Ende besitzt einen dünnen
Mantel 4 von Kupfer, welches auf elektrolytischem Wege auf der Kohlenschicht 3 abgeschieden
ist.
Wenn die Lampe zum Gebrauch fertig ist, so ruht die Spitze der positiven Elektrode 1
auf dem Ende der negativen Elektrode. Ist dieselbe aber in den Stromkreis eingeschaltet,
so erhebt sich die Kohle 1 von der negativen Elektrode und stellt so den Bogen her, welcher
eine Oerfnnng 5 in den Kupfermantel 4 einbrennt, so dafs die auf diese Weise freigelegte
Kohle mit einem Ueberzug 6 von kleinen Kohlentheilchen bedeckt wird, welche von der Spitze der positiven Elektrode 1 abgelagert
werden.
Während des Hindurchfliefsens des Stromes nimmt die Ablagerung von Kohlentheilchen
ihren Fortgang und gleichzeitig werden die letzteren wieder verzehrt, so dafs der Ueberzug
6 beständig erneuert und wieder verbrannt wird.
Dadurch, dafs die negative Elektrode in der beschriebenen Weise hergestellt wird, wirkt der
Metallstab 2 als Stromleiter, während die Kohlenschicht als Kohlenelektrode wirkt. Der
Kupferüberzug 4 verhindert durch den Abschlufs der Luft von der Kohlenschicht in
wirksamer Weise die Verbrennung der letzteren, wenn dieselbe durch den Bogen auf
Rothglut erhitzt wird. Dies ist indessen nicht
wahrscheinlich, da der Widerstand des Stabes 2 gering ist und der letztere als ein guter
Wärmeleiter dazu beiträgt, die Kohlenschicht 3 auf einer verhältnifsmäfsig niederen Temperatur
zu halten, woraus- sich eine grofse Dauerhaftigkeit der negativen Elektrode ergiebt.
Äehnliche Erfolge werden erreicht, wenn man die in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellte
abgeänderte Form benutzt. In diesen Figuren bezeichnet ix die negative Elektrode, welche
in einer Scheide 2x von diamagnetischem Metall,
wie beispielsweise Kupfer, untergebracht ist. Diese negative Elektrode wird, wie gezeichnet,
kurz gemacht, und das Ende derselben ragt bei 4X hervor oder befindet sich
in gleicher Höhe mit dem oberen Ende der Scheide 2X, welche zum Kühlerhalten der
Kohlenschicht und zum Abschliefsen der Luft dient und so die Verbrennung der Kohle mit
Ausnahme der Spitze 4X verhindert, welch letztere beständig durch Ablagerung von der
positiven Kohlenelektrode erneuert wird. Die Kohle kann auch in der in der Fig. 6 angegebenen
Weise in eine Metallscheibe 2X eingesetzt
werden, welche am unteren Ende offen sein kann, zweckmäfsiger aber geschlossen ist.
Soll dieselbe offen sein, so mufs die Kohle in die Scheide 2x eingeprefst bezw. dicht eingepafst
sein, so dafs der Zutritt der Luft nach dem erhitzten Ende verhindert wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine negative Elektrode für Bogenlampen, im wesentlichen aus Kupfer oder einem ähnlichen Metall bestehend,, welches durch sein Wärmeleitungsvermögen die darin eingebettete Kohle so kühl erhält und dieselbe derart einschliefst, dafs sie aufser an der für den Uebergang des Lichtbogens bestimmten Stelle von allen Seiten gegen Luftzutritt geschützt ist, so dafs im wesentlichen nur der' von der positiven Elektrode aus zugeführte Kohlenstoff verbrannt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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