DE655492C - Selbsttaetiges Ringventil - Google Patents

Selbsttaetiges Ringventil

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Publication number
DE655492C
DE655492C DEH148483D DEH0148483D DE655492C DE 655492 C DE655492 C DE 655492C DE H148483 D DEH148483 D DE H148483D DE H0148483 D DEH0148483 D DE H0148483D DE 655492 C DE655492 C DE 655492C
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DE
Germany
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valve
seat plate
plate
valve body
automatic
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Expired
Application number
DEH148483D
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English (en)
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Hoerbiger and Co
Original Assignee
Hoerbiger and Co
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE655492C publication Critical patent/DE655492C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/08Check valves with guided rigid valve members shaped as rings
    • F16K15/10Check valves with guided rigid valve members shaped as rings integral with, or rigidly fixed to, a common valve plate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

Es ist bekannt, den Öffnungsschlag der Ventilplatte bei selbsttätigen Ringventilen abzudämpfen. Zu diesem Zweck werden auf der Unterseite des Fängers schlagdämpfende 5 Organe angeordnet, die durch ihre Federung und Massenträgheit die lebendige Kraft der sich öffnenden Ventilplatte aufnehmen.
Im Gegensatz dazu trifft bei ' sämtlichen bisher bekannten Ventilkonstruktionen die Ventilplatte, bei der normalerweise im Hubwechsel erfolgenden Schließbewegung des Ventils, mit ganzer Wucht auf die schmalen Dichtungsleisten des Ventilsitzes auf. Diese Schließschläge wachsen aber dann noch auf ein Vielfaches der normalen Stärke an, wenn die Saugventile durch die bekannten Reglungsverfahren über den Saughub hinaus offengehalten werden, wodurch die Ventilplatte des Säugventils durch das rückströ- mende Betriebsmittel hart gegen den Sitz geschlagen wird. Auch die Druckventile arbeiten in solcherart geregelten Verdichtern bei Minderleistung mit stärkeren Schließschlägen, weil die Spielzeit kürzer ist und dadurch Spätschluß hervorgerufen wird. Die Ventilplatten werden also sowohl bei Normalbetrieb als auch bei Reglung des Verdichters erheblichen Beanspruchungen ausgesetzt, so daß die Dichtungsleisten des Sitzes Schaden erleiden können.
Gegenstand der Erfindung ist ein selbsttätiges, ungesteuertes Ringventil, wobei zwischen Ventilkörper und Ventilplatte eine Sitzplatte eingeschaltet ist, die in der Hubriehtung der Ventilplatte über einen Teil des Hubes beweglich ist. Die Sitzplatte kann beispielsweise durch Federkraft von dem Ventükörper abgehoben werden. Die Ventilplatte stößt beim Schließen zuerst gegen die Sitzplatte, die ihr bis zur Anlage an geeignet angeordneten Anschlägen entgegengeeilt ist. Sie erfährt dann sowohl durch die Massenträgheit der Sitzplatte als auch noch gegebenenfalls zusätzlich durch auf die Sitzplatte wirkende Federkräfte und das zwischen Sitzplatte und Sitz befindliche Fördermittel die gewünschte Dämpfung. Ventilplatte und Sitzplatte bewegen sich darauf mit verringerter Geschwindigkeit bis zur Anlage an den Ventilkörper.
Es wurde schon vorgeschlagen, eine Ventilplatte aus zwei einzelnen Platten herzustellen, die bei der Öffnung beide einen vollen Hub ausführen. Die dem Ventilsitz zugekehrte untere Platte sollte dabei einige kleine Öffnungen aufweisen und die obere Platte an ihrer Unterseite mit schaufelartigen Rippen besetzt sein, damit durch die geringe Fördermenge, welche durch die Öffnungen der Unterplatte hindurchströmit, eine ständige Verdrehung derselben hervorgerufen wird. Im Gegensatz dazu sind gemäß der Erfindung die Durchbrechungen der Sitzplatte etwa gleich groß wie die Durchströmöffnungen des Ventilkörpers, und außerdem nimmt die Sitzplatte nicht an dem Hub der Venitilplatte auf der ganzen Höhe teil, sie eilt ihr vielmehr nur um einen geringen Betrag in
der Hubrichtung entgegen., damit sie beim Schließhub der Ventilplatte von dieser beschleunigt werden .muß,, bevor die Schließlage ■erreicht ist. ι ■ ■ ■
In der Zeichnung sind 'einige Ausführungsfarmen der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. ι einen Querschnitt durch ein Ventil links in geschlossenem und rechts in geöffnetem Zustand,
to Fig. 2 in ihrer linken und in ihrer rechten Hälfte zwei andere Ausführungsformen im Querschnitt,
Fig. 3 eine Ansicht der rechts in Fig. 2 dargestellten Ausführung der Sitzplatte. Der Ventilkörper ι ist mit zwei konzentrischen Schlitzringen 2 und 3 versehen. Oberhalb des Ventilkörpers 1 befindet sich die mit Sitzleisten 4 ausgestattete Sitzplatte 5, die an dem Führungsring 6 gleitend geführt ist. Der Ring 6 ist zwischen dem Ventilkörper ι und der Dämpferplatte 10, die unter dem Fänger 11 liegt, eingespannt. Unter der Sitzplatte 5 sind Schraubenfedern 7 angebracht, die in entsprechend angeordneten Vertiefungen des Ventilkörpers 1 geführt sind. Die Schraubenfedern 7 drücken die Sitzplatte .5 aufwärts, und zwar bis zur Anlage an geeigneten Anschlägen, beispielsweise gegen den Absatz 8 des Führungsringes 6, wie rechts in. Fig. 1 dargestellt ist. Die zwischen Sitzplatte 5 und Fängerplatte 10 befindliche Ventilplatte 9 ist bei der Ausführung entsprechend Fig. 1 ebenfalls gleitend geführt.
Bei der links in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist die Sitzplatte 5 mit einem zylindrischen Nabenteil 12 versehen, der als Lauffläche für Wälzelemente irgendwelcher Art, beispielsweise für eine oder mehrere kreisförmig gebogene zylindrische Schraubenfedern. 13, dient. Die Innenführung für diese Rollfeder 13 bildet ein zylindrischer Ring 14. Im Gegensatz nach der Ausführung nach Fig. ι fehlen in der Fig. 2 die Federn, welche den Sitzring 4 vom Ventilkörper 1 abheben. Auch in diesem Falle ist eine Dämpfung der Ventilplatte bei ihrer Schließbewegung gewährleistet, da die Zwischenräume zwischen Ventilkörper 1 und Sitzplatte 5 mit dem Fördermittel ausgefüllt sind und dieses bei jedem Schließschlag der gegen die Sitzplatte 5 geschleuderten Ventilplatte 9 hinausgetrieben werden muß.
Bei der rechts in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführung besitzt die Sitzplatte 5 einen fest eingespannten nabenföirmigen Mittelteil 15.
Die Verbindung zwischen dieser Nabe 15 und der eigentlichen Sitzplatte 5 wird durch die Lenker 16 gebildet. Auch bei dieser Ausführung ist 'eine exakte Führung der Sitzplatte gewährleistet. Die Hubbegrenzung erfolgt durch die Anschläge 17 am Fängern.
Der wesentliche Fortschritt der Erfindung besteht darin, daß im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen die Ventilplatte sowohl bei einer Öffnungs- als auch bei einer Schließbewegung durch Dämpfungsoorgane aufgefangen wird, so daß also schlagartige Beanspruchungen, die die bekannten Ventilbrüche verursachen, vermieden sind.
Auch kann der Ventükörper 1 nunmehr aus einem Werkstoff geringer Güte, beispielsweise aus Leichtmetall, hergestellt werden. Die aus hochwertigem Stahl verfertigte Sitzplatte 5 nimmt die Schläge der Ventilplatte 9 auf, während der Ventükörper 1 nur mit gedämpften Stoßen, die auf eine große Fläche wirken, beansprucht wird.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Selbsttätiges Ringventil, dadurch gekennzeichniet, daß zwischen Ventilkörper (1) und Ventilplatte (9) eine Sitzplatte (5) aus Stahl o. dgl. eingeschaltet ist, die in der Hubrichtung der Ventilplatte (9) über einen Teil des Hubes beweglich ist.
2. Selbsttätiges Ring ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzplatte (s) bei geöffnetem Ventil durch Federkraft vom Ventilköxper (1) abgehoben wird.
3. Selbsttätiges Ringventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzplatte (5) gleitend geführt wird.
4. Selbsttätiges Ringventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzplatte (5) unter Zwischenschaltung von Wälzelementen (13) an Teilen (14) des joo Ventilkörpers (1) geführt ist.
5. Selbsttätiges Ring ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzplatte (5). mit Lenkern (16) am Ventükörper geführt ist.
6. Selbsttätiges Ringventü nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzplatte (5) unmittelbar «line Zwischenschaltung von Federn am Ventükörper (1) aufliegt. no
7. Selbsttätiges Ringventü nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzplatte (5) aus hochwertigem Metall, der Ventüköirper (ι) dagegen aus Metall geringerer Festigkeit, beispielsweise aus Leichtmetall, besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH148483D 1936-08-08 1936-08-08 Selbsttaetiges Ringventil Expired DE655492C (de)

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DEH148483D DE655492C (de) 1936-08-08 1936-08-08 Selbsttaetiges Ringventil

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DEH148483D DE655492C (de) 1936-08-08 1936-08-08 Selbsttaetiges Ringventil

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DE655492C true DE655492C (de) 1938-01-17

Family

ID=7180446

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DEH148483D Expired DE655492C (de) 1936-08-08 1936-08-08 Selbsttaetiges Ringventil

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DE (1) DE655492C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114366B (de) * 1952-12-08 1961-09-28 Karl Rud Dienes Fabrikationsge Selbsttaetiges daempferloses Plattenventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1114366B (de) * 1952-12-08 1961-09-28 Karl Rud Dienes Fabrikationsge Selbsttaetiges daempferloses Plattenventil

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